Die Dauerhaftigkeit der Seele - Das ewige Raumzeit-Od und sein Oding

 
 
 
Das Wunder in den Mikrotubuli (II) >>
 
 
 
Die altgermanische Seelen- oder Od-Lehre drückt sich zunächst im Runen-System des ODING aus, wird aber zusätzlich durch eine Menge von einschlägigen Fundmaterialien, tradierten Brauchtümern und altnordischen und indogermanischen Textstellen des arischen „Veda“ und des arischen „Awesta“ untermauert. Der Bio-Physiker und Schriftsteller Dieter Broers, dessen Spezialgebiet die Erforschung schwacher elektromagnetischer Felder und ihre Wirkungen auf biologische Systeme ist, fragte rhetorisch in einem seiner Texte: „Wo hat die Seele ihren Sitz und wohin geht sie nach dem Tod ?“ Und er antwortete: „Bisher blieb dies offen, nun gibt es erste klare wissenschaftliche Aussagen. Die uralte Weisheit, ,Mach das Fenster auf, wenn jemand gestorben ist, damit die Seele zum Himmel fliegen kann‘, wurde nun erstmals auch wissenschaftlich fundiert.“ Die nordischen Völker waren für die altgriechischen Autoren dafür bekannt, dass sie an eine fortbestehende Seele glaubten, was ihnen den bewundernswerten Mut im Kampf bescherte. Sie hatten keine Angst vor dem Tod, da sie an keinen dauerhaften Tod glauben mochten, sie waren überzeugt, das der Ahn im Enkel (Ähnkelin = Ahn-klein) wieder aufersteht und, dass der im Kampf gefallene Krieger - nach dem Erleben der Freuden Walhalls - wiedergeboren würde. Die keltischen Druiden, die thrakischen Orphiker und die Parawaris der Germanen verkündeten jene Seelen-Lehre, die die Philosophen Sokrates und Platon aufgriffen, welche sich auch schließlich die spätere Weltreligion des paulinischen Chistianismus zu eigen machte. Bis heute in unsere nüchternen Epochen hinein ist es eine Mehrzahl von Menschen die an der Idee des Lebens nach dem Tod festhalten. Broers sagt: „Dennoch blieb es bisher offen, ob es dieses Leben nach dem Tod nun wirklich gibt und unsere Seele tatsächlich in den Himmel hinaufsteigt oder wir in einem anderen Lebewesen wiedergeboren werden.“ Der Neurochirurg Dr. Eben Alexander hat mit seinem Buch „Blick in die Ewigkeit“ über seine persönlichen Erlebnisse mit einer Nahtoderfahrung einen internationalen Bestseller verfasst. Dr. Stuart Hammeroff und Professor Roger Penrose haben dazu eine Theorie der Seele entwickelt, die bemerkenswert für jeden, dem diese Fragen in der Seele stehen. Aus Sicht der Genannten stirbt die Seele nicht, ihre Information kehrt zurück ins Universum und besteht dort fort. Bemerkenswert ist in dem Zusammenhang die etymologische Erwägung, dass das germanisch-deutsche Wort „Tod“ bzw. „t-Od“ die Bedeutung trägt „zum Od“. Wieder Broers zur Erarbeitung der Wissenschaftler: „Ihre interessante Theorie besagt, dass das Wesen des Menschen oder die Seele in Strukturen, die Mikrotubuli genannt werden, enthalten ist. Die beiden Forscher glauben, dass das menschliche Gehirn tatsächlich eine Art biologisches Quanten-Orchester ist und dass das Bewusstsein der Menschen ein Stück ist, das von dem Quantenorchester im Inneren des Gehirns gespielt wird. Dieses Stück würde sogar nach dem Tod weiter existieren. Darüber hinaus argumentieren beide Wissenschaftler, dass das, was Menschen als ,Bewusstsein‘ wahrnehmen, tatsächlich das Ergebnis von Quantengravitationseffekten innerhalb der sogenannten Mikrotubuli ist. Dieser Prozess wird von den beiden Wissenschaftlern ,Orchestrated Objective Reduction - (Orch-OR)‘ genannt. Die Theorie besagt, dass die Mikrotubuli im Gehirn, wenn sie in eine Phase eintreten, die als „klinischer Tod“ bekannt ist, zwar ihren Quantenzustand verlieren, aber die in ihnen enthaltene Information fortbesteht. Mit anderen Worten: Wenn Menschen sterben, kehrt ihre Seele in das Universum zurück und stirbt nicht. Mehr sogar, sie hat ihrer Verbindung zum Universum eigentlich nie verloren.