DIE JUGENDWEIHE

Leitfaden
zur Feier einer

 

J U G E N D W E I H E

für

DREI MÄDCHEN

 

Gestaltung des Festverlaufs:

 

Liebe Kinder, liebe Mädels,
 
 
fühlt euch hier und heute von diesem Wort in keiner Weise zurückgesetzt, sind wir doch alle Kinder unserer Eltern und unseres Volkes. Nichts ehrenrühriges ist es, eine echte von Kindersinn durchpulste Kindheit erlebt zu haben und in dauernder Kindschaft den Eltern gegenüberzustehen - unnatürlich aber wäre es, kindhaft zurückzubleiben - mit dem gesunden Werdegang zum Erwachsensein nicht Schritt zu halten.
 
Leben kennt keinen Stillstand. Wir können die schönen Stunden ebenso wenig festhalten, wie wir den Ablauf schwerer und dunkler Tage zu beschleunigen vermögen. Eines aber ist möglich: uns redlich zu bemühen, den Erfordernissen gemäß zu handeln. Die rechte Tat zurechten Zeit !
 
Für euch, liebe Mädchen, ist nun die Zeit heraufgezogen, in der ihr eure Jugendweihe
erleben sollt. Die Tage der sonnigen, unbeschwerten Spielzeit und Kindheit liegen hinter
euch, ihr wuchset heran und werdet bald ganz erwachsen sein. Mit euren Körpern ist in den letzten Jahren eine Veränderung vor sich gegangen. Ihr habt an euch gespürt und erlebt das geheimnisvolle, heilige Weben aller Natur, die zur Reife hindrängt. Ihr seid junge Frauen - Jung-Frauen - geworden. Und in manch bedachten, nachdenklichen Stunden, denen ihr nun begegnet, fühlt ihr auch schon einen Anflug jener frohen Ernsthaftigkeit und Verantwortungsbereitschaft, die ihr als zukünftige Frauen und Mütter in euch tragen werdet.
 
Im Schoße der Frauen liegt das Schicksal eines Volkes begründet. Und zu keiner Zeit vor
uns war die Entscheidungsfreiheit des einzelnen Menschen so groß, sich für den falschen
oder den richtigen Weg zu entscheiden. Jeder von uns - aber die lebengebärende Frau in sichtbar erhöhtem Maße - hat sich zu entscheiden, das Leben zu verengen oder auszuweiten, zu stören und entarten zu lassen oder zu pflegen und emporzuführen, verkümmern oder strömen zu lassen, abzuwürgen oder zu mehren.
 
 
 
Liebe ... (Namen),
 
 
ihr entstammt aus und seid aufgewachsen in volksgläubigen Familien. Ihr habt einstmals alle drei die eigengesetzliche Namensweihe empfangen. Keine christlichen Agenten (Pfarrer / Pastoren), die uns als Töter der arteigenen Seelen gelten, haben jemals Hand an euch legen dürfen. Man nennt uns zuweilen auch Heiden; das ist uns ein Ehrenbegriff. In unserer germanischen Ursprache bedeutet das Wort „heidr“ = “Art“. In dem Vornamen Adelheid, die „Adelgeartete“, erkennt ihr dies sehr gut. Wir Heiden sind jene, die ihrer eigenen Arttreu bleiben. Und wo war es allezeit am besten möglich, sich und seine Sippe freizuhalten vom betörenden, entartenden, krankmachenden Einfluss der Kaufmannsbuden und der Marktschreier des hektischen Getriebes in den Städten? In Gottes freier Natur, in den Wäldern und den Heiden, findet der Mensch zu sich selbst und vermag sich zu bewahren.

 

DAS GELÖBNIS
 
 
 
Wenn ihr die Einsichten eurer Eltern geprüft und als achtenswert erkannt habt - wollt ihr
jetzt euch selbst dieses Gelöbnis im tiefsten Innern zuschwören, dass ihr dem Leben und
dem Licht, dem Guten, Wahren und Schönen, dem Geraden und Rechten allezeit zugetan
sein wollt. Und dass ihr euch vom Tod und der Düsternis, von Lüge und Falschheit, vom
Krankmachenden, Krummen und Linkischen in allen seinen Erscheinungsformen abwenden werdet ?
 
Wenn das euer fester Wille ist, dann tretet heran an die uralten, ehrwürdigen Sinnzeichen unserer germanischen Gotterkenntnis: der heiligen Irminsul, dem Inbild der geraden, hochaufstrebenden, All-tragenden Säule, die zugleich auch die Idee vom Baum des Lebens in sich einschließt. Soll doch ein jeder taugliche Mensch einer hoch aufgerichteten, tragfähigen Säule gleichen.
 
