HAFER-INGWER-TRUNK

 

 
 
HAFER-INGWER-TRUNK
 
Ich misch‘ mir den Potenz-Pokal,
mit vielen guten Sachen,
ich brauche keinen Alkohol,
dass Drinks mir Freude machen.
 
In einen Becher Hafermilch,
so hoch als wie ‘ne Vase,
da kommt geschälter Ingwer rein,
der bringt mich zur Ekstase.
 
Dazu ein Löffel Honig noch,
oder Rüben-Melasse,
dann auch Kakao, Anis und Zimt,
das harmoniert echt klasse.
 
Der Stabmixer verquirlt sie mir,
die feinen Ingredienzien,
ein Tässchen täglich von dem Saft,
heilt alle Impotenzien.
 
Der Inger frisst das Fett hinweg,
Anis reinigt die Leber,
Zimt macht die Seele froh und lind,
Hafer ist Kräfte-Geber.
 
Mein Ingwer-Trunk nach dem Rezept,
ist antibakteriell,
macht gertenschlank bei voller Kraft
und therapiert sehr schnell.
 
 
GESUNDE SCHLANKMACHER
 
Die Hafermilch ist ein gesunder Kuhmilchersatz. Wenige Nahrungsmittel sind so gesund wie Hafer. Hafer reguliert den Stoffwechsels, das heißt, dass er bei der Ausscheidung von überflüssigen Stoffen hilft und außerdem Mangelerscheinungen ausgleicht. Er schützt Herz und Darm und hilft auch beim Abnehmen. Man kann auf natürliche Weise Gewicht verlieren, ohne Hunger leiden zu müssen, denn Hafer ist kalorienarm und wirkt doch sättigend. Ein Haferaufguss auf nüchternen Magen reicht, um Ihre Cholesterinwerte zu senken. Hafer ist reich an Omega 6 und Linolsäure. Dabei handelt es sich um gute Fette, die bei erhöhtem Cholesterinspiegel und zur Vorsorge gegen Herzerkrankungen empfohlen werden. Hafer beinhaltet Aminosäuren, welche die Produktion von Lecithin in der Leber fördern. Dieser Wirkstoff ist für die Reinigung des Organismus notwendig. Der Konsum von Hafer ermöglicht die Reinigung von Arterienwänden. Dank der Ballaststoffe werden die abgelagerten Fette ausgeschwemmt.
 
Wer die Ingwer-Wurzel zu sich nimmt, kennt kein saures Aufstoßen mehr. Der Energiefluss im Körper wird gefördert und der Stoffwechsel dabei angeregt. Besonders bei Erkältungen, Übelkeit und Verdauungsbeschwerden bewirkt Ingwer wahre Wunder. Auch bei Verstopfung oder Durchfall ist er hilfreich. Das in der Wurzel enthaltene Gingerol sorgt dafür, dass Säuren im Magen absorbiert werden. Zusätzlich werden Verdauungsenzyme aktiviert, damit die Verdauung wieder in geregelten Bahnen läuft. Daher ist Ingwer auch bei Verstopfung oder Durchfall hilfreich. Gingerol wird zudem eine krebsvorbeugende Wirkung, insbesondere gegen Darmkrebs, nachgesagt. Ingwer birgt eine Reihe wichtiger Vitamine: Vitamin C und E sowie Vitamin B3, B5 und B6. Zusätzlich enthält der Ingwer Folsäure, Thiamin, Niacin und Riboflavin, die sich gesundheitsfördernd auf den Körper auswirken. Ebenso ist die Liste der enthaltenen Mineralien lang, sie enthält unter anderem Eisen, Kalzium, Zink, Magnesium und Kalium. Kalium beispielsweise wirkt sich unterstützend auf den Blutdruck und die Herzfrequenz aus. Die im Ingwer enthaltenen Antioxidantien helfen dem Körper dabei, Entzündungen zu bekämpfen und verschiedenen anderen Erkrankungen vorzubeugen. Die tollste Ingwer-Wirkung ist aber das von ihm ausgelöste Sättigungsgefühl - man hat einfach weniger Hunger - und die Senkung der Blutfett- bzw. Cholesterinwerte.
 
Kakao hat eine stimmungsaufhellende Wirkung. Er stärkt das Herz, sorgt für eine gute Durchblutung und senkt den Blutdruck. Mehr Magnesium als der Kakao enthält kaum ein anderes pflanzliches Lebensmittel. Kakao weist einen höheren Kalziumgehalt auf als der von Milch. Das Mineral ist wichtig für Knochen, Zähne und Muskeln, die Blutgerinnung und die Übertragung von Nervenimpulsen. Auch das für die Blutbildung essentielle Eisen ist in beachtlicher Menge enthalten. Um die Aufnahme zu erhöhen, sollten eisenreiche Lebensmittel wie Kakao zusammen mit Vitamin C verzehrt werden. Kakao fördert die Hirnfunktion und erhöht die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit. Auch eine allgemein funktionsunterstützende Wirkung auf das Immun-, Hormon- und Lymphsystem konnte festgestellt werden. Kakao hat zwar einen hohen Fettgehalt, aber seine vielen Mineralstoffe, wie Kalium und Magnesium, auch Vitamin E, Serotonin und Dopamin machen ihn so wertvoll, auch gegen Depressionen, also als Gemütsaufheller. Bezüglich des Kaloriengehalts gibt es beim Kakaopulver große Unterschiede, je nachdem wie stark das Pulver entölt wurde. Seine blutdrucksenkende Wirkung hängt damit zusammen, dass Kakao viele Flavanole enthält, die sich positiv auf die Elastizität der Blutgefäße und damit auch auf den Blutdruck auswirken. So kann Kakao auch dazu beitragen, das Schlaganfallrisiko zu senken. Die im Kakao enthaltenen Stoffe Theobromin und Theophyllin wirken sich stimulierend auf den Kreislauf und das zentrale Nervensystem aus. Er enthält viele Antioxidantien, die im Körper als Radikalfänger dienen. Antioxidantien verlangsamen oder verhindern die Oxidation anderer Substanzen. Ein erhöhter oxidativer Abbau im Körper bedeutet zum einen physischen Stress, der Krebs und entzündliche Prozesse auslösen kann und die Alterung beschleunigt. Zum anderen bewirkt die Oxidation eine Wertminderung des betroffenen Stoffes. Fettablagerungen in den Blutgefäßen werden durch Antioxidantien vermindert. Milch blockiert dagegen die Antioxidantien im Kakao. Wer die gesunde Wirkung des Kakaos voll ausschöpfen möchte, der sollte die Bohne also lieber mit Hafermilch genießen.
 
