ES SCHLÄFT DIE VERNUNFT !

 

 

Copyright Gerhard Hess / Jan. 2018

 
Francisco de Goya (1746-1828)
„Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer“
 
 
ES SCHLÄFT DIE VERNUNFT !
 
Schläft die Vernunft, sie ist so rar ?
Sie schläft seit dreiundsiebzig Jahr‘ !
Nie herrscht Vernunft nach Niederlagen,
da hat allein der Feind das Sagen !
 
Deutschland lebt in finst'rer Nacht.
Das Reich, zum Protektorat gemacht,
kann nicht mehr über sich bestimmen;
unstet tanzende Irrlichter glimmen.
 
Jede Niederlage ist „Unvernunft“ -,
sie gebiert der Unvernunft Zunft,
denn nichts ist sinnvoller als Siegen,
in heißen und in kalten Kriegen.
 
Wann immer Niederlagen gescheh’n,
werden's Unvernünft'ge versteh’n,
aus dem Unwert „Wert“ zu drechseln,
ihr Stroh zu dreschen und häckseln.
 
Türmen sie riesige Berge von Stroh,
es macht als Stroh doch nimmer froh
und scheint es goldig auch im Glanze
der Unvernunft im Nachkriegs-Tanze.
 
Weil die Vernunft den Sieg vermisst,
nach Niederlagen schweigsam ist,
drum wird die Torheit immer lauter,
voll Weisheit dünkt sich jeder Krauter.
 
Er „hat‘s ja immer schon gewusst !“
Und aus dem Wahn, dem irren Frust
entflattern all‘ die Truggestalten,
die Deutschland nun zum Narren halten:
 
„Asyl“-Verrücktheit, „Euro“-Schmarrn,
der „Grünen“-„Linken“ Lügen-Garn,
die teure „Diktatur von Brüssel“,
 „Drogen“ und „Pornos“ Schweinerüssel.
 
