02.03.2022
 
Eine nicht ganz ernstgemeinte Parodie zum Geschlechterverhalten.
 
 
HABEN + BEHERRSCHEN
 
Unterschiedlich sind Geschlechter,
kein‘s ungerechter, kein's gerechter !
Doch ihre Grundbedürfnis-Fragen,
können zumeist sie selbst nicht sagen.
 
Schauen wir Männern auf die Gründe,
in ihre tiefsten Seelen-Schlünde,
erscheinen uns die Tollen-Dollen,
als solche die nur habenhabenwollen.
 
Sie seh‘n der Weiber Titten wippen
und ihre schwellend-roten Lippen -,
das ist so schön begehrenswert,
wer‘s Liebe nennt liegt da verkehrt.
 
Das ist ein schlichtes Haben-Gieren,
nur der Brauch zwingt zu Manieren.
Und gäb‘ es keine Strafanstalten,
versänk‘ die Welt in Mann-Gewalten.
 
Sind Männer einmal aller Regeln frei,
beginnt die Haben-Haben-Wüterei,
sie balgen sich gleich wie die Ratten,
bis sie Gewinn und Sterben hatten.
 
Das ist des Mannes ganze Qual:
Größenwahn und Femme fatale.
 
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Weiber sind die Scheinbarfrommen,
mitnichten geht‘s um‘s Habenwollen,
Frauen sind nicht so grob bei Sinnen,
woll'n auf die feine Art gewinnen.
 
Ihnen geht’s in Seelen-Grotten -
von Eskimos bis Hottentotten -
die Männer möglichst einzupferchen,
von Hirn bis Penis zu beherrschen.
 
„Haben“ ist den Frau‘n nicht wichtig,
schön ist es, ist ihr Kerl recht tüchtig.
Bessergestellt sollt‘ er schon sein;
denn damit lebt das Weib auch fein.
 
So ergänzen sich wohl Mann mit Frau:
Er „hat das Ding“ und Sie ist schlau.
Sie zieht ihn mit dem Nasen-Ring,
so lang‘ hin, bis Er Feuer fing.
 
Dann kann Sie herrschend dirigieren,
wofür sich Frauen nie genieren.