Umringt die Feuerschale und entzündet als neue, bewusste, gereifte Jung-Frauen die
Flamme, die uns Symbol für das lodernde, sich verzehrende, lichtspendende Leben selbst ist. Darüber hinaus sei sie aber auch ein Gleichnis für euren eigenen großen jungen Lebensmorgen, welcher nun heraufdämmert - der einmünden soll in einen hellen Tagvoller Freude, voller Lust und voller Tatensinn
 
 
 
1)         Da kommt der helle Tag herein zur Tür und zu dem Tor,
nun lasst uns an die Arbeit geh’n, sonst kommt sie uns zuvor.
 
2)         Ihr Handwerk packen Mann und Frau mit flinken Händen an,
und wer es packt mit Fröhlichkeit, der hat‘s schon halb getan.
 
3)         Der Wille macht die Seelen fest wie Felsen und wie Erz,
die Hoffnung schafft ein weites Feld, sie fährt in jedes Herz.
 
4)         Der Morgen ist die beste Zeit, hell wie ein Glockenschlag,
er läutet uns‘re Herzen weit, so geh’n wir in den Tag.
 
 
 
Ihr lieben Jung-Frauen ... (Namen),
 
 
 
mit eurer rituellen Handlung der Flammenentzündung sollte der dreifache feste Vorsatz
verbunden sein, alles Edle eures Wesens zu entfalten und die weniger guten Anlagen zurückzudrängen. Dies beiden Hauptaufgaben jedes höheren Menschen betreffen nur euch selbst, sie dienen euch auf dem Weg, ein mit sich selbst ausgeglichener und in Frieden lebender Mensch zu werden. Die dritte mögliche Verpflichtung aber wendet sich nach außen, sie betrifft eure Einbettung in die Gemeinschaft eigener Art: Fühlt euch innig und unlösbar dieser Menschenart verpflichtet, der ihr angehört - seid artbewusst ! So lautet die Hoffnung und die liebevolle Mahnung eurer artgläubigen, heidnischen Eltern.
 
Als hilfreiche Richtschnur für deutliches und deutsches Denken und Handeln hat uns die ehrenwerte Philosophin, Dichterin und Kämpferin Mathilde Spieß/v. Ludendorff die wohldurchdachten 10 Mahnworte gegeben, die wir gemeinsam sprechen wollen. Jene große deutsche Frau hat sich als junges Mädel im Pfarrhaus ihres evangelischen Onkels freigerungen von christengläubiger Enge und Falschheit. Sie darf deutschen Mädchen wie Frauen als ein leuchtendes Vorbild der Gesinnung, der Tapferkeit und Opferbereitschaft gelten.
 


Die Feiergemeinschaft spricht die deutschen Mahn- und Minneworte:
(bei anderen Nationalitäten entsprechend angepasst: sei türkisch, japanisch, finnisch usw.)
 
 
 
Liebe ... (Namen),
 
 
denkt über diese zehn Mahn- und Minneworte in ruhiger Eindringlichkeit einmal nach und versucht, sie immer tiefer zu verstehen und genauer nachzuleben. Sie wollen eure liebevolle Erinnerung daran wachhalten, dass ihr mehr seid als ein kleines, kurzlebiges, menschliches Einzelwesen, - dass ihr fleischgewordene Gestalten einer uralten, Jahrtausende überdauernden heiligen Idee seid, die in jedem reinen deutschen Blutstropfen pulsiert. Ihr verkörpert eine lebendige Zelle unseres deutschen Volkes. Eine jede Lebenszelle hat unaufhörlich, über die gesamte Strecke ihres Daseins, zwei Aufgaben, die eigentlich eine einzige darstellen: 1. sich selbst gesund und glücklich zu erhalten und 2. den Volkskörper, deren Teil sie ist, ebenso gesund und glücklich zu erhalten. Ist ein Organismus erkrankt, leidet jede einzelne Körpereinheit gleichermaßen mit. Wer unsere Volksgemeinschaft beschädigt, oder auch unsere größere Gemeinschaft der europäischen Völkerfamilie, der schafft uns allen Schaden. Ganz allein die Bande des Blutes sind von Gott und Natur gewollt -, aber die Bande der Verträge und Gesetze sind ebenso zu achten. Alle anderen Verbindlichkeiten sind Schall und Rauch und eitles Gaukelwerk. Aber die Lüge, die solche Grundwahrheiten verneint, ist großgesäugt worden wie ein ekler Drachenwurm, der das Land verheert. Hütet euch vor seinem Gift !
 
Wenn ihr auf euren künftigen Lebenswegen diese Richtungshilfen der großen Mathilde beachtet, werdet ihr zwar gewissen Leuten des politischen Systems, in dem wir leben, ganz und gar nicht gefallen, und doch werdet ihr untadelige, tüchtige Frauen sein. Wenn ihr zu dieser Feierstunde in euren Herzen dazu den Entschluss fassen wollt, dann habt ihr das Treuegelöbnis eurer Jugendweihe abgelegt.

