NUR EIN „MÄRCHEN“

 

NUR EIN „MÄRCHEN“

 

Es gab eine Zeit vor der Zeit, sehr lange her, bevor wir dieses Universum geschaffen haben, als Ihr und ich noch Eins waren, absolut EINS. Jenseits aller Worte, jenseits aller Gedanken, das einzige, was wir denken konnten, war: Wir sind EINS. Wir waren Gott. Ich muss das Wort „wir“ verwenden, aber es sagt nicht wirklich das aus, was war und ist. Bevor jedes der wellenförmigen Universen geschaffen wurde, mitsamt seinen verschiedenen dimensionalen Ebenen (und die Universen sind weit, möglicherweise weiter und größer als wir es uns momentan vorstellen können, all die Sterne, die wir in der unendlichen Weite des Raumes sehen können, mit allen Atomen innerhalb eines jeden Punktes, all dies ist nichts im Vergleich zu dem, WAS DA IST), waren Ihr und ich in einer absoluten Einheit. Und wir entschieden uns, dieses Universum zu erschaffen und wir taten es in einer ganz spezifischen Art und Weise. Wir wählten eine Form, welche eigentlich noch keine Form war, sondern so etwas wie eine kugelförmige Sphäre. Und aus dieser Sphäre ging alles hervor, was wir wissen und alles, was wir nicht wissen. Es gibt keine Ausnahme, alle Lebensformen, alle Körper, alle planetaren Formen und alles, was sich dahinter befindet, all dies kam aus einem einfachen, kleinen runden Ball.

 

Als wir dieses externe Universum geschaffen hatten, welches für uns ein Experiment darstellte, entschieden wir uns, in dieses Universum hinein zu gehen. Es ist kein Problem für den Geist, für einen großen Geist, für Gott, an mehreren Orten gleichzeitig zu sein. Es ist ein Faktum, dass Gott an allen Orten gleichzeitig sein kann. Und so teilte sich Gott. Ein Teil von IHM blieb jenseits jeder Form außerhalb des Experimentes, ein anderer Teil ging in das Experiment hinein. Und wiederum verwendeten wir eine sehr spezifische Form, die das Experiment erschuf - eine spezielle Form und ein Muster, das einer von uns, der Meister Erul, ODING bezeichnete: ein gegenläufig rotierender Energiewirbel aus Körper und Geist. Und Gott ging in die Werdung und erfuhr direkt, was geschaffen worden war und schuf fortan im Zentrum der Schöpfung.

 

Diese göttliche Bewusstseinsform, das ODING-Bewusstsein, war allein, es gab nichts anderes als Geist und Bewusstsein. Es gab noch keine Schöpfung, nur dessen geistkeimhafte Urform. Von diesem Keimpunkt aus teilte sich die Wesenhaftigkeit Gottes und erschuf das Fro-Bewusstsein und das Frija-Bewusstsein - das Welt-Zeugende und das Welt-Gebärende. Und diese Bewusstseinszustände beinhalteten die Möglichkeit, Seinsformen zu bilden. Alle Arten, auf allen Ebenen, egal wo sie sich befinden oder wo sie zuhause sind, sie kamen aus und vom Fro-Frija-Bewusstsein. Aber als das Ur-ODING sich teilte, entstand automatisch eine dritte Komponente, welche auch die Ultimative Persönlichkeit des Universums genannt werden kann, die alles Leben beinhaltet. Diese ultimative Persönlichkeit wird oft als Gott bezeichnet. Es ist Wodan oder Wodin. Es wurde mit einem Namen bedacht, denn es/sie/er befindet sich innerhalb der Wellenform, es/sie/er kann definiert werden. Aber der Aspekt Gottes außerhalb des geschaffenen Universums kann nicht definiert, kann nicht einmal diskutiert werden, ja, man kann noch nicht einmal darüber sprechen. Es gibt nichts in uns, auf allen Ebenen, welches diesen Aspekt erreichen könnte, außer wir wären, WER WIR SIND, ein Tropfen des Originals - aber wir verfügen (noch) über keine Sinne, die diesen Punkt wahrnehmen könnten.

