19.08.2026

Die als betender oder flehender Germane bezeichnete röm. Bronzestatuette, die im 19. Jh. in der Franz. Nationalbibliothek in Paris aufgefunden wurde. Der Germane trägt eine typische Suebenknoten-Frisur und einen Rechteckmantel. Franz. Nationalbibliothek, Cabinet des Bédailles, Inventar-Nr. 915. Aus ca. 1./2. Jh. n.0.
Ethische Überlegenheit der OD-Religion
Wer im höheren und vernünftigeren Sinne an die Existenz von Göttern glauben mag, definiert sie als ideale Gestaltungen der jeweiligen Volksseelen in denen sie Gültigkeit erlangten. Die Götter-Merkmale geben mithin sichere Aufschlüsse über die Völker-Charaktere. Der markanteste Wesenszug des judäo-christlichen Kirchengottes ist zweifellos seine Herrschsucht, dazu sein Wille zur exklusiven Alleinherrschaft, die schon im ersten Gebot seiner Anhänger betont wird, wie sie angeblich dem hebräischen Volksführer Moses auf dem Berge Sinai mitgeteilt worden seien: „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben !“
Schon im Buch Mose formulierten die Jahweisten eindeutig, in Kapitel 7, Vers 16. heißt es in traditionellen Übersetzungen: „Du wirst alle Völker fressen, die der Herr, dein Gott, dir geben wird.“ Der Herrschanspruch wird konkretisiert im Bibelvers vom Juden-Propheten Jesaja 49,23 im jüd. Alten Testament. Dort heisst es: „Könige werden Deine Wärter sein und Fürstinnen deine Ammen.“ Stammesgötze Jehova tröstet damit sein Volk Israel in politisch schwerer Zeit. Er verspricht eine grosse Wende und Wiederherstellung israelischer Größe oder Vormacht. Die Drohungen gegen alle Völker die Israel nicht dienen wollen werden erhoben. In Jesaja 60,12 spricht der Prophet (Luther-Übersetzung): „Denn welche Völker oder Königreiche dir nicht dienen wollen, die sollen umkommen und die Völker verwüstet werden.“ Elberfelder Bibel: „Denn die Nation und das Königreich, die dir nicht dienen wollen, werden zugrunde gehen. Diese Nationen werden verheert werden, ja, verheert.“ (Jes 41,11; Sach 14,17) Im Buch des Propheten Sacharja (Kapitel 2, Vers 12) heißt es im unüberbietbaren Größenwahn einer Nation: „Wer euch [Juden] antastet, der tastet seinen [Gottes] Augapfel an !“ Vom sensibelsten Körperteil eines Menschen, wird vergleichsweise auf den einer Gottheit geschlossen.
Und von den biblisch festgehaltenen Wünschen und Visionen der geistlichen Führer eines Volkes auf den Volkscharakter zu schließen ist nur naheliegend, folgerichtig und aufschlussreich. Die Völker werden langfristig genetisch von den Verhältnissen ihres Lebensraumes und ihrer Volksgeschichte geprägt. Juden siedelten in einem Knotenpunkt der Handelsstraßen zwischen Afrika und Asien und ihre eroberten Küstenstädte in der Levante waren Anlaufstätten des europäischen Seehandels. Es ist ganz natürlich, dass sich innerhalb dieser Bevölkerung ein gescheites und gewieftes Händlertum entwickelte, dem der geschickte Umgang mit Geld zur Leidenschaft wurde. Schon der galiläische Reform-Wanderprediger Jeshua-Jesus mahnte sein Volk in der sog. Bergpredigt: „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ (Mt 6,24) Es meinte dort die vergötzende Fixierung auf Geld und materiellen Reichtum im Gegensatz zum wahren Gottesdienst. Der aufmerksame Weltbeobachter Karl Marx, selbst aus einer Rabbiner-Familie stammend, schrieb in seinem Text „Zur Judenfrage“ (1843), dass der „Wechsel“ und der „Mammon“ (das Geld) weltliche Züge des Judentums seien und dass sich der Gott der Juden im Handel verallgemeinert habe.
