DAS DRAMA DES DEUTSCHEN UNTERGANGS
 
Ich nenne im Verlauf der Abhandlung die Abstammungen der handelnden jüdischen und deutschen Personen, soweit sie bekannt wurden, weil es für das Verständnis der kollektiven Auseinandersetzung zwischen Juden und Deutschen unverzichtbar ist, wobei zu betonen ist, dass ganz natürlich nicht jeder einzelne der beiden Ethnien sich einbezogen fühlte und agierte, aber etliche der führenden Protagonisten beider Völker. Über den deutschen Schuldanteil ist seit dem Kriegsende 1945 eine Flut von Texten publiziert worden, so dass eine dergleichen Wiederholungen nicht vonnöten erscheint, ich stelle aber eine neue Sichtweise zur Diskussion, die das Wissen über das Bekannte voraussetzt und es zum vollen Rund der Wahrheit zu ergänzen versucht. Am 06.04.1917 erklärte US-Präsident Woodrow Wilson (1856-1924) dem Deutschen Reich auch offiziell den Krieg, den er längst durch seine Unterstützung der deutschen Kriegsgegner geführt hatte. US-Präsident  Wilson hatte seine Bestätigung im Amt am 07.11.1916 mit dem Slogan „He kept us out of war“ (Er hat uns aus dem Krieg herausgehalten) erreicht. Der Wahlslogan wurde von den US-Wählern als Versprechen für die Zukunft verstanden. Wilson hat darin also ebenso gelogen wie mit seinen leeren Gerechtigkeits-Versprechungen die er sein „14-Punke-Programm“ nannte. Als offizieller aber unehrlicher Kriegsgrund wurde der deutsche U-Bootkrieg und speziell die Versenkung des als Passagierschiff getarnten Munitionstransporters „Lusitania“ durch ein deutsches U-Boot am 07.05.1915 bezeichnet. Die Medienhetze gegen Deutschland und die Deutschen war signifikant für den US-amerikanischen Blätterwald. 30.10.1915 „Financial News“, Londoner Finanz- und Nachrichten-Zeitung: „Die Welt würde gesunden, wenn am Ende des Krieges ein Deutscher ein so seltenes Ding geworden wäre wie eine Schlange in Irland, oder ein wilder Tiger in England.” Mit dem Einbringen der ungeheuren US-Ressourcen auf der Feindseite war Weltkrieg I. für Deutschland verloren. Es sollte aber noch ein historischer Achtungserfolg erzielt werden, indem die Deutsche Hochseeflotte noch einmal ausrücken würde zu einer letzten großen Schlacht gegen die britische „Royal Navy“, die wie eine mit eiserne Klammer ihre jahrelange Hungerblockade gegen das deutsche Binnenland erzwingen konnte. Bei einem klaren Sieg versprach sich die Reichsregierung die erhoffte Kriegswende. Der entsprechende Flottenbefehl der Seekriegsleitung erfolgte am 24.10.1918. Der Plan war alles andere als „sinnlos“, wie er von linker Seite bezeichnet worden ist. Aber linksradiale Aufwiegler hatten ihre jahrelangen Zersetzungsarbeiten unter den Matrosen geleistet, viele verweigerten jetzt den soldatischen Gehorsam, es kam am 03.11.1918 zum „Kieler Matrosenaufstand“, also der Meuterei einiger Schiffsbesatzungen. Daraus entwickelte sich in wenigen Tagen die das ganze Reich erfassende linke Revolution vom 09.11.1918, mit Ausrufung der Republik, Machtübernahme der Sozialisten und Abdankung des Kaisers. Der Weg in den deutschen Untergang begann. Dieser sozialrevolutionäre Aufstand hat viele deutsche Truppenteile völlig überrascht, die alles andere als bereit waren, sich vor dem Feind geschlagen zu geben. Sie empfanden die Revolution der Linken als einen „Dolchstoß“ in den Rücken der kämpfenden Truppe. Absolut unverständlich erschien auch den siegreichen Ostheeren das plötzliche schmachvolle Ende aller opfervollen Anstrengungen für Leben und Ehre der Nation. Ein Hass begann in nicht wenigen Köpfen zu glimmen und die damit verbundene Suche nach den Schuldigen am Debakel. Zwei Gründe für die deutsche Katastrophe sprangen denen sofort ins Auge die nicht, wie Soziologen und Psychologen, nach den tieferen Ursachen recherchieren wollten: Die kriegstreiberischen antideutschen Mächte in den USA und die sozialrevolutionären antideutschen Kräfte im linken Lager. Zu 1. war es die britische „Balfour-Deklaration“ vom 02.11.1917 welche, zum Vorteil des jüdischen Volkes, für die Niederlage Deutschlands die Weichen stellte bzw. erzwang. Und zu 2. war es die linkssozialistisch-revolutionäre Propaganda bei der jüdische Agitateure eine wesentliche Rolle spielten. Die perfide Balfour-Erklärung des englischen Außenmisters Lord Arthur James Balfour (1848-1930), mit der dem Judentum, im Falle des englischen Sieges gegen Deutschland, die Unterstützung zur Einrichtung eines jüdischen Staates auf palästinensischem Boden zugesagt worden ist, machte Juden automatisch zu Feinden der Deutschen in deren Überlebensringen. Von dem Moment an, als Lord Balfours Verhandlungen mit den jüdischen Führern begannen, also die Vision vom eigenen Staat in greifbare Nähe gerückt war, stellte sich ein Großteil der jüdischen Weltbevölkerung logischerweise auf die Seite Englands und der USA, so dass einflussreiche jüdische Kreise US-Präsident Woodrow Wilson zu einem Krieg gegen das Deutsche Reich bewogen. Schon im Jahre 1906 hatte Chaim Weizmann (1874-1952), der Präsident der „Zionistischen Weltorganisation“, dazu Kontakt mit Lord Balfour aufgenommen. Der volle Umfang gegenseitiger Zusicherungen ist nicht bekannt, aber die englische Absicht war verständlich, das internationale Geldjudentum sollte für den englischen Krieg gegen Deutschland eingespannt werden. Das bestätigt der US-amerikanisch-palästinensische Historiker Prof. Rashid Khalidi, indem er zur Balfour-Erklärung kommentiere: „Ihr Zustandekommen hat gar nicht primär etwas mit den Zionisten zu tun. Der Weg aber, auf dem die Briten ihr strategisches Ziel erreichten, führte über die Unterstützung des Zionismus und hatte damit zu tun, dass die Briten die USA zum Eintritt in den Krieg bewegen wollten und dass manche von ihnen aus philosemitischen, andere aus antisemitischen Motiven das Entstehen einer nationalen Heimstatt für die Juden in Palästina sinnvoll fanden. Aber meiner Einschätzung nach waren das lediglich zweitrangige Überlegungen.“ Der Veröffentlichung der Balfour-Erklärung sind lange Verhandlungsmonate zwischen Vertretern der zionistischen Bewegung und der britischen Regierung vorausgegangen, in denen die Zeitungsjournalisten, u.a. jene der Londoner „Times“, öffentlich darüber diskutierten. Nach mehreren Entwürfen kam es zur endgültigen Fassung, der am 31.10.1917 das britische Kriegskabinett zustimmte, so dass die Deklaration, mit der die britische Regierung den rechtsextremen „Zionisten“ zusagte, beim Zustandekommen einer sog. „nationalen Heimstätte für das jüdische Volk“ in Palästina, behilflich zu sein, am 02.11.1917 dem Chef der Rothschild-Finanzdynastie Baron Walter Rotschild (1868-1937) brieflich zugestellt wurde. Damit das in türkischem Besitz befindliche Gebiet zuerst einmal in die eigenen Hände und Verfügungsgewalt gelangte, gab England das gleiche Versprechen den dort siedelnden Arabern, um sie zum Aufstand gegen die Türken anzureizen, die mit dem kaiserlichen Deutschland verbündet waren. Durch dieses Intrigenspiel wendete England die militärische Pattsituation des Weltkrieg I. zu seinen Gunsten.
 