 

Für eine sehr lange Zeit fuhren wir so fort in dieser spezifischen Art und Weise. Diese drei Komponenten werden in den moderneren Zeiten der germanisch-keltischen Heidenheit als Erdmutter-Liebesmutter (-), Himmelsvater-Sonnensohn (-) und Heiliger Geist-Weltseele () bezeichnet. Die ultimative Persönlichkeit, der männlich-weibliche Geist, ist der Wodin-Aspekt. Ihm wurden immer wieder viele Namen gegeben, innerhalb von Raum und Zeit. Zu einem bestimmten Zeitpunkt war es möglich zu erkennen, dass es eine besondere Art und Weise gab, das Universum, welches wir erschaffen wollten, zu erfahren und diese Realität zu erleben. Und so versuchten wir es.

 

Ihr wisst ja, Gott erschuf - oder besser gesagt, aus Gott gingen hervor - zwei sehr spezielle Arten, die Licht-Alfen und die Dunkel-Alfen. Einer ist Fro-Baldur, der Führer der Sonnengeister, der andere ist Loki. Loki („Der Lohende“) war der Prototyp eines Topmodells, es gab kaum etwas, was höher über ihm stand. Er besaß das gesamte Verständnis der Dinge, vom Anfang bis zum Ende aller Zeiten. Das einzige Wesen, das über ihm stand, war Gott Wodin selbst, aber in Gestalt der ultimativen Persönlichkeit, denn Baldur stand auch über ihm, er war „des Vaters geliebter Sohn“. Diese Dreieinigkeit, steckt in allem Werden, in jedem Atom des Kosmos und in jeder Menschenbrust.

 

Wie Ihr aus Eurem eigenen Leben wisst, strebt die menschliche Erfahrung immer danach, irgend welchen Vorbildern nachzueifern, um das Beste zu erreichen, was möglich ist. Wir haben hierzu unsere Helden und großen Persönlichkeiten aus der Geschichte, deren Eigenschaften uns im Moment erstrebenswert erscheinen, um noch besser zu werden. Ja, wir wollen sogar besser sein als unsere Vorbilder. Dazu dienen uns die Modelle unserer Helden. Aber Baldur und Loki hatten dieses nicht. Es gab niemanden, dem sie nacheifern konnten. Die Anweisungen für die beiden waren sehr unterschiedlich. Sie wählten zwei vollkommen entgegengesetzte Wege. Das war kein Zufall, dies war göttliche Absicht. Baldur blieb verbunden mit allem Leben und mit Gott und der gesamten, kreierten Schöpfung, nach dem ursprünglichen Plan. Er verlor diese Verbindung niemals, er begnügte sich damit der gute Aspekt Wodins zu sein. Dies war seine Bestimmung, er war sozusagen unlösbar verbunden mit dem Licht, könnte man sagen.

 

Loki dagegen wählte einen vollkommen anderen Weg, dessen Same schon beim Beginn der Schöpfung gelegt wurde. Er hatte ebenfalls niemanden, dem er nacheifern konnte, nur die Hoheit Wodins. Also versuchte er, so stark wie er zu sein, obwohl er doch auch nur ein Teilwesen war; er versuchte klüger, mächtiger, wissender als Gott selbst zu sein. Er versuchte in die Regionen aufzusteigen, in denen Gott sich befindet um dort das sonnige Lichtwunder und das Liebeswunder Frija mit ihrer Gebärkraft zu rauben. Dies war seine Vermessenheit. Und die Arten der Wege, die er wählte, basierten auf dem Wissen um die Schöpfung. Er wusste genau, wie dies geschehen war. Er wollte der große Gegengott sein, der Vater des Bösen. Er wollte eine Welt der Argheit bilden.