Wie kam es zu dieser rigorosen Macht- und Bedrohungspotenz der Jahwe-Jehova-Religion ? Die Hebräer waren ein Einwanderervolk aus Ur in Caldäa, der Heimat ihres Urvaters Abraham. Sie waren keine Semiten, sondern Vorderasiaten. Und eine Gruppe von religiösen Vordenkern, den Jahweisten, schufen ihnen eine monotheistsche Glaubensform aus der ägyptischen Eschnaton-Idee vom einzigen Sonnengott Aton und der Umformung eines beweibten vorderasiatischen Kriegs- und Gewittergottes zum frauenlosen Jehova. (siehe dazu „Jesus Menschensohn“, 1972, von Rudolf Augstein) In den frühen israelitischen/kanaanäischen Volksreligionen spielten Gottinnen, wie Aschera, die als Gefährtinnen des Herrn verehrt wurden, eine bedeutende Rolle, bevor der strenge Jahwe-Monotheismus der Propheten diese Kulte ausrottete. Die hebräischen Einwanderer besiedelten zu keiner Zeit menschenleere Räume, sie mussten sich immer ihre Überlebensansprüche ertrotzen und erzwingen, das erforderte ihre dauerhafte Aggressivität. Um sie zu legitimieren erfanden sie die Legende, ihr Gott selbst hätte ihnen die erwünschten Länder von Palästina geschenkt. Dort lebten, im Vorfeld von Groß-Ägypten, seit dem Ende des 13. vorchristlichen Jahrhunderts die sog. Seevölker bzw. Philister. Diese, so weisen es ägyptische Quellen aus, sollen „vom 9. Bogen“, das ist ganz obem im Norden, gewissermaßen vom nördlichen Erdenrand gekommen sein. Diese Leute waren identisch mit den frühen Griechen, den Hellenen, den Mykenern auf dem Peleponnes und auf Kreta. Sie kamen in verschiedenen Wanderzügen aus dem Balkangebiet und aus dem jütländischen Norden und Bataver-Regionen, wo die heutige Archäologie siedlungsverdünnte Räume erkennt. Diese Nordleute waren in Amurru harte Gegner der aus, wie es in der Bibel heißt, „ägyptischer Knechtschaft“ ankommenden jüdischen Neulandsucher. Wie die Juden das Land der Philister, mittels generationenlanger Kämpfe, zu gewinnen versuchten, beschreibt das jüd. Geschichtsbuch „Bibel“ ausführlich.
Im Verlauf der Kämpfe um Land und Leben, jener hebräischen Flüchtlingen aus dem Nildelta gegen die vorher angekommenen Norditen einerseits, und andererseits gegen die kanaanäischen Nachbarvölker, entwickelten die religiösen jüdischen Einpeitscher jene monströsen Schelt- und Vernichtungs-Reden, die wir aus den biblischen Propheten-Texten kennen. Die möglichen Hasstiraden der Nichtjuden blieben uns unbekannt, den nur die Juden beschworen und beschrieben, in schier endlosen Wiederholungen das auf, was ihr Gott den Feinden an Schrecknissen zuzufügen gedenke. Ihr König David eroberte Jerusalem von den Jebusitern und richtete unter den Überlebenden ein Blutbad an. Es war eine rücksichtslose Zeit und der Gott Israels glänzte in den Augen seiner Verehrer durch mörderische Skrupellosigkeit.
In der Zeitung „Taz“ bringt es ein Hannes Müller am 12.06.2003 auf den Punkt: „Und die Philister blieben erschlagen liegen auf dem Wege.“ (1 Sam 17, 52) Danach hieß es: „Saul hat tausend erschlagen, aber David zehntausend.“ (1 Sam 18, 7) Als Brautgeschenk für Sauls Tochter „machte sich David auf und zog hin mit seinen Männern und erschlug unter den Philistern zweihundert Mann.“ (1 Sam 18, 27) „David … fiel ins Land der Geschuriter und Girsiter und Amalekiter ein … [und] ließ er weder Mann noch Frau leben und nahm mit Schafe, Rinder, Esel, Kamele und Kleider und kehrte wieder zurück … So tat David und das war seine Art, solange er im Philisterland wohnte.“ (1 Sam 27, 8 ff) „Und David schlug sie [die Amalekiter] vom Morgen bis zum Abend des nächsten Tages, sodass keiner von ihnen entrann außer vierhundert jungen Männern.“ (1 Sam 30, 17) Als David in Hebron König über Juda wird, führt er Bruderkrieg mit Israel: „Aber die Männer Davids hatten von Benjamin und den Männern Abners dreihundertundsechzig Mann erschlagen.“ (2 Sam 2, 31) So wird er König über ganz Israel und wendet sich wieder gegen die Philister: „David tat, wie der Herr ihm geboten hatte, und schlug die Philister von Gibeon an bis hin nach Geser.“ (2 Sam 5, 25) „Er schlug auch die Moabiter und ließ sie sich auf den Boden legen und maß sie mit der Messschnur ab; und er maß zwei Schnurlängen ab, so viele tötete er, und eine volle Schnurlänge, so viele ließ er am Leben … Und David schlug von den Aramäern zweiundzwanzigtausend Mann.“ Er „schlug die Edomiter im Salztal, achtzehntausend Mann … denn der Herr half David, wo er auch hinzog“ (2 Sam 8, 1 f, 5 f, 13 f) „Aber die Aramäer flohen vor Israel und David vernichtete von den Aramäern … vierzigtausend Mann; und Schobach, den Feldhauptmann, erschlug er, dass er dort starb.“ (2 Sam 10, 18). David erschlägt und vernichtet laut Bibel also über 90.000 Mann plus die nicht zahlenmäßig genannten, also wohl mindestens 100.000 – „das war seine Art“! Ohne Übertreibung wird man ihn wohl als Massenmörder bezeichnen können. Wie gestört muss das Verhältnis der Kirchen zur Gewalt sein, wenn sie einen Massenmörder wie David als Leitbild für unsere Kinder anbieten ?!“
