RUNEN-REDLICHKEIT

 

RUNEN-REDLICHKEIT
 
Runen-Pinscher, Runen-Panscher,
streuen ihre Unsinns-Lehren,
und dabei ist gar so mancher,
den die Skrupel nie beschweren.
 
Frei drauflos ward da gesponnen,
fantasiert und krass erdichtet,
ohne Rücksicht wird ersonnen,
ohne dass man Quellen sichtet.
 
Manche Leser glauben Märchen,
lassen sich den Kopf veröden,
doch es wächst kein wahres Härchen,
auf solch’ platten Runen-Öden.
 
Was nur soll’n die Mogeleien,
fanden wir doch längst das Echte,
nur die Wahrheit soll uns weihen,
sie allein gilt uns das Rechte.
 
Runen-Glauben Heil-Gewinnes,
schenkt Wodin im Runen-Ring,
als das OD-Kind seines Sinnes,
gab der OD-Gott das ODING.
 
 

Die Kylverstenen-Grabplatte auf Gotland mit der Ur-Runen-Reihe
Bei Betrachtung dieser Ur-Runenreihe drängt sich die Vermutung auf, dass sie von rechts beginnend, also linksläufig, geritzt wurde. Unverständlich wäre ein Buchstabenbeginn in äußerster linker Steinkantenecke. Die drei Anfangs-Runen, „O-D-ING“, sind markanter hervorgehoben.

 

 

Es handelt sich um eine Art mathematischen Gesetzes, da es immer nur eine richtige Lösung geben muss und es ganz unmöglich ist, dass ein Werksystem nach mehreren gleichzeitig wirksamen Gestaltungsplänen geschaffen werden kann, ist die Einsicht unausweichlich, die von mir entdeckte und ergründete ODING-Runenlösung als die allein richtige anzuerkennen. Während meine Mitbewerber seit Generationen in oft beschämender Weise dilettieren, gelang mir die finale Runen-Decodierung im Jahre 1982. Damit wurden sämtliche alternativen Runen-Erklärungsversuche zur Makulatur. Heute kann über das Runen-Deutungsprinzip nicht mehr gestritten werden, sondern nur noch um Detailfragen. Und es liegt allein am einzelnen Runen-Interessenten in wie weit seine intellektuellen Fähigkeiten den individuellen Umfang seines ODING-Verständnisses zulassen. Es gibt also nur ein einziges Aufklärungswerk welches redlich das authentische urgermanische Runenverständnis vermittelt, nämlich das „ODING-Wizzod“ und nur eine Weltnetzseite die das gleiche unternimmt, nämlich die „GOD-Seite". Alle anderen versuchen mehr oder minder unverschämt und anmaßend dem Leser etwas zu verkaufen was sie nicht besitzen: die Runen-Wahrheit. Einige dieser Runen-Fantasie- und -ulkbücher sind derart anspruchsvoll, dass es Lesern mit einem IQ von über 80 nicht mehr gelingt, ihnen folgen zu können, wie z.B. den Ergüssen von F.B. Marby, K. Spiesberger, W. Kosbab, E./M. v. Hollander, W. Drexler usw.. Aber vielleicht muss es für seichte Geister auch blödsinnige also adäquate Runen-Kost geben ? Frohe Jul-Zeit ! Sprecher der GOD Gerhard Hess

 

PS: Anzumerken ist, dass die rechts-beginnende Lesung der Ur-Runenreihe - die als ODING zu deuten ist - zwar unzweifelhaft die Urkonzeption dieser Schöpfung darstellt -, doch, dass in den Wirren der Völkerwanderungskatastrophe dieses Wissen, durch den Tod der alten Wissensträger, verloren gegangen zu sein scheint und neue Erilari (Runenkundige) Runenwerke schufen, bei denen sie von einer links-beginnenden Lesung - also einem FUÞARK-Verständnis, ausgingen.

 

Emblem: Wodin-Kopf des Goldbrakteaten Hør­lunde mit dem Begriff „alu“ (Heil) mit ODING-Zahlwert 12 bzw. QS 3

 

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