KARATE-BEATE

 
KARATE-BEATE

Fast jeden Abend mit Beate,
üb’ ich hemmungslos Karate -,
da hängt so viel Freude dran,
für sie als Frau und mich als Mann.

Will ich oftmals Sex von ihr,
übermannt mich wilde Gier -;
greif’ ich frei nach ihrem Bauch,
stößt sie nach dem meinen auch.

Um den Griff nach ihren Titten,
wird bald schonungslos gestritten -,
möcht’ ich ihre Schulter küssen,
krönt sie meinen Kopf mit Nüssen.

Dem Beatchen macht das Spaß,
sie ist Jäger -, ich der Has’ -,
sie schlägt mich mit harten Ecken,
auf mir blühen blaue Flecken.

Dann springt sie zur Riesenschere,
kombiniert mit Rückwärtskehre,
dass ich zapple zwischen Beinen,
meine Augen quellen -, weinen.

Fasst sie mich mit Schenkelzange,
wird es mir im Busen bange -;
Muschi stranguliert den Hals,
Luft bekomm’ ich keinesfalls.

Doch das sind die Augenblicke,
dass mir meiner Psyche Tücke,
sendet Glut und Lust und Wut -;
Beates Kampfstil tut mir gut.

So zieht jeder von uns beiden -
könnten gern es frei beeiden -
echten, puren Lustgewinn,
aus dem Karate-Doppelsinn.

Weil Sie liebend nach mir hackt,
ich's genieße -, pudelnackt,
funktionier’n wir gut als Paar,
immerhin schon fast ein Jahr.
 
PS: Alles frei gefunkert !