 

 

DIE WEHRHAFTMACHUNG

 

Mit Eintritt in den Lebensabschnitt des Erwachsenseins oder des zunehmenden Erwachsenwerdens muss euch in besonderer und eindringlicher Weise der Kernwert eines jeden hohen menschlichen Wesens genannt werden:

Es ist der Begriff der Ehre

 

Ihr müsst lernen, euch zu diesem Begriff der Ehre und der Selbstachtung zu bekennen, er muss euch ganz und gar erfassen, durchdringen, tragen und erheben. Ehrlos zu sein, ist schlimmer als der Tod ! Lasst euch nicht entehren, weist Kränkungen bedingungsslos zurück, lasst keine Schmach, die man euch antut, ungesühnt, gebt keinen Fußbreit eurer Ehre preis - kämpft für eure Ehre ! Ihr seid Teile größerer Gemeinschaften, eurer Sippen und eurer blutsverwandten Volksfamilie. Deren Ehre ist auch eure Ehre; deren Ehrverlust ist auch euer Ehrverlust ! Demut und Unterwürfigkeit sei für euch eine Schande. Lasst euch nicht verschaukeln, tappt nicht hinein in die Fallen derer, die euch übel wollen. Lernt zu unterscheiden mit dem Maßstab des Ehrbegriffes. Nicht jedes ehrwürdig erscheinende, altvertraute Verhaltensmuster oder auch Sprichwort darf euch davon ablenken. Die Klügeren, die ihr ein wollt, sollten nicht nachgeben, verhieltet ihr euch anders, käme es leicht dahin, dass „die Klügeren solange nachgeben, bis sie die Dummen sind“.

Schont eure Feinde nicht ! Denkt aber auch daran, dass ihr euch großen Aufgaben stellen sollt; wer über Berge springen will, der darf sich nicht an den nichtswürdigen kleinen Kieselsteinen des Weges stoßen. Habt also Nachsicht mit dem Niederen und seinen Niederungen. Wir leben in einer Welt des beständigen Ringens. Wer nicht kämpfen, sich nicht behaupten will, verdient sich das Leben nicht und geht zugrunde.


Werdet wehrhaft
an Körper und Seele

 

Lernt die Gefährdungen eures Körpers und eures Geistes und eurer Seele erkennen, lernt eure Feinde erkennen ! Schult eure Abwehrbereitschaft geistig und leiblich in gleichem Maße. Schützt die Reinheit und die Unversehrtheit eurer Lebenstlamme. Mit Wissen und Witz - wenn nötig auch mit der blanken Waffe.
 
Versteht also in diesem Sinne den uralten germanisch-deutschen Brauch zur Jugendweihe den Jung-Frauen ebenso wie den Jung-Mannen - denJungfern“ und „Jünglingen“ - mit der Waffenübergabe aus der Hand der Eltern die Ehrenhaftigkeit und Wehrbereitschaft ans Herz zu legen. Ihr erhaltet symbolische Geschenke: ein Wissensbuch und den Saks (Dolch) nach eurer Eltern Wahl.
 
 
MUSIKEINLAGE:
Während einer kleine Zeitspanne innerer Einkehr, Zwiesprache und Überschau hören wir von Edvard Grieg, Peer Gynt
 
 
Überreichung von (symbolischen) Blankwaffen und Büchern - die Eltern treten an den Altar, heben die Bücher und Waffengeschenke auf, um sie zu überreichen. Die Mütter schenken die Bücher mit den Worten:
 
„Wahret allezeit eure Würde !“
 
 
Die Väter schenken die Waffen mit den Worten:
 
 
„Wahret ein starkes Herz !“
 
 
Die Feiergemeinschaft singt das Lied „Ein fröhlich Herz, ein fester Sinn . ..“ - Worte und Weise: Hans Baumann/G. Heß
 
 
 
VERPFLICHTUNG UND SEGNUNG
 
Liebe ... (Namen),
 
 
Mit eurem Gelöbnis und der Wehrhaftmachung seid ihr aufgenommen im Erwachsenenkreis eurer Sippe mit den natürlichen Rechten und Pflichten. Nach Möglichkeiten und Vermögen eurer Eltern genießt ihr die euch gemäßen Befugnisse, Freiheiten und Vergünstigungen. Weil es in der Natur des Menschen liegt, leichter seine Ansprüche einzufordern als sich in die Pflicht zu drängen, brauchen wir in der Regel über das eine weniger zu sprechen als über das andere. Lasst uns also einen Augenblick über die Verpflichtung nachdenken:
 