 
Die Logik des vernunftlosen deutschen Istzustandes
 
Seit dem Moment der deutschen Kriegsniederlage im Mai 1945 regieren ganz automatisch - denn das ist das Kriegsziel einer jeden Siegermacht - nicht mehr die nationalstaatliche Vernunft bzw. das nationalstaatliche Vorteilsdenken, sondern hauptamtlich die Interessen der Siegermacht, die in keinem Falle mit der Vernunft des niedergeschlagenen Volkes deckungsgleich sein können. Da die nationale Vernunft eine Niederlage erlitten hat, regiert folgerichtig die Unvernunft d.h. die Vernunft der Sieger. Jeder Sieger trägt Sorge, den Besiegten sein eigenes Denken zu diktieren bzw. aufzuoktroyieren. Dazu benutzt er die von ihm gelenkten Medien und die von ihm installierte und kontrollierte Bürokratie. Das zu erreichen ist jeden Krieges unabdingbares Hauptkriegsziel, weswegen ein späterer Sieger das Risiko seines Krieges auf sich genommen hat. Materielle Ausbeutung, Niederhaltung, also Schwächung und Abbau des eigenstaatlichen Empfindens, sind die langfristigen Ziele jeder Siegermacht. Die erste Maßnahme eines jeden Sieges ist das Bemühen, sich als „Befreier“ vom vorausgegangenen politischen Zustand zu etablieren. Dafür korrumpiert er seine ersten Claqueure, indem er allein solche Personen und Gruppierungen in seine neuen Legalitäten einsetzt, welche in den vorausgegangen Verhältnissen ohne Einfluss waren. Da sich aus jeder glorreichen Tat und jedem ruhmreichen historischen Ereignis aus der Vergangenheit einer Nation, spätere Generation seelische Kraft zu saugen fähig werden, die zu einem politischen Wiedererstarken führen konnte, wird jeder Kriegssieger bemüht sein, die Vergangenheit seines unterdrückten Gegners zu verdunkeln, indem er sie besudelt durch übertrieben dargestellte und zusätzlich durch dazugedichtete Schandtaten. Die Verbrechen der Sieger werden hingegen tabuisiert, bagatellisiert oder ihre Darstellung als „Hetzreden“ und „Volksverhetzung“ womöglich unter Strafe gestellt. Bestimmte, die Sieger diskreditierende Zusammenhänge und Geschehnisse, zu beleuchten, soll möglichst unterbleiben, damit die Sieger-Reputation keine Einbuße ihrer angemaßten moralischen Führungsbefähigung erleidet. Wer diese infrage zu stellen wagt, wird als „Revisionist“ oder „Konterrevolutionär“ an den Pranger gestellt, mittels der Begriffe die seine minderbemittelte „Unbelehrbarkeit“ bzw. sein „ewiggestriges“ Denken ausdrücken sollen. Die den Siegern unangenehmen geschichtlichen Fakten und Vermutungen werden im Zuge ihrer Unterdrückung gern als „Verschwörungstheorien“ der Lächerlichkeit überantwortet, um weitere potentielle Rechercheure von Überprüfungen der wahren Sachlagen abzuhalten. Ebenso gehören zu dieserart Intentionen, die Opferzahlenmanipulationen, welche so gehandhabt werden, indem die von Kriegsgewinnern verursachten Opfer kleingerechnet und die den Verlierern angelasteten Opferzahlen in ihren Kommastellen möglichst weit nach rechts verschoben werden. Dieser Prozess wird erfahrungsgemäß dynamisch angelegt, je weiter sich ein Zeitpunkt vom ursächlichen Geschehen wegbewegt und Erlebnisgenerationen aussterben, umso mehr entwickelt sich die Tendenz, die genannten Bezifferungen im beschriebenen Sinne zu manipulieren. Um den unvermeidbar irgendwann aufkommenden Revanchismus einer besiegten Nation nach Möglichkeit nicht gefährlich anschwellen zu lassen, ist der weitdenkende Sieger bestrebt, das unterjochte Volk in seiner Volkssubstanz auszulöschen. Also wird ein Sieger immer bestrebt sein müssen, eine Umvolkung in Gang zu setzen. Die ersten Schritte und Maßnahmen zur Umvolkung wird die rechtliche Gleichstellung des staatstragenden Volkes mit jeglichen fremden Zuzüglern sein, über deren Vermehrung und Erstarkung die Siegernation ihre schützende Hand hält. Dies geschieht unter dem eingängigen Motto: „Alle Menschen sind gleich und folglich haben alle die gleichen Rechte !