MEINE LEHRERIN

MEINE LEHRERIN
 
Dass ich nichts geworden bin,
das liegt an meiner Lehrerin !
So wie sie an der Tafel stand,
raubte sie mir den Verstand.

Ihr kurzer Rock war gürtelgleich,
darüber bebte lockend weich,
des rosaroten Bäuchleins Haut,
aus dem der süße Nabel schaut’.

Die langen Beine bis zum Po,
auf einzigartigem Niveau,
die renkten sich verführerisch,
saß sie graziös auf ihrem Tisch.

Stets da sie ein Problem besann,
zog sie ein Knie zum Busen an,
ihr Slippi war vom reinsten Weiß,
mir wurde kalt, mir wurde heiß.

Am meisten täte ich’s begrüßen,
fiel ihr die Kreide mal zu Füßen,
dann bückte sie sie sportlich tief,
war sie kokett, war sie naiv ?

Ich wusste nie was sie empfand,
doch ich war außer Rand und Band,
kaum hielt es mich auf meinen Sitz,
ich war so rattenscharf und spitz.

Ich hoffte immer auf die Pause,
dort im Gedränge, noch im Hause,
berührt’ ich sie mit süßer Scham,
bevor ich auf den Schulhof kam.

Ich drückte mich dicht an ihr Kleid,
und stammelte: „Es tut mir leid !
Die hinter mir, die taten stoßen,
es war’n die rüpelhafte Großen !“

Die Schulzeit ging im Flug dahin,
es blieb nichts haften mir im Sinn,
als nur die Kurven einer Frau -,
so blieb ich blöd’ u. wurd’ nie schlau !
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