Der Runen-Vortrag

Runen-Vortrag 38. - ERGEBNIS

 

Das Ergebnis der neuen Runen-Erkenntnis ist gewaltig:
 
1.)    Wir haben einen ganzen Runen-Kosmos gefunden, eine Fülle von runischen Neuerfahrungen sind uns mit der ODING-Entdeckung zugewachsen.
 
2.)    Wir haben die „Heilige Schrift“ unserer Ahnen entdeckt. Nicht allein die Perser mit ihrem Avesta, die Inder mit ihrem Veda, die Israeliten mit ihrer Thora, die Araber mit ihrem Koran besitzen frühere oder spätere Aufzeichnungen ihres völkischen Heilsweges, auch Germanen sind im Besitz eines „Heiligen Buches“, denn aus dem samengleich komprimierten Runen-Kanon lässt sich das hineincodierte ODING-Buch wieder entfalten. - Und welch eine Dimension des Heiles in alter Zeit: Mit jedem Wort, mit jedem Satz schrieben unsere runen-kundigen Ahnen ein Gebet, denn die Adepten waren sich ihres Gottesschrift-Mediums bewusst.
 
3.)    Wir vermögen jetzt mit einer nie für möglich gehalten Exaktheit den runisch-germanischen Mythos zu rekonstruieren. Wir sind nicht mehr allein auf die streckenweise stark verfälschten - weil auf mehrheitlich Unverfängliches reduzierten - Edda-Texte angewiesen.
 
4.)    Wir dürfen erkennen, dass es sich bei der Runen-Religion nicht um eine schlichte Natur-Religion handelt, sondern, um eine komplizierte und vielschichtige, ethische Hochreligion, die sich sehr wohl mit anderen Hochreligionen bzw. Welt- und Gott-Erklärungsphilosophien vergleichen kann.
 
5.)    Wir halten erstmalig die germanische oder gallo-germanische Zeitwährung in Händen. Wir lernten das germanische Gottes-Jahr kennen, also den Kalender- und Festkreis unserer Vorfahren und können uns an reale Traditionen anlehnen, hinsichtlich unserer eigenen neuzeitlichen Jahresfest-Termine und -Gestaltungen.
 
6.)    Der deutsche Urglaube, der Heimatglauben erstrahlt wieder am geistigen Horizont, um jene Identitätssucher einzuladen die auf der Suche nach dem wahrhaft Eigenen und sich selbst sind.
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