“ Nichts anderes lehrten die diversen indoarischen Seelen-Thesen. „Vayu/Pavana/Prana“ - der Seelenhauchwind - ist identisch mit Brahman“, lehrten die vedischen „Upanischaden“. Jeder einzelne Mensch, in dessen Lungen Vayu-Prana kreist, hat damit Anteil am kosmischen Kraftquell, von dem er qualitativ nicht getrennt ist. Und der rekonstruierbaren germanischen Od-Lehre ist zu entnehmen: „Der Odem - des zeitlich begrenzten Individuums oder der Sippe - ist identisch mit dem in Intervallen ewigen Gott Od/Wod/Wodinaz/Odin“. Broers führt aus: „Diese Theorie steht im Widerspruch zu der allgemeinen wissenschaftlichen Forschung in den Milliarden an Mitteln in die ,Gehirnkartierung‘ investiert werden, zum Beispiel das ,Human Brain Project‘ in Europa oder die Bemühungen des ,Allen Institutes‘ in Seattle, den Cortex der Maus zu kartieren. In diesen Projekten dominiert die Vorstellung, dass die Gehirnneuronen und ihre synaptischen Verbindungen zu identifiziert ausreichend sei, um die Gehirnfunktionen zu simulieren. Dies ist bisher aber nicht gelungen. Zum Beispiel hat ein weltweites Konsortium das bereits bekannte 302-Neuronen-Gehirn eines einfachen Rundwurms namens ,C. elegans‘ simuliert. Der biologische Wurm ist ziemlich aktiv, er schwimmt geschickt und zielstrebig, aber die Simulationen von ,C. elegans‘ liegen einfach nur rum, ohne funktionelles Verhalten. Irgendetwas fehlt ihnen. Tatsächlich sieht das Gehirn daher eher wie ein Orchester aus - ein mehrskalares Vibrationsresonanzsystem - als ein Computer. Gehirninformationsmuster wiederholen sich über räumlich-zeitliche Skalen in fraktalartigen, verschachtelten Hierarchien neuronaler Netzwerke mit Resonanzen und Interferenzschlägen. Ein Beispiel für ein multiskalares räumliches Mapping ist das 2014 mit einem Nobelpreis ausgezeichnete Werk von O’Keefe und Moser & Moser über ,Gitterzellen'. Bisher ging man davon aus, dass Mikrotubuli, die Architektur und Struktur der Zelle bewirken. Dr. Hameroff und Professor Penrose denken aber, dass sie im Gegenteil in erster Linie dazu bestimmt sind, die Bausteine an Bord eines biologischen Computers zu sein, und dass sie in der Lage sind die Verarbeitung von Informationen auf molekularer Ebene zu steuern. Sie funktionieren wie ein Quanten-Computer auf der Basis von Quantenverschränkung. Im Unterschied zum herkömmlichen Model des Gehirns, das Informationsweiterleitung entlang von Weiterleitungsketten (Pathways) entlang der Neuronen und Ganglien sieht, sind in dem Quantenmodell die Hemisphären durch verschränkte, also gekoppelte Vorgänge vernetzt und finden außerhalb der sogenannten Pathways simultan in beiden Hemisphären ohne zeitliche Verzögerung gleichzeitig statt. Das ganze Quanten-Bewusstsein ist demnach mit dem ganzen Universum verschränkt und bezieht seine Informationen auch daher. Unsere Seelen sind nicht aus Neuronenketten, sondern aus dem Gewebe des Universums aufgebaut. Das Bewusstsein ist daher ein integraler Bestandteil des Universums. Nahtoderfahrungen bei denen das Herz zu schlagen aufhört und das Blut nicht mehr durch die Adern fließt und in denen die Mikrotubli ihren Quantenzustand verlieren, zeigen, dass die Quanteninformation nicht zerstört werden kann, diese verteilt sich entweder im ganzen Universum, möglicherweis für immer, oder sie kehrt als Seele der Verstorbenen wieder zurück. Letztere sind dann in der Lage über die Erfahrungen dieser ihrer Nahtoderlebnisse zu berichten. Die Gesetze der klassischen Physik waren bisher ungeeignet, das Phänomen des Bewusstseins zu erfassen. Durch das Einbeziehen der Quantenphysik wurde eine neue Richtung eingeschlagen. Professor Penrose und Dr. Hameroff entdeckten den Kopplungsmechanismus