Das sog. „Alte Testament“, die Hebräische Bibel, hat eine, je nach Druckform, unterschiedliche Seitenzahl, doch zumeist sind es 1.200 bis 1.500 Seiten. Man hat darin um die 1.000 Gewaltstellen gezählt. In Jesaja 13 liest man: „3 Ich habe meinen Geheiligten Befehl erteilt, auch meine Helden berufen zu meinem Zorngericht, meine stolz Frohlockenden. 4 Horch! Lärm auf den Bergen wie von einem großen Volk! Horch! Getöse von Königreichen, von versammelten Heidenvölkern! Der Herr der Heerscharen mustert ein Kriegsheer! 5 Sie kommen aus einem fernen Land, vom Ende des Himmels, der Herr und die Werkzeuge seines Zorns, um das ganze Land zu verderben. 6 Heult! Denn der Tag des Herrn ist nahe; er kommt wie eine Verwüstung von dem Allmächtigen! 7 Deshalb werden alle Hände schlaff, und das Herz jedes Sterblichen zerschmilzt. 8 Sie sind bestürzt; Krämpfe und Wehen ergreifen sie, sie winden sich wie eine Gebärende; einer starrt den andern an, ihre Angesichter glühen. 9 Siehe, der Tag des Herrn kommt, unbarmherzig, mit Grimm und Zornglut, um die Erde zur Wüste zu machen und die Sünder daraus zu vertilgen. 10 Ja, die Sterne des Himmels und seine Sternbilder werden nicht mehr glänzen; die Sonne wird sich bei ihrem Aufgang verfinstern und der Mond sein Licht nicht leuchten lassen. 11 Und ich werde an dem Erdkreis die Bosheit heimsuchen und an den Gottlosen ihre Schuld; und ich will die Prahlerei der Übermütigen zum Schweigen bringen und den Hochmut der Gewalttätigen erniedrigen. 12 Ich will den Sterblichen seltener machen als gediegenes Gold, und den Menschen [seltener] als Gold von Ophir. 13 Darum will ich die Himmel erschüttern, und die Erde soll von ihrer Stelle aufschrecken, vor dem Zorn des Herrn der Heerscharen, und zwar am Tag der Glut seines Zorns. 14 Und sie werden sein wie verscheuchte Gazellen und wie Schafe, die niemand sammelt; jeder wird sich zu seinem Volk wenden und jeder wird in sein Land fliehen. 15 Wen man aber erwischt, der wird durchbohrt, und wer ergriffen wird, der fällt durchs Schwert. 16 Ihre Kinder werden vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden. 17 Siehe, ich erwecke die Meder gegen sie, die das Silber nicht achten und am Gold kein Gefallen haben. 18 Und ihre Bogen werden junge Männer zu Boden strecken; sie werden sich über die Leibesfrucht nicht erbarmen und kein Mitleid mit den Kindern haben. 19 So wird Babel, die Zierde der Königreiche, der Ruhm, der Stolz der Chaldäer, umgekehrt von Gott wie Sodom und Gomorra. 20 Sie wird nie mehr bewohnt werden und unbesiedelt bleiben von Geschlecht zu Geschlecht. Kein Araber wird dort zelten, und keine Hirten werden [ihre Herden] dort lagern lassen; 21 sondern Steppentiere werden dort liegen, und ihre Häuser werden voller Eulen sein, und Strauße werden dort hausen und Ziegenböcke herumhüpfen. 22 Und wilde Hunde werden heulen in ihren verödeten Palästen und Schakale in den Lustschlössern. Ihre Zeit ist nahe herbeigekommen, und ihre Tage sollen nicht verlängert werden !“
Der jüdische Bibel-Götze ist es der regelmäßig zur Rache und zu Mord und Totschlag an den Feindvölkern angefleht wird, der seinem Volk, mit dem er „einen Bund“ hat, bei der Ausmerzung und beim Massakrieren gern zur Seite steht. Die Christenkirchen, aus jüdischen Sekten hervorgegangen, haben diese Sichtweise beibehalten und auf ihre eigenen Gegner, die Heiden, umgemünzt.
Im Deutschlandfunk brachte Michael Reitz am 14.02.2020 eine Betrachtung über das biblische Buch Ezechiel, unter der Überschrift „Gott ist der Hass“: „Es gilt als einer der verstörendsten Texte des Alten Testaments. Sein Ton schwankt zwischen tiefer Verzweiflung, Hoffnung und der Vision eines neuen Israel in einer gerechteren Welt. Diese Schwankungen hängen unter anderem damit zusammen, dass der Text über einen Zeitraum von nahezu vierhundert Jahren entstand. Ezechiel selbst, Sohn eines Priesters, geriet zwar schon nach dem ersten Eroberungszug in babylonische Gefangenschaft, hat aber die Zerstörung Jerusalems nicht persönlich miterlebt. In seinem Bericht erscheint Gott dabei zunächst als ein Wesen, das zutiefst enttäuscht von seinen Geschöpfen ist. Vor allem an seinen Auserwählten, dem Volk Israel, lässt er kein gutes Haar...“ Markus Witte, Experte für die Literaturgeschichte des Alten Testaments an der Berliner Humboldt-Universität, sagt dazu: „Das Interessante an der alttestamentlichen Literatur ist das Phänomen, dass die Rache in das Handeln Gottes überführt wird. Das heißt, das sind Rachewünsche, die aber jetzt nicht vom einzelnen Menschen vollzogen wird, sondern die in das Handeln Gottes oder Anders-Handeln Gottes delegiert wird. Das minimiert nicht die Gewalt, aber zeigt doch, dass die Verfügung und die Verantwortung und die Kompetenz nicht aufseiten des Menschen, sondern aufseiten Gottes gesehen wird. Natürlich kann man dann das Gottesbild problematisieren und fragen, was ist das eigentlich für eine Vorstellung von Gott, die sich dort widerspiegelt. Da muss man auch wieder sagen, zum Gottesbild und zum Gottesverständnis des alten Orients gehört ein massives gewalttätiges Gottesbild.“ Die Verantwortung für die Gräueltaten wird verschoben.
