Der Runen-Vortrag

Runen-Vortrag 20. - MENSCHEITS-RUNE

 
 
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Gestaltungs- und Deutungs-Gedanke der Mannus-Rune:
Die Mischung/Ergänzung/Kreuzung der Gegensätze in alchemistischer Formelsprache.
Aus: „Hermetico-Spagyrisches Lustgärtlein“,
1625, Ffm., Hg. Daniel Stolcius [Deutschböhme: D. von Stolcenberg], S. 16
 
 
Die Mannus- bzw. Menschheits-Rune / Ur-Mensch-Rune lässt sich zum Hexagramm ausdehnen, doch zunächst besteht sie aus zwei sich gegenüberstehenden gespiegelten Lauka-Runen. Die Lauka- bzw. Lauch- bzw. Pflanzen-Rune vermag den doppelgeschlechtlichen Menschen gut versinnbildlichen, ist er doch nach der eranischen Mythologie aus zwei Pflanzenstauden und nach der germanischen Edda-Mythologie aus zwei Bäumen hervorgegangen. Überkreuzen sich die verlängerten Arme der beiden Lauka-Runen, entsteht das Mannus-Zeichen -, jene Metapher der großen und kleinen Weltpolarität.
 
 
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