zwischen Gehirn und Quantenbewusstsein. Sie ordnen dem Gehirn Eigenschaften eines nicht-lokalen Quantenbewusstsein zu. In der Quantenphysik existieren Effekte, die durch ,verschränkte‘ Materieteilchen auch per Fernwirkung, also außerhalb von Raum und Zeit Einflüsse aufeinander ausüben können. Und zwar unabhängig von der Lichtgeschwindigkeit ! Nach der Quantenphysik können zwei subatomare Teilchen eine Verbindung miteinander eingehen, durch die ihre Eigenschaften für immer aneinander gekoppelt werden. […] Aber Untersuchungen zeigen jetzt schon eindeutig, Pflanzen verwenden bei der Photosynthese routinemäßig Quantenkohärenz in warmem Sonnenlicht, und Mikrotubuli haben Quantenresonanzen in Gigahertz, Megahertz und Kilohertz Frequenzbereiche. Hierzu gibt es Arbeiten von Anirban Bandyopadhyay und Kollegen am Nationalen Institut für Materialwissenschaften in Tsukuba, Japan. Diese kohärenten ,fraktalen Frequenzen‘ in Mikrotubuli koppeln offensichtlich zu noch schnelleren, kleineren Terahertz-Schwingungen zwischen Intra-Tubulin-pi-Elektronenresonanzwolken und zu langsameren Interferenz „Beats“, die zu einem größeren EEG führen. Hameroff und seine Kollegen haben einen ,Quanten-Untergrund‘, eine Basis innerhalb von Mikrotubuli identifiziert, die beim Einsatz von Narkosegasen selektiv das Bewusstsein ausschalten, und dabei die Terahertz-Dipol-Schwingungen dämpfen und auflösen. Eine multiskalare Vibrationshierarchie könnte daher eine Schlüsselrolle bei neuronalen und Gehirnfunktionen spielen, die von Mikrotubuli-Quantenresonatoren an der „Basis“, innerhalb der Neurone, gesteuert wird. Die wahrscheinlichsten Stellen für den Sitz des Bewusstseins sind Mikrotubuli-Netzwerke in Dendriten und Soma der kortikalen Schicht 5 der Riesenpyramidenneuronen, deren apikale Dendriten EEG erzeugen. Dendritisch-somatische Mikrotubuli sind einzigartig, da sie in Netzwerken mit unterschiedlicher Polarität angeordnet sind, die für eine strukturgebende Stützfunktion ungeeignet sind, aber für Informationsverarbeitung, Resonanz und Interferenz optimal sind. Mit verbreiteten Zweifeln räumt Dr. Hammeroff auf: ,Die Nervenzellen des Gehirns sind zu langsam und unterschiedlich, um gut zu den Transistoren und Logikgattern zu passen, die wir in modernen Computern verwenden.‘ Sie können daher nicht die Grundlage des Bewusstseins sein. Das stimme zwar, räumt er ein, aber die Mikrotubuli innerhalb dieser Nervenzellen könnten es sein. Sie arbeiten bei Terahertz über Gigahertz-, Megahertz- und Kilohertz-Frequenzen und sind daher eine sehr gute Analogie zu Computern, sie seien sogar, tatsächlich viel, viel schneller in der Taktung. Die Mikrotubli mit ihren Schaltkreisen aus gemischter Polarität (,Quantenresonatoren‘) sind Schlüsselinstrumente des Quantenorchesters, die in der Lage sind eine gemeinsame zugrundeliegende Schaltung abzugeben. Sie stellen eine Art logischen Block dar, der konfiguriert und rekonfiguriert werden kann. Sie sind anders als die Neuronen selbst durchaus in der Lage die Vielzahl von Aufgaben zu erledigen, die das Bewusstsein bewältigen kann.“ Wir sind Herrn Dieter Broers dankbar für seine Ausführungen und den beiden Forschern dafür, dass sie eine Od-Theorie liefern können, die belegt, dass unser Gehirn mit seinen Mikrotubuli eine materielle Anbindung an unser Bewusstsein und unser Od, also unsere Seele hat. Dazu stellt Boers fest: „Was jedoch noch wichtiger ist, dass das Bewusstsein und die Seele selbst als unsterbliche Elemente ein Teil des Kosmos sind, aus dem sie genährt werden und die sie kontinuierlich selbstwiederum nähren. Auch wenn sicher noch etliche Fragen hierzu offen geblieben sind.“ Ein neuer Forschungsansatz könnte also bestätigen, die Seele stirbt nicht und geht in den Kosmos zurück.
