BLUTGRUPPEN-DIÄT

 

 
 
BLUTGRUPPEN-DIÄT
 
 
Hast Du Rasse, bist Du Klasse,
oder eine trübe Tasse ?
Trübe Tassen, klare Tassen,
Menschen aller Altersklassen,
die da hasten durch die Gassen,
zwischen allen Rassen-Massen,
sind im Urgrund zu erfassen,
was sie mögen, was sie hassen,
ob sie hungern oder prassen,
kriechen zu den Krankenkassen,
wenn wir dieses nie verpassen,
um die Wahrheit nicht zu lassen,
zu erseh’n die Rassen-Klassen,
dass die Arten all’ der Rassen,
nur korrektes Fressen fassen.
 
Rassen könnte man vergessen,
wär’ nicht jedem zugemessen,
richtiges und falsches Essen,
denn in langen Welt-Prozessen,
der verschiedenen Adressen,
ob in Hongkong oder Hessen,
wo der Steinzeitmensch gesessen,
gab es kaum das gleiche Fressen,
so dass heute noch indessen,
oft des Blutes Gruppen stressen,
das sind niemals Petitessen,
lehren die Gesundheits-Messen,
weil nach jedermanns Ermessen,
therapeutischer Interessen,
sehr wichtig wäre unterdessen,
was wir in die Blutbahn pressen.
 
 

Karl Landsteiner (1868-1943) entdeckte 1901 das AB0-System der Blutgruppen und erkannte, dass die Bluttransfusion zwischen unterschiedlichen Blut-Typen zur Verklumpung bzw. Blutzerstörung führt (Gruppe O nannte er C). Ludwig und Hanna Hirschfeld bot sich während des Ersten Weltkriegs die glückliche Gelegenheit, Soldaten aus 16 Nationen in Mazedonien auf ihre Blutgruppenzugehörigkeiten hin zu untersuchen, wodurch sie zu dem Schluss gelangten, dass von Blutgruppen auf Rassezugehörigkeiten zu schließen sei. Ludwig Hirschfeld (1884-1954) hatte schon erkannt, dass die Blutgruppen klimaresistent sind, so dass keinesfalls von nur einem Menschheitsursprung ausgegangen werden darf, zumindest sind zwei völlig unabhängig voneinander gebildete Ur-Rassen – der A-Blut- und B-Blut-Typ – anzunehmen, deren Blut sich wegen ihrer Grundverschiedenheit gegenseitig abstößt. Eine kritische Betrachtung zur Forschungsgeschichte schrieb Myriam Spörri in, „Reines und gemischtes Blut: Zur Kulturgeschichte der Blutgruppenforschung, 1900 - 1933“, 20013

 

Die Blutgruppendiät des amerikanischen Naturheilkundlers Peter J. D’Adamo basiert auf der Grundthese, dass bestimmte Proteine (Lectine) in die Blutbahn gelangen, dort die Blutzellen verklumpen und dadurch letztendlich den Körper schädigen. Welche Lectine unser Blut schädigen, hängt danach von der jeweiligen Blutgruppe der einzelnen Personen ab. Es unterscheiden sich die Blutgruppen A, B, AB und 0 durch das Vorhandensein oder Fehlen von Antigenen (Oligosacchariden) auf den roten Blutkörperchen. Die Ernährungslehre geht davon aus, dass unpassende blutgruppenspezifische Lectinbindungen zu gesundheitsschädigenden Verklumpungen führen, die einen verlangsamten Stoffwechsel zur Folge haben, der u.a. zu Gewichtsproblemen führt. Es werden daher für jede der 4 Hauptblutgruppen anhand der enthaltenen Lectine geeignete und ungeeignete Lebensmittel zusammengestellt. Würde sich jeder Mensch gemäß seiner Blutgruppe ernähren, so wäre nicht nur Übergewicht und Verdauungsprobleme zu lösen, sondern ebenso die Erkrankungen wie Krebs und Diabetes positiv zu beeinflussen. Ob ein Lebensmittel für eine bestimmte Blutgruppe geeignet ist, hängt damit zusammen, welche Lebensumstände herrschten, als sich die einzelnen Blutgruppen entwickelt haben.