Die Vorgeschichte zu dieser Entwicklung: Die Welt und ihre historischen Verläufe werden in viel höherem Maße durch schillernde, feurige, zündende Ideen bestimmt und geformt als durch die biederen, grauen, langweilig wirkenden Realitäten ! Zwei jüdische Denker und Propagandisten, beide dem deutschen Kulturraum entsprossen, bewirkten mit ihren Schriften und Aktionen im 19. Jh. den Umsturz des bis dato gefestigten europäisch-bürgerlichen Weltverständnisses und im unglücklich-dramatischen Verlauf der sich entwickelnden Folgekatastrophen, ereignete an sich der zum Großteil nach Weltkrieg II. vollzogene, sowie dem sich abzeichnenden Untergang des restlichen Deutschtums als germanischer Mutter- und Kulturnation. Seit dem Angriff des Sozialtheoretikers Karl Marx (1818-1883) gegen die „Bourgeoisie“ (Bürgertum), argumentativ untermauert durch seine Schrift „Das Kapital“ (1867), begann der von ihm propagierte „Klassenkampf“, der zur Idee des „Diktatur des Proletariats“, zum russisch-sowjetischen Bolschewismus, mit dessen Aufbau von Konzentrationslagern für „Volksschädlinge“ und „antisowjetische Elemente“ („Gulag“), mit dem einhergehenden millionenfachen Mord an Regimegegnern, zur aggressiven kommunistischen Parteizentralen weltweit und schließlich zur „Weltrevolution“ führte, zum eschatologisch anmutenden „Letzten Gefecht“ planmäßig führen sollte. Die marxistische Todesbotschaft für den gesellschaftlichen Frieden zog überproportional viele jüdische Mitkämpfer aller Klassen für den marxistisch-kommunistischen Umbruch an, von den Männern fürs Grobe, wie dem Theoretiker und Praktiker der „Gulag“-Schöpfung Leo Trotzki (geb. Lew Dawidowitsch Bronstein), bis zum „Salonkommunisten“ und Schreibtischtäter für den Atombombenbau, Albert Einstein. Der zweite jüdische Heros darf Theodor Herzl (1860-1904) gelten, mit seiner Schrift „Der Judenstaat“ (1896). Er stellte klar, dass Judentum sich über seinen mosaisch-religiösen Status hinaus, klar und eindeutig als Volkheit zu verstehen habe, die ein eigenes Siedlungsgebiet mit einem Nationalstaat beanspruchen sollte. Mit der Gründung des Staates „Israel“, im Jahre 1948, hat der „zionistische“ bzw. nationalistisch-völkische Kampf des Weltjudentums für sein visionäres Ziel, nach 2.000-jähriger Staatenlosigkeit, tatsächlich Erfüllung gefunden; allerdings auf Kosten der dort beheimateten, vertriebenen und ermordeten palästinensisch-arabischen Bevölkerung. Die beiden jüdischen Vordenker, Marx und Herzl, haben auf den Beginn des XX. Jahrhunderts intensiv eingewirkt und zwar mit völlig konträren geistigen Ausrichtungen: Marx warb bei Juden und Nichtjuden für den sozialistischen Internationalismus. Herzl tat das genaue Gegenteil, er warb bei Juden für jüdischen Nationalismus und bei Nichtjuden für ein wohlwollendes Verständnis dafür. Der jüdisch-deutsche Schriftsteller Moses Hess (1821-1875) schuf mit seiner Schrift „Rom und Jerusalem“ (1862) die gedankliche Verknüpfung von Marx’schem Sozialismus Herzl’schem Nationalismus; er hielt den Kampf der „Rassen“ für noch wichtiger als den der „Klassen“. Er wurde der Prophet für den jüdischen Spagat einer Verquickung von sozialistischem Internationalismus und zionistischem Nationalismus. Seit den höchst emotionell vorgetragenen widersprüchlichen Propagandaaktionen von Marx und Herzl begann eine immer tiefer aufspringende Kluft in den europäischen Gesellschaften aufzureißen: Internationalismus gegen Nationalismus ! In Deutschland, dem europäischen Geozentrum, in dem jüdische Mitbürger in wirtschaftlicher, kultureller und politischer Weise eine bedeutende Rolle spielten, liefen diese Auseinandersetzungen, zur Zeit zwischen den Kriegen, in besonders heftigen Erschütterungen deswegen ab, weil die Deutschen der „Weimarer Republik“, nach dem Sturz des glorreichen Kaiserreichs, verarmt, deprimiert, verhöhnt, betrogen und ausgesaugt von den „Versailles-Siegern“, nach möglichen Schuldigen für ihr Unglück ausspähten. Unter der marxistisch-herzlschen Zerreißprobe standen in erste Linie die Juden selbst, wie sollten sie sich entscheiden, welchem ihrer Führer sollten sie - zum persönlichen Vorteil und zum Fortkommen ihrer Nation - folgen ? Eine klare Entweder-oder-Positionierung erschien unmöglich, so kam es, dass nicht wenige, wie auch Albert Einstein, sich als Zionisten und Kommunisten gleichzeitig betätigten und bekannten, was den alten Vorwurf der jüdischen Janusköpfigkeit zu bestätigen schien. Das Engagement auch jüdischer Sozialrevolutionäre führte zum Aufbau antinationaler Organisationen. Das des jüdisch-deutschen Ferdinand Lassalle (1825-1864) erbrachte die Gründung der SPD, die sich traditionell allen deutsch-patriotischen Bedürfnissen entgegenstemmte. Lassalle war in dieser Hinsicht eher gemäßigt, doch er wurde Hauptinitiator und Präsident der ersten sozialdemokratischen Parteiorganisation im deutschen Sprachraum, 1863, aus der die SPD hervorging. In Österreich wirkte der ebenso zum Ausgleich ratenden jüdisch-böhmische Viktor Adler (1852-1918). Er war der Gründer der dortigen Sozialpartei (SDAP), deren Parteizeitung, „Der Kampf“, als Hauptorgan des „Austromarxismus“ galt. Die linke Parteizeitung „Der Kampf“ ist 1907 begründet worden von dem jüdisch-deutschen Otto Bauer, dem Deutschen Karl Renner und dem jüdisch-deutschen Adolf Braun. Otto Bauer (1881-1938) war Mitbegründer und einer der Führer des „Austromarxismus“, wurde 1918/19 Außenminister der „Republik Österreich“ und stellvertretender Parteivorsitzender der SDAP. Der Jurist und SDAP-Politiker Karl Renner (1870-1950) wurde nach Weltkriegsende Österreichs Staatskanzler. Der jüdisch-deutsche Journalist Adolf Braun (1862-1929) wechselte nach dem Krieg nach Deutschland und zur SPD. Linksextrem dagegen in ihrem Auftreten war die spätere jüdisch-polnische Agitatorin Rosa Luxemburg (1871-1919), die eine „Rote Diktatur“ anstrebte und Anfang 1919 die KPD gründete. Als Bolschewistin feierte sie Lenins „Oktoberrevolution“ und als Gegnerin der parlamentarischen Demokratie war ihr die Freiheit Andersdenkenden völlig unwichtig. Sie hetze geradezu hysterisch zum Klassenkampf: „Auf, Proletarier! Zum Kampf ! Es gilt eine Welt zu erobern und gegen eine Welt anzukämpfen. In diesem letzten Klassenkampf der Weltgeschichte um die höchsten Ziele der Menschheit gilt dem Feinde das Wort: Daumen aufs Auge und Knie auf die Brust.“ Damit lag sie deckungsgleich mit der Denkweise Lenins, der in Russland geputscht hatte. Der jüdisch-polnische Gefährte der „Roten Rosa“ war bis 1907 der jüdisch-russische Leon Jogiches (1867-1919), der als junger Mann von 18 Jahren bereits den sozialistischen Untergrundstudienkreis” in Vilnius ins Leben rief. Er wühlte in der Schweiz, wie in Deutschland im linksextremen Sinne, was damals aus taktischen Gründen immer auch mit einem vorgeschobenen Pazifismus verbunden wurde, dessen Widersinn in sich hätte auffallen müssen, wo doch gleichzeitig martialisch vom Kampf gegen den Zaren, den Kaiser, den Adel, das Bürgertum und für die Welrevolution” geschwafelt wurde. Neben Luxemburg und Jogliches gehörten zu den KPD-Gründern der jüdisch-deutsche Rechtsanwalt Paul Levi (1883-1930), die Deutschen Karl Liebknecht (1871-1919) und Ernst Meyer (1887-1930), der mit der jüdischen Kommunistin Rosa geb. Broido (1890-1979) verheiratet war und die Deutschen Friedrich Wilhelm Pieck (1876-1960) und Max Albert Eberlein. Aber ich griff zeitlich zu weit, vor der KPD-Gründung lag Weltkrieg I. (1914-1918), in dessen Verlauf die linkspropagandistische Wühlarbeit für einen Umsturz der bestehenden monarchisch-politischen Verhältnisse in Russland und Deutschland ihren so gut wie ungehinderten Fortgang nahm. Ende Oktober bis Anfang November 1917 erfolgte der linksextreme Staatsstreich im zaristischen Russland, der sog. „Oktoberrevolution“, mit gewaltsamer Machtübernahme von Wladimir Iljitsch Uljanow (1870-1924) bzw. Lenins „Bolschewiki“ (Mehrheitler). Das führte zur Aufstellung der „Roten Armee“ und einem längeren, ungemein blutrüstigen Bürgerkrieg und schließlich zur Gründung der Sowjetunion. Wladimir Uljanows bzw. Lenins Mutter war die vierte Tochter der Familie Blank, ihr Vater war der getaufte Jude A.D. Blank und dieser der Sohn des Mojsche Itzekowitsch aus Starokonstantinow; eine seiner Großmütter war Kalmückin, von der er sein asiatisches Aussehen erbte; auch deutsche und schwedische Großmütter gehörten zu seiner Ahnenlinie. In den nächsten Jahren schickten die Bolschewisten in Moskau Geld und Agenten nach Deutschland, um, zusammen mit der KPD, für den Umsturz zu sorgen. Dass die Sozialdemokraten an die Macht gelangt waren, reichte den Ultralinken noch lange nicht. Lenin hielt konzeptionell an seiner Idee fest, dass die geplante „Proletarische Weltrevolution“ nur über Deutschland und die deutschen Kommunisten möglich würde. Seine Erfolgsformel lautete am 22.10.1918 formuliert: „Das ist so vom Standpunkt der internationalen Revolution, der Weltrevolution, denn das wichtigste Glied in dieser Kette ist Deutschland, denn die deutsche Revolution ist schon herangereift, und vor allem von ihr hängt der Erfolg der Weltrevolution ab“. Adenauer (Köln/1961) gab das Zitat in fokussierten Form weiter: „Wer Deutschland hat, hat Europa, und wer Europa hat, der hat die Welt“. Stalin verfolgte später den gleichen Plan wie sein Lehrmeister Lenin. Kaum war der erste Weltkrieg für Deutschland verloren, zettelten Kommunisten und linksextreme Sozialdemokraten (USPD) Massenstreiks gegen parlamentarisch gesinnte Genossen an, im Januar 1919 wollten sie mit dem „Spartakusaufstand“ die große „Revolution des Proletariats“ erzwingen. In München war es Kurt Eisner (1867-1919), jüdisch-deutscher Literat und USPD-Politiker, der die „Novemberrevolution“ (08.11.18) anführte, die Bayrische Regierung für abgesetzt erklärte und begann, das von Moskau gewünschte Räteregime zu installieren. Er holte den jüdisch-deutschen Autor Gustav Landauer (1870-1919) hinzu, der ihn rhetorisch unterstützen sollte. Diese Leute disqualifizierten sich sämtlich als redliche Volksführer dadurch, dass sie permanent - aus Ignoranz oder antideutscher Aversion ? - von der „deutschen Kriegspolitik“, also „deutscher Schuld“ predigten, ohne dabei die ernsthaft forschende Betrachtung auf den offensichtlichen Kriegswillen der „Entente-Mächte“ gerichtet und begriffen zu haben. Kurt Eisner war hinsichtlich unangemessener „Selbstanklagen“ federführend. Der Mann hatte im Rausch seiner linken Fantasien gemeint, die Mehrheit der Bayern hinter sich zu haben, doch die Wahlen erbrachten für seine linksextreme USPD nur 2,53 Prozent. In wessen Namen hat er also das bayrische „Herrscherhaus Wittelsbach“ abgesetzt ? Seinem weiteren Agieren kam der halbjüdisch-deutschpatriotische Anton Graf von Arco auf Valley zuvor, indem er „Ministerpräsidenten“ Eisner erschoss. Es war ein politisch-patriotischer Mord, in nobler Geste ließ der Täter der Eisners-Witwe zu Weihnachten 1920 die Summe von 60.000 Mark zukommen. Es kam zu Kämpfen mit der bürgerlichen Reaktion. Jetzt rissen am 13.04.1919 kommunistische Extremisten die Macht in München an sich, um die „Räterepublik“ nach russischem Vorbild mit Gewalt zu verwirklichen. Zahlreiche Protagonisten der Revolution und der Räterepublik waren keine Deutschen. Eine „Rote Armee“ wurde aufgebaut, unter der Führung des  jüdisch-russischen KPD-lers Eugen Leviné (1883-1919). Zum Chef der „Roten Armee“ und Stadtkommandant wurde der deutsche Matrose/Meuterer Rudolf Egelhofer (1896-1919) ernannt. Von Leviné, der in Deutschland Revolution machen wollte, stammt der Satz: „Ich fühle russisch und denke jüdisch“.Neben ihm wirkte der deutsch-russische KPD-ler, erster Vorsitzender der KPD in Bayern, des „Münchner Soldatenrates“ und der „Münchner Spartakusgruppe“, Max Levien (1885-1937). Er war eng befreundet mit dem jüdisch-deutschen Anarchisten Erich Mühsam (1878-1934), welcher Texte verfasste, wie: „Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat mit dem Untertitel - Was ist kommunistischer Anarchismus ?“. Auch der erwähnte Gustav Landauerpflegte die gleiche Denkungsart des „kommunistischer Anarchismus“.Ein Förderer des Münchner Revolutionsexperimentes war auch der jüdisch-deutsche Schriftsteller Ernst Toller (1893-1939), dernach seiner Haftzeit aus USA zum jüdisch-russischen Schriftsteller Ilja Ehrenburg (1881-1967) nach Moskau flog und 1935 an dem von diesem initiierten „Schriftstellerkongress zur Verteidigung der Kultur“ teilnahm, was einem Hohn gleichkommt, in Anbetracht der Zustände im damaligen sowjetischen Russland, in dem es längst kein freies Schriftstellerwort mehr geben durfte. Unter Anleitung solcher Linkspopulisten riefen die Arbeiter- und Soldatenräte im Hofbräuhaus am 07.04.1919 die zweite, die „Kommunistische Räterepublik“ aus. Die Regierung übernahmen ein 15-köpfiger „Aktionsausschuss“ und ein vierköpfiger „Vollzugsrat“. Sie verboten die Presse, beschlagnahmten Lebensmittel und Wohnungen und ordneten den Generalstreik an. Am 30.04.1919 ließ diese „Räteregierung“, zwecks Einschüchterung und Machtdemonstration, zehn „bourgeoise“ Bürger im Hof des Luitpoldgymnasiumsan die Wand stellen und erschießen. Am 12.11.1918 scheiterte der erste Versuch der Kommunisten in Österreich die Macht an sich zu reißen; der Putsch konnte im Keim erstickt werden. Gleichzeitig gelang es den Bolschewiken von Moskau aus in Ungarn eine „Diktatur des Proletariats“ zu errichten. Wer das zuwege brachte war im Frühjahr 1919 der jüdisch-ungarische Journalist Béla Kun (geb. Emmerich Schwarz, 1886-1938), der im Dezember 1918 nach Ungarn entsandt worden war, um eine kommunistische Revolution zu bewirken. Er bildete eine „Räteregierung“, in der er die diktatorische Hauptgewalt erhielt. Es wurde entschädigungslos verstaatlicht, Kolchosen wurden geplant, so dass sich Widerstand formierte. Diesen zu brechen unterhielt das System die „Rote Wache“ und gefürchtete terroristische Sondereinheiten, wie die „Lenin-Burschen“. Die „Klassenfeinde“ wurden niedergemacht, wofür die Schergen niemandem Rechenschaft geben mussten. Anfang August 1919 war der rote Spuk wieder vorbei, Béla Kun flüchtete in die Schweiz, wo er in einem „NZZ“-Interview versicherte, die Schweiz werde in Sachen proletarischer Weltrevolution „auch noch drankommen“. In der Folge nahm er am Bürgerkrieg in Russland teil, wo er als Mitglied des Soldatenrats an der Südfront im Herbst 1920 die dort üblichen Massenmorde angeordnet hat. Im Jahr darauf war er wieder in Mitteldeutschland an den „Märzkämpfen“ beteiligt, wo er für „KPdSU und „Komintern“ in verschiedenen Funktionen tätig wurde. Die Zuversicht in den jüdisch- wie nichtjüdisch-kommunistischen Kreisen war groß, dass die herbeigesehnte Weltrevolution ein Land nach dem anderen erfassen würde und, dass dieser Augenblick in greifbare Nähe gerückt wäre. Warum dabei das jüdische Element so stark vertreten war, speiste sich aus zwei plausiblen Gründen. Juden hatten sich, zum einen wegen ihres andersgearteten Gottglaubens und zum anderen wegen ihrer andersgearteten Ethnie, als orientalische „Kinder Abrahams“, nie in ihren Gastländern emotionell assimiliert, hatten auch - trotzdem manche von ihnen zu großen Reichtümern gelangten - als Fremdlinge manche Benachteiligungen und Schikanen hinnehmen müssen, und vermochten oftmals nur durch hohe Zahlungen an die diversen Obrigkeiten, jene Freiheiten erwerben, die sie sich wünschten. Seit der „Judenemanzipation“ im 19. Jahrhundert waren ihnen viele Fesseln abgefallen, aber der alte Unmut ebbte erst langsam ab und das Gefühl des „Nichtdazugehörens“ herrschte vor und bewirkte zumindest bei den „Habenichtsen“ eine gewisse Neigung zur Renitenz gegen alle Obrigkeiten und alles Fremdvölkische an dem sie nie Teilhabe genossen, wegen des Ausschlusses und ebenso wegen ihrer selbstgewählten religiösen Abkapselung. Schon in ihre Urheimat Judäa war es den Sittenstrengen verboten, ihren Essenstisch mit Nichtjuden zuteilen. Allerdings kamen die jüdisch-sozialistischen revolutionären Vordenker in der Regel aus vermögenden Familien: Karl Marx, Theodor Herzl, Wladimir Uljanow/Lenin, Leo Trotzi, um nur vier der Hauptakteure zu nennen. Wie faktisch zutreffend oder aufgrund eines falschen Scheins, ist zweitrangig, der Eindruck in der deutschen Öffentlichkeit verstärkte sich dahingehend, dass von einem „jüdischen Bolschewismus“ gesprochen werde könne. München hatte den „Roten Terror“ unmittelbar erlebt, die sich anschließende terroristische Reaktion wurde als folgerichtige Abwehrmaßnahme verstanden, worauf viele Bürger stolz waren, so wurde München die Geburtsstadt der nationalsozialistischen Bewegung Adolf Hitlers (1889-1945) und schließlich die „Hauptstadt der Bewegung“. Lenin war von Anbeginn darum bemüht, der „Komintern“ effektivste und brutalste organisatorische Formen im zentral gelenkten Weltmaßstab zu verleihen. Seine Prophezeiung von der „Unausweichlichkeit der Weltrevolution“ war vom blinden Glauben an die Thesen des Karl Marx geprägt. Er regte Trotzki an, das „Manifest des II. Kongresses der Kommunistischen Internationale“ abzufassen, was dann auch nur so strotze von überzogenen revolutionären Phrasen, wie: „Der Imperialismus muss aus der Welt geschafft werden, damit das Menschengeschlecht weiter existieren kann.“ Mit derlei aufhetzenden Botschaften reisten Lenins Emissäre nach Deutschland, Ungarn und andere Russland angrenzende Länder. Sie führten kofferweise Goldrubel und Banknoten in ausländischen Währungen mit sich. Es galt die Parole: „Spart ja kein Geld für Propaganda und Waffen !“ Ebenso wies er seine Mitarbeiter im Ausland an, jeden Abweichler und Feigling gnadenlos zu erschießen (Dimitri Wolkogonow, „Lenin: Utopie und Terror“, 1993/94). Einer von Lenins Emissären war der jüdisch-galizische Journalist Karl Radek (geb. Karol Sobelsohn), der sich früh als Scharfmacher der SPD, dann der KPD anschloss. Er war ein Kampfgenosse der Rosa Luxemburg und Freund Trotzkis; im März 1920 wurde er Sekretär für Deutschland im „Exekutivkomitee der Komintern“. 1923 war er für den „Hamburger Aufstand“ der KPD aktiv. Bei wachen deutschen Bürgern musste der Eindruck entstehen, es würde ein Netz über das niedergeschlagene, seiner Wehr beraubte Deutschland geworfen, um es in einen heillosen Sumpf zu ziehen. Und unter jenen Leuten die an dem Netz knüpften, durch zahllose Flugblattaktionen, Versammlungen und in den Redaktionsstuben der Linkspresse, erschienen unübersehbare viele oftmals fremd wirkende undeutsche Gestalten. Und ebenso unter den Leuten die ein solches Netz zu werfen versucht hatten. Dass sich angesichts dieses bedrohlich heraufziehenden, mörderischen Unwetters eine entschlossene Abwehrtruppe in Deutschland zu formieren begann, ist alles andere als verwunderlich. Der bedauerliche, oft pauschalisierende Antijudaismus im Nachkriegsdeutschland der 20er Jahre resultierte aus dem Umstand, dass sich unüberseh- und hörbar viele jüdische Bürger in Russland wie in Deutschland dem Marxismus-Kommunismus zugewandt hatten und beispielsweise in den Reihen der KPD, ihre Sympathie für die Sowjetunion ausdrückten, wobei die natürliche Abwehrhaltung des patriotisch gesinnten deutschen Bürgertums schon dadurch herausgefordert werden musste, weil die Kommunisten propagierten, Deutschland in eine „Räterepublik“ umformen und der Sowjetunion angliedern zu wollen. Die Vorstellung, „Deutschland als russische Provinz“, musste zwangsläufig Ängste auslösen, denn die massenmörderischen Maßnahmen der russischen Bolschewiken waren so bekannt wie die marxistische Kampfidee von der Vernichtung der Bourgeoisie. Auf antisowjetische Propaganda steht die Todesstrafe, hatte Lenin verfügt und so wurde es in den berühmten Artikel 58 der Verfassung der „RSFSR“ aufgenommen, auf dessen Grundlage jahrzehntelang Millionen unglücklich gemachter Menschen in die Arbeits- und Todeslager deportiert wurden. „Mit der Tscheka, dem Straforgan der Diktatur, erhob Lenin die Amoral zur Moral von Partei und Staat“, schrieb D. Wolkogonow und die russische Revolutionsschriftstellerin Ariadna Tyrkowa, welche Lenin oft persönlich gesehen hatte, gab ihr Urteil ab: „Lenin war ein böser Mensch. Er hatte die bösen Augen eines Wolfes.“ Um diesen Unhold zu besiegen und den Roten Drachen den er gezüchtet hatte, bedurfte es eines außerordentlichen Helden vom Format eines Siegfrieds, so empfanden viele Deutsche, die in dem Weltkriegsfrontsoldaten Hitler den herbeigesehnten Retter zu erkennen glaubten. Nach Lenins Tod blieb sein Erbprinz Stalin auf Spur, er wollte das Vermächtnis des „vergöttlichten“ Führers erfüllen, dessen Kult religiöse Formen angenommen hatte, und sich damit selbst zum noch gewaltigeren Übermenschen hochstilisieren. Auf Kosten von Millionen versklavter Opferleben wurde eine Schwerindustrie aus dem Boden gestampft und die „Rote Angriffsarmee“, mit Hilfe auch der USA, zu einer Waffe geschmiedet, die wie eine unwiderstehliche stählerne Walze Europa eines Tages, zur geeigneten Stunde, zermalmen sollte. Stalin, so gab er selbst kund, wollte warten, bis die Westmächte und Deutschland sich in einem vorhersehbare Konflikt verausgabt hätten, dann würde er vorpreschen und bis zum Atlantik durchmarschieren.
 
