RUNENFEUER

 

RUNENFEUER


Wer Kerl genug ist, komm’ heran,
ich will ihm Feuer bieten;
nur wer die Hände öffnen kann,
vermag die Glut zu hüten !

Wie töricht eitel wär’ der Mann,
der Recht und Rat verachtet’,
Geistflammen, die er nicht ersann,
als minderwert betrachtet’.

Sag', was gehört dem Menschen an,
was ist ihm echt zu eigen ?
Kaum etwas Neues doch begann
mit unsrem Lebensreigen !

Die Besten zwingt es in den Bann,
auf’s Höchste hinzuzielen;
als Fackelläufer zieh’n sie dann,
der Völker Heil zu dienen.

Führt auch der schwerste Weg hinan,
es geht die Glut von Hand zu Hand.
Ich reiche dir, was ich gewann,
wir sind der Zukunft zugewandt.

Der Ahnen Lichtstrom nie verrann -,
lasst fahren alle Sorgen;
was kräftig fort und fort sich spann,
das bleibt auch heut’ und morgen !

 

Bild: Der wiederentdeckte altdeutsch-germanische luni-solare Runen-Jahrweiser, mit den 24 mondabhängigen Festständen. Durch diesen Fund des ODING-Wizzod (runisches Gottesgesetz) sind wir Deutsche - erstmalig nach der christlichen Okkupation unserer Heimat - wieder in der Lage, unsere eigenkulturellen Jahresfeste kennen zu lernen und zu begehen.

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