Dieser Begriff der „Pflicht“ stammt her von dem Wort „Pflege“ (ahd. phllht; mhd. pflichte), und daraus erwächst auch das richtige Pflichtbewusstsein. Gerade deshalb, weil man in diesem heutigen politischen Gemeinwesen keine Pflicht mehr gelten lassen will und ihr Sinn als entleert und unzeitgemäß abgetan wird, deshalb offenbart sich die Jetztzeit so ungepflegt, so vernachlässigt, verwildert, verkommen, so unschön und so unwert. Wir bitten euch: Nehmt diese Leistungsbereitschaft auf euch, nehmt an die „Pflicht zur Pflege“. Was alles muss, damit es erhalten und verschönert wird, gehütet und gepflegt werden. Beispielsweise ruft euer eigener Körper euch auf zur Selbsterhaltungspflicht - aber auch das Familienleben, der schulische Bereich, Haus, Garten, die Haustiere, sie alle erwarten auch eure Pflichterfüllungen. Nur wenn ihr euch in strenger Zucht haltet und eure Pflicht gewissenhaft erfüllt, erlangt ihr das Recht, auch einmal an einem künftigen Tage von euren Kindern das gleiche zu fordern.
 
 
 
BITTE UND ZUSICHERUNG DER ELTERN
 
 
Liebe Kinder, liebe junge Frauen, ihr seid Fleisch von unserem Fleisch, Blut von unserem
Blut, wir sind eine verschworene Sippengemeinschaft; ihr seid die rechtlichen Erben unseres geistigen und stofflichen Gutes. Wir werden euch allezeit fördern, so gut es uns gelingt. Treue gegen Treue lautet unsere Losung. Wir stehen zu unseren Pflichten als Eltern, Erzieher, Ratgeber und Freunde. Wollt auch ihr eure Pflichten erkennen und leisten im Rahmen der Erfordernisse ?
 
 
Antwort eines jeden Jugendlichen:
 
„Ja, ich will es !“
 
 
DER SEGENS-RITUS
 
 
Mutter und Vater treten vor ihre Jung-Frauen hin,
sie legen beide zugleich ihre Herzhand auf deren Stirn und sprechen den elterlichen Segen:
 
„Jch  wünsch' dir, mein Kind, alles Heil in dieses und der anderen Welt !“
 
 
Die Eltern treten zurück, begeben sich auf ihre Plätze, die Gesegneten verweilen am Altar.
 
MUSIKEINLAGE:  Es erklingt Mozart, Salzburger Sinfonie Nr. 1, Andante
 
 
DAS METHORN KREIST
 
 
Liebe Gäste, wir alle, die wir uns und euch dieses Fest der gallogermanisch-deutschen Jugendweihe geschenkt haben, danken euch von Herzen für euer Kommen. Wünscht unseren Jung-Frauen Glück, Segen und Heil - wir sagen Dank !
 
Die Feiergemeinschaft nimmt einen allgemeinen Umtrunk auf das Wohl der Gesegneten. Es ist jetzt die Gelegenheit gegeben für jeden Anwesenden der frohen Gesellschaft, Glückwünsche, Hoffnungen, Toaste usw. auszusprechen. Der Feier-Leiter übergibt das Wort der Reihe nach an jeden der lieben Gäste, die durch eigene Beiträge an der Bereicherung des Festes mitwirken möchten.
 
 
Sinnsprüche, treffliche Reime, Mahnworte, auch gelungene Späße sind angezeigt. Einige Beispiele werden im folgenden aufgeführt. Sie sollen unserer Jugend bei der Selbst- und Sinnfindung hilfreich sein.
 
 
 
Früh soll aufstehen,
wem fremde Hilfe mangelt.
Und eilig ans Werke gehen.
Vieles versäumt,
wer morgens schläft;
halbreich ist der Rasche schon.
 
„Altes Sittengedicht‘ der EDDA
 
 
Tue das vollkommenste, was durch dich möglich ist!
 
Emanuel Kant
 
 
Versuche, deine Pflicht zu tun
und du weißt sogleich, was an dir ist.
Was aber ist deine Pflicht?
Die Forderung des Tages.
 
Johann Wolfgang von Goethe
 
 
Der Mensch ist verehrungswürdig,
der den Posten, wo er steht, ganz ausfüllt.
Sei der Wirkungskreis noch so klein,
er ist in seiner Art groß.
 
Friedrich Schiller
 
 
Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben,
An deines Volkes Aufersteh‘n.
Lass diesen Glauben dir nicht rauben,
 
Trotz allem, allem, was gescheh‘n.
Und handeln sollst du so, als hinge
Von dir und deinem Tun allein
Das Schicksal ab der deutschen Dinge
Und die Verantwortung wär dein !
 
Albert Matthäi
 
 
AN MEINE KINDER
 
Hehle nimmer mit der Wahrheit!
Bringt sie Leid, nicht bringt sie Reue;
doch, weil Wahrheit eine Perle,
wirf sie auch nicht vor die Säue.
 