ATTENTÄTER IM VORFELD DER KRIEGES
 
1916: Wie sich die heiße Phase des jüdisch-deutschen Gegensatzes auch in Form von Attentaten durch private Heißsporne ankündigte, ist aus deren Chronologie abzulesen. Der zum Fanatismus neigende jüdisch-deutsche Sozialist (SDAP) Friedrich Wolfgang Adler (1879-1960) erschoss im Jahre 1916, also mitten im Weltkrieg, den österreichischen Ministerpräsidenten Karl Stürgkh, als Protest gegen dessen angebliche „Kriegspolitik“. Nach Kriegsende war er sofort wieder für den internationalen Sozialismus tätig, verweigerte sich aber aktiv dem Kommunismus. 1919: Ermordung des Ministerpräsidenten des „Freistaats Bayern“ Kurt Eisner durch den deutsch-jüdischen Anton Graf von Arco auf Valley (1897-1945), der als Motiv angab: „Eisner ist Bolschewist, er ist Jude, er ist kein Deutscher, er fühlt nicht deutsch, untergräbt jedes vaterländische Denken und Fühlen, ist ein Landesverräter.“ 1936: Der jüdisch-kroatische David Frankfurter (1909-1982) erschoss mit einem Revolver den gesundheitlich angeschlagenen „biederen Bankbeamten“ aus Schwerin, Leiter der Schweizer Landesgruppe der NSDASP im Kanton Graubünden Wilhelm Gustloff (1895-1936) in seiner Wohnung im Luftkurort Davos, am 4.02.1936. Der Mörder floh, irrte zwanzig Minuten im Schnee herum und stellte sich dann einem Polizeiposten. Er war ein Sohn des kroatisch-deutschen Oberrabbiner Mosche Frankfurter und seiner Frau Rebekka. Mit einem Attentat wollte er ein jüdisch-nationalistisches Zeichen gegen die deutsch-nationale NS-Bewegung setzen. D. Frankfurter wurde für den Mord am 14.12.1936 in Chur zu achtzehn Jahren Haft und anschließender lebenslanger Landesverweisung verurteilt. Am 01.06.1945 kam er frei, wurde ausgewiesen und wanderte nach Palästina aus. 1938: Der jüdisch-polnische Herschel Feibel Grynszpan (1921-?) erschoss am 07.111938 in Paris den deutschen Diplomaten Ernst von Rath (1909-1936) in den Diensträumen. In Hannover war Herschel Mitglied der Zionistengruppe „Misrachi“ und des Sportclubs „Bar Kochba“. Mit Unterstützung der hannoverschen jüdischen Gemeinde besuchte er die rabbinische Lehranstalt „Jeschiwa“ in Frankfurt am Main, um Hebräisch zu lernen, brach die Schule aber nach knapp einem Jahr wieder ab. Er war als 14-Jähriger 1935 aus Deutschland nach Frankreich emigriert. Nach eigner Aussage wollte er mit seiner Tat die „Demütigungen und schlechte Behandlung seiner Eltern, seiner Verwandten und Freunde rächen“. Die französischen Verwandten von Grynszpan Abraham und Chawa Grynszpan wurden, da sie durch die Unterstützung von Grynszpan gegen das Ausländerrecht verstoßen hatten, am 29.11.1938 zu vier Monaten Haft und einer Geldstrafe verurteilt. Dem Mörder gelang zunächst die Flucht, wurde aber schließlich den deutschen Behörden übergeben. Verurteilt wurde er nicht und soll, laut der Archivleiterin des „Jüdischen Museums Wiens“, Christa Proksch, nach einer Meldung von Ende 2016, möglicherweise noch 1946 in Bamberg gelebt haben. 1933: Der bärenstarke, aggressive holländische Maurer Marinus van der Lubbe (1909-1934) war ein kommunistischer Arbeiter, der in der Nacht vom 27./28.02.1933 das „Deutsche Reichstagsgebäude“ anzündete und so gut wie abbrannte, wobei er festgenommen wurde. Am 23.12.1933 wurde er wegen Hochverrats und Brandstiftung zum Tode verurteilt. Die Schuld van der Lubbes wurde zwar immer wieder einmal angezweifelt, doch weniger aus erkenntnistheoretischen und juristischen als vielmehr aus politischen Gründen, weil man hartnäckig versuchte, dem ungeliebten NS-Staat die Schuld in die Schuhe zu schieben. Vorher hatte er versucht, in die Sowjetunion zu gelangen, dem damals sog. „Vaterland aller Werktätigen“. Er vagabundierte durch Berlin, Budapest, Tschechoslowakei und Polen, wo er über die russische Grenze wollte. Bei seiner Vernehmung gab er an, Mitglied des Jugendverbandes der „Kommunistischen Partei Hollands“ („CPH“) gewesen zu sein, wo er mehrere Ordnungsstrafen erhielt und dann ausgeschlossen wurde. Danach ging er zu den konkurrierenden „Rätekommunisten“ („GIC“). Im Februar 1933 wurde er von politischen „deutschen Freunden“ nach Berlin eingeladen, was er einem kommunistischen Freund so erklärte, dass in Berlin „wichtige Dinge passierten“ und „dass in Berlin die Kameraden warten, weil sie ihn zu dringender illegaler Arbeit brauchen“. Am 18.02.1933 traf van der Lubbe in Berlin ein, wo er im Männerheim der Alexandrinenstraße unterkam. Sicher ist, dass er ihm bekannte Personen bzw. Kontaktadressen aufsuchte, die ihm von „GIC“-Leuten übergeben worden waren. Nach eigenen Angaben beging van der Lubbe am Abend des 25.02. drei Brandstiftungen: am Wohlfahrtsamt Neukölln, am Berliner Rathaus und am Schloss. Am 27., etwa 21.20 Uhr, ließ er sich im brennenden Reichstagsgebäude festnehmen. Man beschuldigte ihn der willentlichen Brandstiftung, die er auch zugab. Am 9.03. wurde gegen ihn und den damaligen Vorsitzenden der Reichstagsfraktion der „KPD“ Ernst Torgler (1893-1963) sowie die drei bulgarischen Kommunisten Georgi Dimitrow (1882-1949), Blagoi Popow (1902-1968) und Wassil Tanew (1897-1941) Anklage erhoben. Van der Lubbes Anstifter und Mittäter müssen eine kleine „KP“-Gruppe gewesen sein, nicht aber die Hauptvertreter der „KPD“; er wurde vom Henkerbeil gerichtet. 1939: Der deutsche Johann Georg Elser (1903-1945) war Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime und seine tragenden Persönlichkeiten. Am 08.11.1939 führte er im Münchner Bürgerbräukeller ein Bomben-Attentat auf Hitler und gleichzeitig nahezu die gesamte NS-Führungsspitze aus, das auf mysteriöse Weise scheiterte. Elser war Mitgliedschaft im „Holzarbeiterverband“ und im „Roten Frontkämpferverband“, einer Organisation der „KPD“, was seine kommunistische Gesinnung aufzeigt. Er war ein sehr geschickter Arbeiter der mit Hilfe zweier unabhängig voneinander funktionierender Uhrwerke, den Zünder der Bombe konstruiert hatte. Die Bombe befand sich im Hohlraum einer Säule, die unmittelbar hinter dem Rednerpult Adolf Hitlers stand. Im Bürgerbräukeller befanden etwa 1.500 bis 2.000 Zuhörer, darunter nahezu die gesamte NS-Führungsspitze, zum Gedenken an den 9.11.1923 versammelt. Hitler fuhr verfrüht, keine ganze Viertelstunde vor der Explosion, wieder ab. Der Sprengsatz verwüstete den Saal, tötete 8 Menschen, 16 wurden schwer verletzt und weitere 63. Elser wurde beim Versuch, in die Schweiz zu fliehen, in Konstanz festgenommen. Unter dem Rockaufschlag trug er das Abzeichen des „Rotfrontkämpferbundes“. Elser sagte bei der Vernehmung, dass er die gesamte NS-Führung treffen wollte. Als „Sonderhäftling des Führers“ wurde er in Haft gehalten, vergleichsweise gut behandelt, hatte eine eigene Werkbank und eine Zither. Als sich der Krieg zu Ende neigte ist er erschossen worden.
 