 

Er begann, eine eigene Realität zu erschaffen, eine Realität, die vom Rest der Schöpfung getrennt war, getrennt von Baldur. Er zeugte den Schauder, die Angst und den Tod, die Schwarze Hel; er gebar die Begrenztheit unseres Raumes mit der Weltenschlange; er schuf den Hass, den ewigen Lichtfeind Fenrir; und er riet zum Krieg, er beriet den blinden Hödur zum Mord. Dies war so angeordnet, denn das Leben wollte diese Erfahrungen nun einmal machen. Nur Loki glaubte, dass er dieses Experiment zur Vollendung bringen könnte. Das gelang ihm aber nur zum Teil, eigentlich wurde es ein Fehlschlag. Er ist von den Kräften des Guten überwältigt und gebunden worden. Jetzt liegt er gefesselt und zerrt an seinen Ketten. Aber seine böse Brut ist immer aktiv. Auch in unserer aller Brust.

 

Es gibt vier verschiedene Arten von Wesen innerhalb des Lebens. Einige kommen aus dem Licht. Ihr Lebenszweck ist es, sich im Rahmen der göttlichen Ordnung zu bewegen, Harmonie, Frieden und Licht in den Kosmos zu bringen. Dann gibt es die Wesen des Chaos, der Dunkelheit, welche die Feinde der Harmonie sind und überall nur Chaos erzeugen wollen. Weiterhin gibt es Wesen, die beide Wege beschreiten. Dazu gehören die die sich abwechselnd mal der einen und dann wieder der anderen Seite zuwenden, je nach dem, was nach ihrer Sichtweise und Realität gerade das Beste für sie selber ist. Aber die große Mehrheit ist dem Leben gegenüber ganz neutral eingestellt und tut gar nichts. Sie beobachten einfach nur das Experiment, um zu sehen, was hier geschieht, in welche Richtung es sich entwickelt.

 

Somit streckten wir uns aus innerhalb von Raum und Zeit; viele Rassen, viele Wesen und viele Ebenen des Lebens begannen eine separate Realität zu kreieren und sich in diese hinein zu begeben und wir taten dies auch. Jeder Einzelne von uns wählte den Pfad Lokis oder Baldurs, jeder von uns. Ihr mögt dem innerlich vielleicht nicht zustimmen, aber Ihr tatet es. Wir sind da, und wir leben in einer synthetischen Umwelt und wir sind vollkommen einbezogen in einem synthetischen Wissen und einer synthetischen Wissenschaft.

 

Wir können wirklich nicht sagen, welche unglaublichen, furchterregenden Phänomene auf diesem Planeten im Moment auftauchen, da wir innerhalb dieses Experimentes sind, welches hier stattfindet. Würden wir uns auf einem höheren Bewusstseinsniveau befinden und in unsere Ebene zurückschauen, würden wir es wissen. Aber von dem Standpunkt aus, an dem wir uns jetzt befinden, ist das Außergewöhnliche dieses Experimentes für die meisten von uns nicht wahrnehmbar. Wir nehmen es wahr, wir fühlen es, dass die Geschehnisse immer schneller von statten gehen. Wir nehmen die Dringlichkeit der Veränderungen wahr, obwohl es dafür eigentlich keinen Grund gibt, denn alles läuft perfekt. Wir können sehen, dass viele Leute das Gefühl haben, dass etwas sehr aufregendes in Erscheinung tritt. Aber wie aufregend diese Realität  wirklich ist, können wir nicht wahrnehmen.

 

Was geschah ist, dass Gott außerhalb der Schöpfung, ich glaube durch das ODING- Bewusstsein, einen Samen gesät hat, vor langer, langer Zeit, am absoluten Anfang, einen kleinen, unbedeutend erscheinenden Samen, der dann plötzlich in unsere Realität hineinbrach, um das Experiment der ODING-Plan-Findung von 1992 (Quersumme 21) zu ermöglichen. Und wir wussten vom absoluten Anfang an, dass dieser Same eines Tages gesät werden würde. Ich bin mir sicher, dass wir genau wussten, wann dieser Same gesetzt werden würde, als Ihr und ich noch EINS waren.

