DAS ODAL-ZEICHEN (tatarische Runen)

Odal-Runen-Zeichen auf den Schilden einer tartarisch-baskirischen Jungmannschaft
 
DAS ODAL-ZEICHEN
 
Das hochheilige Schlingenzeichen,
als Odal-Rune sehr bekannt,
galt einst im nationalen Staat
als Sinnbild für den Bauernstand.
 
Das war richtig, das war trefflich,
denn die Rune meint das Leben,
und allein der Stand der Bauern
kann dem Volk die Zukunft geben.
 
Dann im Staat der Weltkriegssieger,
deutschen Volkes Totengräber,
gilt Volksleben als verboten,
nach Diktat der Volkstod-Streber.
 
Logisch nach dem Geist der Leute,
die das Deutschsein uns verbieten,
ihr Verbot der Odal-Rune
und ihr Hass auf Volkstums-Riten.
 
Doch der Genius unserer Runen,
wird sie bald schon überdauern,
wenn sie längst zerbrochen sind,
dieses Lügen-Staates Mauern.
 
Staaten kommen, Staaten gehen,
auf den Hagel folgt die Sonne,
jedem Winter folgt ein Sommer,
linkem Wust die rechte Wonne.
 
Die Runen sind nicht zu besiegen,
nicht in tausend Christenjahren,
auch in Linksstaats Terrorzeiten,
werden sie ihr Heil bewahren.
 
Viele Völker, nicht nur Deutsche
wahren ihre heiligen Zeichen,
auch die Turk-Tataren Asiens
werden nicht von Runen weichen.
 
Die Odal-Rune ist ein Signum
auf den Schilden der Baschkiren.
Nur ein heiliges Bild des Schutzes
darf der Krieger Waffen zieren.
 
Also sind die sie unzerstörbar,
Runen westlich, Runen östlich -,
mögen auch die Narren toben,
Runen bleiben wahr und köstlich !
 
Die Baschkiren sind ein tatarisches Volk im Uralgebirge das in der Republik Baschkortostan lebt. Sie sind sprachlich eng mit den Wolga-Tartaren verwandt. Seit ihrer Unterwerfung durch Iwan IV. Wassiljewitsch, der Schreckliche (1530-1584) sind sie russische Untertanen und bilden im heutigen Russland das zweitgrößte muslimische Volk. Gemeinsam mit Tataren und Kasachen erklärten sie im Dezember 1917 ihre Autonomie. Bis heute pflegen baschkirische Volkstanz-, Trachten- und Brauchtumsgruppen ihre alten Bräuche, Gewänder und heiligen Runen-Zeichen auf Geweben und Waffen (siehe Abb.) Die Odal-Rune steht bei der turktatarischen Baskiren-Schrift zwar für das „b“, aber, dass das Symbol darüber hinaus einen besonderen Symbolwert des Schutzes oder des Adels besitzt, zeigt seine Verwendung auf dem Schild der Krieger (2. Schild von rechts). Die germanische Bedeutung der Odal-Rune ist Beginn, Heimat, Erbgut, Adel, Seele, Reinkarnation, diese Grundbegriffe der germanisch-deutschen Heimatreligion beginnen im Altnordischen mit dem Lautwert „o“. Im Tatarischen bzw. Türkischen steht die Odal-Rune aber für den Lautwert „b“. Wir wollen sehen, welche Begriffe mit dem „b“-Beginn im Türkischen verbunden wurden: Kopf = bas; Eins = bir; Frühling, Zeitbeginn, Jugend = bahar; Quelle, Ursprung = basgöze; neu geboren, unbefleckt, jungfräulich = bekir; Spitze, Gipfel = belen; das Schöne, Wichtige der Religion = bahattin; Lichtglanz = balki; Kraft, Stärke, Energie = barin; schön, adlig, vornehm = behire; unsterblich, ewig, unendlich = bengi; unsterbliche Ehre, ewiger Namen = bengisan; Lebenselixier, Wasser des Lebens = bengisu; reich und mächtig, stark = bayhan.
 
Die tatarischen Turkvölker besitzen eine Schrift, die „Orchon-Runen“, („Orhun Yazıtlari“), die sie um etwa 600 n.0 annahmen. Wegen ihrer Ähnlichkeit mit den nordisch-germanischen Runen werden die Schriftzeichen Runen genannt. Die Bezeichnung Orchon-Runen bezieht sich auf den Hauptfundort der Inschriftenstellen am Orchon in der nördlichen Mongolei. Wie das germanische „Oding“ wird das „Orhun“ von rechts nach links geschrieben. Die mit diesen Zeichen geschriebene Sprache hat man als „Runentürkisch“ bezeichnet. An vielen Stellen im asiatischen Tuwa sind noch heute an Felsen, Platten und Steinsäulen solche Runeninschriften erhalten, die beweisen, dass auch die dortige turksprachige Bevölkerung in tatarischen Runen schrieb. Die ungarischen und protobulgarischen Runen weisen ebenfalls große formale Ähnlichkeit zu den Orchon-Runen auf. Die urbulgarischen Runen verwenden sogar fast den gleichen Lautwert wie das alttürkischen Alphabet und können somit von jedem gelesen werden, der das Orchon-Alphabet beherrscht, wohingegen die ungarischen Runen meistens einen anderen Lautwert verwenden. Jedoch lässt die Forschung den Schluss zu, dass die protobulgarischen Runen die älteste Form bewahrt haben. Die frühesten Beispiele dieser türkischen Runen aus dem 5. Jh. n.0 wurden 1970 in Kirgisistan entdeckt. Sie stammen aus einem Fürstengrab beim Yssyk-See und werden daher auch als „Yssyk-Schrift“ bezeichnet. Eine schmalere Variante der Orchon-Runen aus dem 8. Jh. wurde in Sibirien gefunden. Nach dem Fundort heißen sie Jenissei-Runen. Der Althistoriker und Runen-Fachmann Franz Altheim (1898-1976) wies darauf hin, dass nicht die im Osten befindlichen Turkstämme als Schöpfer der alttürkischen Runen in Betracht kämen, sondern allein die Hunnen, und zwar die aus dem 3. Jh. im Kaukasus sitzenden. Die Hunnen, unter ihrem König Attila (?-453), können diesen Schrifttypus nur von ihren germanischen Vasallen und Verbündeten (Ostgoten, Gepiden, Heruler, Skiren, Langobarden) übernommen haben, die mit ihnen, bis zur Schlacht auf den „Katalaunischen Feldern“ (451), zusammengingen.
 