Der judäo-christliche Macht-Gottes-Begriff
So unbestreitbar wie seit Anfang der hebräischen Gottesschau im Mosaismus die Macht- und Herrschaftsfrage steht, so bedeutungslos erscheint sie im ODING-Runenglauben. Auch muss es in Germanien Auseinandersetzungen zwischen den alten Tius-Gläubigen und den jungen Asen-Gläubigen gegeben haben, doch liegen uns darüber keinerlei Nachrichten vor.
Im Alten Testament (4. Mose 16) wird während der Wüstenwanderung von einer Israeliten-Gruppe berichtet, die sich der Autorität des Moses und des Aaron widersetzten, sie wird dort die „Rotte Korach oder Kora“ genannt. Der Anführer Korach stammte aus dem Stamme Levi. Der Eigenbrödler scharte 250 angesehene Männer um sich, mitsamt Sippenangehörigen. Moses ließ diese Abweichler aussondern und töten, was in der beschönigenden Legende so beschrieben wird, die Erde hätte sich geöffnet, um diese Leute, samt ihren Familien, zu verschlingen, andere Anhänger seien durch ein feuerartiges Gericht vernichtet worden. Es ging um die politische Macht des Moses, ebenso um die Macht seiner Gottesdeutung und der Autoriät seines Gottes. Dem kleinen existenzbedrohten Judenvolk musste es auch in seiner weiteren Entwicklung immmer um die Machtfrage gehen. Es war gewissermaßen umlagert und umlauert von den begehrlichen Großreichen der Ägypter, Assyrer, Babylonier, Perser, dazu gefährdet von den unruhigen Geistern im eigenen Volkstum. So manche militärische Katastrophe durch aggressive Nachbarn musste die jüdische Volksseele verarbeiten und verdauen. Das waren fürchterliche Rückschläge der mehrfach unterbrochenen Entwicklungen. Dazu kam, dass die rabbinische Doktrin von der „Besonderheit“ und der göttlichen „Auserwähltheit“ das Judenvolk zur Einsamkeit unter den Völkern verdammte. Es gab das Tischsitten-Verbot, mit Nichtjuden an einem Tisch zu speisen. Nichtjuden, die „Unbeschnittenen“, galten für die Frommen als unrein und unwürdig, sich mit dem „Gottesvolk“ gemein zu machen. Die jüdischen Vordenker wollten ein Sondervolk haben und sie schufen, durch ständige Ermahnungen, ein solches. Dieses besondere Volk wollte exclusiv sein, nicht zur Bevölkerungsmasse der Welt gehören und musste für seinen selbstgewählten Sonderstatus seinen Preis bezahlen. Im „Heiligen römischen Reich deutscher Nation“ des gesamten Mittelalters, besaßen Juden das Privileg, als des Kaisers Kammerknechte zu gelten, was sie teuer zu erkaufen hatten. Ihre Existenz und mithin Machtfrage wurde durch Finanzierung geregelt, ihre Macht, im Reich zu Schalten, zu Walten, und dabei reich zu werden, also von Fürsten und Kaisern erkauft.
Das Abgesondertsein der Juden, ihre damit einhergehende Arroganz, ihr Dünkel und ihr gewalttätig geschilderter Stammesgott produzierten unter den Nachbarvölken von Judäa eine Missstimmung und vielfach auch scharfe Ablehnung der jüdischen Eigenart. Die diversen Jüdischen Kriege produzierten Angst und Schrecken. Sie wurden als Teufelskindes disqualifiziert. Plutarch, der weltweise Diplomat und Gelehrte, verfasste um das Jahr 95 n.0 das Buch „Über Isis und Osiris“ (De Iside et Osiride), worin er eine philosophische Deutung des ägyptischen Mythos darlegte, mit den Überlieferungen der Sagen um die Götter Isis, Osiris und Typhon/Seth aus griechisch-römischer Sicht, sowie über den Mythus des „Judaios“, der ein Sprössling des Teufels Typhon-Seth und einer Eselin sei. Man darf erkennen, das Judentum hatte seit Jahrtausenden, zum Gutteil wegen seiner eigenen Provokationen, keinen leichten Stand in der Welt. Und das ist leider ähnlich so geblieben, denken wir nur an seine Vertreter, die „Steine des Anstoßes“ Albert Einstein, Harvey Weinstein und Jeffrey Epstein. Sie können nicht allgemein als negative Sinnbildfiguren des Judentums gelten, gab und gibt es doch ebenso die feinen und edlen Charaktere, wie den großen Geiger Yehudi Menuhin (1916-1999).
