Der Runen-Vortrag

Runen-Vortrag 22. - MANNAZ

 

Dass der doppelgeschlechtliche Urmensch Mannus aus Himmelsgott und der Großen Mutter hervorging, also eine Emanation der weiblich-männlichen Gottheit ist, mithin von gleichem Wert und Gefüge, scheint aus den Runen ablesbar.
 
Der Urmensch „mannus“ bzw. ur-germ. „mannaz“ trägt die Menschen-Zahl 5, denn der Mensch hat 5 Sinne und sein Erscheinungsbild gleicht - mit ausgestreckten Armen (Adoranten-Haltung) - dem 5-Stern (Pentagramm).
 
Er ist aus der ätherischen Ur-Substanz von Himmelsvater und Erdmutter erwachsen.
 
Wie demonstrieren es die Runen ? Addieren wir die ODING-Runenbuchstaben des Wortes „mannaz“, geht das wie folgt: m = 5 + a = 21 + n = 15 + n = 15 =  + a = 21 + z = 10 = 87.
 
Die 8. Rune ist Himmelvater Tiu-Tyr und die 7. Rune ist die Erdmutter unter der Metapher der weißhäutigen Birke, die Addition von 8 + 7 = 15 mit QS 6.
 
Die 15. Rune müsste zwangsläufig ein Symbol zeigen, welches Vater-Himmel und Mutter-Erde bzw. Yin und Yang auszudrücken fähig ist. Sie tut es ! Die „n“-Rune = „Notwende-„ oder „Notwendigkeits“-Rune stellt ein Kreuz mit der männlichen Senkrechten und der weiblichen Waagerechten dar. Dass die Runen wegen des hölzernen Schreibgrundes Waagerechte vermeiden und dafür Diagonale einsetzen, ändert nichts am Kreuz-Charakter der 15. Rune.  
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