SCHULZ - EIN ROTER MESSIAS

 
 
 
„DER FLIEGENDE FROSCH“
 
27.10.2017 - Wie ein Frosch, der meint, fliegen zu können. Altbundeskanzler Gerhard Schröder spottet über den derzeitigen SPD-Chef Martin Schulz in einem Interview mit der „Schweizer Illustrierten“. Er stellte Schulz in Zusammenhang mit dem Vers von Wilhelm Busch über den „fliegenden Frosch“: „Wenn einer, der mit Mühe kaum, gekrochen ist auf einen Baum, schon meint, dass er ein Vogel wär, so irrt sich der.“
 
 
Ein Mann der Deutschland repräsentieren will
 
 
SCHULZ - EIN ROTER MESSIAS
 
In Deutschland gibt es nicht nur Penner,
jedoch mehr starke Frau‘n als Männer.
Allein die SPD hat solche Kandidaten
die ihr nach Publikumsgeschmack geraten.
 
Imposant war jedenfalls S. Gabriel,
nur seine Bürgerschelte ging ihm fehl.
Besorgte Leute „Pack“ zu schelten,
das hörte man in Deutschland selten.
 
Und obendrein mit „Knast“ zu drohen,
klingt nach Sprüchen, ähnlich rohen:
„Und willst Du nicht mein Wähler sein,
dann schlag ich Dir die Fresse ein !“
 
Jetzt ist „der Dicke“ ausrangiert,
ein neuer Stern wurd‘ aufpoliert.
Das ist ein Mann wie Gott ihn schuf,
mit edlem Haupt und gutem Ruf.
 
Er ruft die Glaubenskämpfer wach,
sein Augenglanz macht Frauen schwach,
sein Backenbart wirkt kraftdurchpulst,
behutsam nutzt er roten Schwulst.
 
Er scheint so ganz wie ein Erretter,
stattlich, männlich und nicht fetter.
Die „Armen“ will er reich beschenken
und sicherlich die Steuern senken.
 
Wenn wir den Schulz so recht beschauen,
erkennen wir, dem kann man trauen,
er hat sich selbst schon reich gemacht
und uns das Gleiche zugedacht.
 
 

 

Martin Schulz (1955-?) ist ein Politiker der SPD. Als Grundschüler scheiterte er in der elften Klasse auch im Wiederholungsversuch. Der „Mittlere-Reife“-Abschluss ist ihm aber gelungen. Mit 19 Jahren trat er in die SPD ein und bemühte sich für die Partei, ab 1974 schon bei den „Jusos“ in Würselen (NRW). Wegen einer Knieverletzung und eines Kreuzbandschadens musste er 1975 mit dem Fußballspielen aufhören. Wehrdient musste er keinen ableisten, weil er als untauglich eingestuft wurde bzw. als „nicht wehrdiensttauglich“ (T5) ausgemustert wurde. Nach Arbeitslosigkeit absolvierte er ab 1975 eine zweijährige Buchhändlerlehre. Ab dieser Zeit begann seine Karriere als Alkoholiker. In einem Interview mit dem Magazin „Bunte“ sagte er: „Ich habe nichts zu verheimlichen … Ich habe alles getrunken, was ich kriegen konnte.“ Seit 1980 lebt Schulz offenbar wieder „trocken“. Nach Lehrabschluss war er bei verschiedenen Verlagen und Buchhandlungen im Aachener Raum unterwegs. 1982 gründete er mit Schwester Doris in Würselen eine Buchhandlung, an der er bis 1994 beteiligt war. Einige Jahre - von 1987 bis 1998 - war der treue Partei-Soldat Bürgermeister von Würselen. Von 1996 bis 2010 war er Kreisvorsitzender der SPD Aachen. Er gehört seit 1999 dem Bundesvorstand und dem Parteipräsidium der SPD an. Seine Dienste wurden belohnt, die Partei machte ihn zum Mitglied des Europäischen Parlaments. Von 2012-2017 wurde er dessen Präsident. Am 19.05.2017 wurde er von einem außerordentlichen Bundesparteitag einstimmig zum Kanzlerkanditen und Vorsitzenden der SPD gewählt. 26.05.2017 - „Die Welt“ - (Thomas Schmid): „So mancher, der eben noch von Martin Schulz fasziniert war, überschüttet den Kandidaten jetzt mit Spott. Das ist ebenso fehl am Platz wie der Jubel davor. Schulz ist in der deutschen Bundespolitik noch immer ein Eleve, sicher hat er Fehler gemacht. Er hat sich von der Begeisterung in den Augen der Parteigenossen blenden lassen. Und er hat der SPD einen zu starken Schubs ins Traditionelle gegeben.“ Auch Peer Steinbrück [SPD] kritisiert Schulz: „Zudem habe die SPD bei Schulz' Kür zum Parteichef mit einem 100-Prozent-Ergebnis den Bezug zur Realität verloren: „Die Partei saß plötzlich auf Wolke sieben, es hat sich ein Realitätsverlust eingestellt und das Publikum hat sich gewundert: Steht da jetzt Erich Schulz-Honecker ?“, kritisierte Ex-Finanzminister Steinbrück in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.
 
27.04.2017 - „The European“: „EU-Parlament rügt SPD-Kanzlerkandidaten Schulz: Ob bei Dauerdienstreisen oder Prämienzahlungen: Der Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, musste nun eine Rüge des EU-Parlamentes für den Umgang mit Steuergeldern in seiner Zeit als EU-Parlamentspräsident einstecken. In seiner Partei wird er wie der neue Messias gefeiert, der dem kleinen Bürger zu mehr Gerechtigkeit verhelfen will. Doch wie glaubwürdig ist der Saubermann und Multimilionär ? … Martin Schulz verdiente die letzten fünf Jahre mehr als Angela Merkel, mehr als Gerhard Schröder, als Helmut Kohl, als Helmut Schmidt, als Willy Brandt usw. - Doch auch das reichte ihm offensichtlich noch nicht. Schulz kassierte 280.000 EUR netto im Jahr.“
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