ESOTERIK

 

ESOTERIK

Esoterik gibt es zwar,
aber keine rote,
linke Hirne sind zu flach -,
außerhalb der Note !

Esoterik die ist braun,
braun wie Mutter Erde,
denn geheime Wurzeln geh’n
all zu ihrem Herde !

Das verhehlte Wissen rührt
her von Mutter Hel,
aus dem Erdenschoße stammt
jeglicher Befehl !

Wer das Weltgeheimnis sucht,
muss in Grotten graben,
muss am braunen Mutterleib,
seinen Hunger laben !

Das vermögen Sucher nur
die Erd-Natur noch lieben,
Ur-Rechte aller Arten achten,
naturhaft sind geblieben !

Esoterik und Substanz
haben nur die Rechten -;
links ist linkisch, heißt verkehrt;
trostlos sind die Schlechten !

Ohne Sinn und Tradition,
ohn’ Bezug zum Tiefen,
stehend auf dem „Kapital“,
dem überholten, schiefen !

Esoterik meint das Innen,
den Kernbereich erfahren -;
wer kernlos ist, kein Innen hat,
kann dort nichts gewahren !

Rot ist die Esoterik nie -,
auch Roten scheint sie braun,
weil alles was sie nicht verseh’n,
in dieser Farb’ sie schau’n !

 

 

PS: Wir betrachten die Selektierung von Menschen in „Rechte und Linke“ oder „Rote, Braune und Schwarze“ als eine unzulässige Diskriminierung. Denn kein Mensch ist in eine derartige Schublade zu sperren. Aber die Polemik einiger hirnrissiger Zeitgenossen schwadroniert von „Esoterik am rechten Rand“. Letztlich birgt jegliche echte Esoterik „rechtes Gedankengut“ (kein politisch „rechtes“ !), denn die rein exoterischen „linken Geister“ bemühen sich nicht die geheimen Gesetze der braunen Mutter Erde zu begreifen. Wie unsinnig  die Katalogisierungsversuche in „rechts und links“ sind,  zeigt sich u.a. bei Betrachtung der großen kommunstischen Massenmörder wie Josef Stalin, oder Lew Trozki. Waren das nun „linke“, oder doch eher „rechte“ Täter ? Die Frage ist nicht seriös zu beantworten.

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Die braune bzw. schwarze Göttin wurde in vielen antiken Kulten als Fruchtbarkeits-, Mutter- und Erdgöttinnen verehrt (Kybele, Astarte, Isis, Ischtar, Aretemis, Demeter, Ceres). In der germ. und kelt. Welt gelten Freya und Ana (bes. in Bretagne wird sie zur „hl. Anna) als Vorläuferinnen der erdfarbenen Madonnen. Die Forschung betrachtet die christli. „Schwarzen Madonnen“ wie den gesamten Marienkult nicht als eigenständige, unabhängige Erscheinung, sondern als in dieser allgemeinen, jahrtausendealten Tradition stehend.

Schwarze Madonnen: Altötting (früher = Alt-Oding), Mariazell -  Maria Einsiedelner Kapelle in Rastatt - Loretto-Kapelle im Burgenland, Tschenstochau (Polen) -  Montserrat (Spanien)  - Tindari (Sizilien).

Erklärungen von Stephen Benko („The Virgin Goddess - Studies in the Pagan & Christian Roots of Mariology, 1993) zusammengefasst: „Die Schwarze Madonna ist die antike Erdgöttin, die zum Christentum über getreten ist [übergetreten wurde].“  –  „Die Erde ist nicht nur der Ursprung der Fruchtbarkeit und neuen Lebens. Sie ist auch ein Symbol des Todes... „alles kommt aus der Erde und kehrt zu ihr zurück.“

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