G-O-D sagt GUT JUL !

ODING-Runenjahr mit bronzezeitlichem schwedischem Felsbild (Region Ryland)
welches das Jahreszeit-Spiral-Schema verbildlicht.

 

G-O-D sagt GUT JUL !



Heil Euch, Ihr GOD-en, verehrte Gäste des G-O-D-Gedankentreffpunktes, liebe Nordland-Heiden in aller Welt !

Wieder geht ein Sonnenjahr zur Neige, wieder hat unser Planet seine Kreisbahn um das Zentralgestirn Sonne bald vollendet. Die Wintersonnenwende galt unseren Vorfahren als „Mutternacht“ des Jahres. Sie wird in unserem Kulturkreis, dem Julianischen Kalender Cäsars folgend, in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember gefeiert. Auf diesen heidnischen Sonnengeburtstag des Sol-Invictus und des Mithras legte auch der Christianismus sein Christus-Geburtsfest. Es ist also ein traditioneller heidnisch-vorchristlicher Brauch, diese Nacht festlich zu begehen. Somit ist es völlig gleichgültig, ob wir am 21.12. oder am 24.12. des Jahres-Endes und der Lichtgeburt gedenken. „Weihnachten“ d.h. „die Weihenächte“, die „Heiligen Nächte“ sind und bleiben nichts anderes als die Adachtsnächte des endenden und gleichzeitig neubeginnenden Sonnenjahres. Zwei Mondmonate umfasste die Gesamtjulzeit, einen vor und einen nach der (mondbezogenen) Wintersonnenwende (siehe Beda Venerabilis).  Die Julzeit endet - je nach Mondstand - ca. Mitte Januar als Mittwinterfest oder Hochulfeier (hökunott - Hakennacht) mit den rituellen Spielen für die solare Gottheit Fro (Herr) / altnod. Freyr.

 

Da, wie alle mit der Natur lebenden Völker, auch unsere gallo-germanischen Vorfahren ein Mond-Sonnenjahr pflegten, wurde der jeweiligen Mondphase große Beachtung geschenkt. Die mondgebundene Mütternacht z.B. des Jahres 7001 n.M. (nach Meisternthal) fiel auf den Schwarzmond des 14. Julmond / Dezember (das Festdatum fällt immer auf den der Wintersonnenwende naheliegendsten Schwarzmondnacht). Das Ende der Julzeit wurde mit dem Hochjulfest-Neumond am 13. Hartung / Januar 7002 n.M. begangen. Wann genau die Festtage zu feiern sind, kann sich jeder Einzelne durch einen Blick auf die Mondstände des Jahreslaufes selbst sagen.

Erst durch die Entschlüsselung des ODiNG-Runen(jahres)ringes wurde die desolate heidnische Festverwirrung beendet. Keiner wusste so recht, wann irgendwelche Feiern durchgeführt werden sollten. Interessierte waren allein auf die hinlänglich bekannten keltischen Jahresfeste angewiesen. Die G-O-D verfügt über das erste heidnische Feiersystem der Neuzeit. Wohlgemerkt, kein selbst konstruiertes, gut ausgedachtes, sondern die wiedergefundene Mond-Sonnenjahres-Feier-Richtschnur aus der gemeingermanischen Antike ! Diese unsere große Wiederfindung, die Heimfindung ins feierzeitliche Heimathaus, hat nicht nur Freunde und Anhänger gefunden. Wie alles Neue, wird sie auch bekämpft und zunächst von den meisten Heiden noch nicht verstanden. Die raschen Denker stehen aber schon heute bei uns. Auch das hochqualifizierte „Thule-Seminar“ nutzt bereits das ODING-Fundament.

Unsere G-O-D will den groben Acker des Missverstehens und Nichtverstehenwollens kultivieren. Es handelt sich bei dieser Schwerstarbeit für unser Heidenvolk, um eine der fruchtbringendsten Aufgaben des jetzt beginnenden Jahres und des jungen Jahrhunderts. Lasst Euch nicht beirren von Anfeindungen jeglicher Art. Auch, dass die übelsten Angriffe aus den heidnischen Kreisen selbst erfolgen, ist nichts Neues und Besonderes. Nach den Gesetzen der Hackordnung hat ein junges Huhn vom älteren Nachbar-Huhn am Futtertrog mehr zu befürchten als vom feindlichen, aber fernen Habicht. Die G-O-D wollte und will keinen 132. Heidenverein gründen, das wäre blödsinnig. Wer nur mit anderen Heiden beisammen sein möchte, um sich in trauter Runde zu unterhalten, unter Gleichgesinnten zu sein, um an ihnen sein Herz zu stärken, der bedarf nicht der G-O-D und benötigt kein ODING-Wizzod ! Dem ist anzuraten, in die vielen vorhandenen Heiden- und Hexengrüppchen einzutreten. Gute, starke neuheidnische Verbände sind ebenfalls zur Genüge vorhanden. All diesen Vereinen, teilweise mit seit Jahren gewachsenen soliden Strukturen, wollen wir keine Konkurrenz sein ! Wir verzichten auf drängende Werbung unter Mitheiden.