Blüte edelsten Gemütes
ist die Rücksicht; doch zu Zeiten
sind erfrischend wie Gewitter
gold‘ne Rücksichtslosigkeiten.
 
Wack‘rer heimatlicher Grobheit
setze deine Stirn entgegen;
artigen Leutseligkeiten
gehe schweigend aus den Wegen.
 
Wo man deines Volkes Ehre
wagen wollte zu beschweren,
halte dich zu wert, um gastlich
in dem Hause zu verkehren.
 
Was du immer kannst zu werden,
Arbeit scheue nicht und Wachen;
aber hüte deine Seele
vor dem Karrieremachen.
 
Wenn der Pöbel aller Sorte
tanzet um die goldnen Kälber,
halte fest: du hast vom Leben
doch am Ende nur dich selber.
 
Theodor Storm
 
 
Deutsch sei dein Geist, dein Lied, dein Wort,
Dein Volk, dein Stolz und höchster Hort.
Und deutsch, was drohn und kommen mag,
Dein Herz bis zu dem letzten Schlag.
 
Felix Dahn
 
Wer kann unsre Seele töten,
wer das junge Blut verderben!
Ringt der Baum in Sturmesnöten,
rinnt der Stamm aus offnen Kerben:
Tief im Boden - tausend Streben,
eng geschlungen,
in die schwere deutsche Erde hart gedrungen -
hält die Wurzel und saugt Leben.

Wer kann unsre Herzen zwingen,
wer die hellen Augen blenden!
Not lehrt deine Pulse singen,
Not wird deine Blicke wenden.
Tief in dich, wo - tausend Streben,
eng geschlungen,
in die schwere deutsche Erde hart gedrungen -
deines Blutes Wurzeln leben.

Wer kann unsre Hände binden,
wer den Flammengeist vernichten!
Unser Werk wird Freiheit finden,
wird die lange Nacht durchlichten:
Bodentreu, durch tausend Streben,
eng geschlungen,
in die schwere deutsche Erde hart gedrungen,
quillt uns Leben, unser Leben.

 
E.G. Kolbenheyer


Aufrecht schreiten, ehrlich streiten,
artrecht leben, vorwärts streben,
mutig wagen, nimmer zagen,
Feind dem Bösen und dem Schein -
das heißt wahrhaft völkisch sein.

 
Erich Limpach


Die heidnische Gemeinschaft begeht jetzt den letzten Teil der Jugendweihefeier. Für Gäste, die sich dem Bekenntniskreis nicht zugehörig fühlen, ist der Festakt mit dem Umreichen des Methorns bereits abgeschlossen.
 
 
 
BITTE UM DIE HÖHERE WEIHE

 
 
Uralt ist die menschliche Überzeugung von der Existenz einer höheren Macht - wir nennen sie Gott. Die Völker gaben ihr unterschiedliche Namen und gestalteten diese Idee nach ihrer jeweils eigenen Erlebniswelt aus. Gleichlautend ist die Gewissheit sämtlicher Religionen, dass über einer Vielzahl von gestaffelten Geistmächten eine Überkraft, ein Hochgott herrsche. Selbst nüchterne Naturwissenschaftler unseres Jahrhunderts legten ihre Bekenntnisse zu Gott ab. So schreibt der hervorragende Naturwissenschaftler Max Planck diese Worte, die einen jeden engen Materialisten nachdenklich machen können:

„Als Physiker, also als Mann, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft,
nämlich der Erforschung der Materie diente, bin ich sicher frei davon, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. So sage ich Ihnen nach meiner Erforschung des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich ! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es aber im ganzen Weltall weder eine intelligente noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten, intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie!
Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche,
sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre ! Da es aber Geist an sich allein ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen angehört,
müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Ich scheue mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer so zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott.“



Einen weiteren Schlüssel gibt uns unser Dichterfürst Friedrich Hölderlin an die Hand, wenn er schreibt:

An das Göttliche
glauben
die allein,
die es selber sind.
 
 
Kein Mensch kann aber Gott genau wissen; wir folgen unseren Ahnungen, d.h. im wahrsten Wortsinne, wir hören auf die Deutungen unserer Ahnen und glauben, damit fromm und rechtschaffen zu handeln. Dass der christliche Weltengott aus einem orientalischen Stammesgötzen empormanipuliert wurde und dass er neben vielen anderen orientalischen Volksgöttern nur eine ursprünglich bescheidene Rolle spielte, das weiß jeder Bibelkenner. Wir lehnen diesen fremden Gott aus guten Gründen ab:


