DIE PFUNDE DER FRAUEN

 
DIE PFUNDE DER FRAUEN

Männer haben die Moneten,
Frauen doch die Qualitäten -,
in Gestalt der schönen Pfunde,
eingepackt ins dralle Runde.

Drum sind Frauen so gewichtig,
ebenfalls dazu auch tüchtig,
können mit den Pfunden wuchern,
lassen Männerherzen puchern.

Sehen Männer die Gewichte -
steinzeitalt ist die Geschichte -
spür’n sie Hitze in den Därmen,
rüttelt sie ein wildes Schwärmen.

Männer können es nicht fassen,
geradeso nicht unterlassen,
die Gewichte zu bestaunen,
gierig wie die alten Faunen.

In dem Zustand werden Macker,
abhängig wie Windel-Kacker,
die nach ihrer Mammi weinen,
wie die nuckelsücht’gen Kleinen.

Und je schwerer Brüste sind,
um so mehr erhofft das Kind -,
denn so einfach ist der Schluss:
Große Brust gibt mehr Genuss.

Das verursacht frühe Prägung,
logisch folgert die Erwägung:
Voll und dick das Saft-Ressort,
rinnt mehr Milch daraus hervor.

Frauen kennen ihre Stärken,
sind bereit zu Mutters Werken,
wuchern gut mit ihren Kullern
und den rosaroten Schnullern.

Ganz klar ist, was jeder weiß,
jedes Ding hat seinen Preis -,
auch die dicken runden Dinger,
sind im Preise nicht geringer.

Nichts im Leben wird verschenkt,
selten wird ein Preis gesenkt,
auch das was die Frauen bieten,
muss Mann kaufen, oder mieten.

Männer hatten die Moneten -,
woll’n der Frauen Pfunde kneten,
wofür sie immerzu berappten -,
Frauen ihren Zaster schnappten.