UR-IRMINSUL-FUNDPLATZ „KASEN“

 

Die versteckte, verschwiegene Fundstelle des bronzezeitlichen Bildfelsens der Ur-Irminsul in der Region Kasen / Tanumshede / Bohuslän / Schweden.

 

Bild: Ich bin eben dabei- unter Begutachtung meiner kleinen Tochter Edda, die Ur-Irminsul-Ritzung mittels einer Kupferfolie abzuprägen. Dabei wird der Bildfelsen nicht tangiert und die Zweidimensionalität des Artefaktes zum weiteren Studium erhalten. - Die wissenschaftliche Sensation des Fundes besteht darin, dass erstmalig das Vorhandensein einer urnordischen Weltsäule - Irminsul - als Bildnis gefunden wurde, mit dem vor der Sonnenspiral-Säule vollzogenen Stieropferakt, wie er in der Atlantis-Sage beschrieben wurde. Atlantis war ein legendäres Inselreich, das der Weltweise Platon (428-348 v.0) erstmalig - nach heutigem Kenntnisstand - in den beiden in Dialogform gehaltenen Werken „Timaios“ und „Kritias“ erwähnte. Es soll eine Seemacht gewesen sein „jenseits der Säulen des Herakles“, also außerhalb der Meerenge von Gibraltar. Große Teile Europas und Nordafrikas gehörten zu seinem bronzezeitlichen Imperium. Atlantis sei, umgerechnet etwa 9600 v. 0 - durch eine Sturmflut innerhalb „eines einzigen Tages und einer unglückseligen Nacht“ untergegangen. Es könnten eigentlich nur, nach reiflichen Erwägungen, die überfluteten Gebiete in der Nordsee im Bereich der Doggerbank gemeint sein. Eine der dicht besiedelten bäuerlichen Hauptregionen dieser Altkultur ist über ihre Felsbild-Hinterlassenschaften im schwedischen Bohuslän erkennbar.

 

 
Nachtfotografie von Felspickung/-ritzung, Kasen

Kupfer-Tiefziehfolien-Abprägung - Die tiefgezogene Kupferfolie wird anschließend mittels Schwefelleber - einem Stoffgemisch aus Kaliumsulfid, Kaliumpolysulfiden, Kaliumthiosulfat - schwarz eingefärbt und die erhabenen Flächen mit einer feinen Stahlwolle wieder blank geputzt.

Fotografie vom Papier-Handabrieb des Objekts - Das 80 bis 120 gr. Offsetdruckpapier wird mittels Chlorophyll-Tampons - bestehend aus Fingerkraut oder Kamillestängeln - im Darüberreiben eingefärbt. Die tiefgeschliffenen oder -gepickten Felsuntergründe rufen keinen Farbeffekt hervor, bleiben also hell, da sie beim Chlorophyll-Farbauftrag keinen Gegendruck erzeugen. 

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