 
DEN WILL ICH NICHT

Ich will den Gott nicht aus dem fremden Land,
den keiner meiner Ahnen selbst erkannt.
Ich will den Gott nicht, der die Juden liebt,
der Haß und Rache kündet bis ins siebte Glied.
Ich will den Gott nicht, der die Menschen preßt
und der die Tiere qualvoll schächten läßt.
Ich will den Gott nicht mit der „heil‘gen Wut“,
der lüstern ist nach der Nationen Blut.
Ich will den Gott nicht, dem das Weib mißfällt,
der Männerrecht auf höh‘re Stufe stellt.
Ich will den Gott nicht, der in Tempeln wohnt,
der aufgeblasen auf der Bibel thront.
Ich will den Gott nicht, der die Stolzen biegt,
vor dem der Pfaffe auf den Knien liegt.
Ich will den Gott nicht, der die Demut lehrt,
der alles Niedere, Krumme, Kranke ehrt.
Ich will den Gott nicht, der am Kreuze hing,
des‘ Weisheitslehre ist mir zu gering.
Ich will den „Vater“ nicht und auch nicht dessen „Sohn“.
Ich geb‘ mich nicht in deren „Geistes“ Fron.
Ich will ihn nicht und hab‘ nicht viel verloren,
an diesem Gott der Mohren,
der schlauen Lügner oder Toren.
 
 
 
Viele Heiden wissen sehr genau, welchen Gott sie nicht wollen, ohne gleichzeitig zu wissen, welchen sie wollen. Gott ist die Lebensenergie, der Selbstbehauptungswille, die Liebeslust, der Lebenstrieb dieser unserer stofflichen Welt schlechthin. Gott ist die kosmische Intelligenz; unser Geist ist ein Fünkchen vom großen Gottesfeuer des Weltenlogos. In unserer Denkfähigkeit, unserem Urteilsvermögen, unserer Gewissenhaftigkeit und auch in traumwandlerischen Lebensentscheidungen waltet die Schicksaismacht einer für uns unfassbaren Vorsehung, in der wir gerne Gott erkennen mögen. Unser deutscher Martin Luther sagte einmal den Satz: „Woran du dein Herz hingibst, das ist dein Gott !“ Wir schenken unser Herz der eigenen Wesensmitte, denn nur dorthin gehört es !

Unsere indogermanischen Urvorfahren nannten den göttlichen Weltenbaumeister „DI“ mit
der Bedeutung der „hohen Helle“, des Himmels- und Herzenslichtes. Daraus entstand der griechische Zeus, der römische Jupiter, der germanische Tiu. Den Geist dieses Weltenherrn bzw. dieses Schöpfergottes bezeichneten die germanischen Weisen mit der Zentralsilbe „OD“; es entstanden die Gottesbezeichnungen „Wodin/Wodan“, im späteren altnordischen schließlich „0din“. Diesen Geist des Kosmos verstand man als ein in eins verwobenes, vollkommenes, allumfassendes weiblich-männliches Hohes Heil, welches auch als „das God“ angesprochen wurde. Dass diese unbegreifliche Macht auch unmittelbar ins Menschenleben eingreifen könne, galt als gewiss. Die älteste schriftliche Urkunde unserer eurogermanischen Völkerfamilie sind die 24 heiligen Runenzeichen. Sie verkünden uns den Gott (oder das God) der Väter und Mütter. Deshalb glauben und hoffen wir auf Wodin/Odin, den unser Volk durch christliche Mönche betört, verraten und vergessen hat. Der Christengott bescherte in den letzten tausend Jahren unserem Volk ungeheuerliches Unheil. Wodin wird uns freimachen von Selbstmißachtung und Selbstentwürdigung; denn er/es führt uns - wenn wir ihm vertrauen - ins arteigene Heil zurück !
 
 
Der Festleiter erklärt die religiösen Sinnbilder und Inbilder des Altares:

 
 
Die Symbole unseres Glaubens sind uns keine Götzenbilder, das waren sie auch nicht unseren heidnische Vorfahren, wie es ausdrücklich geschrieben steht. Sinnbilder unseres Glaubens sind uns Sammlungshilfen, Mandalas, Erinnerungsstützen, Wegweiser, sie helfen uns, die geistige Richtung zu Wodin/Odin in seinen vielen Emanationen (Erscheinungsformen) aufzuspüren. Das sind:


die Irminsul/Allsäule, die uns Symbol der göttlichen Welterhaltung ist,
der Runenkreis, der Symbol für das ewige Leben in der Kette der Wiedergeburten ist,
das Edda-Buch, das uns Symbol für das arteigene Urwissen ist,
das Sonnenradkreuz, das uns Symbol für den Endsieg des Lichtes ist,
die Feuerschale, die uns Symbol für das flammengleiche Ewige Leben ist,
die Doppelaxt, die uns Symbol für das polare Weltgesetz ist,
das Bronzeschwert, die Urahnenwaffe, die uns Symbol für den Selbsterhaltungswillen ist.
Der Weihestein, der uns Symbol für die Unvergänglichkeit unserer Gotteserkenntnis bzw. für die dauerhafte Kraft unserer Religion selbst ist.