Aber die Gier nach Macht und das Bedürfnis, Macht über andere zu gewinnen, gehört zu den unübersehbaren Grundzügen jüdischer Charakteristik. Ihr entspringen die permanenten Einmischungen und Ermahnungen anderer Völker und Nationen. Schon einer der Urväter des Zionismus, Moses-Moritz Hess riet zu einem „Rassekrieg“ gegen Deutschland, zwecks dessen Domestikation, in seinem Buch „Rom und Jerusalem“ (1862). Er war der linksextreme Missionar (man nannte ihn „Kommunisten-Rabbi“), der nach eigener Darstellung, sowohl Marx wie Engels den Kommunismus schmackhaft gemacht hatte, und er merkte dabei an: „So schaffe ich Verwüstung !“ Moses Hess gilt neben Ferdinand Lasalle als einer der Väter auch der deutschfeindlich agierenden „Sozialdemokratie“.
Ebenso wurde die europäische Religion des Chistismus von jüdischen Vorgaben und Anleitungen geprägt und durchdrungen, obwohl die gesamte Seelenlehre nichtjüdischer bzw. platonischer Natur geblieben ist. Im blblischen 1. Buch Samuel taucht der Begriff „Jahwe Zebaoth“ erstmalig auf („Herr der Heerscharen“), womit der Herrsch-Gott und jüdische Kriegsgott bezeichnet wird. Er umschreibt Gott als den allmächtigen Herrscher über alle himmlischen und irdischen Mächte. In diesem Sinne haben die Christenkirchen ihren „Gott für alle Völker“, mit dem grenzenlosen Machtanspruch ausgerüstet. Der negative Aspekt jeder Macht ist in ihrer automatischen Selection begründet, derer die diese Macht anerkennen und jenen die sich als Knechte einer Macht wahrnehmen. Der „Wille zur Macht“ und die Verfolgung von Machtgelüsten sind aus ethischen Gründen abzulehnen ! Auch aus dieser Einsicht, lehnen wir den christenkirchlichen machtüberlasteten Gottesbegriff entschieden ab.
Ethos der runischen Od-Religion
Warum sind wir überzeugt, dass die germanisch-deutsche Runen-Religion und der damit einhergehende OD-Glauben, besser in unsere moderne Zeit hineinpassen, als die seit zweitausend Jahren praktizierte Christ-Religion, welche so gut wie nichts besserzustellen vermochte, welche obendrein eine solche Masse an Menscheitsverbrechen beging, inform von Blutorgien an Ketzern, Hexen, indigenen Völkern, den Ureinwohnern zahlloser fremder Kulturen, auch an jüdischen Mitbürgern. Die OD-Religion ist einfach toleranter, sie ist unaufdringlicher, sie wirbt nur durch Sachlichkeit, Information und Menschenliebe. Sie kennt die altjüdische Proselytenmacherei nicht und nicht das christliche Missionieren, natürlich auch keine islamische Schutzgelderpressung. Die OD-Gläubigen wollen ein Bruder unter Brüdern sein, ohne Dünkel und Auserwähltheits-Ansprüchen. Sie erhöhen sich nicht über andere Völker und verachten auch die Volksgeschwister nicht, mit ihren anderen, unterschiedlichen Reifegraden.
Das von mir zu Anfang der 80iger Jahre des 20. Jhs. entdeckte und ergründete ODING-Wizzod-System, setzt uns Deutsche in Kenntnis unserer „Heiligen Schrift“, eines eigenen Jahres-Kultkalenders und insgesamt betrachtet, der weltweit einmaligen Buchstaben-Ordnung von höchst sensibeler und weit gefächerter Aussagepotenz, als Grundstock der ur-deutschen Religion. Im Zentrum dieser Gotterkenntnis steht der Od-Gott, der Ahnen-Gott Wodanaz-Wodin-Odin, dessen Begriffs-Mitte die Silbe OD darstellt, welche Geist und Seele meint. Er ist die Summe aller deutschen Seelen, er ist die Kraft und der Intellekt aller euro-germanischen Geistigkeit schlechthin. Nachweise des Geistgottes finden sich in den ältesten Berichten zur indogermanischen Religion schon aus den Zeiten vor der indogerm. Völkertrennungen, als Vata und Vayu. Es sind zwei eng verwandte iranische (Avesta) und altindische (Veda) Bezeichnungen für den Windgott. Sie gehen auf die gemeinsame urindogerm. Sprachwurzel von „wehen, blasen“ zurück. Im alten Rigveda (Reim-Veda) verkörpert Vayu den Lebenshauch (Prana) und die kosmische Atemkraft. Vata gilt oft als elementare Naturgewalt des Sturms. Beide Namen werden in der vedischen und avestischen (iranischen) Tradition teilweise synonym oder als Doppelgottheit (Vayu-Vata) verwendet. Die Darlegung vom Altmeister Herman Wirth, Wotan-Odin sei als ein später völkerwanderungszeitlicher Geleitgott der Fürstenhöfe entstanden, ist grober Unsinn, des einseitig aufs Matriarchat fixierten Forschers.