Wir suchen die tieferen Denker, die Konsequenten, die mit der längeren Logik, die Fundamentalisten, denen die bisherigen Angebote zu seicht, zu schlicht, zu wenig stimmig, zu offensichtlich frei erfunden sind. Wer in der Vergangenheit nicht selbst herausfand, dass es bisher kein einziges echtes Heidenfundament gab, wird den Wert des ODiNG und die Notwendigkeit der G-O-D auch nicht begreifen können. Wer nicht von alleine begriff, dass ein - besser gesagt DER - heidnische Mythos fehlte, wird nicht nach einem solchen suchen wollen. Nur die Denker, die Nachdenklichen, die Urteilsfähigen, die In-die-Zukunft-Schauenden - nicht die Vereinsmeier, die den schnellen Erfolg suchen - werden sich einer Gruppe, wie es die G-O-D ist, gedanklich anschließen und ihre Wissensangebote annehmen. Es kommt wahrlich nicht darauf an, ob man heute oder morgen einen Saal voll Leute zu schaufeln vermag. Solche vollen Säle hat ein redebegabter Staubsaugervertreter oder Heizkissendompteur an jedem Wochenende. Vortragsräume füllen sich und leeren sich wieder, nichts bleibt dabei übrig, wenn nicht eine fest umrissene dauerhafte Botschaft verbreitet werden kann. Diese Botschaft - die einzige aus urgermanischer Zeit - bieten wir an, denn keiner hatte bislang fundiertere Quellenkenntnisse als wir.



GUT JUL !

 

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PS: Der älteste Julfest-Bericht

...findet sich in einem Buch des byzantinischen (oströmischen) Kaisers Constantin Porphyrogenitus (913-959): „De Ceremoniis Aulae Byzantinae“„Über die Zeremonien des byzantinischen Hofs“.

Dazu muss man wissen, dass die gesamte Leibwache der Oströmischen Kaiser fast 200 Jahre lang aus Warägern (Wikingern) bestand, da er sich, wenn es ernst wurde, lieber auf seine Nordmänner verließ als auf seine eigenen Landsleute. Er feierte sogar mit ihnen das Julfest. Davor bestand die Leibwache lange Zeit aus Goten. Jedenfalls handelte es sich immer um heidnische Germanenkrieger.

Der Bericht des Constantin berichtet folgendes: „Am neunten der zwölf Jultage warteten die Männer an beiden Eingängen der großen Festhalle des Kaisers, bereit, das ,Gotische Spiel' vorzuführen. An der linken Tür steht der Flottenadmiral mit einigen Männern und Flötenspielern von seinen Schiffen. Hinter ihm stehn zwei ,Goten' (Waräger), bekleidet mit Fellmänteln, die Haarseite nach außen gekehrt. Sie tragen Masken. Am rechten Eingang wartet der Kommandant der Leibgarde mit einer Abteilung seiner Männer. Sobald der Kaiser erscheint, befiehlt er dem Zeremonienmeister, die Tänzer hineinzuführen, und da eilen sie in die Halle, während sie die Schilde, die sie tragen, mit ihren Speeren schlagen, womit sie großen Lärm erzeugen, und dabei rufen sie unaufhörlich ,Jul, Jul !', bis sie den heiligen Tisch erreicht haben. Dort laufen die beiden Einheiten gleichzeitig von beiden Seiten herbei und bilden einen großen Doppelkreis. Nachdem sie dreimal auf diese Art um den Heiligen Tisch gelaufen sind, ziehen sich beide Einheiten an ihre Plätze zurück, die Seekrieger zur Rechten und die Landkrieger zur Linken, und jene aus den zwei Einheiten, die Goten genannt wurden, lasen [sangen ?] das sogenannte ,Gotische Lied' . Darauf folgte ein langes Lied zu Ehren des Kaisers.

Der Bericht spricht wirklich von „Goten“, aber die wirklichen Goten oder Deutschen waren aus den Leibwachen und Fremdenlegionen des Kaisers seit etwa 500 n.0 verschwunden. Im 11. J.h waren es die Skandinavier, die den größten Teil der Leibwache bildeten. Dies scheint die älteste Beschreibung einer nordischen Julfeierlichkeit zu sein. -- Aus: „The Viking“, Gemeinschaftswerk von Wissenschaftlern und Fachleuten aus vielen Ländern, unter Leitung von Bertil Almgren von der Universität Uppsala, 1967, ISBN 91-46-19959-4

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