Sehr gut denkbar ist es, dass im Auftrag des Hunnenführers Attila ein runenversierter Heruler, also ein runenmeisterlicher Erilar, den Ostvölkern ein artspezifisches Runen-Alphabet anpasste. Um die Zeit von 250 sind die Heruler (lat. Eruli) aus Jütland den mächtig werdenden Dänen ausgewichen (Jordanes, Getica 23). Zum geringen Teil zogen sie nach Westen, die Hauptmasse gelangte bis ans Schwarze Meer und Asowsche Meer und. Auch die bis dorthin siedelnden östlichsten Heruler gerieten im Verlauf des 4. Jhs. in Abhängigkeit der raumbeherrschenden Ostgoten (Ostrogothi = glanzvolle Goten). Im Zusammenwirken mit ihnen, oder auch selbständig, bei wechselnden militärischen Erfolgen, unternahmen Heruler Streifzüge zum Nordbalkan, ruderten in die Ägäis und griffen dort mehrere Inseln an (267/68). Es erfolgten Heruler-Stürme zum Thermopylen-Pass, sie griffen Athen an und plünderten die Stadt, landeten sogar in der Provinz Achaia (nordwestlicher Pelloponnes). Die Heruler sollen dabei über eine Flotte von 500 Schiffen verfügt haben. In den Jahren 375/76 wurde dann die Gotenherrschaft von den blitzartig aus Don- und Wolgagebieten in die gotische Ukraine vorstoßenden Reiterhorden der tatarischen Hunnen überwunden. Auch die „gotischen Heruler“ wurden zunächst zu hunnischen Vasallen. Sie, wie die weiteren im Ostraum lebenden Germanenstämme sind einerseits gewaltsam in hunnische Abhängigkeit gezwungen worden, andererseits sahen ihre Führer eine sich  überraschend ergebende Möglichkeit, im vertraglichen Zusammengehen mit der hunnischen Macht, den alten südlichen Hauptfeind, West- und Ostrom, niederringen zu können. Andere Germanenkönige blieben jedoch kompromisslose Gegner der Asiaten. Im Jahr 453 starb Attila während seiner Hochzeit mit der Gotin Ildiko am Blutsturz. Infolgedessen stand der Gepidenkönig Ardarich auf, kündigte seinen Bündnisvertrag, ebenso taten es Heruler, Skiren, Rugier, Sueben, Teile der Ostgoten, gemeinsam schlugen sie Attilas Söhne in der Schlacht am pannonischen Fluss Nedao. Die überlebenden Hunnen flohen ostwärts über die Karpaten und in die südrussische Ebene, andere traten in den römischen Militärdienst ein, wo sie gegen Germanen (Burgunder, Ostgoten, Wandalen) eingesetzt worden sind. Um das Jahr 454 gelang es Herulern, ein eigenes Reich im Raum der südlichen heutigen Slowakei und des östlichen „Weinviertels“ (nordöstl. Österreich) zu errichten. Um 480 griffen Heruler die Region um Batavia (Passau) an. Als der Skire Odoaker, dessen Vater Edekon im vertrauten Dienste Attilas gestanden hatte, auf weström. Gebiet von germ. Söldnern im Jahr 476 zum König erhoben wurde, den weström. Kaiser absetzte und seinen Sohn Thela zum Cäsar kürte, zählten hauptsächlich Heruler zu seiner Kernmannschaft. Sie dienten ihm bis zur Beendigung seiner Herrschaft durch den ostgotischen König Theoderisch, der im Jahre 489 nach Westen gezogen war und nach der „Rabenschlacht“, um Ravenna (493), die Macht in Italien übernahm. Um 508 geriet das von König Rodulf regierte Heruler-Reich, das zu Theoderich gute Beziehungen unterhielt, mit den Langobarden in Konflikt und wurde vernichtet. Die verbliebenen Heruler zerteilten sich notgedrungen. Einige gingen in den Langobarden auf, andere in den Ostgoten, andere in den Gepiden. Im Jahr 512 gelang dem Rest die Aufnahme ins Oströmische Reich, wo sie beim heutigen Belgrad („Weiße Stadt“) einen Selbstverwaltungsstatus zugestanden bekamen. Bald nach der Mitte des 6. Jhs. verschwinden auch diese Heruler aus den uns bekannten Quellen.
 
So warnt man in diesem BRD-Linksstaat vor jahrtausendealten, unschuldigen, runischen Sinnzeichen !
Von einem Verbot des Christenkreuzes, oder des marxistisch-bolschewistischen Hammer-und-Sichel-Emblems, oder dem US-Pentagramm, unter denen hunderte Millionen Opfertoten zu beklagen sind, war hingegen bezeichnenterweise nie die Rede:
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