Wie wir aus etlichen Quellen, auch aus etwa 1.000 bekannten Exemplaren der Amulett-Bildchen germanischer Gold-Brakteaten (5. bis 7. Jh.) erfuhren (Karl Hauck, „Goldbrakteaten aus Sievern. Spätantike Amulett-Bilder der 'Dania Saxonica' und die Sachsen-'origo' bei Widukind von Corvey„) ist er als der Große Heiler, als Welten-Arzt gedacht worden, bei dem der gläubige Anhänger Trost in seinem Leid, Heilung seiner Wunden, seiner Verletzungen und Wiederherstellung in vorheriger Vollkommenheit erhoffte und erfuhr. Die verletzten Gläubigen verstanden sich als „gefallene Rösslein“, als Hilfe heischende Gottesssöhne, dem guten Baldur gleich und sie beteten das germanische Trost- und Hilfe-Gebet, wie es aus althochdeutscher Zeit aus Merseburg erhalten geblieben ist. Es richtete sich an die Disen, die überirdischen weiblichen Heilwesen und an den allgegenwärtigen Seelen-Gott Wodan:
Eiris sazun idisi sazun hera duoder suma
hapt heptidun sumaherilezidun sumaclu
bodun umbicuonio uuidi insprinc hapt
badun inuar uigandun.
phol ende uuodan uuorun ziholza duuuart
demobalderes uolon sin uuoz birenkict
thubiguolen sinhtgunt sunna era suister
thuboguolen friia uolla era suister thu
biguolen uuodan so he uuola conda
sosebenrenki soseblutrenki soselidi
renki ben zibena bluot zibluoda
lid zigeliden sosegelimida sin
Sinngemäße Übersetzung der Heil-Zaubersprüche:
Einst saßen Idisen, heilige Frauen bei den Kriegerscharen.
Einige fesselten Gefangene, einige hemmten feindliche Heere,
Einige zertrennten scharf einschneidende Fesseln:
Entspringe deinen Fesseln, entfahre deinen Feinden !
Phol / Sohn Balder und Wodan fuhren in den Wald.
Dort wurde Balders Fohlen der Fuß verrenkt /gebrochen.
Die Wunde besangen Sinhtgunt und Sunna, ihre Schwester.
Es besangen sie Frija und Volla, ihre Schwester.
Dann besang sie Wodan, so wie er es besser verstand:
Knochenverrenkung, Blutverrenkung, Gelenkverrenkung:
Knochen zu Knochen, Blut zu Blut, Glied zu Glied -
Sie seien wieder zusammengefügt, hergestellt und geheilt !
Jeder germanische Abwehrkämpfer gegen die bedrohlichen Mächte der Römer oder der Hunnen, empfand sich wie ein kleiner Phol, wie ein geliebtes Söhnchen des Heilgottes Wodan, der ihn schützt und ihm geschlagene Wunden ausheilt und ihn eines Tages zu sich nach Walhalla in die jenseitigen Freuden holt. So war der Glauben unserer germanischen Trost-Religion.
Im gedanklichen Zentrum der germanischen Religionsphilosophie steht aber das Gottesopfer, wie es im eddischen „Lied des Hohen“, dem altnordischen Hávamál, formuliert wurde.
In Vers 139 lässt man Wodan-Odin, an der Welt-Eibe hängend, selbst zu Wort kommen, man legt ihm die segnenden Begrifflichkeiten in den Mund:
Veit ek, at ek hekk
vindga meiði á
nætr allar níu,
geiri undaðr
ok gefinn Óðni,
sjalfr sjalfum mér,
á þeim meiði,
er manngi veit
hvers af rótum renn.
Ich weiß, dass ich hing
An windigem Baum
neun lange Nächte,
vom Speer verwundet
und Odin geweiht,
ich selbst mir selbst,
an diesem Baum,
von dem niemand weiß
aus welcher Wurzel er spross.
Der alles durchdringende Geist-Speer Gungnir war Odins intellektuelle Fähigkeit, er spielt bei der Opferung eine besondere Rolle. Die ersten beiden Zeilen des folgenden Verses besagen, dass es sich im Hávamál nicht um ein gewöhnliches Fruchtbarkeitsopfer handelte, sondern um das ursprünglichste, weltanfängliche göttliche Weltwerde-Opfer:
Við hleifi mik sældu
né við hornigi;
nýsta ek niðr,
nam ek upp rúnar,
æpandi nam,
fell ek aftr þaðan.
Ich gab mich hin nicht für Brot
und nicht für Hornvieh,
ich spähte nach unten,
nahm Runen auf,
laut lernte ich sie,
fiel wieder von dort.