DER WEG IN DEN ZWEITEN KRIEG ALLER GEGEN DEUTSCHLAND
 
Der russische General Andrei Wlassow (1901-1946) kannte die Pläne Stalins nicht genau, er erklärte nach seiner Gefangennahme am 12.07.1942, die Vermutung, der russische Angriff sei für August/September 1941 vorgesehen gewesen, die Russen hätten sich seit Beginn des Jahres im Aufmarsch befunden. Hitler habe die Situation völlig richtig beurteilt und sei mitten in den russischen Aufmarsch hineingestoßen. Doch wie verlief die Vorgeschichte ? Der Präsident des „Zionistischen Weltkongresses“ und Leiter der „Jewish Agency for Palestine“, Chaim Weizmann (1874-1952), schrieb einen Brief an den britischen Premierminister Neville Chamberlain (1869-1840) vom 29.08.1939, in dem er mitteilte, dass die Juden im Konfliktfall an der Seite Großbritanniens und der anderen Demokratien stehen würden. Am 01.09.1939 griff die deutsche Wehrmacht nach Polen, das bereits teilmobilisiert hatte und dessen Presse voller Kriegsgeschrei gegen Deutschland war. Am 03.09.1939 erklärten England und Frankreich Deutschland den Krieg. Am 17.09.1939 besetzte die Rote Armee Ostpolen. Am 22.09.1939 wurde in Brest-Litowsk eine deutsch-russische Siegesparade abgehalten. Am 15.10.1939 schlossen Churchill und Stalin einen Geheimvertrag, Deutschland gemeinsam niederzuwerfen. Am 15.10.1939 unterzeichneten Churchill und Stalin ein Geheimabkommen mit konkreten Zeitabsprachen für einen Vierfrontenkrieg gegen Deutschland. Die konkreten Einsatzpläne unterzeichnete Stalin am 28.01.1940 und Churchill in der ersten Februarwoche. Am 30.11.1939 überfiel die Sowjetunion Finnland. Am 05.03.1940 verfügte Stalin die „Entscheidung Nr. 144“ zur Erschießung von insgesamt 25.700 Polen. Am 13.11.1940 versuchte Hitler vergeblich den Sowjet-Außenminister Wjatscheslaw Michailowitsch Molotow zu einem Bündnis gegen das friedensunwillige England zu bewegen. Am 13.06.1941 traten die Vorbereitungen der Roten Armee für die Operation „гроза“ („Gewitter/Grausen“) in ihre letzte Phase ein. Annähernd 4,7 Mio. Soldaten, zu­sammengefasst in 13 Heeresgruppen mit ca. 30.000 gepanzerten Fahrzeugen, setzten zum Sprung an, ihr Marschziel sollte der Atlantik sein; Angriffstermin war der 06.07.1941. Viktor Suworow kommt in seinem Buch „Der Eisbrecher“, 1992, zum gleichen Ergebnis, dass exakt dieser Tag vorgesehen worden sei an dem Stalins Invasion Europas beginnen sollte. Der Historiker Musial spricht von der „größten Invasionsarmee aller Zeiten“, welche entlang der russisch-deutschen Grenze aufgebaut worden war. (Bogdan Musiał, „Kampfplatz Deutschland - Stalins Kriegspläne gegen den Westen“, 2008) Die deutsche Wehrmacht schlug 14 Tage zuvor am 22.06.1941, unter dem Begriff „Fall Barbarossa“, in die grenznahen Aufmarschformationen der Russen hinein. Es entwickelten sich die großen Kesselschlachten durch schnelle Zangenbewegungen deutscher Panzervorstöße. Die gnadenlose Kampfweise der weltanschaulich getrimmten Roten-Armee erforderte es, ihr eine ähnliche bedingungslose Weltanschauungs-Truppe entgegen zu stellen, deshalb wurde die rasche Aufstockung der „Waffen-SS“ betrieben, die in der Lage sein sollte, der sowjetischen Brutalität mit ebensolcher Härte die Stirn bieten zu können. Stalins Sohn Jakob Dschugaschwili geriet am 16.07.1941 bei Witebsk in deutsche Kriegsgefangenschaft und kam in das Prominentenlager Sachsenhausen. Bei ihm fand sich der Brief von einem seiner Freunde in dem es wörtlich heißt, dass er „vor dem Spaziergang nach Berlin“, noch einmal seine Freundin Anuschka sehen wolle.
 
Berthold Brecht: „Doch immer bestimmt der Sieger die Geschichte des Besiegten, der Schläger entstellt dem Erschlagenen die Züge, aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge.“ Der Hauptregisseur für Weltkrieg II. war US-Präsident Franklin D. Roosevelt, der sich schon 1932, im Jahr seiner Präsidentschaftswahl, dem „Permanenten Establishment“, mit den Worten empfahl: „Ich werde Deutschland zermalmen. Es wird nach dem nächsten Krieg kein Deutschland mehr geben“. US-Verteidigungsminister J. Forrestal am 27.12.1945 in seinem Tagebuch („The Forrestal Diaries“, New York, 1951, S. 121 ff - Zit. nach G. Franz-Willing „Kriegsschuldfrage“, Rosenheim 1992, S. 112). „Weder Franzosen noch Engländer würden Polen zum Kriegsgrund gemacht haben, wenn sie nicht unablässig von Washington angestachelt worden wären …“ Amerika und das Weltjudentum hätten England in den Krieg getrieben. Forrestal war letzter US-Marineminister von Mai 1944 bis Sept. 1947 und bis März 1949 der erste US-Verteidigungsminister. Sein aufgezeichnetes Gespräch fand mit Joseph Patrick „Joe“ Kennedy, der vom März 1938 bis Oktober 1940 Botschafter der USA in London war, also dem Vater des späteren Präsidenten John F. Kennedy. Der im Gespräch erwähnte Neville Chamberlain war von 1937 bis Mai 1940 Premierminister Großbritanniens. Forrester notierte für den 27.12.1945: „Spielte heute Golf mit Joe Kennedy. Ich befragte ihn über seine Gespräche mit Roosevelt und Chamberlain von 1938 an. Er sagte darüber: Chamberlains Lage im Jahre 1938 war die, dass England nichts besaß, um einen Krieg mit Hitler zu wagen. Kennedys Ansicht: Hitler hätte Russland bekämpft ohne später mit England in Konflikt zu kommen (exakt im Original: „Hitler would have fought Russia without any later conflikt with England“), wenn  nicht Bullitt (damals Botschafter der USA in Paris) immer wieder auf den Präsidenten eingewirkt hätte, dass die Deutschen in der polnischen Angelegenheit gedemütigt werden müssten. Weder die Franzosen noch die Briten hätten Polen zu einem Kriegsgrund gemacht, wenn nicht das dauernde Drängen von Washington gewesen wäre („i fit had not been for constand needling from Washington“). … Chamberlain, so sagte er, habe erklärt, dass Amerika und das Weltjudentum England in den Krieg gezwungen hätten („Chamberlain stated that Amerika ans th world Jews had forced England into the war“) … Rückblickend gesehen gibt es unzweifelhaft Gründe für Kennedys Überzeugung, dass es möglich gewesen wäre, Hitler Vorgehen auf Russland abzulenken.“ Unzweifelhaft ist, dass es starke jüdische Kräfte in den USA gab, die im Sinne eines weltumspannenden Vernichtungskrieges gegen Deutschland agierten.
 
Man braucht aus der Masse eindeutiger Zitate nur drei Aussagen Winston Churchills, des zweiten Hauptregisseurs von Weltkrieg II., zusammenzuschauen, um Sicherheit darüber zu gewinnen, was Sinn und Zweck der alliierten Kriegerklärungen, mit dem sich anschließenden Flächenbombenterror gegen das Deutsche Reich war. 1.) „Wir hätten, wenn wir gewollt hätten, ohne einen Schuss zu tun, verhindern können, dass der Krieg ausbrach, aber wir wollten nicht.“ 2.) „Ich will keine Vorschläge hören, wie wir kriegswichtige Ziele im Umland von Dresden zerstören können, ich will Vorschläge hören, wie wir 600.000 Flüchtlinge aus Breslau in Dresden braten können“, am 26.01.1945 zu Luftmarschall Sir Wilfried Freeman. 3.) „Wir haben sechs oder sieben Millionen Deutsche umgebracht. Möglicherweise werden wir eine weitere Million oder so töten, bevor der Krieg zu Ende ist”, auf „Jalta-Konferenz“ (04.-11.02.1945). Aus Eingeständnissen und faktischen alliierten Kriegsmaßnahmen ist als Kriegsziel der so weit als mögliche Genozid am deutschen Volk ablesbar, was die gedanklichen Grundlagen des sog. „Morgenthau-Plan“ wiederspiegeln, aus der Feder von Henry Morgenthau (1891-1967), des jüdisch-amerikanischen Freundes und Finanzministers von E.D. Roosevelt. Der Präsident empfahl die Lektüre seinen Ministern zum Studium. Da tritt für den Beschauer eine Haltung zu Tage, völlig gleichgültig ob der Plan ratifiziert wurde oder nicht, wie sie für den Zivilistenmassenmord durch Flächenbombardierungen und Atombombenwürfe nötig ist. US-General David Eisenhower (1890-1969) zu Beginn des „Roer“/Ruhr-Angriffes, Ende 1944: „Unser Hauptziel ist die Vernichtung von so viel wie möglich Deutschen. Ich erwarte die Vernichtung jedes Deutschen westlich des Rheines und innerhalb des Gebietes, das wir angreifen.“ Gefangene wurden vielerorts nicht gemacht, es wurde gemordet, was man in den späteren US-Schauprozessen den Deutschen vorwarf: Jedenfalls kann von einer moralischen Überlegenheit keine Rede sein. Wozu aber ihre moralische Verworfenheit aber sogar fähig war, zeigt der Fall der russischen Katyn-Massenmorde.Die Bürgerrechtlerin, 2008 mit dem „Bundesverdienstkreuz am Bande“ geehrte Vera Lengsfeld, schreibt auf ihrer Netzseite: „Mehr als ein halbes Jahrhundert verbreitete die sowjetische Führung erfolgreich die Lüge, die Polen wären Opfer einer nationalsozialistischen Gräueltat gewesen. Die ehemaligen Verbündeten der Sowjetunion, die schon im Krieg die Wahrheit erfuhren, Churchill und Roosevelt, stellten diese Geschichtsfälschung nie in Frage. Während des Nürnberger Kriegsverbrecherprozesses ließen sie sogar zu, dass der sowjetische Chefankläger Wehrmachtsoffiziere wegen der Verbrechen in Katyn anklagte. Es kam allerdings zu keiner Verurteilung, denn die Argumentation der Sowjets stand auf zu wackligen Füßen.“ Sehr wohl aber kam es in der Sowjetunion und der DDR zu etlichen Hinrichtungen deutscher Soldaten, denen man das Verbrechen von Katyn wider besseren Wissens angelastet hatte. Im Frühjahr 1940 hatten Stalins Tschekisten in Katyn, Charkow und Twer begonnen, mehr als 20.000 polnische Offiziere und Beamten per Genickschuss zu eliminieren.
 