 

Nun erscheint es uns, als ob Gott, außerhalb des geschaffenen Experimentes, uns zu einer anderen Ebene der Existenz, jenseits unserer Vorstellungskraft, außerhalb allem was wir uns auch nur im Entferntesten erträumen können, anheben will. Entweder geschieht dies, oder es führt zu einer totalen Rückerinnerung. Wir gehen nach Hause - nicht einfach nur nach Hause, wir gehen zurück an den Ursprung aller Zyklen, bevor dies alles geschaffen wurde. Etwas wirklich großartiges geschieht. Etwas ganz großes beginnt zu erscheinen. Gerade deswegen, gerade wegen der außergewöhnlichen Natur der Vorgänge auf diesem Planeten, müssen wir keinen anderen Standpunkt einnehmen, verschieden von dem, was wir bisher für richtig gehalten haben. Für einen langen Zeitraum war es die Aufgabe von Baldur und Hödur-Loki, sich gegenseitig zu bekämpfen. Sie waren angehalten, so zu verfahren. Gibt es noch einen anderen Sinn hinter dem, was Ihr darüber bislang gedacht habt ? Der eigentliche Sinn war, durch diese Geschehnisse als eine Art Zeitgeber zu fungieren. Anders ausgedrückt, wenn Ihr einen Planeten, eine Person oder irgend etwas ähnliches nehmt, beispielsweise Euch selbst, werden sich die Kräfte von Gut und Böse, oder wie Ihr vielleicht sagen würdet, von Licht und Dunkelheit, in Euer Leben einmischen und Euch konstant von allen Seiten angehen. Aber sie haben einen heiligen Zweck hinter dem, was geschieht. Ihre vordergründige Aufgabe ist die zeitliche Abfolge von Geschehnissen zu koordinieren. Die eigentliche höhere Aufgabe ist es aber die Kraft des GUTEN zu vollenden und das BÖSE als böse zu erkennen und letztlich zu vertilgen.

 

Mit anderen Worten, die dunklen Mächte, die dunkle Bruderschaft, wird alles, aber auch wirklich alles, versuchen, um Eure Entwicklung zu stoppen. Sie werden Euch Stolpersteine in den Weg legen, Euch Fallen stellen, wirklich alles werden sie versuchen, um Euch zu stoppen. Die Lichtmächte hingegen tun alles, was sie tun können, um Euch zu entwickeln und in höhere Bewusstseinsebenen zu führen. Im Endeffekt arbeiten beide zusammen, auf einer bestimmten Ebene sind sie sogar EINS, um Euch im genau richtigen Moment weiter zu bringen. Gott, der beide erschaffen hat (SEIN Aspekt steht über Allem), wirkt durch alle beide, nicht nur durch eine der Mächte.

 

Weil wir in die Polarität gegangen sind oder in das Dualitätsbewusstsein, beurteilen wir alles nach „Gut“ und „Böse“. Dies geschieht jeden Augenblick - die Worte, die ich gerade zu Euch spreche, beurteilt Ihr jeden Moment danach, ob ich etwas Richtiges oder etwas Falsches sage, ob ich etwas gutes oder böses ausspreche. Aber von einer höheren Bewusstseinsebene aus ist nur Gott gegenwärtig, nur Gott drückt sich durch meine Worte aus und leitet sie zu Deinen Ohren und Du und alles was existiert, ist Gott.

 

Da gibt es wirklich nichts anderes. Es gibt eine absolute Einheit, die schon immer bestand und immer bestehen wird - und wir können sie nicht wahrnehmen, weil wir uns für diesen speziellen Weg entschieden haben und dies war auch richtig so. Wir wählten den Weg, der uns zu gehen bestimmt war.