 
Der Bio-Physiker und Schriftsteller Dieter Broers schätzt nach Max Planck und Werner Heisenberg den Physiker Burkhard Heim (1925-2001) als einen der maßgeblichsten Vordenker einer naturwissenschaftlichen Disziplin ein, die einzig und allein in der Lage sei, auch die Feinstofflichkeit in einem mehrdimensionalen Raum-Zeit-Gefüge zu erfassen und nachzuweisen. Die Biografie seines Freundes und Schülers Illobrand von Ludwiger zeigt das ungewöhnliche Leben dieses Außenseiters auf, der mit seinen grenzüberschreitenden Denkmodellen, unter anderem im Bereich der Berechnung der Elementarteilchen-Massen, seiner Zeit weit voraus war und das Denken über eine Art „Neuer Physik“ anstieß. Dieser Mann war der erste, der der Wissenschaft einen  rechnerischen, naturwissenschaftlichen Zugang eröffnete, die ganzheitlichen Zusammenhänge zwischen Geist und Materie aufzuweisen. Empfehlenswert ist das Buch von Illobrand von Ludwiger „Das neue Weltbild des Physikers Burkhard Heim - Unsterblich in der 6-dimensionalen Welt“. Im ankündigenden Text heißt es: „Englische Zeitungen sahen in ihm den „neuen Einstein“. „Steht den Deutschen ein neues Weltbild bevor ?“ fragte schon im Jahr 1957 ein bekanntes Magazin in einem Artikel über das durch einem Unfall fast blind, taub und handlos gewordene Genie Burkhard Heim. Broers führt aus: „Heim vollendet Einsteins Ansätze zu einer einheitlichen Feldtheorie. Er geometrisiert nicht nur das Gravitationsfeld, sondern sämtliche physikalischen Felder. In Heims Theorie lassen sich alle Elementarteilchen als dynamische, quantisierte geometrische Strukturen angeben. Die Massen der Elementarteilchen werden sehr genau wiedergegeben, was bisher weder die String, noch die Loop-Quanten-Theorie können ! Ein Urknall findet im kosmologischen Modell Heims nicht statt. Der Kosmos entwickelte sich nach Heim sehr, sehr lange nur als ein leerer Raum - als reine quantisierte Geometrie. Durch die Einführung einer aspektbezogenen Logik gelingt in Heims 6-dimensionalem Weltbild die einheitliche Beschreibung physikalischer, biologischer und psychischer Prozesse und somit die Lösung des Leib-Seele Problems.“ Marcus Schmieke schreibt in „raum&zeit“, 152/2008: „Dem Physiker Burkhard Heim war es schon vor mehr als dreißig Jahren gelungen, die Existenz höherer Dimensionen in einen mathematischen Formalismus zu kleiden. Die vollständige Physik der Gravitation ist gemäß Heim nur in einem zwölfdimensionalen Hyperraum möglich, der sowohl die materielle als auch die geistige Wirklichkeit mathematisch abbildet.“ Die zwölf Dimensionen sind in drei Ebenen unterteilt; die unterste besteht aus den vier Dimensionen der Raumzeit (R4), während die höchsten vier Dimensionen einen hierzu spiegelbildlichen geistigen Raum (G4) aufspannen. Die verbleibenden vier Dimensionen dazwischen vermitteln zwischen dem materiellen und dem geistigen Bereich der Wirklichkeit. Heim war durch eine eigens zu dem Zweck entwickelte Mathematik - einer mehrdimensionalen Fouriertransformation - in der Lage, einen Blick in den G4 zu werfen. Tief beeindruckt sah er komplexe mathematische Symmetrien, die auf eine alles umfassende Intelligenz hinwiesen.Im Rahmen der Heim'schen Physik lässt sich der Begriff „Leben“ nicht allein aus der Wechselwirkung materieller Elemente auf der Ebene raumzeitlicher Ereignisse erklären. Vielmehr ist Leben ein komplexer Prozess, der alle drei Daseins-Ebenen umfasst. Die geistige Dimension des Lebens drückt sich als Selbst und Bewusstsein im G4 aus und manifestiert sich durch die vier Vermittlungsdimensionen in der vierdimensionalen Raumzeit R4 als materielle Erscheinung. … Burkhard Heim wies jedoch nach, dass nicht einmal ein Elementarteilchen existieren würde, wäre die Wirklichkeit auf vier Dimensionen beschränkt. Ein einfaches Elektron bedarf bereits des physikalischen Wechselspiels von sechs Dimensionen. Jedes physikalische Ereignis wird von mathematisch beschreibbaren Prozessen auf den höheren Ebenen begleitet. Kein Elementarteilchen bewegt sich, ohne dass seine Bahn in den höheren Dimensionen vorgezeichnet wurde. Wann immer der Zufall im wissenschaftlichen Erklärungsmodell auftritt, kann