24.12.2022

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Das Bild zeigt Friedrich den Großen bei der Schlacht von Zorndorf gegen die Russen. Als der linke Flügel seiner Armee im Begriffe war zu fliehen, stieg er vom Pferd und führte mit der Regimentsfahne in der Hand seine Truppen wieder in die Schlacht die dann mit seinem Sieg endete.

https://www.youtube.com/watch?v=3FF6YtLA-WA&list=RDGMEMpBkrRsgmbnoWVzfUhAA61g&index=32

MITTERNACHT

Es schlägt die Turmuhr Mitternacht,
versunken ist die deutsche Pracht.
Das Land liegt in der Feinde Faust,
dass sich das Herz im Grame kraust.

Von Schillers Geist weiß keiner mehr,
vergessen längst sind Stolz und Ehr‘.
Der Volksverrat wird laut gelobt
und bunte Tollheit schon geprobt.

Wenn sie von Walhall niederseh’n,
rinnt heiß so manche Heldenträ’n,
über das bunte Mixgemisch
das fressend feixt am deutschen Tisch.

Einstmals stand treuem Geist voran,
ein Heldenführer Licht-Gespann,
der Bismarck und der Hindenburg,
heut‘ leiten uns Murks und Gemurk.

Diese Nation braucht Mannesmut,
mit unerschrockener Kämpferglut.
Nur wer den Großen Morgen glaubt,
bleibt seiner Zukunft unberaubt.

Frisch auf, so wie der Alte Fritz.
Der paarte Weisheit, Kraft mit Witz.
Der griff das mürbe Österreich an,
weil Wien sein Bestes nicht besann.

Das Beste war die deutsche Seel‘,
die ging im Völkerbrei zur Hel.
Russ‘ und Franzosen obendrein,
die wollten Preußens Häscher sein.

Doch Preußens Gloria bestand,
der König lenkte Volk und Land,
als Philosoph und Kraft-Motor,
so leuchtet er bis heut‘ hervor !

So muss er deutsches Vorbild sein,
in unserer Not der Sklaven-Pein.
Wer frei in Freuden leben will,
braucht Preußens Kraft und Lebenssinn !

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Jörg von Frundsberg führt uns an >>
https://www.youtube.com/watch?v=Sa-fGA1I52A

Lerman = Lärm an = Krieg- und Kampfgeschrei beginnt

Georg von Frundsberg (1473-1528), war ein deutscher Landsknechts­führer in kaiserlich-habsburgischen Diensten. Sein Name ist eng mit den Kämpfen des deutschen Kaiser Maximilians I. um die Vorherrschaft in Oberitalien verbunden. Frundsbergs Wahlspruch: „Viel Feind’, viel Ehr’ !“ Mit seinen gefürchteten Schweizer Söldnern eröffnete Franz I. von Frankreich 1525 den Kampf um Italien. Bei Pavia setzte Jörg von Frundsberg auf seine Disziplin, den Rest besorgten seine Landsknechte - in einer gigantischen Schlacht. Nördlich von Pavia existierte ein eingehegtes Wildgehege, das von einer massiven Mauer umgeben war. Franz I. sah sich bereits als siegreicher Herr von Mailand, als das kaiserliche Heer in Schlachtformation von Norden anrückte. Zwar gelang es dem Franzosen, mit seiner schweren Kavallerie zunächst das Zentrum zurückzudrängen. Zugleich gingen die deutschen Landsknechte an den Flügeln zum Angriff über, warfen zunächst die Kavallerie der Franzosen zurück, um sich dann gegen die „Schwarze Bande“ zu wenden, eine Söldnertruppe, die Franz am Niederrhein rekrutiert hatte. Die 5.000 Mann hatten gegen die 12.000 Landsknechte, die Frundsberg und Embs ins Feld führten, keine Chance. Viel zu spät erschienen schließlich die 8.000 Schweizer auf dem Schlachtfeld. Sie hatten den südlichen Teil des französischen Lagers gehalten und entsprechend lang für den Vormarsch gebraucht. Ihre Entfaltung wurde durch fliehende Reiter und Fußsoldaten erschwert. Als schließlich die Garnison von Pavia den Ausfall wagte, brach das französische Heer zusammen. Franz I. wurde auf dem Schlachtfeld gefangen und musste 1526 den Frieden von Madrid schließen. Auch alle späteren Versuche, die Macht der Habsburger zu brechen, scheiterten an der Kampfkraft der Landsknechte.

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Die Eisenfaust am Lanzenschaft >> https://www.youtube.com/watch?v=5D2jyuJaSAU

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Die Wacht am Rhein >> https://www.youtube.com/watch?v=SIPfC5VmEYE

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Der Gott der Eisen wachsen ließ >> https://www.youtube.com/watch?v=XuwJxyFlOUQ