FRÜHKINDLICHE PRÄGUNGEN

 

FRÜHKINDLICHE PRÄGUNGEN

Wenn Klein-Erna böse war,
kam der gestrenge Opapa,
reckte dann mit weitem Schwinger,
hoch empor den Zeigefinger:

„Ernachen, Du warst nicht lieb,
warst ein schlimmer Zuckerdieb,
auch die Schule tät'st Du schwänzen
trage jetzt die Konsequenzen !

Das wird mit Dir immer bunter,
zieh’ sofort Dein Höschen runter,
auch alles Übrige hinweg,
mache frei den Popo-Speck !

Leg’ Dich mir hier über’s Knie,
Du weißt genau, ich mag das nie,
aber Strafe muss ja sein,
dann ist Dein Konto wieder rein !“


Der gute Opa liebt’ die Bäckchen,
Erna rieb derweil ihr Schneckchen;
beide fühlten sich verbunden,
Seufzer täten es bekunden.

Längst ist Erna voll erblüht,
stets, wenn ihr Verlangen sprüht,
braucht sie Knie eines Mannes,
sei es Frieder, Rolf, ob Hannes.

Wenn sie Hände klatschen hört,
ist sie halbwegs schon betört -;
auf den Knien mag sie bleiben,
denn das Feinste ist das Reiben.

Kürzlich kam mir die Erwägung,
jede Frau kennt eine Prägung -;
wer die weiß, das ist kein Scherz,
der erreicht ihr Frauenherz !

 

 

PS: Jeder Mensch erfährt derartige frühkindliche Prägungen, natürlich nicht allein Frauen !

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