(„Við hleifi mik sældu né við hornigi“ bedeutet auf Deutsch: „Niemand erquickte mich mit Brot noch mit einem Trinkhorn.“)
Der Selbst-Geopferte war also nicht zum Sterben am Hals aufgehängt, sondern zu seinem Gedeihen, am Leib, so dass er nach unten spähen konnte, und so eignete er sich die Runen an. Das Lernen durch lautes Sprechen des Stoffes war die damals übliche Unterrichtsweise. Mit „Runen“ sind die religiösen und profanen Geheimnisse und das magische Wissen in festen Merksprüchen gemeint, sie stehen im absoluten Gegensatz zu Brot und Vieh eines Fruchtbarkeitsopfers.
Der Philologe Karl Simrock (1802-1876) übersetzte folgendermaßen:
139
Ich weiß, daß ich hing am windigen Baum
Neun lange Nächte,
Vom Speer verwundet, dem Odin geweiht,
Mir selber ich selbst,
Am Ast des Baums, dem man nicht ansehn kann
Aus welcher Wurzel er sproß.
140
Sie boten mir nicht Brot noch Met;
Da neigt ich mich nieder
Auf Runen sinnend, lernte sie seufzend:
Endlich fiel ich zur Erde.
141
Hauptlieder neun lernt ich von dem weisen Sohn
Bölthorns, des Vaters Bestlas,
Und trank einen Trunk des teuern Mets
Aus Odhrörir geschöpft.
142
Zu gedeihen begann ich und begann zu denken,
Wuchs und fühlte mich wohl.
Wort aus dem Wort verlieh mir das Wort,
Werk aus dem Werk verlieh mir das Werk.
143
Runen wirst du finden und Ratstäbe,
Sehr starke Stäbe,
Sehr mächtige Stäbe.
Erzredner ersann sie, Götter schufen sie,
Sie ritzte der hehrste der Herrscher.
144
Odin den Riesen, den Alfen Dain,
Dwalin den Zwergen,
Alswid aber den Riesen; einige schnitt ich selbst.
145
Weißt du zu ritzen? Weißt du zu erraten?
Weißt du zu finden? Weißt zu erforschen?
Weißt du zu bitten? Weißt Opfer zu bieten?
Weißt du wie man senden, weißt wie man tilgen soll?
Unser Germanengott Wodan-Wodin-Odin wird in diesem wichtigsten Edda-Zitat als der wissbegierige, lernwillige, als das wissensuchende göttliche Vorbild offeriert. Kein kriegerischer Aspekt wird hervorgehoben, kein Siegen über Feinde, kein Macht- und Herrschaftsdünkel, vielmehr der Wille zum göttlichen Wachsen im Geiste, versinnbildlicht durch das Suchen, Finden und Erfahren der Runen, den Stäben der geheimnisvollen Universal-Weisheit.
Eine wodinische Gotterkenntnis vom geist-seelischen Prinzip muss androgyn aufgefasst werden, denn der menschliche Seelengeist besitzt unabänderlich weiblich-männliche Aspekte. Ist auch ein solches Erkennen aus Edda-Quellen ablesbar ? „Lokasenna“ („Lokis Zankreden“ oder „Lokis Rededuell“) auch Oegisdrecka („Oegirs Trinkgelage“) ist eine Edda-Erzählung, die den Auslöser für die endgültige Feindschaft zwischen den „Asen“ (Ahnen-Göttern) und dem böswilligen Loki beschreibt.
Loki spricht zu Odin:
24
Du schlichest, sagt man, in Samsö umher
Von Haus zu Haus als Wala [Seherin].
Vermummter Zauberer trogst du das Menschenvolk:
Das dünkt mich eines Argen Art.
Darauf sagt Frigga.
25
Euer Geschicke solltet ihr nie
Erwähnen vor der Welt,
Was ihr Asen beide in Urzeiten triebet:
Eure frühsten Thaten verbergt dem Volk !
Das in Vers 24 erwähnte Samsey wird heute meist mit der dänischen Insel Samsø gleichgesetzt. Loki wirft dem Göttervater Odin vor, einst auf Samsey als Zauberer gewohnt und in der Gestalt einer Völva (Seherin/Sybille) unter Menschen gewirkt zu haben. Der Ort: Samsey / Samsø galt im Frühmittelalter und der Wikingerzeit wegen seiner Lage im Kattegat als bedeutender Treffpunkt. Der Vorwurf: In der altnordischen Kultur galt es als schwere Beschimpfung (Ergi), magische Praktiken auszuüben, die damals Frauen zugeschrieben wurden (wie den Seiðr), oder die Rolle einer Frau einzunehmen. Loki nutzt dies im Lokasenna-Götterstreit, um Odins Männlichkeit und Ehre anzugreifen. Der Vorwurf kann aber nicht realitätsfrei, völlig aus der Luft gegriffen worden zu sein, der mythologische Hintergrund wäre in der Androgynität des Urgeistes zu verstehen. Man könnte den Vers auch übersetzen, wie folgt: „Einstmals war Wodan den Weibern an Wesen gleich !“
Der Begriff des männlich-weiblichen Zwitters kommt in Form des „Hermaphroditen“ schon aus der griechischen Mythologie. Er leitet sich von „Hermaphroditos“ ab, welcher der Sage nach, ein Sohn von Hermes und Aphrodite war, also eine Figur aus Weisheit und Schönheit. Nach der Ovid-Sage verschmolz er auf den Wunsch der Nymphe Salmakis mit dieser in einer Umarmung zu einem einzigen, zweigeschlechtlichen Geist und Körper.