Charles Augustus Lindbergh, jr. (1902-1974) war ein schwedisch-stämmiger US-Pilot der vom 20. bis 21. Mai 1927 den Ohnehaltflug von New York nach Paris flog, was die „erste Alleinüberquerung des Atlantiks“ bezeichnet wurde.Der populäre, beliebte Mann hielt eine Radioansprache die am 04.08.1940 ausgestrahlt wurde. Darin trat er dafür ein, dass die USA sich aus dem europäischen Krieg heraushalten und sich mit den neuen Machtverhältnissen in Europa abfinden möge [Übersetzung]: „Kein Einfluss von außen könnte die Probleme der europäischen Völker lösen oder ihnen gar einen dauernden Frieden bringen. Sie (= die europäischen Völker) müssen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, so wie wir unseres in die Hand nehmen müssen.“ Lindberghs Friedensengagement ist bedingungslos zu bewundern und zu loben. Ebenso erklärte er [Übersetzung]: „Ich glaube, dass es für uns von äußerster Wichtigkeit ist, mit Europa zusammenzuarbeiten. Nur durch Zusammenarbeit können wir die Überlegenheit unserer westlichen Zivilisation erhalten … Weder sie noch wir sind stark genug, alleine die Erde gegen den Widerstand der anderen zu regieren. In der Vergangenheit hatten wir mit einem Europa zu tun, das von England und Frankreich dominiert wurde. In Zukunft haben wir möglicherweise mit einem Europa zu tun, das von Deutschland dominiert wird.“ Aber genau das wollten einflussreiche Kreise um Präsident Roosevelt unter allen Umständen verhindern. Am 11.11.1941 hielt Lindbergh auf einer AFC-Versammlung in Des Moines, Iowa, seine berüchtigte Rede „Who are the War Agitators ?“, in der er erklärte, die drei wichtigsten Gruppen, die die USA in den Krieg treiben wollten, seien „die Briten, die Juden und die Regierung Roosevelt“. Er sagte zwar, dass die Verfolgung der „jüdischen Rasse“ im Deutschen Reich von niemandem, „dem etwas an der Würde des Menschen liege“, gutgeheißen werden könne, richtete aber gleichzeitig eine deutliche Warnung an die Juden [Übersetzung]: „Doch keine Person mit Ehrlichkeit und Weitsicht kann auf ihre [der Juden] kriegstreiberische Politik blicken, ohne die Gefahren zu erkennen, die solch eine Politik für uns und für sie mit sich bringt. Anstatt für den Krieg zu agitieren, sollten die jüdischen Gruppen in diesem Land in jeder möglichen Weise dagegen auftreten, weil sie die ersten sein werden, die seine Folgen zu spüren bekommen. Toleranz ist ein Wert, der von Frieden und Macht abhängt. Die Geschichte zeigt, dass sie den Krieg und seine Verwüstungen nicht überlebt.“ Schließlich wies er seine Zuhörer auch auf die vermeintlich von den Juden ausgehende „Gefahr“ für die Vereinigten Staaten hin [Übersetzung]: „Ihre [der Juden] größte Gefahr für dieses Land liegt in ihrem großen Besitzanteil an und ihrem Einfluss auf unsere Filmindustrie, unsere Presse, unseren Rundfunk und unsere Regierung.“ Diese Rede war selbstverständlich so quasi sein Todesurteil als politischer Mensch in den USA. Die Zeitung „Des Moines Register“ schrieb, dass diese Rede „ihn [Lindbergh] für jeden Führungsanspruch in politischen Angelegenheiten in dieser Republik untauglich“ mache. (Belegstellen der Zitate in Wikipedia) Nach Beginn des Weltkrieges II. lösten sich solche Verbände die der Politik Roosevelts zuwider standen von selbst auf. Nach dem japanischen „Überfall auf Pearl Harbour“ änderte sich das, es sollten nur noch stramme Patrioten in den Roosevelt-USA geben. Dass die Roosevelt-Administration die Japaner durch ihr Öl-Embargo zu diesem Amoklauf selbst getrieben hatte, „verschwieg der Sänger Höflichkeit“. Die historische Frage stellt sich, warum angloamerikanische Politiker und jüdische Kreise Englands und der USA den wirtschaftlich-industriellen eingestandenermaßen sowieso, möglichweise auch den ethnischen Vernichtungskrieg gegen Deutschland anstrebten ? Der deutsch-polnische Konflikt konnte kein Grund dafür sein, einen Weltkrieg vom Zaun zu brechen, wäre das der Fall, hätte es vor und nach Hitler jeweils ein Dutzend Weltkriege geben müssen. Noch dazu, wo die Sowjetunion Polen von Osten her angegriffen hatte und polnisches Territorium annektierte, ohne dass der gleiche Aufschrei, mit Kriegserklärung seitens der Westmächte, erfolgt ist ! Die vorgeschobene Kriegsbegründung der Alliierten war eine glatte Lüge. US-Außenminister James Baker, 1992 („Der Spiegel“, 13, 1992) nannte unverblümt als Kriegsgrund und Begründung für die monströse Hetze gegen A. Hitler die Sorge um den Erhalt wirtschaftlicher Vorteile: „Wir machten aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel. Deshalb konnten wir nach dem Krieg auch nicht mehr davon abrücken, hatten wir doch die Massen gegen den Teufel persönlich mobilisiert. Also waren wir nach dem Krieg gezwungen, in diesem Teufelsszenario mitzuspielen. Wir hätten unmöglich unseren Menschen klarmachen können, dass der Krieg eigentlich nur eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war.“ Die konkreteste Erklärung für den Überfall der Alliierten auf Deutschland steuerte der US-Generalmajor Fuller bei, nachzulesen in seinem Buch „Der 2. Weltkrieg“,1948: „Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt. Anlass war der Erfolg seines Ver­suches, eine neue [Tauschhandels-] Wirtschaft [ohne Zins und ohne Goldwährung] aufzu­bau­en. Die Wurzel des Krieges waren Neid, Gier und Angst !“ Und Winston Churchill: „Sie müssen sich darüber klar sein, dass dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt“ (Emrys Hughes, „Winston Churchill - His Career in War and Peace“, S. 145). Doch die vom ersten Anbeginn bis heute anhaltende Hass-Eruption gegen den Mann, der versuchte, sein niedergeworfenes Volk wieder aufzurichten und ihm den „Platz an der Sonne“ zurückzugewinnen, muss viel tiefere Gründe haben. Ist es nicht der verständliche barbarische Hass der aus einer grausam-schmerzhaften Enttäuschung erwachsen muss, wenn die schönsten Hoffnungsträume zerstört werden ? Adolf Hitler hat mit seiner NS-Bewegung und seiner deutschen Wehrmacht die Ausführung des Plans von der „Proletarischen Weltrevolution“ verhindert. Alle - zwei ganze weltweit dafür arbeitende Generationen, die darauf gehofft hatten, sei es aus einem reinen, ideell gesinnten Herzen oder aus schnöder Gewinnsucht - sehen in diesem Mann den „bösen Titan“ der ihre Träume vereitelt hat und natürlich auch all das menschliche Leid verursachte was damit einherging. Dass die wahren Kausalzusammenhänge vor seiner Zeit lagen, das zu erwägen verbieten die Denkverbote der „Political Correctness“. Aber was haben Hitler und „NS“ mit der „Proletarischen Weltrevolution“ verhindert, die in der ausreichend vorexerzierten politischen Praxis eine moskowitisch-bolschewikische Diktatur geworden wäre ? War sie wirklich so erstrebenswert, trotzdem, dass sich so viele jüdische Aktivisten dafür eingebracht hatten ? Darf man das im propagandistisch herausgestrichenen „freiesten Rechtsstaat der deutschen Geschichte“ - nach zwei Generationen diesbezüglicher „Qualitätsmedien“-Gleichschaltung - überhaupt noch fragen, oder reicht bereits solche Fragestellung, um an den üblich gewordenen „rechtsradikalen“ Pranger gestellt zu werden ?
 
