Sorgenfalten

Buddhismus-Christianismus heißt Selbstaufgabe !

„Das Dharma schützt die Welt“,

Die von den Nazis entdeckte Buddha-Figur ist aus Metall von einem Meteoriten gefertigt (Bild: Universität Stuttgart)

 
 
so lautet die Überschrift eines buddhistischen Werbetextes. Was bedeutet das geheimnisvoll anmutende „Dharma“ ? Im Sanskrit heißt das „überbringend, bewahrend“, der Buddhismus versteht darunter eine der drei angeblichen Kostbarkeiten der Lehren das Buddha, welche seine „Wahrheit“ überbringen oder bewahren.
 
Doch was buddhistische Seiten im Netz und Schriften aus dieser Richtung anbieten, ist im wesentlichen nichts als seichter Unsinn, basierend auf dem altbewährten primitiven Versuch der Menschenfängerei, durch Phraseologien über „Liebe-Frieden-Allverständnis-Toleranz“. Dass die Welt von völlig anderen Kräften zusammengehalten wird, will man dort oder kann man nicht begreifen; der heutige Buddhismus im Westen zeigt sich als eine Art von Kindergartenphilosophie unter dem Motto: „Kindlein vertragt euch doch, wenn ihr nur wollt, geht es schon !“
 
Es heißt in einem dieser Texte: „Wenn wir wirklich den Kern des Dhamma [buddhistisches Daseinsgesetz] erfassen, so werden wir alles Leben als eines empfinden, einschließlich des menschlichen. Dann werden wir nicht länger fähig sein zu hassen und zu töten. Andererseits ist nach dem Grundsatz des Materialismus ,jeder für sich selbst' jeder darauf aus, so weit wie möglich seinem Egoismus zu folgen. Das führt dazu, dass Menschen sich belügen, um möglichst viele Reichtümer zu sammeln, und dass sie gleichzeitig versuchen, einander zu zerstören, entweder offen oder verschleiert, im offenen Kampf oder im kalten Krieg oder durch Schüren permanenter Krisenherde. Doch um so mehr wir das Dhamma studieren und darüber nachdenken, - bis wir die Tiefgründigkeit der Natur und des Universums begriffen haben, - desto mehr werden wir verstehen, dass alle Menschen EINES sind und dass alles Leben EIN Leben ist. Wir werden dann nicht länger fähig sein, einander zu töten, sondern füreinander Güte, Verständnis und Mitgefühl empfinden. Aus diesem Grund wird gesagt, 'das Dhamma beschützt die Welt als Ganzes'; er beschützt uns sowohl als Einzelnen, als auch im Kollektiv.“
 
Diese Lehre klingt so süß und einlullend wie die Mozarts Musik; doch das Leben auf unserer Erde ist dem völlig entgegengesetzt strukturiert. Leben lebt vom Leben anderer ! Der unablässige Tod, das ständige Sterben - auch das Getötetwerden durch die Hände (die Krallen, Klauen, Zähne, Gier, den Hass) anderer Lebewesen, ist so unverzichtbar wie das immerwährende Geborenwerden. Derartige Predigten sind Postulate für ein Sklavendasein, denn wer so denkt, wird bald als Kampfunwilliger-Wehrunfähiger in die Dienste eines gezwungen werden, der nicht so denkt.
 
Die Aufforderung zur Selbstaufgabe ist es, nichts anderes. Und wer profitiert von Menschen, die sich derartig irritieren, desorientieren, manipulieren und schließlich von anderen leiten lassen werden müssen ? Zunächst ziehen daraus jene Vorteil, die sich den buddhistisch belämmerten Seelchen als Führer anbieten, also die buddhistischen Leithammel. Hierin - und auf etlichen anderen Ebenen ebenso – gleichen die Buddhisten den Christen wie ein Ei dem zweiten. Wie weit, so sollte sich jeder fragen, der in Versuchung gerät sich diesen Glaubensformen anzuschließen, haben es die beiden Religionen mit ihren triefend überschwänglichen Liebes-Friedens-Lehren gebracht ? Das Christentum war stets ein Wolf im Schafspelz, darüber müssen wir nicht diskutieren; es hat Menschen dahingemordet, im vorgeblich höheren Liebesauftrag eines unnachsichtig gezeichneten „Gerechtigkeits“-Gottes. Die Menschheit ist keinen Deut besser, friedlicher, moralischer geworden im Verlaufe eines nunmehr zweitausendjährigen Christianismus und seiner diversen Organisationsformen (Großkirchen und Sekten).
 
Auch der Buddhismus hat in seinem Ursprungslande Indien nichts, aber auch gar nichts, zum Besseren zu verändern vermocht. Nun greift er nach dem Westen, um auch hier den Versuch einer erneuten Menschheitstäuschung zu unternehmen. Seine Priesterstrukturen breiten sich aus. Wir bekommen neue Schmarotzerklüngel dazu, eigentlich sollten uns die althergebrachten christ-geistlichen Abzocker-Kongregationen ausreichen, die als schwarztalarte Gestalten, mit dem traditionellen orientalischen Käppi auf den teilrasierten Schädeln, seit Jahrhunderten in Germanien ihr wohlorganisiertes Ausbeuterunwesen treiben.
 