 
Der gesellschaftswissenschaftliche Diskurs, der lange Zeit von dem unsinnigen Modell beherrscht wurde, Kinder kämen gewissermaßen als unbeschriebene Blätter auf die Welt, hat der alten Weisheit und ihrer modernen wissenschaftlichen Bestätigung Platz gemacht, dass der Mensch, wie ausnahmslos alle Lebewesen, weitgehend durch sein mitgebrachtes Erbgut geprägt und gesteuert wird. Dazu gehören Neigungen, Bedürfnisse, geistige und emotionelle Fähigkeiten sowie Krankheitsvorbestimmungen und -anfälligkeiten. Der Mensch ist seiner genetischen Art gewissermaßen ausgeliefert und kann daraus nicht austreten, wie aus einem Verein. Seine Rassenmerkmale kennenzulernen, ist das klügste Verfahren Schaden für sich abzuwehren. Vorbildlich handeln beispielsweise Juden im Umgang mit ihren rassischen Belastungen. So neigt der Volkszweig der askenasim’schen Juden zur Nervenkrankheit Tay-Sachs, die bei Säuglingen schon in den ersten Lebensmonaten zu Erblindung, Lähmung und Verfall führt. Dazu kommt es jedoch nur dann, wenn beide Eltern das schädigende Gen besitzen. Um die Verbreitung zu vermeiden, betreiben Juden der ganzen Welt seit vielen Jahren eine genetische Familienplanung, dafür werden die relevanten Informationen der Gemeindemitglieder schon im Jugendalter im Computer gespeichert. Will ein Askenasim heiraten, erhält er die Information, ob das mit dem Wunschkandidaten erlaubt oder nicht angeraten erscheint. Die Hirnforschung hat herausgefunden, dass die Qualität der Nervenfortsätze (Axone) im Gehirn, welche von Genen festgelegt wird, dafür verantwortlich ist, wie intelligent ein Mensch ist. Die Axone sind mit einer isolierenden Schicht aus Myelin umhüllt. Je dicker diese Schicht ist, desto schneller werden die Nervenimpulse weitergeleitet und desto intelligenter ist der Mensch.Bei den Zuordnungen von Rassen und dem sich daraus ergebenden AB0-Blutgruppensystem dürften - bei aller Vorsicht - folgende Definitionen als wahrscheinlich gelten: Als Haplogruppe wird eine Gruppe von menschlichen Haplotypen bezeichnet, die gemeinsam spezifische Positionen auf einem Chromosom besitzen. Die Ur-Indogermanen, Kelten und Germanen gehörten der Haplogruppe „R1a“ an, für die typisch sind: hell- bis mittel- oder rötlich-blond, blauäugig, die Haut teils sommersprossig, schmaler Langkopf und langes Körperskelett. Die Blutgruppenzugehörigkeit der indogermanischen Europiden ist A1+. Da die Blutgruppe 0 in Europa am seltensten ist, wäre zu schließen, dass sie nicht- bzw. vorindogermanischer Herkunft ist. In Osteuropa ist die Blutgruppe B häufiger als im übrigen Europa, was auf die Einwanderung von Asiaten hinweist. Bei der Blutgruppe AB handelt es sich um eine Mischrasse von Alteuropäern und mongoliden Zuwanderern (Hunnen, Mongolen, Türken).
 
 
Nach D’Adamo entwickelte sich die Blutgruppe 0 vor 40.000 Jahren, als das Leben im Wesentlichen aus der Jagd bestand. Neandertaler, Schwarzafrikaner, Australier, Indios, Basken, auch die Südtiroler Eismumie hatten/haben Blutgruppe 0. Entsprechend sollen die Menschen mit dieser Blutgruppe Fleisch gut vertragen. Aber auch der Rest der damaligen Lebensumstände soll übernommen werden. So soll statt der Jagd vermehrt Sport getrieben werden. Die indogermanische Blutgruppe A (meint D’Adamo) entwickelte sich vor ca. 20.000 Jahren, zur Zeit, als sich der Ackerbau etablierte. Entsprechend gut werden Getreide- und Milchprodukte vertragen. Allerdings steht die Auffassung, dass primär Blutgruppe 0 die ursprüngliche Blutgruppe sei, der aktuelle Wissenschaftsstand entgegen, der eher davon ausgeht, dass schon die frühen Jäger und Sammler - aus denen die Indogermanen hervorgingen - der Blutgruppe A angehörten, folglich dürfte Fleischgenuss im Maßen auch für Gruppe A verträglich sein. Träger der Blutgruppe B, die sich vor ca. 10.000 bis 15.000 Jahren im Himalaja entwickelte, dürfen, weil besonders anpassungsfähig, nahezu alles essen. Die Blutgruppe AB soll sich erst vor 1.000 Jahren entwickelt haben. Träger dieser Blutgruppe müssten eine Art Mischkost aus A und B zu sich nehmen. Da Menschen mit der Blutgruppe AB keine A- und B-Antikörper im Blut besitzen, sind sie nach D´Adamos Lehre besonders geschützt gegen Autoimmunerkrankungen, weil das Immunsystem weniger stark ausgeprägt ist. Da damit aber auch eine Gefahr für die Ausbreitung von Krebszellen einhergehen soll, wird vorgeschlagen, vermehrt tumorhemmende Nahrungsmittel zu verzehren.
 
 

Für die einzelnen Blutgruppen können folgende Lebensmittel empfohlen werden:

 

Blutgruppe 0: Der Fleischesser. Milchprodukte verträgt er nur schlecht. Auch einige Hülsenfrüchte und Getreidesorten, z. B. Bohnen und Linsen, sind für den Stoffwechsel ungeeignet, während Obst und Gemüse gut verträglich sind. Insgesamt sind tierische Proteine wie Fleisch und Fisch zu empfehlen.

Blutgruppe A sollte eine vegetarisch betonte Ernährung mit viel Getreide, Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst bevorzugen. Völlige Zurückhaltung ist auch bei Fisch, Fleisch und Milchprodukten keineswegs geboten. Es heißt lediglich: Maßhalten !

Blutgruppe B verträgt Lamm, Wild, Hammel und Tiefseefische wie Lachs und Kabeljau besonders gut. Hühnerfleisch und Schalentiere sollten gemieden werden und Getreide und Hülsenfrüchten reduziert verzehrt werden. Milch, Gemüse und Obst sind gut verträglich.

Blutgruppe AB sollte vorwiegend auf vegetarische Kost zurückgreifen. Gelegentlich sollten auch Fleisch und Milchprodukte verzehrt werden.

Die Blutgruppendiät wird laufend weiterentwickelt, alles ist noch im Fluss. Eine genauere Typisierung wurde von Peter J. D’Adamo als Genotype-Diät veröffentlicht. Weitere Informationen hierzu sollten ständig aktuell abgefragt und gegeneinander abgewogen werden !

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