Sorgenfalten

WANDALEN - VANDALISMUS

 
 
 
Das schlimme Wort vom „Vandalismus“ geistert heute fast täglich durch die Gazetten. Damit meint man eigentlich „Zerstörungswut“.
 
Unsere wandalischen Ahnen erzeigten sich nicht zerstörungswütiger als die griechisch-mazedonische, römische, oder in unserer Erlebniszeit die amerikanische oder die russische Kriegsführung. Die Wandalen waren ein deutsches Volk; man könnte sagen: In jedem Wandalen steckte ein Deutscher, und in jedem echten Deutschen heute steckt noch ein Wandale -, im besten, idealsten Sinne.
 
Warum nennt man die Zerstörungswut eigentlich nicht „Tschandalismus“ ?
Wir sollten eigentlich mit gutem Beispiel vorangehen ! Die Tschandalen waren im altindischen Sprachgebrauch die „primitiven“ Untervölker der indischen Arijas. Vielleicht würde man mit diesem Wort den Tschandalen Unrecht tun, aber warum sollen wir Deutsche den Makel der Zerstörungswütigen tragen ? Eigentlich dürfte kein Deutscher von „Vandalismus“ sprechen, warum sollte er sein eigenes Hemd bekleckern ?!
 
Es handelt sich hier nur um eines der Mosaiksteinchen aus dem Bilde der gewollten, gewünschten, mit allen Mitteln gesteigerten Entwürdigung unserer Vorfahren - und damit auch von uns Heutigen, die wir aus diesen Vorfahren hervorgegangen sind.
 
Man hörte von Seiten der Telekom, dass es nun „vadalismussichere“ Telefonkabinen gäbe. Kann man die denn nicht schlicht und einfach als das bezeichnen was sie sind, nämlich „zerstörungssichere Kabinen“ -, nein, man kann und will es nicht -, aus den genannten Gründen.
 
Als die Wandalen im Jahre 455 in Rom eindrangen, in dieses Rom, das die germanischen Völker über Jahrhunderte gedemütigt, unterjocht, geschändet und versklavt hatte, da wurde zwar 14 Tage lang plünderten, doch stand auf Vergewaltigung und Schändung der Tempel die Todesstrafe im disziplinierten wandalischen Heer. Eine Woche nach der wandalischen Inbesitznahme Roms feierte man dort schon wieder die Zirkusspiele mit allem Pomp, als sei nichts geschehen. Als die Sieger des letzten Krieges in Berlin einmarschierten, sah es, was die Zerstörungen und Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen anbelangt, sehr viel anders aus ! Aber wir werden genötigt, anderthalb Jahrtausende nach Vernichtung der Wandalen, unsere Blutsverwandten zu schmähen, mit diesem törichten, rufmörderischen Vorwurf des „Vandalismus“.
 
In welch einer Welt der Lüge und der Täuschung, der Verstellung und der Verdreht- und Verkommenheiten wir leben müssen, wird natürlich nur dem offenbar, der sich den Blick für die historische Wahrheit und die Naturzusammenhänge bzw. für die Naturwahrheiten bewahren konnte.
 
Wer durch die Dauerberieselung mit Lügen aus dem Munde gewisser Mächte seine geistige Entwicklung genommen hat, wer den Weg nicht mehr weiß, wem die großen und kleinen Fragen unbeantwortet auf den Nägeln brennen, der gehe hinaus, der frage das reale Leben in der Natur -, und so gut wie keine Frage wird ihm unbeantwortet bleiben.
 
Er wird u.a. auch feststellen, dass der „Wandale“ von nebenan, der Herr Meier, Müller, Schulze, nicht „vandalischer“ bzw. zerstörungswütiger sind als der Durchschnittsbürger in England, oder Skandinavien, oder Frankreich, oder sonstwo.
 
Abb.: Fantasiedarstellung aus dem 19. Jahrhundert von der Plünderung Roms durch die Vandalen im Jahr 455
Pin It