Alle Menschen sind eben nicht EINS, sind nicht einig zu machen, sind sich nicht gleich ! Alles Leben auf diesem Planeten gehört zur einen biologischen Evolution, doch diese Tatsache erlaubt nicht das Wortspiel von der „Einigkeit allen Lebens“. Jeder biologische Organismus - und die Menschheit mitsamt der Tierheit ist ein solcher - bedarf des Gegeneinanderspiels von Plus und Minus, von Überdruck und Unterdruck, von Potenzialgefällen enormer Art. Was die Griechen „Harmonie“ nannten, wird heute völlig fasch als friedliche Koexistenz gedeutet, in Wahrheit heißt es schlicht und einfach „Verklammerung“. Natürlich ist alles Leben ineinander-miteinander verklammert, aber in der Weise, dass das eine Leben sich für das andere hingibt, ihm dient, sich unter oder überordnet. Die perfiden Lehren - auch der buddhistisch-christlichen - von einem Weltfrieden, von Gerechtigkeit im Sinne „Alles- in-gleicher-Weise-für-alle“, sind absolut unvereinbar mit den Gesetzmäßigkeiten unserer irdischen Heimat. Wo immer gegen diese Naturgesetze verstoßen wird, und sich eventuell kurzzeitige „Besserungen“ im menschlichen Bedürfnisspektrum einstellen, nimmt sich das Leben selbst zurück, weil Leben eben unabänderlich und stur seinen eigenen „unmenschlichen“ Regeln folgt.
 
Nicht Buddha, nicht Christus oder Mohammed sind die weiterführenden weisen Lehrmeister der Menschheit, vielmehr ganz allein die Natur, die Gottnatur. Wenn Du Fragen an das Leben hast, lausche in Dich selbst hinein, alle Antworten findest Du in Dir selbst, wenn es Dir gelingt, die Über-Ich-Übertünchungen Deines Es wegzukratzen, dann bist Du auf dem richtigen Weg. Wir benötigen keine buddhistischen Meditationen und keine christlichen Exerzitien -, was der Mensch braucht findet er in einem erquicklichen Mittagschläfchen -, noch besser, in freier Natur, im reinen, würzigen Atem der Mutter Erde, zwischen dem Summen der Hummeln und dem Gaukeln bunter Schmetterlinge, unter einem rauschenden Baumwipfel, über dem sich der weite Himmel spannt, in dem sich die Lerchen wiegen.
 
Sich selbst suchen, sich finden, hegen und leben, das ist der Sinn des Seins ! Die bewusste Hochzucht des eigenen Genmaterials, das völlige Begreifen und immer tiefere Verinnerlichen des eigenen Gestaltungs-, Kunst- und Kulturwillens, das sei unser hohes Ziel -, und nicht das entnervte Einswerdenwollen mit "der Menschheit", das sich Hineinwerfen in den fauligen Mischkrug einer entgöttlichten, gestaltlosen,  Niederzucht.
 
„Glück ist Selbstgenügsamkeit“, sagte Aristoteles; lasst uns bleiben wollen wie wir sind -, wir sollten uns genügen, ganz ohne fremde Führer auf unwägbaren Abwegen -, bleibt auf Eurer Spur -, das ist der einzige Weg ins Glück !
 
 
Bild: Die fast tausend Jahre alte Buddha-Statue aus Meteoriten-Gestein geformt, wurde publiziert durch den deutschen Wissenschaftler Elmar Buchner von der Universität Stuttgart. Das Fachmagazin „Meteoritics and Planetary Science“ veröffentlichte den Artikel. Ende 1930 machte sich eine Expedition aus Wissenschaftlern, die der SS angehörten, nach Tibet auf, um nöglicherweise die Ursprünge der Arier zu erkunden. Der damalige Expeditionsleiter, der Zoologe und Ethnologe Ernst Schäfer, brachte 1939 die 24 Zentimeter hohe und über zehn Kilo schwere Buddha-Statue unbekannter Herkunft nach Deutschland. Die Figur geriet in eine Münchener Privatsammlung und wurde erst wieder zugänglich, als sie 2009 bei einer Auktion auftauchte. Buchner konnte das eisen- und nickelhaltige Gestein dem Meteoriten „Chinga“ zuordnen, dessen Trümmer vor über 15.000 Jahren auf Sibirien und die Mongolei niedergingen. Chinga-Fragmente seien offiziell erstmals 1913 entdeckt worden, erklärte er. Doch der Buddha stamme aufgrund seines Stils vermutlich aus dem 11. Jahrhundert.
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