man davon ausgehen, dass an dieser Stelle eine direkte Wechselwirkung zwischen der materiellen Raumzeit mit den geistigen Dimensionen durch die Vermittlungsräume stattfindet.Burkhard Heims Gravitationsformel bezeichnete er als „transzendente Gleichung“, für die keine allgemeine Lösung angegeben werden kann, die alle Skalen des Universums umfasst. … Da der vierdimensionale Energie-Impuls-Tensor die Dynamik von Energie und Impuls in einer vierdimensionalen Raumzeit angibt, liegt somit der Schluss nahe, dass der sechsreihige Tenor physikalische Prozesse einer sechsdimensionalen Raumzeit abbildet. Vier dieser sechs Dimensionen entsprechen offensichtlich der aus der Allgemeinen Relativitätstheorie bekannten Raumzeit. Die beiden zusätzlichen Dimensionen x5 und x6 bilden zusammen mit der bekannten Raumzeit einen sechsdimensionalen Hyperraum, in den die vierdimensionale Raumzeit als Unterraum eingebettet ist. Es ist nun die Aufgabe der Physik, die Bedeutung der beiden zusätzlichen Dimensionen x5 und x6 zu identifizieren. Diese beiden neuen Dimensionen werden von Burkhard Heim als Transdimensionen bezeichnet. … Physikalisch bedeutet dies, dass die nichtmanifestierte Welt der Transdimensionen die sichtbare Welt durch das Medium der Zeit beeinflusst. Die Zeit ist auf diese Weise eine aktive Kraft, durch die Informationen aus den höheren Dimensionen in die sichtbare materielle Welt gelangen. Sie stellt daher auch das Medium dar, durch das man mit Hilfe der Radionik die Informationsfelder der höheren Dimensionen kontaktiert. Dies geschieht durch die Eigenschwingungen des Raumes, die sowohl die Transdimensionen als auch die Zeit mit einbeziehen. Der russische Astrophysiker Nikolay Kozyrev (1908-1983) bezeichnet diese Prozesse als Zeitwellen. Durch sie verbreitet sich die Information und Intelligenz des Lebens. Burkhard Heim deutet diese Wechselwirkungen in seiner Elementarteilchen-Theorie als einen Austausch von Photonen. Photonen sind als Teilchen des Lichts nichts anderes als Wechselwirkungen der Zeit mit den beiden Transdimensionen x5 und x6. Das Licht übermittelt auf diese Weise Informationen aus den höheren Dimensionen in den dreidimensionalen Raum und umgekehrt. Hierdurch erklärt sich auch, warum das Licht in allen alten Kulturen als Metapher für das Göttliche und die Wahrheit der höheren Dimensionen steht. Selbst physikalisch betrachtet sind Photonen somit Übermittler überräumlicher physikalischer Informationen. Mathematisch gesehen sind die beiden Koordinaten der Transdimensionen x5 oder x6 keine reellen Zahlen wie die Koordinaten des dreidimensionalen sichtbaren Raumes, sondern ebenso wie die Zeit imaginäre Zahlen. Sie sind weder von räumlicher noch zeitlicher Qualität und bedürfen daher einer völlig anderen physikalischen Interpretation. Burkhard Heim deutet sie als einen Raum von Organisationszuständen, aus dem heraus die physikalischen Prozesse des sichtbaren Raumes gesteuert werden. Sie bilden kein reines Informationsfeld, da die physikalischen Zustände dieser Dimensionen Elemente des Energie-Impuls-Tensors darstellen und somit neben Information auch Energie besitzen. Heim nannte die x5-Koordinate die entelechiale und die x6-Koordinate die äolische Dimension. In der x5-Koordinate sah Burkhard Heim den Schlüssel zu den zielgerichteten entelechialen Prozessen des Lebens, die immer auf den Erhalt des Lebens und auf die Entwicklung einer höheren Komplexität hinsteuern. In der x6-Koordinate, der äolischen Dimension, sah Burkhard Heim den Schlüssel zu den großen kosmologischen Zyklen (Äonen), durch welche die übergreifenden kosmologischen Geschehnisse gesteuert werden. Beide Transkoordinaten arbeiten in diesem Sinne eng zusammen, um sowohl die Lebensprozesse als auch das kosmologische Geschehen in Richtung größerer Komplexität und umfassender Ordnung und Einheit zu führen. Krankheiten und andere Krisenzustände des Lebensprozesses werden daher ebenfalls durch die Transkoordinaten gesteuert. … Der sechsdimensionale Energieraum R6 lässt sich auf diese Weise in drei Unterräume gliedern. Das übergeordnete Geschehen der beiden Transdimensionen bildet einen energetischen