(ein Weihestein von einer historischen heidnischen Stätte, z.B. vom heidn. hl. Hof zu Uppsala/Schweden, von den Externsteinen, einem Hünengrab o.ä.)
 

 

(Altar -gen Norden -, Irminsul, 24 Runensteine, 2 Kerzen, Edda-Buch, Schwert, 3 Bücher, 3 Messer zur Jugendweihe)

 
 
Der Festleiter trägt ein Preisgedicht an Wodin/Odin vor:
 
Germanisches
 
Vaterunser
 
Allvater unser, auf des Kosmos Throne,
geheiligt werde stets dein hoher Name.
Dein selig‘ Reich in uns‘rer Mitte wohne,
durch Willensmacht in Erd‘- und Himmelssame.
Lass nur vom Brot der Heldenart uns leben,
vergib uns, wie den Schändling wir aufgeben.
Versuch‘ uns nicht durch Lügengeistes Scharen;
erlös‘ uns von des dunklen Unholds Pein.
Hilf uns, die reinen Flammen zu bewahren.
So soll es sein !
 
 
 
WIR WOLLEN BETEN
 
 
Wir heben die Hände, zur nördlichen Himmelshöhe gewandt, dem Kosmos entgegen, in der alten Gebetshaltung. Die Jung-Frauen stehen in unmittelbarer Nähe des Altars. Die Teilnehmer des Festkreises schließen sich - je nach Wunsch und Bedürfnis - dem Gebet an.
 
 
Der Festleiter spricht das Gebet
 
 
Wodin, wir bitten um Anhörung.
Wodin, wir bitten um deine Weihe.
Mach unsere Kinder stark,
erhalte sie frei,
gewähre ihnen Glück.
Schenke ihnen frohen Mut.
Wodin, rette uns, unser Volk und unsere Heimat.
Wodin, wir danken dir !
 
 
Der rituelle Teil der germanisch-deutschen Jugendweihe ist zu Ende, der rein gesellige Ausklang hebet an mit Unterhaltungsspielen, Reigentänzen und gemeinsamem Singen.
 
 
NUR FÜR EUCH
 
(für die geweihten Mädchen)
 
 
Ein weiser Kopf sagte einmal: „Männer denken über Religion nach, aber Frauen leben Religion !“ Die selbstloseste, reinste Liebe ist die Frauen- und insbesondere die Mutterliebe. Die Frau hat ihr Ohr ganz nahe beim Göttlichen, wenn sie nur will. Und weil unsere Urmütter von ihrem Wissen um das wahre Heil nicht lassen mochten, musste die Christenkirche auf ihrem gnadenlosen Weg zur Macht in Europa Abertausende dieser starken, unbeugsamen Frauen unter der Vorgabe umbringen, es handele sich dabei um Hexen. Vergesst dies niemals!
 
Lernt eure Feinde durchschauen. Welchen fürchterlichen Absturz das Frauenrecht durch den Christianismus erlebte, machen allein zwei Zitate deutlich: Der Römer Tacitus berichtete über die germanischen Frauen: „Sie sind für jeden Mann die heiligsten Zeuginnen seiner Tapferkeit. Wankende Heere wurden durch Frauen wieder gesammelt. Sie glauben, dass das weibliche Geschlecht ein Vorherwissen habe, und sie verachten dessen Ansichten nicht, vielmehr hören sie gern auf ihrer Frauen Rat.“ Der Erfinder des Christentums, der Orientale Paulus, schrieb in seinem Brief an die Korinther: „Die Frauen sollen im Heiligtum schweigen !“ Welch ein Unterschied - hier Verehrung, dort Verachtung.
 
Ihr seid es eurer Ehre und Selbstachtung schuldig, alle Formen der Frauenerniedrigung mit scharfer Ablehnung zu beantworten. Geht mit keinem Jungen, bindet euch an keinen Mann, der in diesen Dingen anders empfindet als ihr. In den Augen eines Fremdkulturellen (Nichteuropäers) seid ihr - wie kein Vorurteil, vielmehr die Erfahrung lehrt - Menschen zweiter Klasse. Kurzzeitige sinnliche Lust könnt ihr mit jedem Manne erleben, der euch zu „besitzen“ verlangt - aber nur mit einem germanischen Gefährten, der der germanischen Weltanschauung zugetan ist, könnt ihr dauerhaft glücklich sein. Schenkt euer Herz nur jenem, der es auch wahrhaft wert ist, indem er euch Mädels achtet als Körper-/Geist-/Seelenwesen. Bleibt eurer Art treu - liebt und heiratet möglichst artgerecht, damit ihr euch in eueren Kindern und Enkeln wiederspiegelt, das ist das höchste Altersglück auf Erden !
 