Der Macht- und Vernichtungs-Gott, besser gesagt, die Vorstellung von einem derartigen Gott, hat über 2.000 Jahren die Menschenwelt geformt. Sie ist unter seiner Regie nicht milder, nicht edler und einträchtiger geworden. Dieser Idee hingen Juden, Christen und Moslems an und haben sich darüber blutige, unmenschliche Kriege geliefert. So ist es hoch an der Zeit, diese unheilvolle Gottesvorstellung kritisch zu hinterfragen und zu überdenken.
Jedenfalls ist das Vorbild eines Wissen- und Wahrheitssucher-Gottes - wie es Wodin-Odin gewährt - die bessere Wegweisung für die würdigere Zukunft der Welt. Nicht Kriegswaffen, Hass, Feuer und Schwert, haben den Menschen im Laufe seiner Menschwerdung edler geformt, sondern allein sein friedlicher Forscherwillen, seine Naturwissenschaften, und damit einhergend, seine technischen Neuerungen und Arbeitserleichterungen. Das Denken und nicht das Dreinschlagen zeichnet das wahre höhere Menschentum aus. Lasst uns danach streben, im Sinne des Wodin-Odin, dem ewigen Gott der Deutschen !
Schöpfungen des deutsch-germanischen Genius:
Und jeder Gebildete weiß, welch breite Ausbildung des Bildungswesens in der Germania immer vorhanden war, wie der wodinisch-göttliche Genius populi, sein Volk inspirierte, über die Weltgeheimnisse nachzusinnen und unter diesem unablässigen Überdenken, eine Masse von Erkenntnissen und Erfindungen geliefert hat, womit die Hochentwicklunng der gesamten Menschheit befördert wurde. Von der Erfindung des Rades (älteste Fahrspur aus Mitte 4. Jahrtausend v.0 im Hünenbett bei Flintbek/Rendsburg-Eckernförde), der frühesten Schaltregel der Himmelsdarstellung vom Mittelberg der Thuringi (Nebra-Scheibe ca. 4.000 Jahre alt), den kalendarischen Kultrondellen der Stichbandkeramiker (7.000 Jahre Meisternthal), bis zu den altdeutschen Großuhren (Dreikönigsuhr, Staßburger-Münster, 1352-1354), den Kleinstuhren/Taschenuhren des sog. „Nürnberger Eies“ (i.J. 1510), Schwarz-/Schießpulver (für Europa 1353), Buchdruckerei (i.J. 1450), Gewehr mit gezogenem Lauf, i.J. 1498, erster Erdglobus, sog. „Erdapfel“, i.J. 1492/93 in Nürnberg, Heliozentrische-Weltbild-Erkenntnis, Kopernik i.J. 1543, Kepler „Weltharmonik“, i.J. 1619, G.W. Leibniz erfand die Infinitesimalrechnung (1646-1716), C.F. Gauß, „Fürst der Mathematiker“, große Beiträge zu Zahlentheorie, i.J. 1801, Mikroskop-Erfindung (um 1590), Fernglas-Erfindung (1608), Entdeckung von Bakterien, i.J. 1676, Entwicklung der Luftfahrt: „Schneider von Ulm“, Flugversuch von Adlerbastei, i.J. 1811, Otto Lilienthal-Gleitflüge, ab Frühjahr 1891, engl. Brüder Wright, 1903, Deutsch-Amerikaner Gustav Weißkopf, 14.08.1901 erster Motorflug, Fahrrad-Erfindung, i.J. 1817, B. Riemann schuf Grundlagen für die euklidische Geometrie und Relativitätstheorie (i.J. 1854), Komposition der vollkommenen Oper durch Einheit aus Text, Musik u. szenischer Darstellung, R. Wagners „Ring“ von 1848/1874, Viertaktmotor-Erfindung, Mai 1876), Magnetzündung u. Benzinmotor-Entwicklung, 1886), Diesel-Motor (1893), Erfindung des zusammenfaltbaren Fallschirms, ab 1893, Entwicklung von Röntgengeräten 1895/96, erste Atomzertrümmerung von O. Hahn, Dez. 1938, der Quantentechnik (M. Planck u. W. Heisenberg, 1900 u. 1925), Funkmesstechnik/Radarerfindung (1904, 1938), erste Lungenoperationen in Unterdruckkammern, i.J. 1904, erster Fernseher (i.J. 1931) und Computer (12.05.1941 in Berlin), den Turbo-Flugzeugen (He + Me, 1939) und Raketen der V 1 + V 2 und den Luft-Luft-Raketen R4M (i.J. 1944).