Steuerungsraum S2, der ständig durch den Fluss der Zeit das Geschehen im manifestierten Raum R3 steuert und lenkt. Der Steuerungsraum S2 stellt einen dynamischen Informationsraum dar, in dem die Gesetze des Lebens und der kosmologischen Zyklen verankert sind. Um das Leben zu verstehen, muss man daher die Gesetze der Transkoordinaten studieren. Burkhard Heims vereinheitlichte Quantenfeldtheorie stellt auf diese Weise alle physikalischen Kräfte und Energien als dynamische Wechselwirkungen eines sechsdimensionalen quantisierten Raumes dar. … Einen solchen quantisierten Raum kann man sich als ein sechsdimensionales Quadratgitter vorstellen, das durch den Einfluss der Zeit in Schwingung versetzt wird. Diese Schwingungen breiten sich in dem Raum-Zeit-Gitter in Form von Wellen aus, die sich gegenseitig reflektieren und so ein stehendes Schwingungsfeld bilden. Auf diese Weise entstehen aus den dynamischen Deformationen der sechsdimensionalen Raumzeit komplexe Muster, die Burkhard Heim als Raum-Kondensationen bezeichnet. Die unzähligen verschiedenen Formen von Elementarteilchen und die damit verbundenen Kräfte und Wechselwirkungen sind nach Burkhard Heim nichts anderes als unterschiedliche Kondensationsformen des sechsdimensionalen Raum-Zeit-Gitters. … Burkhard Heim hat aus mathematischen Symmetrieüberlegungen und der Anwendung des Energie-Erhaltungssatzes ein alpgemeingültiges Dimensionsgesetz abgeleitet. Aus diesem Gesetz folgt, dass der sechsdimensionale Energieraum R6 in einen zwölfdimensionalen Hyperraum R12 eingebettet ist, deren höhere Koordinaten x7 bis x12 keine Energiezustände im physikalischen Sinn bilden, sondern einen reinen Informationsraum. … Die Heimsche Quantenfeldtheorie ist die erste mathematisch exakte physikalische Theorie, die der Radionik eine vollständige theoretische Grundlage bietet. Sie zeigt, wie jeder physikalische Prozess von Aktivitäten auf der Ebene des energetischen Steuerungsfeldes (x5 und x6), des komplementären Informationsfeldes (x7 und x8) und im geistigen Hyperraum begleitet wird. Lebensprozesse und komplexe Vorgänge, die dem Einfluss menschlichen Handelns und Bewusstseins unterliegen, werden aus den acht höheren Dimensionen gesteuert. … Wechselwirkungen zwischen Photonen und Gravitonen treten hierbei als ein weiteres Elementarteilchen in Erscheinung, dessen Existenz aus der Heim'schen Theorie abgeleitet wird. Es wird als Graviphoton bezeichnet und vermittelt die Wechselwirkung zwischen Gravitation und der elektromagnetischen Wechselwirkung (Photonen). Mathematisch lässt sich die Existenz der Graviphotonen ableiten, indem man die Wechselwirkung zwischen dem energetischen Steuerungsraum (x5 und x6) und dem komplementären Informationsraum (x7 und x8) untersucht. Erst durch die Erweiterung des sechsdimensionalen Energieraumes durch die beiden Informationsdimensionen (x7 und x8) wird auch der Raum vollständig quantisierbar…Marcus Schmieke leitet seit 1996 die von ihm gegründete „Veden-Akademie zur Integration von Wissenschaft und Spiritualität“ (www.veden-akademie.de). Er forscht und lehrt seit 2007 als Honorar Visiting Professor an der Dev Sanskriti University, Haridwar/Indien. https://veden-akademie.de/videos/ „Mehr und mehr rückt die Notwendigkeit in den Vordergrund, den materiellen Fortschritt der modernen Gesellschaft spirituell zu integrieren. Empirische Wissenschaften wie Physik, Medizin, Biologie & Psychologie erzielten im letzten Jahrhundert immer beachtlichere Forschungsergebnisse und prägen nun nachhaltig das kollektive und individuelle Leben der Menschen. Umso wichtiger ist es nun, diese wissenschaftlichen Erfolge wieder in einen spirituellen Rahmen zu stellen, welcher einend und sinngebend wirkt. Nur dann kann von Fortschritt im ganzheitlichen Sinne gesprochen werden. Die Veden-Akademie versucht mit ihren Ausbildungen, Kongressen und anderen Projekten einen Beitrag für diese Entwicklung zu leisten.“
 