Beiden moralisch und sachlich unbegründbare militärischen Vernichtungsaktionen der US-Amerikanischen Regierungen unter Wilson wie Roosevelt gegen Deutschland gingen Täuschungsmanöver voraus, um die Gutgläubig-Naiven einzufangen und damit deren Abwehrfront aufzuweichen. Woodrow Wilson verkündete am 08.01.1918 sein scheinhumanes „14-Punkte-Programm“, was nach Ende der Kampfhandlungen nie umgesetzt wurde. Und Franklin D. Roosevelt verkündete am 14.08.1941 seine scheinhumane „Atlantik-Charta“ gleichzeitig mit der Bestätigung, dass seine Waffenlieferungen als Unterstützung der Feinde Deutschlands (Großbritannien und UdSSR) im vollen Umfang ihren Fortgang nähmen. Die deutsche Konsequenz in Form einer Kriegsbestätigung erfolgte am 11.12.1941. Nach der Niederbombung Deutschlands - anders ist die damalige Art des Sieges nicht zu bezeichnen - erfolgte die Triumpfversammlung der Sieger mit ihrer „Potsdamer Konferenz“ vom 17.07 bis 02.08.1945, wo die Art und Weise der Zerstückelung Deutschlands sowie die Zerstörung dessen „ethnischer Exklusivität beschlossen worden sind. Vom „Atlantik –Charta“-Gesäusel war nichts geblieben ! Was folgte war die beschlossene „ethnische Säuberung“ von Deutschen im gesamten slawischen Einflussraum, also der systematischen Vernichtung der Deutschen, wovon bereits die Panslawisten vor Weltkrieg I. visionär geträumt hatten. Über die singuläre Vertreibung und Ermordung aus jahrtausendealten Lebensräumen referierte der erzkatholische, nie deutschpatriotisch empfindende, Konrad Adenauer (1876-1967), der Vater des westdeutschen Helotenstaates „Bundesrepublik Deutschland“. Er hielt am 23.03.1949 eine Rede vor der Interparlamentarischen Union in Bern(Quelle: StBKAH. Teildruck: Konrad Adenauer. Erinnerungen Bd. I, S. 182-190) Er führte u.a. aus: „…Die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht im Mai des Jahres 1945 ist von den Alliierten dahin ausgelegt worden, dass infolgedessen ein vollständiger Übergang der gesamten Regierungsgewalt auf die Alliierten stattgefun­den habe. Diese Auslegung war völkerrechtlich falsch. Praktisch haben die Alliierten damit eine für niemanden zu lö­sende Aufgabe übernommen. … So trat ein rapider wirtschaftli­cher, körperlicher und seelischer Verfall der Deut­schen ein, der sich vielleicht hätte vermeiden lassen. An­scheinend haben auch Intentio­nen, wie sie der Morgenthau-Plan geoffenbart hat, mitgewirkt… 1946 wurden durch Verfügung der Alliierten Länder gebildet. Es wurden politische Parteien zugelassen und im Herbst 1946 ordneten die Militärregierungen in den Ländern das Zu­sammentreten von Landtagen an, deren Mitglieder sie ernannten. Im Jahre 1947 fanden die ersten Wahlen zu diesen Landtagen statt. Aber trotzdem nunmehr die gewählten Landtage in Funktion traten, die die Länderregierungen bestellten, erhielten die Län­der sehr beschränkte Zuständigkeiten. Alle Beschlüsse der Landtage bedurften - und bedürfen zu ihrer Gül­tigkeit der Genehmigung der Militärregierung. … Ich habe erwähnt, dass politische Parteien zugelassen wurden. Aber diese politischen Par­teien erhielten keine oder nur sehr geringe Möglichkeiten zunächst zur praktischen Betäti­gung. Der Erfolg war, dass die Parteien sich in theoretischen Auseinandersetzungen ergin­gen und die Parteifronten dadurch sich versteiften. Wäre schon im Jahre 1945 den Par­teien die Möglichkeit praktischer Arbeit gegeben worden, so würde wahrscheinlich der Zwang gemeinsamer Arbeit die Parteien näher zusammengeführt haben. … Unsere wirtschaftliche Erholung wurde und wird schwer beeinträchtigt durch die Demonta­gen. Kein Mensch in Deutschland hatte und hat etwas dagegen, dass Kriegsindustrien restlos demontiert werden. Aber die Demontage, wie sie zum Teil betrieben worden ist, erfolgt auch unter anderen Gesichtspunkten. Das wirtschaftliche Potential Deutschlands soll auf einem Niveau gehalten werden, das mit den Zielen des Marshall-Planes nicht ver­einbar ist. Weiter macht sich offenbar auch das Bestreben hier und da geltend, die deut­sche Konkurrenz auf dem Weltmarkt auszuschalten. Ein bekanntes Beispiel dafür ist der Fall der De­montage der Kammfabrik Kolibri, ein Fall, der in Deutschland sehr großes Auf­sehen erregt hat, und der auch im britischen Unterhaus zur Sprache gebracht wurde. Es hat sich herausgestellt, dass die Demontage dieser Fabrik trotz allem Widerspruch der deutschen maßgebenden Stellen erfolgt ist auf Betreiben eines britischen Offiziers, der ein Konkurrenzunternehmen in England betreibt. In diesem Zusammenhang muss ich auch erwähnen die Erklärungen, die nach englischen Zeitungsberichten auf der Generalver­sammlung des Vereins der englischen Uhrenfabriken abgegeben worden sind. Man hat dort dem Vorsitzenden dafür gedankt, dass es ihm gelungen sei zu erreichen, dass durch die Demontage die deutschen Uhrenfabriken noch unter den Produktionsstand von 1936 heruntergedrückt worden seien. Die deutschen Uhrenfabri­ken hätten jetzt nur noch Ma­schinen, die 10 Jahre und älter seien. Der britische Uhrenexport sei sehr erheblich ge­stiegen. Wenn es den Deutschen bei den alten Maschinen gelänge, auf dem Weltmarkt wieder dem eng­lischen Export unangenehm zu werden, müsste von neuem an das Problem der Demontage herange­gangen werden… Lassen Sie mich in diesem Zusammenhang auch die Frage der deutschen Patente erwäh­nen. Sie wis­sen, dass alle deutschen Patente freigegeben worden sind. Der Direktor des USA Büros für technische Dienste, Mr. John Green, hat Ende 1948 der Presse einen Be­richt über seine Tätigkeit, die in der Verwertung der deut­schen Patent- und Industriege­heimnisse bestand, gegeben. Bemerkenswert daraus ist, dass als eifrigster Käufer die AM­TORG aufgetreten ist, das ist Moskaus ausländische Handelsorganisation. Die Russen haben allein in einem Monat über 2000 verschiedene Berichte der Wehrmacht über ge­heime deutsche Kriegswaffen für insgesamt 6.000 Dollar gekauft. Die Patente von IG-Farben haben nach der Erklärung eines amerikanischen Sachverständigen der USA Farben-Industrie einen Vorsprung von wenigstens 10 Jahren gegeben. Der Schaden, der durch all das der deut­schen Wirtschaft entstanden ist, ist natürlich außerordentlich groß und in Zif­fern nicht zu schätzen. Außerordentlich bedauerlich ist, dass die neuen deutschen Erfin­dungen auch jetzt noch keinen Schutz genießen, da Deutschland nicht Mitglied der Patent-Union ist. Zwar hat England erklärt, dass es, gleichgültig was im Friedensvertrag bestimmt werde, die neuen deutschen Erfindungen achten werde. Amerika aber hat es abgelehnt, eine solche Erklärung abzugeben. Deutsche Erfin­der sind infolgedessen nicht in der Lage, ihre Erfindungen zu verwerten. Die deutsche Wirtschaft wird dadurch empfindlich ge­hemmt. Ein besonders ernstes und wichtiges Kapitel, wichtig auch vom europäischen Standpunkt aus, ist das deutsche biologische Problem. Ich muss in diesem Zusammenhang zunächst von dem Problem der Vertriebenen sprechen. Es sind aus den östlichen Teilen Deutsch­lands, aus Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn usw. nach den von amerikanischer Seite ge­troffenen Feststellungen insgesamt 13,3 Millionen Deutsche vertrieben worden. 7,3 Mil­lio­nen sind in der Ostzone und in der Hauptsache in den drei Westzonen angekommen. 6 Millionen Deut­sche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind gestorben, verdorben. Von den 7,3 Mil­lionen, die am Leben geblieben sind, ist der größte Teil Frauen, Kinder und alte Leute. Ein großer Teil der arbeitsfähigen Männer und Frauen sind nach Sowjetrussland in Zwangsarbeit ver­schleppt worden. Die Austreibung dieser 13 bis 14 Millionen aus ihrer Heimat, die ihre Vorfahren zum Teil schon seit Hunderten von Jahren bewohnt haben, hat unendliches Elend mit sich gebracht. Es sind Un­taten verübt worden, die sich den von den deutschen Nationalsozialisten verübten Untaten würdig an die Seite stellen. Die Austrei­bung beruht auf dem Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945. Ich bin überzeugt, dass die Weltgeschichte über dieses Dokument ein sehr hartes Urteil dereinst fällen wird. In­folge dieser Austreibung sind insbesondere in der britischen und amerikanischen Zone große Menschenmengen auf eng­stem Raum zusammengedrängt. Die Wohnungsnot ist zum Teil durch die Zerstörungen des Krieges, zum Teil durch das Hineinpressen der 7,3 Millionen Flüchtlinge in diese bereits unter Wohnungsnot leidenden Gebiete unerträg­lich. … Die Zusammensetzung der Bevölkerung sowohl nach Geschlecht wie nach Altersklassen ist erschreckend. Auf 28,9 Mill. männliche Personen kommen 36,2 Mill. weibliche. Das Überwiegen der Frauen ist besonders stark in den Altersstufen zwischen 20 und 40 Jah­ren. Hier kommen auf 100 Männer etwa 160 Frauen. Die Missver­hältnisse zwischen allein­stehenden Männern und Frauen sind besonders krass. 100 30-jährigen Männern ste­hen über 300 unverheiratete Frauen im Alter von 26 Jahren gegenüber. Die Hungerjahre 1946/47 haben enormen Schaden in physischer und ethischer Hinsicht angerichtet. Die Ernährung hat sich zwar gegenüber dem Vorjahr erheblich gebessert. Sie ist aber noch immer keineswegs ausreichend. Die Tuberkuloseerkrankun­gen sind gestiegen von 53,5 auf je 10.000 Einwohner im Jahre 1938 auf 127,5 im Jahre 1948. Am 31. Oktober 1948 gab es in Nordrhein-Westfalen 159.055 Fälle Tuberkulose. Von diesen waren offen, also an­steckende Fälle 37.273. Für diese 37.273 Fälle offener Tuberkulose standen rund 14.000 Krankenbetten zur Verfügung. In rund 23.000 Fällen konnte also der Ansteckungsherd nicht beseitigt werden und es ist keine Seltenheit, dass in einer Familie ein Mitglied nach dem anderen an Tuberkulose erkrankt. Vor 1933 entfielen auf 10.000 Ein­wohner 20 - 22 Geschlechtskranke. Im Jahre 1948 waren es 51,74. Von Berlin liegen besonders zuverläs­sige statistische Zahlen vor. Dort betrug die Sterblichkeitsziffer im Jahre 1947 rund 29 pro 1.000 der Bevölke­rung. Die Geburtenziffer betrug 10 pro 1.000. Die Kindersterblichkeit be­trug im zweiten Quartal 1946 über 135 pro 1.000. In New York z.B. 10,1 pro 1.000. Nach den in „German Realities“ von dem Amerikaner Dr. Gustav Stolper wiedergegebenen Be­rechnungen ist in Zukunft in Deutschland mit einer Geburtenzahl von höch­stens 600.000 pro Jahr zu rechnen, während im Jahre 1915 noch 1,5 Mill. Kinder pro Jahr geboren wur­den. Stolper führt aus, dass der biologische Niedergang Deutschlands so stark sei, dass schon vor 1980 die Zahl der lebenden Deutschen die 40 Millionen-Grenze unterschritten haben wird. Die französi­sche Angst vor der deutschen Überzahl und die Angst Englands vor dem Erstarken der deutschen Wirtschaft hält Dr. Stolper deswegen für völlig unbe­gründet. … Ich glaube, dass man die Frage des Sicherheitsproblems in Europa, das erklärlicherweise in Frankreich eine große Rolle spielt, einmal unter Berücksichtigung dieser biologischen Gesichtspunkte prüfen sollte. Ich bin ferner der Auffassung, dass die Tuberkuloseerkran­kungen in Deutsch­land unter Umständen eine Gefahr für ihre Nachbarländer werden kön­nen….“
 
DER WEG ZUR ATOM-BOMBE
 
Die rastlose Angriffslust der linken und linksradikalen marxistischen Denkungsart, mit der sich überproportional viele jüdische Köpfe identifiziert hatten, seit Karl Marx und Moses Hess, musste nochmals schärfere Züge annehmen unter Menschen die seit der sog. „NS-Machtergreifung“, mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler, am 30.01.1933, unter beginnenden Einschränkungen, Ausgrenzungen und Pauschaldiffamierungen zu leiden begannen. Nach der Reichstagswahl vom 05.03.1933 fühlten überschwengliche NS-Aktivisten, die sich als Befreier vom „Versailler-Joch“ und einer projizierten „Judenherrschaft“ verstanden, endlich Oberwasser gegen ihre diverse Gegner seit Ende des Weltkrieges, dabei kam es auch zu einigen Übergriffen. Am 24.03.1933 erschien die englische Boulevardzeitung „Daily Express“ mit der Schlagzeile „Judea declares War on Germany“. Das Blatt brachte darunter Berichte über Proteste und Androhungen von Boykottmaßnahmen englischer und amerikanischer Juden. Die offizielle jüdische Vertretung in Großbritannien „Jewish Board of Deputies“, erklärte am 27.03.1933 über „The Times“, die jüdischen Boykottmaßnahmen und Protestversammlungen seien „spontane Ausbrüche der Empörung“ einzelner Personen, aber nicht vom „Board“ organisiert worden. Auf den Boykott deutscher Waren in London und an der US-Ostküste reagierte die deutsche Seite mit einem eintägigen Boykott jüdischer Geschäfte am 01.04.1933. Nach dem Sieg des patriotischen Deutschland über seine inneren Feinde, die das Land in eine „Räterepublik“, eine Proletendiktatur umwandeln und an die Sowjets hatten verraten wollten, begann im nachvollziehbaren linken Hass der ideologischen Verlierer, die Idee zu keimen, um die politische Entwicklung rückgängig zu machen, hülfe allein ein neuer Krieg gegen NS-Deutschland. Diese Gesinnung entsprach in Gänze jener der britischen Imperialisten, die einen Neustart Deutschlands unter allen Umständen zu verhindern suchten, wie Winston Churchill und seine Anhänger frei bekannten. Auch die USA und Sowjetrussland konnten bei einem Raubzug gegen die Deutschen nur gewinnen. Der in vielerlei Hinsicht gutgläubige Hitler meinte mit den USA keine ausräumbaren Problem zu haben und gegenüber England, dem „völkischen Blutsbruder“, demütigte er sich im Flottenabkommen vom 18.06.1935 auf einen Höchstanteil von nur 30 Prozent der britischen Flotte. Um die Franzosen zu befrieden, anerkannte er den französischen Raub der deutschen Erblande Elsass-Lothringen. Doch der aufkeimende Neid, angesichts des grandiosen Aufschwungs der NS-geeinten deutschen Nation war zu tiefgreifend und ideologisch versteift vom marxistischen Rachegeist. Zahllose Gehirne begannen darüber nachzudenken, wie Deutschland erneut zu Fall gebracht werden könnte. Aktuellen Anlass dazu schuf die NS-Führung genug. Jede nationale Stabilisierungsmaßnahme zur deutschen Überlebensfähigkeit empfanden ihre internationalistischen Gegner als ein Schlag ins Gesicht. Die vielen marxistischen und jüdischen Emigranten die NS-Deutschland verließen, durch Zwangsmaßnahmen vertrieben wurden, nahmen ihren verständlichen Unmut nach draußen mit; er sollte sich verhängnisvoll auswirken.  
 