“ Diese Täuschung und Verfälschung eines Theorems kann in konkreter Realität eigentlich keinerlei Gültigkeit zugemessen werden, denn ganz natürlich hat eben nicht jeder überall das gleiche Recht. In der Stube eines Stubenbesitzers hat allein dieser das Hausrecht und kein anderer. Doch Sieger, die sich ihr Scheinrecht durch kriegerische Brachialgewalt erzwungen haben, müssen darauf bedacht sein, dieses Bewusstsein um das Hausherrenrecht zu verunklaren bzw. endlich aufzulösen. Um die Substanz des besiegten Volkes nachhaltig zu verdünnen, wird die humanistisch verbrämte propagandistische Aufforderung ergehen, fremdes Volkstum bereitwillig zu integrieren, dessen Vorzüge als „Bereicherung der Gesellschaft“ gepriesen werden. Die sog. „Fremdenfeindlichkeit“ muss in einem solchen, vom Sieger kontrollierten Staatsgebilde, als Delikt gebrandmarkt werden und zielgerichtet eines Tages als justitiabel gelten. Eine Steigerungsform muss der „Rassismus“-Vorwurf ins Spiel gebracht werden, denn jegliches völkische Selbstbewusstsein macht sich an der menschlichen Eigenart fest, welche - als angeblich gar nicht vorhanden - überwunden werden soll. Es gehört zum „Re-Education“-Programm („Umerziehung“) der besiegten Nation die absolute Ausblendung des Erfahrungswissens der genuinen Artunterschiede des Menschen. Die diesem Zweck dienende Propaganda zieht alle Register bis zum Versuch der Holzhammer-Verblödug mittels dreistester Aussagen von der Art: „Es gibt keine Rassen !“ Obschon für jeden halbwegs Gebildeten die Differenzen zwischen einem Eskimo und einem Bantuneger nicht zu leugnen sind, werden schwächere Geister - wenn nicht überzeugt, so doch verunsichert und eingeschüchtert - ist doch aus diesem didaktischen Imperativ die Drohung gegenüber jeglichem Widerspruchsversuch unschwer herauszuhören. Der Überfremdungsprozess geht in der Regel zunächst, schleichend beginnend, in immer wirkungsvollere Stufungen über, indem mit artähnlichen Zuwanderern die Anfangsgewöhnung vollzogen wird, dann immer fremdrassigere Einmischungen erfolgen und dann eine sich steigernde Vermischungsmoral etabliert wird, bis der Mischtypus als anzustrebendes Ideal zu gelten hat. Vielfältig werden die Programme angelegt sein müssen, welche Menschen zur Vermischung und damit zur Selbstabschaffung animieren, dazu gehören zunächst der schulische Wegfall von „Heimatkunde“ und „Geschichte“, in erster Linie aber jegliche Förderung der Reisebranche, touristische Fernreisen, Schüleraustausche, Studienlehrgänge in anderen Ländern, Fernaufenthalte durch „Entwicklungsdienste“, nachhaltige Vermittlung der Fremdsprachlichkeit, Spendenverträge für Kinder der sog. „Dritten Welt“ und Adoptionen fremdartiger Jugendlicher, gleichzeitig aber auch Weglenkung von der Muttersprache, Zerstörung der Spracheinheitlichkeit durch „Rechtschreibreformen“ und Bestrebungen für die Abschaffung des Studienfaches „Germanistik“. Da sich die folgenden bastardierten Generationen, einer gründlich veränderten Gesellschaft, nicht mehr mit der originären Ursprungsnation identifizieren können, löst sich der befürchtete Revancheimpuls von selbst auf und der Sieger ist am Zielpunkt seiner mehr oder minder wahrnehmbaren oder getarnten Besatzungspolitik angelangt. Um das unterworfene Volk von den Realitäten seiner schrittweisen Abschaffung abzulenken und möglichst lange hinweg zu täuschen, muss für „Brot und Spiele“ und Drogenkonsum gesorgt werden. Flankierende Maßnahmen einer solchen Politik sind unabdinglich zwei zu propagierende Bewusstseinsänderungsbestrebungen, nämlich 1. Abbau der Wehrwillig- und Wehrtüchtigkeit der männlichen Jugend und 2. die geförderte Dirnengesinnung der weiblichen Jugend. Beides wird durch eine als „zeitgemäß“ angepriesene sexistische Dominanz im Alltagsdenken bewerkstelligt. Dafür müssen die seit Urzeiten missbräuchlich gehandhabten Grundpostulate herhalten: „Liebe und Frieden“, als vermeintliche Hauptstützen beim Aufbau einer „besseren Welt von morgen“, die primär für den Sieger eine sicherere Welt sein soll. Jeder Sieger baut die bisherigen staatstragenden Eliten so weit wie möglich ab, indem er ihnen den Prozess macht, sie an den Galgen bringt, sie diskreditiert, möglichst der Verachtung und der Lächerlichkeit preisgibt. Neue, mit dem Sieger kollaborierende Eliten, werden aufgebaut, die aus den bisherigen unterprivilegierten, proletarischen Unterschichten emporgehoben werden. Weil diese Emporkömmlinge nach jeder völkischen Niederlage allein den Siegern ihren neuen Status verdanken, mit seinen diversen Privilegien und materiellen Vorteilen, halten sie fest zum Landesfeind, gegen die eigene Volksvernunft. Allein die Logik bzw. Vernunft der Kriegssieger von 1945 zeichnet verantwortlich für die heutigen Zustände des stetigen Niederganges Restdeutschlands in der Atmosphäre bundesrepublikanischer Unvernunft.

 

 

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