„Weißkraut“, „Neger“ und „Karottenkopf“


Erneut urgroßvaterbärtige Medien-Hetze gegen AfD !
Wie ist es sachlich zu vertreten, dass „Halb-Neger“ eine Beschimpfung wäre ?
Fände „Halb-Schwarzer“ bessere Zustimmung bei den ewigen Hetzern ?
 
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Der dunkelhäutige Roberto Blanco wurde vom bayrischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in der Sendung „Hart aber fair“ einmal als „wunderbarer Neger“ bezeichnet. Eine maßlose linkstendenziöse Kritik setzte ein, deren Berechtigung Blanco nicht einsehen konnte. - Roberto Blanco: „Der Ton macht die Musik. Immer. So wie Joachim Herrmann das gesagt hat, war das nicht böse oder rassistisch gemeint. Er hat gesagt, ich wäre ein wunderbarer Neger. Wenn ich zu Ihnen jetzt sage, Sie sind ein wunderbarer weißer Mann, dann wären Sie auch nicht beleidigt.“
 
Gälte es als rassistische Beleidigung, diesen süßen Karottenkopf „Karottenkopf“ zu nennen ?
Nee !
Warum sollte es dann als Beleidigung gelten, einen Neger „Neger“ zu heißen ?
 
 
„Weißkraut“, „Neger“
und „Karottenkopf“
 
Immer wieder herrscht Geschrei:
„Da war ein falsches Wort dabei !“
Nennt einer gar den Neger „Neger“,
gilt der heute schon als Schräger.
 
Was soll nur dieser Firlefanz,
die Wortklauberei, der Eiertanz ?!
Ein Schimpfwort war der „Neger“ nie,
anders als wenn wer „Nigger“ schrie.
 
Doch waren „Nigger“ in Deutschland
als Schmähung völlig unbekannt.
Wir spielten auch mit Braunen Klicker,
doch wir schimpften keinen „Nigger“.
 
Wir sprachen wohl vom „Negerkind“,
auch von „10 Negerlein“ bestimmt,
und wünschten vom „Sarotti-Mohr“,
er stünd‘ als Spender vor dem Tor.
 
Wir neckten keine dunklen Männer,
wir waren keine Menschenkenner,
uns galten die „USAFE“-Macker,
schwarz und weiß, als fremde Kacker.
 
Jedoch wir neckten Nachbarskinder,
der Kinder Spott ist nie gelinder -,
je nach Haarfarb‘ und Figur
verhöhnten wir des Freund‘s Natur.
 
Die Blonden hießen „Weißkrautköpfe“,  
„Karottenkopf“ die roten Schöpfe,
ein Italiener hieß „Spaghetti“,
‘ne Sommersprossige war „Konfetti“.
 
Und keiner ist daran gestorben,
wir feixten drüber, unverdorben -;
und heute hält man ein Geschiss
beim „Neger“-Wörtlein ganz gewiss.

 

03.01.2018 - Noah Becker, der halbblütige Sohn von Tennislegende Boris Becker, wurde als „Halb-Neger“ bezeichnet, worüber sich der Gutmensch und Schauspieler Til Schweiger sehr aufregte. Noah Becker, der gern mal negative Schlagzeilen macht, hatte in einem Interview den Unsinn von sich gegeben, Berlin sei im Vergleich zu London oder Paris eine „weiße Stadt“ und schmollte, er selbst sei „wegen meiner braunen Hautfarbe attackiert worden“. Eine Stadt wie Berlin, die von Türken und Ausländern aller Schattierungen nur so strotzt, eine „weiße Stadt“ zu nennen, entbehrt nicht einer gewissen Komik, hat Noah Becker Wahrnehmungsprobleme ? Dass es, wie in jeder westlichen Großstadt - auch in London - so gut wie rein „weiße“ Wohngegenden gibt, sollte auch Herren Becker-Junior nicht entgangen sein. Es scheint, als wollte sich der Becker-Sohn nur so mal wieder ins Gespräch bringen, denn, dass er darunter leidet, wie wenig Aufmerksamkeit ihm geschenkt wird, scheint seit längerer Zeit offensichtlich. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Jens Maier postete dann auch am Dienstag mit einem Screenshot des Interviews: „Dem kleinen Halbneger scheint einfach zu wenig Beachtung geschenkt worden zu sein, anders lässt sich sein Verhalten nicht erklären.“ Sofort fanden die Medien wieder einmal ihr gesuchtes Fressen: „Ein AfD-Mann beschimpft Becker-Sohn als Halbneger !“ Und weiter: „…hat mit einem rassistischen Kommentar über Noah Becker, den Sohn der Tennis-Legende Boris Becker, auf Twitter den Hass von Fans auf sich gezogen.“ Schauspieler Til Schweiger überbot sich auch, wie mittlerweile gewohnt gutmenschlich, mit einer Beleidigung: „Jens Maier, du bist ein wiederlicher Drecksack“, schrieb er auf Facebook und erhielt dafür viel Zustimmung. Darf in diesem Lande noch darüber sinniert werden, was an der faktisch korrekten Bezeichnung „Halbneger“ nun eigentlich „rassistisch“ sein soll ? Und gälte die Benennung „Halb-Schwarzer“ als nicht rassitisch bzw. als korrekt ? Dass man „widerlich/wiederlich“ in diesem Falle ohne „e“ schreiben sollte, sei nebenbei angemerkt. Steht etwa Herr Til Schweiger - als so überaus Korrekter - mit der korrekten Rechtschreibeung auf Kriegsfuß ? Eine interessante Quizfrage erhebt sich nun ebenso: Welche Betittelung ist beleidigender: „Halbneger“ oder „wiederlicher Drecksack“ ?
 
Jens Maier - von dem der Text offenbar gar nicht stammt - hat den Post mittlerweile gelöscht. Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland zeigte sich am Mittwoch verärgert über Maiers Kommentar. Er sagte: „Das ist nicht mein Stil.“ Der Dresdner AfD-Abgeordnete habe sich den subalternen Texter inzwischen „zur Brust genommen“. 
 
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Was an der rein sachlichen Hautfarbenbezeichnung „Neger“ (griech. Schwarzer) fremdenfeindlich sein soll oder rassistisch, kann vernünftig nicht erklärt werden, dieser Begriff ist niemals abwertend gebraucht worden, wie z.B. in den USA der Begriff „Nigger“. Als zu uns die ersten US-Besatzungs-Neger nach Hessen kamen sprach man völlig neutral von den Ami-Negern. Sie waren uns Kindern nicht unangenehmer als die anderen Amis und sie in besonderer Weise zu diskriminieren kam uns nicht in den Sinn. Man amüsierte sich höchstens mal über sie, weil einige die Angewohnheit hatten, mit plärrender Musik ihrer Radios am Ohr durch die Stadt zu laufen. Man spricht in der Wissenschaft von „negroiden“ Völkern, wenn man die Schwarzen meint. Der bayerische FDP-Wirtschaftsminister Martin Zeil hat den Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband „DEHOGA“ Bayern e.V. in einem Schreiben dazu aufgefordert, die angeblich rassistische Bezeichnung „Neger“ für ein Cola-Weißbier-Mischgetränk von den Getränkekarten zu verbannen. Erst durch die spleenig-politische Diskriminierung des Wortes „Neger“ wurde es zu einem Begriff gestempelt, welcher neuerdings diskriminierend gebraucht werden könnte, denn die negative Bewertung ist ihm jetzt erst beigelegt worden.
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