20.08.2022

Elefanten-Frucht.JPG

Die kolumbianische Bikini-Schönheit Francia James besucht einen Safaripark 

DIE WUNDER-FRUCHT

Das Schönste sind des Weibes Brüste,
in ihrer runden, weichen, glatten Fülle
und ihrer süßen Nahrungsquelle
unter der zauberhaften weißen Hülle.

Die Liebesäpfel der Unsterblichkeit,
beschrieben alle holden Dichter.
Den schönsten Rosenkranz als Preis
erkannten jene urteilsfesten Richter.

Doch Schmeichelworte reichen nicht,
diese Magie der Sanftheit zu erfassen,
allein das Streicheln und das Küssen,
mag mehr zu solchen Früchten passen.

Und feine-feste, rosenfarb‘ne Knospen
laden Bewunderer ein, zum Kosten.
Lasst euch nur dauerhaft begeistern,
so wird die Seligkeit unmöglich rosten.

Es sind der Hesperiden Zauberfrüchte,
die selbst der Götter Leben längen,
denn das Gedeihen, sei es hoch und tief,
muss erst an solchen Äpfeln hängen.

Nymphen der Venus oder der Peratha,
wie man die Lebensmutter nannte,
auch weiße Frija, Gerda und Iduna,
hüteten den Garten den man kannte.

Dies‘ Eiland im Meer der Hyperboreer,
man hieß es „Avalon“, die Apfelinsel,
verklärte sich zum nährenden Paradies,
mit köstlich-süßem Milch-Gerinnsel.

Tief ist der Mythos, die Legenden weit,
im Sinnen wird uns die Erkenntnis reifen.
Derweil ein nüchternes Rüsseltier es mag,
spontan nach solchen Früchten greifen.

Die Hesperiden sind die Nymphen als deren Vater Atlas und deren Mutter Hesperos, der Abendstern, galten. Die weibliche Verkörperung des Abendsterns ist die römische Venus, die als Mutter der Volkes betrachtet worden ist. Der Aufenthalt der Hesperiden war für die Griechen der fernste Westen, im Okeanos (Atlantik), über dessen Weg man zu den sagenhaften Hyperboreern gelangen konnte. Um die Hesperiden und um ihre prominenteste Schwester Erytheia kreisten die Geschichten, mit den Rindern des Riesen Geryon, des äpfelbewachenden Drachen Ladon und dem Becher des Sonnengottes, den Herkles für seine Fahrt nach Erytheia erhielt. Es wurden unterschiedliche Wohnorte jeweils am Rande der den Griechen bekannten Erde genannt: zuerst „jenseits des Okeanos“, dann „auf dem Atlas bei den Hyperboreern, also auf einer der Inseln im Atlantik. Wahrscheinlich war Helgoland in der deutschen Bucht oder Südwest-Skandinavien gemeint. Helgoland ist aus den Quellen als „Apfelinsel“ zu identifizieren. Avalon kommt von keltisch (kymrisch) abal („Apfel“) oder aball („Apfelbaum“), mittelkymrisch afallach, neuwalisisch afal, auch afall (siehe auch Afallach). Im eddischen Mythos ist die Göttin Idun oder auch lateinisch Iduna (altnordisch Iðunn „die Erneuernde, die Verjüngende“) die weibliche Macht der Jugend und der Unsterblichkeit, also eine der Verkörperungen der gemeingerm. Göttin-Volksmutter Frija. In den ODING-Runen, des luni-solaren Kalendariums des Heiligen Jahres, erscheint sie auf 11. Position als Perðo/Peratha/Bechta (die Weiße), mit ihrem Schalen-Symbol, in der Mitte des Wonnemonats Mai, mit dessen Beginn für unsere germanischen Vorfahren das Sommerhalbjahr seinen Anfang nahm.

Das Svipdagsmál (zu deutsch Svipdagslied oder Svipdags Sprüche) ist der Titel, unter dem zwei eddische Götter-Lieder aus dem 13./14. Jh. - Grógaldr und Fǫlsvinnsmál - zusammengefasst werden. Sie behandeln die Brauterwerbung für den Sonnengott Fro/Freyr seines Boten Svipdagr, um Menglǫð bzw. die Erdenfrau Gerda. 11 goldene Äpfel bietet Svipdag als Brautwerbegeschenk an. Da erscheint sie wieder, die Zahl 11, im Zusammenhang mit der germ. göttlichen Lebensmutter.