 
 
LEITSPRUCH
 
Leben heißt Werden und Vergeh‘n,
Unterliegen und Wiederersteh‘n.
Leben heißt Lieben, aber auch Hassen;
Schlimmes zerschlagen und Heil erfassen;
Arges vermeiden, das Holde suchen,
Entscheiden - Verehren und Verfluchen.
Hilf deinen Freunden in der Not,
„Treue gegen Treue“ sei dein Gebot !
Steh‘ ohne Säumen unverwandt
zu Muttersprache und Vaterland.
Halt‘ hoch den blanken Ehrenschild,
zu keiner Schandtat sei gewillt.
Lern‘ die Spreu vom Weizen trennen,
 
Üb‘, deine Feinde zu erkennen.
Trau‘ nicht dem „Stern von Bethlehem“,
sein falsches Licht verführt bequem.
Zum Pfad des Berges Sinai,
auf dem der Dornenbusch gedieh,
aus dem den Wahnsinns Stachel stammt,
der tief in Christenhirnen flammt.
Such‘ in den Runen deiner Ahnen,
die deinen Weg zur Gottheit bahnen.
Hüt‘ dich vor Pfaffenlist und Trug;
dein eig‘ner Stern gibt Kraft genug.
Nur deinem Selbst gib Recht und Raum,
das sei dein Weg und Ziel und Traum.
 
 
Liebe Familienmitglieder,
liebe Sippenangehörige und liebe Freunde der Familien …. und …. !
 
 
Ganz herzlich darf ich Euch alle hier und heute zur Feier der Jugendweihe unserer Kinder begrüßen ! Ich freue mich sehr; dass Ihr so freudig und zahlreich unserer Einladung Folge geleistet habt - gerade auch eingedenk der Tatsache, dass ja nicht alle gleichermaßen artgläubig-heidnisch-religiös ausgerichtet sind.
 
In diesem Zusammenhang seien wir daran erinnert, dass wir uns in diesem Haus hier an einer Gedächtnisstätte der Philosophin Mathilde v. Ludendorff, einer der großen deutschen Frauengestalten unseres Jahrhunderts, befinden. Sie war als junges Mädchen oft zugegen und hat sich hier in diesem Pfarrhaus ihres Onkels freigerungen vom vorherrschenden Christentum. Lasst uns gerade diese Tatsache als Zeichen und verbindendes Element nehmen, dass sich hier niemand in seinen religiösen Grundanschauungen zurückgesetzt fühlen mag. Wie heißt es doch so treffend:
 
 
GOTT IST DIE LIEBE
und
ALLE GÖTTER SIND EIN GOTT !
 
 
Wir wollen im feierlichen Rahmen das Ende der Kindheit und den Beginn der Mündigkeit
unserer……, …… und …… begehen. Mündig werden, heißt „gewaltig“ werden - seiner
selbst „walten" lernen. So wie der junge Mensch über die Aufgaben und Gefährdungen, die diese natürliche Entwicklung mit sich bringt, aufgeklärt werden muss, wie er die Anschauungen und ethischen Wertvorstellungen der eigenen Familie vernehmen soll. So legt er auch äußerlich im Rahmen der Gemeinschaft das Bekenntnis dieses inneren Umwälzungsprozesses ab. Die Kindheit und ihre Symbole weichen von nun an dem heranwachsenden Menschen, der sich seiner zunehmenden Verantwortung stellt, in Familie - Sippe - Freundeskreis - Volk.
 
Wir beginnen mit einer Feierstunde, die wir Eltern unseren Kindern und Euch gestalten
wollen. Danach - wenn das Methorn kreist und die Festtafel beginnt - wird weitere Gelegenheit für Ansprache aus Familien- und Freundeskreis sein. Im weiteren Verlauf des Nachmittags werden Tolke, Edda und Helle uns dann zur gemeinsamen Kaffeetafel einladen.
 
Wir Eltern wünschen Euch und uns allen einige schöne Stunden der Gemeinsamkeit mit
freudigem, harmonischen Festverlauf und später - viel später - einen guten Heimweg !

 

Liebe …… - …… - …… !
EURER SIPPE BLUT,
EURER MÜTTER LIEBE,
EURER VÄTER SEGEN
GELEITET EUCH !
 
 
Zur artgläubigen und dankbaren Hochschätzung der Frau, wie sie in unserem germanischen Kulturkreis allezeit hohe, edle Tradition war, bekannte sich ebenso unser deutscher Gedankenfürst Wolfgang von Goethe mit den Worten aus seinem „Vermächtnis“ und Schluß des „Faust II“:
 
 
Das Wahre war schon längst gefunden,
hat edle Geisterschaft verbunden.
Das alte Wahre, faß es an -
das Ewig-Weibliche zieht uns hinan.
 
 
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