WEIHNACHTS-FRAUEN ?

 
WEIHNACHTS-FRAUEN ?

  Ernsthaft wurd' der Quatsch erwogen,
die Frau sei nur zur Frau „erzogen“.
Erzög’ man sie ganz frei als Mann,
ob sie dann stehend pinkeln kann ?
 
Gesetzt den Fall, dann müsst’ es sein,
auch Frauen stünd’ der Heil’genschein;
sie sollten sich das nur getrau’n,
„Her also  mit den Weihnachtsfrau’n !“

Es fehlt das Quoten-Weihnachtsweib,
dafür sei es höchst' an der Zeit.
So schreit der „Grünen“ greller Chor,
nun gut, wir nehmen’s mit Humor.

Doch hört mal, nee, das geht nicht an,
`ne Frau spielt keinen Weihnachtmann,
dafür fehlt ihr doch das Geschick -,
besonders auch der strenge Blick !

Und dann, bedenkt die Attribute,
schon immer waren's Sack und Rute,
nie konnten Frauen diese händeln,
sie würden damit sich vertändeln !

Da fehlt den Damen die Erfahrung,
des Alltags tätige Offenbarung.
Wie zitt'rig würde mit den Dingern
die Weihnachtsfrau unsicher fingern.

Nein, nein, Männer müssen's bleiben,
und falls sie mögen, sich beweiben,
als Lohn für ihren Weihnachtsgang -
ganz ohne jeden Dauerzwang -

mit einer feschen Weihnachtsmaid
die willig, hilfreich und bereit,
mit zu den braven Kindern schlürfte,
auch Sack und Rute halten dürfte !

Doch ganz allein als Hilfsmamsell,
so würde lauten mein Appell -;
denn mit den „grünen“ Weichenstellern
fehlt es nie an „Weihnachtsmännern“ !
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