Der aus einer jüdisch-galizischen Sippe entstammende Leó Szilárd (geb. Leo Spitz1898-1964) studierte in Berlin an der „Friedich-Wilhelm-Universität“, wo Physikergrößen wie Max Planck, Albert Einstein, Max von Laue arbeiteten. Er erhielt einige deutsche Patente, wechselte 1932 zur Kernphysik. 1933 begab er sich nach England, schließlich in die USA. Nach seinen eigenen Angaben sei ihm die Idee einer nuklearen Kettenreaktion am 12.09.1933 in London gekommen, nach dem Lesen eines „Times“-Artikels, in dem der englische Physiker Ernest Rutherford zitiert worden sei. Er begann daraufhin nach Isotopen zu suchen, mit denen eine Kettenreaktion in Gang zu bringen wäre. Im März und Juni 1934 reichte er Patentschriften ein zum Thema „Neutronenbombardements von Atomkernen“, wobei er die Mechanismen der „Kernfusion“ beschrieb und die nukleare Kettenreaktion bei Überschreitung einer kritischen Masse, also die Grundzüge der Kernenergie  bzw. der Kernwaffen. Seit Mitte der 30er Jahre sannen er und sein Freundeskreis über den Bau von Atombomben. Am 17.12.1938 gelang dem Deutschen Physiker Otto Hahn (1879-1968), der als „Vater der Kernchemie“ bezeichnet wird, der radiochemischen Nachweis der Kernspaltung. Seine Mitarbeiter waren der Deutsche Fritz Wilhelm Straßmann (1902-1980) und die Jüdin Lise Meitner (1878-1968). Hahn informierte treuherzig mit Brief vom 19.12.1938 seine ehemalige Mitarbeiterin, die sich damals seit einigen Wochen in Schweden aufhaltende Meitner, vom geglückten „Zerplatzen“ des Atomkernes. Meitners Onkel, der ebenfalls jüdisch-stämmige Physiker Otto Robert Frisch (1904-1979), hielt sich während der Weihnachtsferien 1938 bei seiner Verwandten in Kungälv/Schweden auf und erfuhr von dem Brief. Zusammen mit seiner Tante erstellte er das erste theoretisch-technische Dokument zum Bau einer Atombombe mittels Uran-235. Die beiden formulierten die Vermutung, dass Otto Hahn eine Spaltung des Uranatoms in zwei Teile, also eine „Kernspaltung“, gelungen sei. Wie Frisch und Meitner begriffen, musste bei solcher Kernschmelze mehr Energie freigesetzt worden sein als irgendein anderer Prozess zu produzieren vermag, wohl um die 200 Millionen Elektronenvolt. Frisch beobachtete als Erster die energiereichen Bruchstücke durch ein physikalisches Experiment am 13.01.1939 in Kopenhagen, bei Niels Bohr. Hahn veröffentlichte seine Entdeckung am 06.01.1939 in der Zeitschrift „Die Naturwissenschaften“. Der radiochemischen Beschreibung der entdeckten Phänomene von Hahn und Strassmann folgte am 11.02.1939 eine getrennte Publikation von Meitner und Frisch in „Nature“, die Physik der Kernspaltung hinter Hahns Beobachtungen erklärte. Sie machte des Weiteren die Wissenschaftler der USA auf die Gefahr einer zukünftigen deutschen Atombombe aufmerksam (Spiegel 22/1996). Im Sommer 1939 reiste Fritsch von Dänemark nach England und forschte an der „Universität Birmingham“, wo er zusammen mit dem deutsch-jüdischen Physiker Rudolf Peierls (1907-1995) ein Memorandum aufsetzte, das als erstes theoretisch-technisches Dokument zum Atombombenkonstruktion, mittels Uran, angesehen wird. Beide Physiker warnten darin erneut vor dem Bau einer möglichen deutschen A-Bombe und halfen im Rahmen der britischen Delegation den USA bei ihrem Atomprojekt. Der Italiener Enrico Fermi (1901-1954), Physik-Nobelpreisträger 1938, verheiratet mit einer jüdischen Frau und Freund der Freimaurerei, war im gleichen Jahr ebenfalls in die USA ausgewandet, nachdem das Mussolini-Italien antijüdische Gesetze erlassen hatte. Ende Februar-Anfang März 1939 gelangten Leo Szilard und Enrico Fermi unabhängig voneinander der Nachweis der sog. Sekundärneutronen. Durch diese Entdeckung sei die Kettenreaktionen, mit der Freisetzung unvorstellbarer Energiemengen, die die Atomkerne zusammenhalten, „in greifbare Nähe gerückt“, wie sich Szilard ausdrückte. Szilards Arbeitspartner war der Deutsche Walter Zinn (1906-2000), der später Fermis Mitarbeiter wurde und Fermi arbeitete mit dem US-Amerikaner Herbert Anderson (1914-1988) zusammen. Die Wissenschaftler wollten ihre Erkenntnisse unbedingt geheim halten, denn sie hielten bereits die Nutzung als Atomwaffen für möglich. Leo Szilard benachrichtigte sofort seine beiden jüdisch-ungarischen Landsleute und Physiker Eugene Wigner (1902-1995, Nobelpreisträger) und Edward Teller (1908-2003), beides Leute die in Deutschland studiert hatten. Daraufhin wechselte Teller Juni 1939 von Washington an die „Columbia Universität“ in New York City, um dort zusammen mit Szilard und Fermi an der Konstruktion eines Nuklearreaktors zu arbeiten. Wigner wie Szilard waren also überzeugt, dass alles getan werden müsse, um die Entdeckung der Sekundärneutronen vor den Deutschen und ihren Verbündeten geheim zu halten, sowie alle künftigen Entdeckungen auf dem Gebiet der Kernspaltungsforschung. „Zwischen dem 16. März 1939, dem Zeitpunkt der hier berichteten Vorgänge, und dem Einmarsch der Deutschen Wehrmacht in Polen am 1. September liegt nur ein knappes halbes Jahr. Der Ausbruch des Krieges in Europa bedeutete allerdings noch lange keine Beteiligung der USA. Bis zu deren Kriegseintritt sollte es noch zwei Jahre, drei Monate und sieben Tage dauern, wenn wir vom 1. September 1939 an rechnen. Beginnen wir unsere Rechnung mit dem 16. März, kommen 4 noch einmal 5 Monate und 15 Tage hinzu. Wir kommen zu dem Schluss, dass der Krieg im März 1939 für die Vereinigten Staaten noch in weiter Ferne lag“, schreibt Eugen Eichhorn, „Das Manhattan Projekt“, 2019, S. 3f. Ungeachtet dessen fieberten eine Menge Leute in den USA nach dem A-Bombenbau gegen Deutschland. Szilard, mit Wigner und Fermi, arrangierten zumindest ein Treffen im Büro des Dekans der „Columbia Universität“ namens George Pegram (1876-1958). Eine geheime „Forschergewerkschaft“, ein Geheimbund sollte gegründet werden, eine zivile Organisation zur Koordination der äußerst brisanten kernphysikalischen Forschungsergebnisse, zur Beschaffung und Verteilung von Geld und Rohstoffen. Wigner beschwor die Anwesenden „unverzüglich die Regierung der Vereinigten Staaten zu informieren. Es gehe schließlich um so schwerwiegende Dinge wie Krieg und Frieden und die äußerst bedrohliche Perspektive, Hitlerdeutschland könnte als erstes Land der Welt eine Atombombe bauen …“ (Eichhorn, S. 6). Pegram erklärte sich bereit, einen Kontakt zur Administration herzustellen, zu einem Staatssekretär namens Charles Edison mit Zuständigkeit für die Marine. Da Nobelpreisträger Enrico Fermi noch am selben Abend zu einem Vortrag nach Washington musste, konnte mit Admiral Stanford C. Hooper ein Gesprächstermin vereinbart werden. Die Unterlagen über Fermis und Szilards Berichte der Entdeckung der Sekundärneutronen wurden noch am selben Tag, Donnerstag 16.03.1939, mit der Post an die „Physical Review“ abgeschickt, mit der Bitte, zunächst von einer Veröffentlichung abzusehen. Der Dekan gab Fermi ein Empfehlungsschreiben mit auf die Reise nach Washington. Szilard mit Wigner fuhren nach Princeton zurück. Dort trafen sie zunächst mit John Wheeler, Leon Rosenfeld und dem aus Washington angereisten Edward Teller zusammen, um ein Treffen mit Niels Bohr vorzubereiten der sich gerade in Princeton aufhielt, weil man auch ihn für den Geheimbund gewinnen wollte. Noch am selben Abend, dem 16.03.1939, fand das Treffen statt. Bohr verweigerte sich den „Verschwörern“. Auch Fermis Gespräch mit dem General der Navy am 17.03. brachte keinen echten Fortschritt. Am 19.03.1939 erfuhren die drei Physiker zu ihrer Überraschung, dass ihre Geheimhaltungswusch gegenstandslos geworden war, der französische Physiker und Kommunist Jean Frédéric Joliot (1900-1958) und sein Team hatten in der britischen Fachzeitschrift „Nature“ die gleiche Entdeckung von Sekundärneutronen bekannt geben. Wigners nachdrückliches Plädoyer, sich dringlich an die US-Regierung direkt zu wenden, wurde erst von dem jüdisch-deutschen Physiknobelpreisträger Albert Einstein (1879-1955) in die Tat umgesetzt. Szilard hatte sich an Bohr und nicht Einstein gewandt, weil dieser von neuester Entwicklung bezüglich der Kettenreaktion angeblich noch nichts zur Kenntnis genommen hatte. Die „drei Ungarn“ wollten sich jedoch seiner Verbindungen zur belgischen Königin zunutze machen, „um die belgische Regierung auf die strategische Bedeutung der Uranvorkommen in Belgisch-Kongo hinzuweisen, und um Uranlieferungen an Deutschland zu verhindern. Zu diesem Zweck fuhren Szilard und Wigner nach Peconic auf Long Island, wo Einstein seine Sommerferien verbrachte. Man kam gemeinsam überein, dass der Brief an die belgische Königin Elisabeth doch besser von staatlicher Seite erfolgen sollte. Szilard setzte sich hin und machte aus dem geplanten Brief an den belgischen Botschafter einen Brief an den amerikanischen Präsidenten. Einstein erhielt ihn zur Begutachtung. Szilard beriet sich nach seiner Rückkehr noch einmal mit dem jüdisch-litauischen Banker Alexander Sachs (1893-1973). Danach war „Einsteins Brief an Präsident Roosevelt“ fertig. Er trägt das Datum vom 02.08.1939 Sachs erklärte, dass er dafür sorgen würde, dass Präsident Roosevelt den Brief persönlich erhält. Er bot sich als Überbringer an (Eichhorn, S. 11ff). Angeblich erhielt Alexander Sachs „Einsteins Brief“ und ein Memorandum von Leo Szilard erst am 15.08.1939. Da nichts passierte, zogen die „Verschwörer“ in Betracht, den jüdischen Börsenspekulanten Bernard Mannes Baruch (1870-1965) für diese Aufgabe zu gewinnen. In der letzten Septemberwoche suchten Szilard und Wigner Alexander Sachs auf und zeigten ihre Verärgerung darüber, dass der Präsident noch immer nicht informiert sei, die setzten ihm ein Ultimatum von 10 Tagen. Am 11.10.1939 hatte Sachs schließlich seinen Termin im „Weißen Haus“. Das Einzige, was Sachs später Freunden berichtet, ist ein knapper Dialog am Ende des Gesprächs. Roosevelt: „Alex, worum es dir geht, ist, dafür zu sorgen, dass die Nazis uns nicht in die Luft sprengen“, Sachs: „Genau das“. Dass bis dato der US-Präsident nichts von der Kernforschung, auch jenen diesbezüglichen Forschungen in den USA, ist nicht anzunehmen. Der US-Physiker Herbert Anderson war der erste, der schon im Januar 1939 an der „Columbia University“ die Kernspaltungs-Experimente von Otto Hahn und Fritz Straßmann nachvollzog. Unter Fermi experimentierte er weiter zur Untersuchung der Kernspaltung und war einer von dessen wichtigsten Assistenten, mit Walter Zinn, beim Bau des ersten Kernreaktors in Chicago, 1942.Nach dem Vortrag beim Präsidenten wurde auf dessen Weisung sofort das Gremium „Advisory Committee on Uranium“ eingesetzt, dessen erste offizielle Sitzung am 21.10.1939 stattfand. Am 17.11. 1939 ließ Roosevelt durch General Watson ausrichten, er habe den Bericht gelesen und nehme ihn zu den Akten. Der Plan der „geheimen Verschwörergruppe“ war aufgegangen, die Behörden der USA befassten sich von Stund an mit dem Bau der Atombombe, um sie zu gegebener Zeit gegen Deutschland einzusetzen, lange bevor in Deutschland ein Mensch daran dachte, die USA erneut als Kriegsgegner zu verstehen. Der sog. „Einstein-Brief“ an den US-Präsidenten vom 02.08.1939, der zum Atombombenbau anregen wollte, war, nach heutiger Sichtweise, ein „Szilard-Einstein-Sachs-Vortrag“ beim Präsidenten. Ob Roosevelt, in dessen Administration viele jüdische Mitarbeiter engagiert waren, vorher schon zumindest von der Tendenz des Briefinhaltes unterrichtet wurde und ob ihm Navy-Admiral Stanford C. Hooper über sein Gespräch mit Fermi vom 17.03.1939 Mitteilung gemacht hatte, blieb bis heute unbekannt. Nachdruck erhielt das US-Projekt durch Churchills Drängen, dessen englisch-deutsche Kernphysiker-Gruppe gute Erfolge erbracht hatten, die sie schließlich als Britische-Abordnung ins US-Manhattan-Projekt einbrachten. Ihre Arbeiten und politischen Aktivitäten waren von erheblicher Bedeutung dafür, dass das amerikanische Projekt intensiviert wurde. Der jüdische Kernphysiker Max Born (1882-1970), ehemals Professor in Göttingen, gehörte, nach seiner Emigration, zu den in England arbeitenden Atomfachleuten, erhielt nach dem Krieg einen Nobelpreis für Physik. Bei ihm in Edinburgh studierte und promovierte das deutsche KPD-Mitglied, der Kernphysiker Klaus Fuchs (1911-1988). Als späterer Mitarbeiter an der „Universität Birmingham“, wo der jüdisch-deutsche Kernphysiker Rudolf Peierls führend tätig war, bekam Fuchs Kontakt zur jüdischen, kommunistischen Agentin, mit dem Decknamen „Rut Werner“ (eigentlich Ursula Maria Kuczynski, 1907-2000), die ihn zur Spionagetätigkeit überreden konnte. Fuchs war maßgeblich im amerikanisch-britischen Manhattan-Projekt beschäftigt, bis zu seiner Enttarnung als Atomspion für die Sowjetunion. Ein anderer bedeutender kommunistischer Atomspion war der jüdisch-amerikanische Kernphysiker Theodore Alvin Hall (geb. Holtzberg, 1925-1999); erst 1995 konnte er enttarnt werden. Leo Szilard und Enrico Fermi erwiesen sich mit Edward Teller als die innovativen Kräfte, welche sich für den Atombombenbau gegen Deutschland einsetzen. Die drei jüdisch-ungarischen Physiker erhielten, so wird berichtet, von dem norwegisch-amerikanischen Physiker Merle Antony Tuve (1901-1982) den Spitznamen: die „ungarische Verschwörung“. Szilards Sponsor war der amerikanisch-jüdische Geschäftsmann, Bankier und Politiker Lewis Lichtenstein-Strauss (1886-1874). Dieser setzte sich auch nach dem Krieg, im Zuge des Wettrüstens mit der Sowjetunion, vehement für den Bau der Wasserstoffbombe „Miki“ ein, deren Erfindervater („Vater der Wasserstoffbombe“) Edward Teller wurde. An der Universität Göttingen, dem damals weltweit führenden Zentrum der Atomphysik, hatten Deutsche und Juden gemeinsam studiert und gelehrt. Hier war der junge jüdisch-amerikanische Physiker Julius Robert Oppenheimer (1904-1967) - der „Vater der Atombombe“ - Doktorand und lernte die großen Atom-Wissenschaftlern der Zeit kennen: Der Deutsche Werner Heisenberg, der spanisch-deutsche Pascual Jordan, der aus einem jüdisch-dänischen Elternhaus stammende Nobelpreisträger Niels Bohr, der jüdisch-tschechische Nobelpreisträger Wolfgang Pauli und der Italiener Enrico Fermi, der schweizerisch-englische Nobelpreisträger Paul Dirac. Oppenheimer übernahm ab 1942 die wissenschaftliche Leitung des US-Atombauvorhabens, das sog. „Manhattan-Projekt“. Einer der Mitarbeiter am „Manhattan-Projekt“ war der jüdisch-deutsche Samuel T. Cohen (1921-2010), dem späteren „Vater der Neutronenbombe“, die er als „humane, moralisch vertretbare Waffe“ und „zivilisierte Bombe“ bezeichnete, weil ihre freigesetzte Strahlung zwar in 1 km Höhe gezündet, alles Leben im Umkreis von ca. 1,6 km töten würde, doch ohne schwere Explosionsschäden zu verursacht und nur eine kurzlebige Sekundärstrahlung zurücklässt. Zitat: „Die Neutronenbombe wird die moralischste Waffe sein, die jemals erfunden wurde“. Aber die Konstruktion dieser „humaneren“ Bombe geschah erst nach dem Krieg. Im April 1943 schlug E. Fermi dem R. Oppenheimer die Möglichkeit vor, mittels der radioaktiven Nebenprodukte aus der Anreicherung die deutsche Lebensmittelversorgung zu verseuchen. Oppenheimer besprach den „vielversprechenden“ Vorschlag mit E. Teller, welcher die Verwendung von Strontium-90 vorschlug. In Kenntnis gesetzt wurde auch James Bryant Conant und Leslie Richard Groves. Der erstgenannte war zuständig war für die Mobilisierung wissenschaftlicher Ressourcen in Weltkrieg II. und damit vor allem für den Atombombenbau, der zweitgenannte war der militärischer Leiter der Entwicklung der ersten Atombomben. Oppenheimer bestand darauf, den Verseuchungsplan nur dann in Angriff zu nehmen, falls mit der Waffe genug Nahrungsmittel verseucht werden könnten, um mindestens eine halbe Million Deutsche zu töten. Das entsprach der Strategie eines „totalen Krieges“, der in den Köpfen derer die ihn in England und den USA planten, längst vor der heißen Phase Gestalt angenommen hatte. In England schon in den 20er Jahren, als man mit dem Bau der Strategischen Bomberflotten begann, die zum Flächenbombardement gegen zivile Städtebewohner konzipiert waren. Federführend dabei war Winston Churchill. „Wir werden Deutschland zu einer Wüste machen, ja zu einer Wüste“, hatte er erklärt und dabei von „Ausrottungsangriffen“ („extermination attacks“) gesprochen, denn, so Churchill im April 1941 über die Deutschen: „Es gibt knapp 70 Millionen bösartige Hunnen, die einen sind heilbar und die anderen zum Schlachten.“ Zivilisten geschlachtet wurden durch englische Bomber vom ersten Tag nach der englischen Kriegserklärung an das Deutsche Reich, am 03.09.1939, mit Luftangriffen auf zivile Ziele in Schleswig-Holstein und im Ruhrgebiet. Einer der Terrorhöhepunkte fand in der Nacht vom 30./31.05.1942 gegen in Köln statt. Mehr als 1.000 britische Flugzeuge warfen ihre Spreng- und Brandbomben auf ca. 700.000 Kölnern. 17 Kirchen und rund 40.000 Wohnungen wurden zerstört oder beschädigt. Etwa 45.000 Kölner wurden obdachlos. Schon vorher hatte es in Köln bereits mehr als 100 feindliche Fliegeralarme gegeben. Die „Royal Air Force“ flog ihre Terror- und Ausrottungsangriffe gegen die deutsche Zivilbevölkerung, es versanken Stadt um Stadt in Schutt und Asche: Düsseldorf, Essen, Krefeld, Remscheid, Wuppertal, Ludwigshafen und Hamburg, wo der Feuersturm vom 27./28.07.1943 alles bisher da gewesene übertraf. Mehr als 100.000 Spreng- und Brandbomben wurden abgeworfen. Der dichte Bombenteppich traf die eng besiedelten Arbeiterviertel Hohenfelde, Hamm, Billbrook, Borgfelde, Rothenburgsort, Hammerbrook und das östliche St. Georg. Mehr als 400.000 Menschen hielten sich zum Zeitpunkt des zweiten Großangriffs in diesem Gebiet auf, etwa ein Viertel der Gesamtbevölkerung. Eine Fläche von 250.000 Quadratmetern stand in Flammen. Nach heutigen Angaben kamen allein bei diesem Angriff etwa 30.000 Menschen ums Leben. Während auf alliierter Seite von Anbeginn Gesinnung und Planung auf einen „totalen Krieg“ hinausliefen, kam es Reichspropagandaminister Joseph Goebbels erst am 18.02.1943 in Gestalt seiner „Berliner Sportpalastrede“ in den Sinn, seine Zuhörer auf einen „Totalen Krieg“ einzuschwören. Zumindest seit Juli 1942 hatte man in England erwogen und Vorbereitungen getroffen, die Deutschen mittels Milzbranderreger-Verseuchung, zusätzlich zu Spreng- und Phosphor-Bomben, auszurotten. Die Versuche auf der schottischen Insel „Gruinard Island“, vom Sommer 1942/43 an einer Schafherde erbachten zufriedenstellende Ergebnisse, alle Schafe staben. Churchills wissenschaftlicher Berater, Lord Cherwell, erläuterte die Vorteile: „Ein halbes Dutzend Lancaster-Bomber könnte genug mit sich führen, um, im Falle einer gleichmäßigen Verteilung, jeden zu töten, der sich in einem Umkreis von zweieinhalb Quadratkilometern aufhält.“ Ein Milzbrandbombenprogramm lief an, zusätzlich ließ Churchill am 08.03.1944 eine halbe Million Milzbrandbomben in den USA bestellen, die allerdings nicht mehr zum Einsatz gelangten. 1944 gab die US-Armee eine Million 2-Kilogramm Milzbrand-Bomben in Auftrag, die auf Berlin, Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Aachen und Wilhelmshaven abgeworfen werden sollten.
 