Die 12 Dimensionen welche von Burkhard Heim und Walter Dröscher als mathematisches Kosmos-Modell postuliert werden, gliedern sich wie X3 folgt: X1 = Raum z.B. Länge, x-Richtung, X2 = Raum z.B. Breite, X3 = y-Richtung, Raum z.B. Höhe, z-Richtung, X4 =Zeit T1 (Zeitstruktur), Vergangenheit - Gegenwart – Zukunft, X5 = Innenraum der Elektronen (umgekehrte gespiegelte Zeit/Richtung), X6 = Innenraum der Elektronen (umgekehrte gespiegelte Zeit/Richtung), X7 = hier befinden sich alle Daten, X8 = hier befinden sich alle Daten, X9 = Beobachter, X10 = Regisseur, X11 = Seele, X12 = Gott. Ihr Modell soll viele Phänomene beschreiben können, die in der Mainstream-Physik noch Utopie sind. Dieses Modell erklärt sich  mathematisch sehr komplex, so dass es kaum Menschen gibt, die es verstehen und anwenden können. Das neue Weltbild des Physikers Burkhard Heim

Schon der Physiker, Systemtheoretiker und Philosoph Fritjof Capra versuchte, mit einem ganzheitlich-systematischen Ansatz eine Verbindung zwischen östlicher Mystik und moderner Physik herzustellen, was er in seinen faszinierenden Büchern vor dem Leser ausbreitete, wie in „Das Tao der Physik“, 1975. Capra erkannte die philosophische Annäherung in den Betrachtungsmodellen der modernen Physik und den Überlieferungen östlicher Mystik, wie der taoistischen. Durch die Erkenntnisse der Quantenphysik könne das Ideal der objektiven, wertfreien Naturwissenschaft nicht mehr aufrechterhalten werden. In seinen Werken kritisiert er den ungesunden, nicht nachhaltigen Lebensstil der westlichen Welt und zeigt umweltfreundliche Alternativen auf. Statt Bibel-geistiger Beherrschung, Ausbeutung und Unterwerfung der Erde, zielt Capra auf einen respektvollen Umgang mit Natur und Umwelt ab, wie ihn die Geisteskulturen aller naturverbundenen Völker gepflegt haben. Ebenso wendet er sich gegen die uneingeschränkte Globalisierung und Vermassung des Menschen. Capra kritisiert die gesamte westliche Tradition die vom falschen Verständnis der altgriechischen Atomisten bis zu René Descartes und Isaak Newton in der Neuzeitgeprägt ist, wonach eine Trennung zwischen toter Materie, die aus kleinsten unteilbaren Atom-Teilchen bestünde und dem immateriellen Geist bzw. der Energie. Dieser angenommene Dualismus zwischen Geist und Materie bzw. zwischen Körper und Seele hat sich als Irrtum erwiesen. In der modernen Physik wird das Universum als unteilbares dynamisches Ganzes gesehen, dessen Teile durch ein kompliziertes Geflecht von Beziehungen miteinander verbunden sind. Im subatomaren Bereich hängen alle Phänomene zusammen, eine isolierte Betrachtung einzelner Teilchen ist nicht mehr unmöglich. Capra lehrt, diese überholte Ansicht verursache die innere Zersplitterung des Menschen und sei das Grundübel des heutigen großen Unbehagens. Die Heilung kann nur erfolgen, wenn sich der Mensch wieder, wie einstmals völlig intuitiv richtig, als unteilbare Ganzheit von Seele und Leib begreift. Die Wechselwirkungen vom einen zum anderen sind untrennbar verwoben. „Capra sieht Organismen systemisch als komplexe Netze von Beziehungen untereinander mit einer jeweils dynamischen, flexiblen und doch stabilen Struktur.“
 
Max Karl Ludwig Planck (1858-1947) wurde um 1900 zum Begründer der Hypothese von der Quantenlehre. Sie war notwendig geworden, weil die klassische Physik (Lehre von den Körpern) z. B. bei der Beschreibung des Lichts oder des Aufbaus der Materie an ihre Grenzen gestoßen war. Er sprach 1929 das Wesentlichste in seiner Rede im Harnack-Haus aus: „Es gibt keine Materie an sich ! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es aber im ganzen Weltall weder eine intelligente, noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten, intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund der Materie ! Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre ! Da es aber Geist an sich allein ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen angehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer so zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott. So sehen Sie, meine verehrten Freunde, wie in unseren Tagen, in denen man nicht mehr an den Geist als den Urgrund aller Schöpfung glaubt und darum in bitterer Gottesferne steht, gerade das Winzigste und Unsichtbare es ist, das die Wahrheit wieder aus dem Grabe materialistischen Stoffwahnes herausführt und die Türe öffnet in die verlorene und vergessene Welt des Geistes.