Sorgenfalten

ODING IM VERGLEICH

 

ODING IM VERGLEICH

 

Dass das ODING-Wizzod, unsere germanische Religionsurkunde, altehrwürdiger als das sogenannte Neue-Testament der Judäochristen ist, das war uns seit langem geläufig. Nach soliden Berechnungen darf angenommen werden, unsere Heilige-Schrift, die ODING-Runen, überragen den Christenkanon zumindest um etwa 200 Jahre. Nun wird dazu immer deutlicher, dass auch das was wir gemeinhin Bibel, Altes-Testament bzw. Thora nennen, wesentlich jünger ist als angenommen. Die jüngere Gelehrtengeneration, die sachlich und nüchtern, ohne christlich-ideologische Voreingenommenheit an die Chronologiefrage herangeht, kommt zu ernüchternden Ergebnissen. Der Heidelberger Prof. Bernd Jörg Diebner hält aufgrund vieler fachtheologischer Anhaltspunkte die Thora für ein „diplomatisches Kompromisspapier“ an dem noch bis 50 n. 0 gefeilt wurde. Dazu sei die Literatur des Magazins „Der Spiegel“ Nr. 52, „Die Erfindung Gottes“ empfohlen.

 

Was immer klarer zu Tage tritt ist, dass die Bibel das künstlich geschaffene hellenistische Machwerk einer kleinen Kongregation fanatischer Jahweisten war, aus der Fälscherwerkstatt des Hohenpriesters im Tempel zu Jerusalem -, nicht vor dem Jahre 330 v. 0. Die Masse der Althebräer neigte sehr viel anderen Glaubensgrundlagen zu. Historische Fakten wurden umgeschrieben, umgelogen, um jahweistisch-jüdische Großmachtträume in die Vergangenheit zu projizieren. Um damit auch visionäre Zielvorgaben für zukünftige Judengeschlechter zu schaffen. Die Welt ist tatsächlich zum Großteil auf diesen meisterlichen Schwindel hereingefallen und hält diese Lügengeschichten für Gottes Wort und jeden Satz dieser Schriften für wahr. Dass die fürchterlich-wunderbaren Bluttaten des Judengottes und Anfeuerungen zum Massenmord an den kanaanitischen Ureinwohnern fromme Legende seien, war jedem Nüchternen wohl klar, doch nun purzeln auch alle die scheinbar historischen Angaben. Der einstmalige Bestseller Werner Kellers „Und die Bibel hat doch recht !“ ist auch nur noch ein ulkiges geistesgeschichtliches Relikt des Irrtums. Andererseits dürfte es aber für gegenwärtige Juden eine beruhigende Genugtuung sein, dass die im Buch „Richter“ beschriebenen grauenhaften Untaten des König David auch nur Visionen ohne realen historischen  Hintergrund darstellen.   

 

Wahr hingegen ist, wie uns die Spatenwissenschaft eröffnet, dass es nie Großreiche des David und des Salomo gegeben hat. Es handelte sich um unbedeutende Regionalfürstentümchen unter der Obergewalt des jeweiligen ägyptischen Pharao. Die Ägypter ließen den sogenannten Horusweg bauen, eine Kette von Wehr- und Brunnenanlagen quer durch Palästina bin hinauf in den Libanon, um ihre einzig gefährdete Nordostflanke militärisch zu decken. Kein Moses und kein Josua hätten ein Fürzchen lassen dürfen, wenn es den Herren am Nil nicht gepasst hätte. Alles ist frei erfunden: Nicht wie es in der Bibel heißt, wäre der Turmbau zu Babel unvollendet geblieben, er wurde über 90 Meter hoch und stand Jahrhunderte lang in stolzer Schönheit. Angeblich wanderte der jüdische Urvater Abraham (1. Buch Mose) schon in der Bronzezeit aus dem Zweistromland mit Kamelen aus, doch diese Tiere dienten nicht vor dem Jahre 1000 v. 0 als Lastenträger. Moses soll etwa um 950 v.0 gelebt haben, doch die Juden zahlten angeblich ihr Getreide damals mit Metallgeld; dieses ist jedoch nicht vor dem 7. Jh. erfunden worden.

 

Zwar findet sich bereits 1207 v. 0 auf einer ägyptischen Stele ein Stamm namens Israel genannt, doch der Text bezieht sich auf eine Strafaktion gegen Räuberbanden. Viele Experten leiten denn auch den Begriff Hebräer von „hapiru“ ab, was soviel wie „Vagabund“ zu bedeuten schien. Es gab nie einen Auszug der Israeliten aus Ägypten, ebenso wenig einen Einsturz der Mauern von Jericho durch Posaunenklang. Dies bekannte freimütig der israelische Chefarchäologe Israel Finkelstein in seinem Buch „Keine Posaunen vor Jericho“.

 

Herodot (um 430), der berühmte Geschichtsschreiber der Griechen, erwähnt weder Israeliten noch einen Gott Jahwe; so unbedeutend war das alles. Dieser Althebräer- und schließlich Christengott entwickelte sich aus dem greisen Himmelsgott El, dessen Figürchen man im „Gelobten -Land findet. Er hatte eine Ehefrau, die Fruchtbarkeitsgöttin Aschera. Aus einem der vielen anderen „Heidengötter“ manipulierten die Jahweisten sich ihren bildlosen Gott zurecht. Und trotzdem blieb diese altjüdische Gottesschau bis zuletzt und bis zum heutigen Tage ein fragwürdiger Rachekult (Purim-Freudenfest). Unser mathematisiertes germanisches Gottesverständnis, wie es sich im Runen-ODING kundtut, ist in seiner abstrakten strukturellen Begrifflichkeit dem judäochristlichen Grundanspruch und seinem wortreichen Machwerk so überlegen, wie - wenn ein spaßiger Vergleich erlaubt sein sollte - ein Turbojäger einer geworfenen Steinzeitkeule überlegen ist. Die ODING-Religion ruft weder auf zu Hass und Rache oder Rachefesten, sie fordert nicht zu albernen Kniefällen auf vor menschlich-personifizierten „Göttern“ und „Heiligen“, sie ist eine zutiefst friedliche Religion, die allein dazu aufruft, die Natur zu ehren und die Naturgesetze zu beachten, damit die Segnungen der Natur allen Menschen zuteil werden, die Gut und Böse zu unterscheiden wissen.

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