DAS „EURO“-DESASTER

 
 
 
DAS „EURO“-DESASTER
 
Ich bin nicht Doktor Adenauer,
trotzdem bin ich meistens schlauer.
Wie ist das nur, wo kommt das her,
wieso weiß ich meistens mehr ?
smiley
Der „Euro“ wurde eingeführt,
sofort hab‘ ich es klar gespürt,
nahm mir auch sogleich den Mut,
bekannte frei: „Das geht nicht gut !“
 
Ein Banker widersprach mir stur:
„Das kapiert der Fachmann nur,
den Vorteil wirst Du nicht gewahr,
das wird erst in 10 Jahren klar !“
 
Ich war niemals fix mit Zahlen,
konnte damit niemals prahlen,
doch bei einem Währungs-Topf,
ist einer stets der dumme Tropf.
 
Wer den dicksten Einsatz schenkt,
die starke D-Mark reinversenkt,
der ist wahrlich der Bekloppte,
und bleibt allzeit der Gefoppte.
 
Wenn Habenichtse gütlich teilen,
auf das Geld der Reichen peilen,
dann ist der Lohn des Fleißes hin,
saugt ja der Faule auch Gewinn.
 
So ist der „Euro“, klar genug,
nichts als ein großer Volksbetrug,
und sein einziger Lebenszweck,
ist Abgabe vom deutschen Speck.
 
Das nannte einstmals man Tribut,
der wurd' erpresst und tat nie gut,
denn am deutschen Geldes Wesen
will möglichst alle Welt genesen !
 

Dr. Daniel Stelter: „Das Märchen vom reichen Land: Wie die Politik uns ruiniert“ >>

https://www.youtube.com/watch?v=n0Et7SudXb0

 
Der „Euro“ wurde am 1. Januar 2002, als Bargeld eingeführt,
er ist also jetzt erst 15 Jahre jung und schon auf den Tod erkrankt !
 
 
01.01.2018 - „Der Euro ist gescheitert“: Wirtschaftsprognosen für Europa (In Auszügen nach: dpa/Britta Pedersen) Es wird gezündelt, Geld gedruckt und Krisenbanken gerettet - das geht nicht länger gut. Die Folge: das Scheitern des Euro. Das glauben die Ökonomen und Autoren Matthias Weik und Marc Friedrich. Doch auf Europa kommt laut ihren Prognosen in den nächsten Jahren noch mehr zu. So lange es innerhalb der EU keine einheitlichen Steuersätze sondern Steueroasen wie Italien, Malta, Niederlande, Irland gibt, kann und wird sie nicht langfristig bestehen. Heute ist die EU ein „Big Deal“ für Großkonzerne und Superreiche und ein schlechtes Geschäft für uns Steuerzahler. Die Zinsen sind weiterhin bei null und werden dort auch noch sehr lange bleiben und die Preise steigen weiter. Heute liegt die Inflationsrate bei 1,9 Prozent und der „Internationale Währungsfonds“ (IWF) fordert, dass sich deutsche Sparer für längere Zeit trotz Nullzinsen mit stärker steigenden Preisen abfinden sollen. Bis heute hat uns Sparer die irrsinnige EZB-Notenbankpolitik über 436 Milliarden Euro gekostet.
 
Unvermindert versucht die EZB und die nationalen Notenbanken die Krise mit der Druckerpresse zu lösen. Bis Ende 2017 hat die EZB knapp 2,2 Billionen Euro aus dem Nichts erschaffen. Inzwischen hat die EZB was das Volumen der Bilanzsumme anbelangt, selbst die US-Notenbank FED überholt. Dennoch wird fleißig weitergedruckt. Niemals in der Geschichte der Menschheit wurde eine Krise nachhaltig mit der Notenbankpresse gelöst. Offensichtlich läuft es in der Eurozone nicht so prächtig, ansonsten wäre das Aufkaufprogramm längst gestoppt und der Leitzins erheblich erhöht. Beides wird jedoch auch 2018 nicht geschehen. Obendrein werden die „Target2-Verbindlichkeiten“ weiter steigen. Nach einem Rekordstand 2017 in Höhe von 855 Milliarden Euro werden wir 2018 neue Rekordstände sehen. Dieses Geld werden wir niemals wieder sehen und können wir heute bereits der deutschen Staatsverschuldung hinzuaddieren.
 