“ Den Kern des Gottesbegriffes stellte ein germanisches Genie bereits vor 2.000 Jahren an den Beginn seines Raumzeit-Modells des Runen-ODING, seines Evangeliums ODING-Wizzod. Aus dem Wort „Od“, das man mit „Urschatz-Urkraft-Urseele“ ins heutige Deutsch übertragen müsste, entwickelte sich die vereinfachte Begriffsreihen-Lautung goð-wod-wodan-godan-gott.  Wir müssen auf die differenzierte Semantik des germ. Runen-Buchstaben-Systems eingehen, das nach dem Willen seines Schöpfers, rechtsbeginnend gelesen - alles Richtige fängt mit Rechts an ! - „ODING“ heißt. Das O.D.ING besteht aus den drei ersten Stäben, nämlich dem „o“, dem „d“ und dem „ng“ oder „ing“. Letzterer der drei Buchstaben konnte sowohl für die nasale Lautung „ng“ eingesetzt werden, wie auch z.B. für die Endsilbe „ing“, welche die Bedeutung „Nachkommen/Kind“ transportierte. „ODING“ ist mithin 1.) ein Begriff genau wie „ABC“, denn beide titulieren jeweils die gesamten Buchstabenreihen von 26 bzw. 24 Zeichen. „OD“ meint die Ursächlichkeit aller Dinge, ist also ein Kennwort für Gott, für die polar-urgöttliche Urraum-Energie. 2.) meint das „Od-Ing“, „das Kind des Od“, die Emmanation Gottes in der weltlichen oder irdischen Materialität. Damit wird zunächst einmal die geistige Lehre des „ODING-Wizzod“ (religiöse Runen-Lehre/Botschaft), also das codierte runisch-oding‘sche Weltverständnis beschrieben, wie es als germanisches Evangelium den judäo-christlichen Missionsthesen entgegengetreten ist und im allemannischen, langobardischen und fränkischen Kulturraum zu den bekannten synkretistischen Zeugnissen führte. 3.) Ist das „Od-Ing/Oding“ nicht allein als runenreligiöse Weltverständnis-Lehre aufzufassen, sondern die Welt als Gottesschöpfung selbst, die sich ja in der Lehre spiegeln soll. 4.) Der „o“-Laut wurde schon seitens altgriechischer Erklärer als der Seelenton schlechthin betrachtet. Es hieß etwa: Wenn der Mensch  in seinem Schrecken „o“ ausruft, so fleht er als das „kleine-o“ die große „Weltseele-o“ um ihre Hilfe an. Demnach wäre das „O-Ding“ auch als das „Geist/Seelen-Ding“ zu interpretieren im Sinne einer allein geistbezogenen Dinglichkeit; jede Vorstellung, jede Idee, jeder Plan wäre demzufolge ein „O-Ding“.
 
Auch für Markus Schmieke, ähnlich wie für Fritjof Capra, geht es darum, die Veden neu zu verstehen, um die Zusammenhänge von Materie, Seele und Bewusstsein besser zu durchschauen. Seine Vorträge zu hören ist gut für die Seele und hilfreich. Doch zunächst sollte es uns Deutscheuropäern um das Neuverstehen unserer eigenen spirituellen Traditionen gehen, nämlich den oding‘schen Runen-Aussagen. So wie im Vedismus alles mit dem „Om“ beginnt, beginnt im Runendenken alles mit dem „Od“ bzw. dem „Oding“. „Om“ ist eine feierliche Anrufung und Segnung zugleich. Es wird am Anfang von Gebeten und religiösen Riten gesungen und ist eine Zusammensetzung der drei Buchstaben a-u-m. „Om“ existiert als ewige, universelle Schwingung und ist Knotenpunkt zwischen der absoluten und der relativen Welt. Es ist das universelle Mantra; das ursprüngliche Wort, das alles in sich enthält. Repräsentation des Urklangs, der Schöpfung, der Essenz der Veden. So wie im Sanskrit „Om“ oder „Aum“ wechselweise gebraucht wird, geht das germanische „Od“ auf die ältere Lautform „Aud“ zurück, die von einem Mischton zwischen „a“ und „o“ bestimmt wurde. Dieses „om-aum“ sowie „od-aud“ sind Klänge, die wohl seit vielen Jahrtausenden verwendet werden, um Körper, Geist und Seele zur Harmonie zu führen. Letztlich sollen alle dreieinigen Klänge des Universums auf „Om“ und „Od“ zurückzuführen sein. „Om“ wird im Allgemeinen intoniert in Form von „oooooommmmmm“; „Oding“ wird gesungen in Form von „ooooood-innnnnng“, wobei die Vokale „d“ und „i“ kaum hörbar nur angedeutet werden. Eine ganze Vielzahl von Übereinstimmungen zwischen den fernöstlichen arioindischen und den nordwestlichen gallogermanischen Mythologien bzw. Welt- und Jenseitsvorstellungen geben Anlass, zu forschen, um schließlich erstaunt zu erkennen, wie ähnlich-urverwandt die beiden Denkmodelle erscheinen.
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