Honig hilft ganz besonders gut bei der Wundheilung und wirkt gegen Entzündungen. Rund 60 Arten von Bakterien, darunter so gefährliche wie „Staphylococcus aureus“, können mit Honig besiegt werden. Die antimikrobielle Wirkung des Honigs sind Enzymen zu verdanken, die die Bienen produzieren. Diese positive Wirkung hat Honig nur, wenn er nicht wärmebehandelt worden ist. Ab 40 Grad verliert der Honig seine heilenden Eigenschaften. Ein wichtiger Inhaltsstoff ist auch Wasserstoffperoxid, das Mikroorganismen zu Leibe rückt. Etwa 180 Begleitstoffe, wie Inhibine, das sind Hemmstoffe wie Flavonoide, hemmen Entzündungen, helfen gegen Viren und werden auch als Mittel gegen Krebs erprobt. Acetylcholin ist ein anderer wichtiger Stoff, nämlich eine Stickstoffverbindung, die sich günstig auf die Herztätigkeit auswirkt. Sie vermindert die Herzschlagzahl, erweitert verengte Herzkranzgefäße und hat daher eine blutdrucksenkende und herzschützende Wirkung. Vorsicht, man sollte keinen gepantschten sog. „Eurohonig“ kaufen, von dem keiner weiß woher er stammt, sondern ein Imkerprodukt vom Erzeuger selbst.
 
Der Zimt ist ein zusätzlicher Schlankmacher. Er hebt den Serotoninspiegel im Blut an, wodurch Glücks- und Zufriedenheitsgefühle ausgelöst werden. Darüber hinaus sollen die Öle im Zimt antibakteriell wirken und dadurch das Pilzwachstum hemmen. Wie Ingwer löst der Zimt Sättigungsgefühle aus, man hat weniger Hunger. Er hilft gegen Magenprobleme. Als Schlankmacher ist Zimt deshalb interessant, weil der Inhaltsstoff MHCP ähnlich wie Insulin den Blutzuckerspiegel senken kann. Dadurch wirkt sich Zimt positiv auf die Blutfettwerte und damit auf den Fettstoffwechsel aus. Der Ceylon-Zimt gilt als höherwertig. Vorsicht: Zuviel Zimt kann Probleme verursachen, aber das Maßhalten ist immer und überall anzuraten !
 
Auch Sternanis (Illicium verum) wirkt antibakteriell, stärkt schon in kleinen Mengen die körpereigene Abwehr, fördert die Durchblutung und regt die Verdauung an. Anis reinigt den Körper. Auch als Aphrodisiakum wird Anis empfohlen. Zubereitungen aus Anis lösen festsitzenden Schleim aus den Bronchien. Dadurch hilft Anis bei Erkältungen und Nasennebenhöhlenentzündungen. Zudem wirkt die Heilpflanze entkrampfend und kommt bei Verdauungsbeschwerden zum Einsatz. Sternanis  enthält folgende Inhaltsstoffe: Shikimisäure, ätherische Öle, Anethol, Anisol, Foeniculin, Cineol, Carvon, Gerbsäure, Limonen, Linalool, Rutin, Saponine, Terpene, Safrol und Kamphen und wirkt daher: antibakteriell, antiviral, entzündungshemmend antioxidativ,anregend, entspannend, schleimlösend und harntreibend. Sternanis kann außerdem den Sexualtrieb steigern, und das nicht nur bei Frauen, sondern auch bei Männern in deren „Wechseljahren“. Neue Studien zeigten, dass im Sternanis Stoffe enthalten sind die Leberkrebs und Lungenkrebs vorbeugen können, also wachstumshemmende Wirkung besitzen, so dass Tumore schrumpften.
 
Rezeptur: Auf die Gesamtmenge von einem halben Liter Haferdring gebe ich eine halbe Daumenlänge Ingwerwurzel (geschält und klein geschnitten), einen gehäuften Teelöffel Kakao, einen Esslöffel Honig, ein erbsengroßes Stück Zimtrinde und einen Zacken Sternanis. Das alles zunächst mit dreifingerhoch Hafermilch im hohen Becher mit Stabmixer verquirlen, dann auf halben Liter Haferdring auffüllen und umrühren.    
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