 

Doch jetzt, jetzt hätten wir eine andere Vorgehensweise anzustreben, behaupten manche ! Dies träte bereits in den höheren Ebenen in Erscheinung. Die dunklen und die lichten Kräfte würden langsam wieder miteinander zur Einheit verschmelzen. Der Krieg zwischen den beiden Kontrahenten dauerte zwar eine sehr lange Zeit, er war notwendig. Jetzt bestünde dazu keine Notwendigkeit mehr. Und an die Einheit, die wir vor langer Zeit waren, können wir uns erinnern, können sie fühlen, sie ist hier und jetzt in uns. Wir wissen, was sie darstellt. Diese Einheit begänne sich langsam auf dieser Erde zu manifestieren. Sie sei bereits auf den höheren Bewusstseinsebenen der Erde vorhanden. Wie ihr wisst, bekämen wir hier in erdnahen Schichten solche Vorgänge ja immer zuletzt mit. Dies wäre nun einmal so. Es kommt alles aus der Ursachenebene herunter und einige Dinge geschehen in den höheren Ebenen, die sich eventuell bis in unsere Welt herunter manifestieren können. Dieses geschähe bereits, Loki und Baldur hätten ein Abkommen getroffen und die Auseinandersetzung sei vorbei.

 

Wir als die Führer - jeder ist ein Führer wenn er es nur sein will - auf die andere Menschen schauen werden, müssten damit beginnen, die neue Erfahrung zu leben und sollten es tun durch unser eigenes Leben. Es gäbe keinen anderen Weg. Vergesst alle Worte, hört man sagen, sie können nicht viel erreichen. Es ginge darum, wie wir mit allem Leben umgehen, wie wir dieses Wissen leben. Dies bedeute, dass wir alles Ur - teilen fallenlassen, alle Urteile eliminieren und uns der Sache von einem ganz anderen Standpunkt nähern, wo wir erkennen müssten, dass absolute Vollkommenheit vorherrscht, egal, was alles in Erscheinung tritt, dass Gott in jedem Moment gegenwärtig ist und dass, egal was geschieht, immer ein höherer Zweck, eine höhere Absicht, darin enthalten ist.

 

Wir bewegten uns auf etwas absolut brandneues zu, suggeriert man uns. Dies sei wirklich schwierig, da wir die Denkgewohnheiten von gut und böse sehr tief in uns eingraviert haben, in jede Zelle unseres Körpers, und obwohl wir weiter nicht urteilen wollen - müssen wir dennoch Unterscheidungen treffen und dies ist eine Form der Beurteilung. Und so müssen wir uns auf diese Gratwanderung begeben, bis wir den Ort erreichen, an dem wir hinter die Erscheinungswelt gehen können und mit einem Fingerschnippen in diese neue Bewusstheit eingehen, so heißt es. Erleuchtung sei nicht ein Zielort oder Platz zu dem man geht. Es sei eine Verhaltensweise, eine Reise, die einen mit jedem Atemzug, in jedem Augenblick begleitet, wir würden in diese anderen Bewusstseinszustände hineinwachsen. Der Ort, von dem wir diese Reise beginnen können, sei hier und jetzt -, er wird immer hier und jetzt sein, immerwährend.

 

Wenn wir anfangen könnten, in jeder beliebigen Situation die Dinge nicht mehr persönlich zu nehmen, z.B. wenn wir in ein Taxi einsteigen wollen und jemand uns anschreit, oder was immer auch sonst geschehen mag, begännen wir, den Bewusstseinszustand des reinen Seins einzunehmen. Wenn Euch dies anfinge zu gelingen, würdet Ihr feststellen, dass sich erstaunliche Dinge in Eurem Leben ereigneten. Der höhere Geist Gottes würde beginnen, sich durch Euch in einer ganz neuen Art und Weise zu offenbaren. Alles was Ihr dann tätet, egal wie geringfügig es auch erscheinen mag - und wenn es nur das Bewegen eines Trinkglases um eine kurze Distanz ist - könne die Energien im Raum in einer Art und Weise verändern, die man sich normalerweise gar nicht vorstellen und die alles Leben positiv beeinflussen kann.