Albert Einsteins A-Bomben-Engagement
 
Das Aufklärungswerk von Ronald W. Clark, „Albert Einstein- Leben und Werk“, 1976, 7. Auflage 1986, englisches Original: „Einstein: The Life and Times“, New York, World Pub., 1971 führt den Heuchler A. Einstein in seiner lange vertuschten moralischen Abartigkeit vor. Aus den Dokumenten geht hervor, dass Einstein nicht nur einen, sondern drei Briefean Präsident Roosevelt unterzeichnet hat, nicht nur Anregungen gab, sondern auch eine Studie für die spätere Gasdiffusionsanlage zur Trennung des Uran 235 von seinen Isotopen anfertigte.“ Man liest: „Die auf seinen Brief hin gegründete Kommission arbeitete ihm nicht effektiv genug. Deswegen schrieb er ein halbes Jahr später ein zweites und wenige Wochen später ein drittes Mal an den Präsidenten." Und: „Denn im Dezember 1941 bat Vannevar Bush, Direktor des US Office of Scientific Research and Development, Einstein um Hilfe bei der Lösung eines Problems der Gasdiffusion.“ Dieser „sei, so ließ er Bush darüber hinaus ausrichten, gern bereit, alles zu tun, was in meiner Macht steht, also den zügigen Fortschritt des Atombombenbaues, das sogenannte Manhattan-Project, zu unterstützen.“ Die wegweisenden Berechnungen sollen für die Entwicklung des Atombombenzünders von Wert gewesen sein. Während sich die Hauptakteure wie Albert Einstein (1879-1955), Julius Robert Oppenheimer (1904-1967), „Vater der Atombombe“, Edward Teller (1908-2003), „Vater der Wasserstoffbombe“ für den experimentellen Kriegseinsatz der von ihnen entwickelten Atom-Bomben aussprachen, gab es ehrenwerte Männer die das unmenschliche Unternehmen des wahllosen Zivilistenmordes zu stoppen versuchten. Es waren Jakob/James Franck (1882-1964), ein deutsch-amerikanischer Experimental-Physiker, nach dem der sog. „Franck-Report“ vom Juni 1945 benannt ist. Er sah, außer dem heraufbeschworenen menschlichen Leid, voraus, dass der Abwurf ein weltweites „Wettrüsten heraufbeschwören“ würde. Die am Bombenbau beteiligten Wissenschaftler, welche die Eingabe an den US-Kriegsminister unterzeichneten, waren: Donald J. Hughes, James Joseph Nickson, Eugene Rabinowitch, Glenn Theodore Seaborg, J. C. Stearns, Leó Spitz/Szilárd. Letzterer, der Hauptinitiator des A-Bombenbaues gegen Deutschland, scheint demnach, als ohnehin Deutschland schon am Boden lag, in letzter Minute einen kühleren Kopf bekommen zu haben. Auch Lise Meitner soll sich konsequent am US-Bombenbau mitzuarbeiten, geweigert haben. Am 06. und 09.08.1945 fanden die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki/Japan statt, die hunderttausende zivile Opfer forderten. A. Einstein hatte die Größe nicht, mitzuunterzeichnen. Im Gegenteil, der hassdurchtränkte Kommunist und Zionist, schrieb auf die Einladung zur Beteiligung: „Lieber Franck, lass doch die Hände weg von dieser stinkenden Sache !“ Zusammen mit Eleanor Roosevelt, Henry Morgenthau, Jr., und anderen nahm Einstein im März 1947 an einer „Nationalkonferenz über das Deutsche Problem“ zur Erarbeitung von Vorschlägen für die Moskauer Konferenz der Außenminister teil. Die Abschlussdeklaration verlautbarte, dass „jeder Plan zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen und politischen Macht Deutschlands [...] für die Sicherheit der Welt gefährlich ist.“ Einsteins extreme Meinung ging darüber weit hinaus, nicht nur Entindustrialisierung, sondern auch Reduzierung der deutschen Bevölkerungszahl, wäre eine gerechte Strafe, so fand er, was in Gestalt der Nachkriegsmassenmorde an Deutschen durch Verhungern und Erfrieren in den Gefangenenlagern auf den Rheinwiesen, Mainz Hechtsheim und anderswo schauerlich realisiert worden ist, ganz zu schweigen von der völligen Ausmordung deutscher Bevölkerungen in den Ostgebieten. Auch die Enteignung der Großgrundbesitzer der Junker wurde von Seiten Einsteins gefordert. Den Amerikanern warf er schließlich in seinem maßlosen Deutschenhass vor, dass sie unter den scheinbaren Erfordernissen des „Kalten Krieges“ Deutschland, „die Bestie wieder flott machen“ würden. (Hubert Goenner, „Albert Einstein“, 2015) Wie grundlegend sich der nur scheinbar „schlaue Kopf“ auch hierin irrte, erweist sich seit Jahrzehnten, was wäre Europa ohne den deutschen Wirtschaftsmotor und Zahlmeister ? Ein unfähiger, Schulden anhäufender Versagerhaufen.