Sorgenfalten

Andreas Cassee - ein „Philosoph“ der uns veralbern will.


Andreas Cassee - ein „Philosoph“ der uns veralbern will !
 
Der Schweizer Migrationsphilosoph Andreas Cassee plädiert für das Jedermannsrecht der unbegrenzten Ansiedlung. Wer - wie er - diese Scheindiskussion im luftleeren Theoretikum führt, kommt zu solch einer idiotischen Position, denn die Fragestellung ist falsch gestellt, sie müsste lauten:
 
Gibt es für Jedermann weltweit das Recht, sich auf Kosten des schweizer oder deutschen Steuerzahlers einen schönen Lenz zu machen ? Die Ansiedlung fremder Menschen in Deutschland ist nämlich mit immensen Kosten zu Lasten der deutschen Stammbevölkerung verbunden. 2011 betrug die Weltbevölkerung 7 Milliarden Menschen, im Jahr 2050 wird sie laut Prognosen der Vereinten Nationen mehr als 9 Milliarden betragen, im Jahr 2100 mehr als 11 Milliarden. Mindestens 60 Millionen „Flüchtlinge“ wären in dieser Stunde - wenn es ihnen vergönnt würde - herzlich gern bereit, ihren Wohnsitz im spendablen Deutschland aufzuschlagen. Wie unrealistisch sind also die Schwadronagen des Herrn Cassee !
 
 
Der Schmarrn des Andreas Cassee:
 
Pro: Ja, Grenzen öffnen !
 
Für „Grenzen auf“ plädiert der Philosoph Andreas Cassee. Er lehrt an der Freien Universität in München. Das sind seine Argumente:
 
1. Der unterschiedliche Umgang mit Bewegungsfreiheit ist nicht zu rechtfertigen.
 
Innerhalb eines Landes gilt Bewegungsfreiheit: „Wer von Berlin nach Hamburg zieht, muss keine Fluchtgründe geltend machen“, schreibt der Philosoph. Anders ist es aber, wenn es um internationale Bewegungsfreiheit geht: Hier werde niemandem der Anspruch zugestanden, von einem Land ins andere zu wechseln. Cassee sieht darin eine Asymmetrie – und er wirft die Frage auf, ob man diese Unterscheidung rechtfertigen kann. Er erkennt keinen Rechtfertigungsgrund, der für ihn das Grundrecht auf Bewegungsfreiheit aufwiegen würde. „Weshalb sollte der Zufall der Geburt darüber entscheiden, mit welchen Menschen wir zusammenleben und welche Jobs wir antreten wollen?“, fragt er sich.
 
2. Einwanderungsbeschränkungen zementieren die globale Ungerechtigkeit.
 
Mit dem Pass eines wohlhabenden Landes wie Deutschland kann man in viele Länder sogar ohne Visum reisen – ohne dass Nachfragen kämen, was man denn dort wolle. Selbst eine Übersiedlung in ein anderes Land ist für die Bürger der wohlhabenden Industrieländer vergleichsweise einfach. Dabei gilt: Zieht jemand aus einem westlichen Land ins Ausland, ist er kein Migrant, sondern ein Expat. Das ist unfair, meint Cassee. Und mehr als das: Die Unterscheidung über die unterschiedlichen Einreisebestimmungen zementiere auch die globale Ungerechtigkeit. Denn über Einreiserestriktionen versuchten die Einwohner der reicheren Staaten, ihre Privilegien zu behalten, indem Migranten aus ärmeren Ländern die Einreise möglichst schwer gemacht wird. Cassee verweist auf den Politikwissenschaftler Joseph Carens, für den die Staatsbürgerschaft eines reichen Landes ein „modernes Äquivalent feudaler Privilegien“ sei.
 
3. Es gibt kein Grundrecht darauf, Menschen am Überqueren von Grenzen zu hindern
 
Aus der Existenz von Staaten oder anderen Gebilden mit einer Umgrenzung folgt für Cassee nicht, dass man auch ein Recht darauf habe, Menschen am Überqueren der Grenzen zu hindern. Am Beispiel der deutschen Bundesländer versucht er zu verdeutlichen, dass ein abgegrenztes Gebiet nicht unbedingt bedeuten muss, dass es physische Barrieren geben muss: Die Bundesländer seien voneinander abgegrenzt - darüber sei die „territoriale Zuständigkeit“ geregelt. Aber dort ständen „normalerweise weder Grenzwächter noch Zäune“.
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