 

Die dunkle und die lichte Bruderschaft erscheinen so verschieden, dass man sich nicht einmal einen Traum oder eine Realität vorstellen könnte, in der diese zwei Gegensätze beinhaltet und vereinigt werden könnten, ohne Chaos zu verursachen. Dies gab es noch nicht, nehmt zum Beispiel die Thursen, die so verzweifelt versuchten, einen Ausweg zu finden, da sie wissen, dass  sie diesem Prozess nicht entfliehen können. Aber wir sollten unsere Aufmerksamkeit nicht auf diese Rassen und die verschiedenen Leute richten, die als Gegner nur Chaos hervorgerufen haben. Wir sollten sie als einen Bestandteil unseres Selbst betrachten und hoffen und dafür beten und arbeiten, dass eine Lösung gefunden würde, teilt man uns mit. Eine Lösung, die nicht nur den Aufstieg der lichten Kräfte beinhaltet, sondern auch die Klärung und den Aufstieg der dunklen Mächte. Ich höre die Predigt: „Wir hoffen und beten, dass alles WAS WIR SIND (und wir sind alle Leben !) einen Weg findet, der ein Zusammenleben in Liebe und Frieden von allem ermöglicht !“

 

Gerade dies wurde immer für unmöglich gehalten, und ich glaube zu Recht. Ich glaube, dass dies weiterhin unmöglich ist. Und ich glaube, es beginnt weder hier und jetzt, auch nicht in den anderen Mysterienschulen der ganzen Welt. Ihr wisst dies alles. Es ist nichts neues, es hört sich gut an. Die Worte FRIEDEN und EINHEIT lockten und betörte die Menschen zu allen Zeiten. Es bleibt bei der großen Herausforderung, wenn wir leben wollen. Es ist nicht leicht, das wisst Ihr. Es ist leicht, jemandem zu erzählen, er soll auf die Straße hinausgehen und wirklich jeden lieben. Aber es ist wirklich schwierig, dies zu tun. Es ist möglicherweise die unsinnigste Herausforderung, die es auf diesem ganzen Planeten gibt. Ich könnte mir keine unmöglichere Aufgabe vorstellen.

 

Aber ich glaube, nicht nur durch mich, sondern auch durch alle Eure Bewusstseinsschichten hindurch, werdet Ihr permanent diese Botschaft empfangen, die uns sagt, dass wir niemals so handeln dürfen. Wir können nicht allem Leben erlauben, sich zu vereinigen, zurückzukehren in die Einheit, keinem kleinen Teil davon und keinem großen. Es ist zwar nicht damit getan, weiße Kleidung zu tragen und an Licht zu denken. Es heißt auch, an alle diejenigen zu denken, die sich in Verwirrung und Schmerz befinden, sie als einen Teil der Einheit, als einen Teil von uns selbst zu sehen. Doch die von Grund auf schwarzen könnt ihr nicht weiß machen! Nicht nur hier auf der Erde nicht, sondern überall nicht. Es kann nicht unsere Aufgabe sein, einen einzigen Weg zu finden, „der für uns alle gangbar ist“, für Hell und Dunkel, diesen Weg geht die Evolution von selbst und nimmt uns mit -, getreu unseres eigenen Planes. Der ODING-Plan liegt in unserer Hand, er spricht vom kreisenden Weltringen. Baldur und Loki werden sich weiter bekriegen. Kriecht nicht auf Lokis mit Honig bestrichene Leimruten. Wenn Euch einer erzählen will, es gäbe kein GUT und kein BÖSE mehr, Baldur und Loki hätten sich miteinander vermählt, glaubt ihm nicht. Solange die Welt besteht wird es GUT und BÖSE geben, das Leben gibt uns die Richtschnur in die Hand: Was dem baldurischen Leben nützt ist GUT, was der Finsternis nützt ist BÖSE. Wir sollen bei der wodinisch guten Lichtschöpfung stehen und in Gottes Namen Loki und seine Trabanten bekämpfen so gut es uns gelingen mag. --- gibu auja asa

 

 

R.J. Stewart, „Celtic Myths, Celtic Legends“, 1996, Bild: Courtney Davis - Abgebildet ist die Lichtgöttin Étaín / Aedín / Adaon, die in der keltischen Mythologie Irlands die Hauptperson in der Legende „Die Werbung um Étaín“ ist. Ein Beinamen der Göttin ist Echraide („Reiterin“), womit sie in die Nähe der gallischen Epona gehört.

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