16.03.2018
    
 
Künstler: Kolibri
 
DIE 5. RUNE IST MENSCHHEITS-RUNE
(Fünf ist die Zahl des Menschen)
 
 
 
 
Die Mannus-Rune (gemeingerm: mannaz) meint den männlich-weiblichen Gesamtmenschen, in dem der Himmelsgott Tiu (Rune 8) ebenso wirksam ist wie die Erd- und weißhäutige Birken-Mutter (Rune 7), die sich zur Zahl 15 bzw. zur Quer- oder Seelen-Summe 6 addieren, um die beiden Hauptpole des Kosmos - Erde und Himmel (Yin + Yang) - anzuzeigen. 
 
Die 8. Rune des Tiu-Tyr, des Himmelsgottes, meint keinen Pfeil, vielmehr die Senkrechte der Himmelsstütze und das darüber gedachte Himmelszelt/Himmelsdach. Die 7. Berkana-Rune der Erdmutter zeigt das Zweiberge-Zeichen der Erde; und im übertagenen Sinne den Mutter-Schoß.
 
Die 15. Rune meint naut bzw. Notwende und besteht aus dem Weltenkreuz der männlichen Senkrechten und der weiblichen Waagerechten (die schräg gestellt ist, da es im Runen-Schreibwesen, wegen des hölzernen Schreibgrundes, keine Waagerechten geben kann).
 
Denn 6 ist die heilige Ganzheitszahl der kosmogonisch-dimensionalen Gesamtheit. Die 24 (2+4=6) germanischen Ur-Runen summieren sich auf zu 300, also 3 (aller guten Dinge sind 3) und 1+2+3=6.