Schon heute ist der „Euro“ als Motor der Integration grandios gescheitert. Zu diesem Ergebnis kommen ausgerechnet Ökonomen der EZB die es in ihrer Studie erkannt haben. Auch wie von der Politik immer wieder behauptet ist Deutschland eben nicht der große Euro-Gewinner, denn seit Euroeinführung ging es mit dem deutschen Wohlstand in Relation zur gesamten EU bergab. 1998 lag das BIP pro Kopf in Deutschland bei 125 Prozent des Schnitts, Ende 2016 nur noch bei 123 Prozent. Mehr denn je wird ersichtlich, dass der Euro Europa trennt anstatt es zu einen und folglich ist ein Ende der Eurozone absehbar. Man darf von drei bis fünf Jahren ausgehen. Während Griechenland BRD-Medien Fortschritte bescheinigen, zeichnen die Daten des griechischen Finanzministeriums zum Bruttoschuldenstand der Zentralregierung in Athen ein anderes Bild. Zuletzt im dritten Quartal 2017 stieg der Bruttoschuldenstand auf 326,114 Milliarden Euro. Das bisherige Allzeithoch lag im 4. Quartal 2011 bei 367,978 Milliarden Euro. Nach dem Schuldenschnitt ging es auf 280,292 Milliarden Euro im 1. Quartal 2012 abwärts. Griechenland ist nach wie vor Bankerott. Dennoch erhält das Land laufend neues Steuergeld. Ende Juni stimmte der Haushaltsausschuss des Bundestages der Auszahlung aus dem Euro-Rettungsfonds zu, obwohl vom „IWF“ bis heute kein Geld fließt. Folglich kann Griechenland weitere Hilfen erhalten. Es ist an der Zeit, dass auch Abgeordnete mit Haus und Hof für ihre Entscheidungen haften müssen.
 
Wie kann es sein, dass jetzt im Falle von Griechenland seit Jahren Insolvenzverschleppung betrieben wird. Wir werden das Geld von Griechenland niemals wiedersehen, wenn nicht einmal Deutschland als Exportweltmeister in Rekordjahren mit Rekordsteuereinnahmen und Rekordüberschüssen einen Cent Schulden zurückbezahlt. Lächerlich sind die Gewinne (1.34 Milliarden Euro), die Deutschland mit den Griechenlandanleihen verdient hat. Sie stehen in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Risiken des faktisch bankrotten Landes. Der Schuldenschnitt Griechenlands muss und wird kommen. Vom im „Aufschwungs-Europa“ kann in Italien nicht die Rede sein. Die Bruttoverschuldung des italienischen Staates ist mittlerweile bei 2,28 Billionen Euro angelangt. Die „Target2-Verbindlichkeit“ der italienischen Zentralbank (Banca d’italia) ist im Monat November 2017 auf den Höchststand von 435,883 Mrd. Euro gestiegen. Erneut müssen die Steuerzahler für die Rettung von zwei Banken bluten. Die Regierung stellt bis zu 17 Milliarden Euro für die Institute „Veneto Banca“ und „Banca Popolare di Vicenza“ bereit. Die „EZB-Bankenaufsicht“ hat diese als wahrscheinlich nicht mehr überlebensfähig eingestuft. Das Vertrauen in die Märkte, in die Zentralbanken und das Geldsystem an sich schwindet kontinuierlich - und zwar auf globaler Ebene. Das Geldsystem befindet sich im Endspiel.
Pin It