13.04.2022
Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko in Videoschalte warnt eindringlich vor Wladimir Putins „kranker Vision“ >>
 
10.03.2022 - Plakat mit einem als Totenkopf stilisierten Porträt Wladimir Putins an der Fassade des Museums für Medizingeschichte - gegenüber dem Russischen Botschaftsgebäude - in der lettischen Hauptstadt Riga. - Hinein montiert der kommunistische Rote Stern in Putins Stirn, sowie im unteren Bildraum der russische Zar Alexander II., der durch seine Mobilmachung Weltkrieg I. auslöste und rechts davon Josef Stalin, der durch seine von US-Präsident F.D. Roosevelt unterstützte Hochrüstung und seinen Angriffsplan gegen Deutschland und Europa, den deutsch-polnischen Konflikt, nach konkreter Absprache mit Winston Churchill, zum Weltkrieg II. auszuweiten half. Mit seinem Angriff auf die unabhängige Ukraine riskiert Putins Russland den Weg in Weltkrieg Nr. III.
 
PUTIN ALS WECKRUF
 
Man könnte Putin dankbar sein,
für den Ukraine-Angriffs-Kampf.
Er könnte wie ein Weckruf wirken,
im linksverquasten deutschen Krampf.
 
Weit über siebzig Nachkriegsjahre
schliefen die Deutschen wie gebannt:
„Krieg macht immer der Faschismus“,
so hatten sie sich blöd‘ verrannt.
 
Nach Putins Morden steh‘n sie baff,
vor Taten dieses Furien-Schürers
und sind nicht schlauer als damals,
zur Zeit des Kaisers und des Führers.
 
Und wenn sie jetzt so tapfer wären
und hätten deren gleiche Macht,
dann hätten wir Weltkrieg Nr. 3.
Und dann, liebe Leute, gute Nacht !
 
Ganz ohne Faschismus stünden wir
wo wir vor hundert Jahren waren,
als vor Ostpreußens Grenzen lagen
Millionen-Heere, des Zaren Scharen.
 
Mit Faschismus hat das nichts zu tun,
dass Gefahren aus dem Osten drohen,
und Generation für Generation,
die Brände russischer Kriege lohen.
 
Faschisten nennt Putin die Ukrainer,
die wünschen doch nur frei zu sein,
von Bevormundung durch Moskau
und dessen „Faschisten“-Schrei’n.
 
Die ganze linke Blödheit tritt zutage,
wer ist Faschist, Angreifer oder Opfer ?
Doch der der fremde Länder überfällt,
als aggessiver Sprücheklopfer !
 
 
Der sowjet-russische Angriffstermin für die Invasion Deutschlands und Europas war für den 06.07.1941 vorgesehen, ihr Deckname lautete „гроза“ („Gewitter/Grausen“). Am 22.06.1941 erfolgte der deutsche Präventivschlag gegen die längst nicht mehr in ihren Garnisonen liegenden, sondern zum Angriff angetretenen Kampftruppen der Roten-Armee, mit ca. 30.000 Panzern und gepanzerten Fahrzeugen. Dagen waren die deutschen Streitkräfte geradezu zwergenhaft. Die Rote Armee hatte 20 Jahre zur konsequenten Aufrüstung für ihre geplante Proletarische Weltrevolution genutzt, die mit der Eroberung Europas beginnen sollte. Den Deutschen blieben nur ca. 5 Jahre zur Nachrüstung, um ihre nationale Freiheit zu bewahren. Der deutsche Kanzler Adolf Hitler hatte sich nicht täuschen lassen. Der polnischstämmige Historiker Bogdan Musial spricht russischerseits von der „größten Invasionsarmee aller Zeiten“, welche entlang der russisch-deutschen Grenze aufgebaut worden war. Der realpolitisch absolut gerechtfertigte Präventivschlag der Wehrmacht kam dem Angriff um zwei Wochen zuvor. Wäre er nicht erfolgt und die dadurch bedingte Schwächung der Roten-Armee, gäbe es heute kein traditionelles Europa mehr.
 
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„Zieh dich aus oder ich erschieße dich !“
 
Das haben Millionen deutscher Frauen und Mädchen in den Jahren 1944-46 auch gehört und erduldet. Aber damals waren es ja nur deutsche Opfer und somit jede Schandtat, auch die grauenhaftesten, erlaubt oder sogar zur Erniedrigung der Nazis gewünscht.
 
13.04.2022 - Focus-online: Mehr als sechs Wochen nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine mehren sich Berichte über Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt gegen Zivilististinnen. Schilderungen der Opfer in internationalen Medien lassen erschaudern.
 

Seitdem sich die russischen Truppen aus einigen Teilen der Ukraine zurückgezogen haben, wird immer deutlicher, wie grausam sie dort gewütet haben müssen. Neben dem Fund von mehreren Massengräbern mit Zivilisten kommen nun auch vermehrt die sexuellen Gräueltaten russischer Soldaten ans Licht. „Immer häufiger hören wir von Vergewaltigungen“, sagte die Direktorin der Frauenrechtsorganisation UN Women, Sima Bahous, am Montag. Annas Mann starb, weil er sie vor dem Missbrauch bewahren wollte. Eine von vielen Frauen, die Schreckliches erlebten, ist die 50-jährige Anna*. Sie wohnt in einem Dorf etwa 70 Kilometer westlich von Kiew. Der „BBC“ erzählt Anna, sie habe sich gerade mit ihrem Ehemann im gemeinsamen Haus aufgehalten, als ein fremder Soldat eintrat. Er habe sie in ein nahestehendes Haus gezerrt und gesagt: „Zieh dich aus oder ich erschieße dich.“ Dann habe er angefangen, sie zu vergewaltigen. Währenddessen seien vier weitere Soldaten eingetreten. „Ich dachte, sie würden sich ihm anschließen. Doch stattdessen zogen sie ihn weg. Ich habe ihn nie wieder gesehen.“ Als sie zurück in ihr Haus floh, fand sie dort ihren Mann schwer verletzt vor. Ihm wurde in den Bauch geschossen, als er versuchte, Anna zu retten. Mittlerweile ist der Ehemann tot, zwei Tage nach dem Vorfall erlag er seinen Verletzungen. Anna hat ihn mit den Nachbarn zusammen im Hintergarten begraben.Auch die 16-jährige Dascha aus einem Dorf in der Süd-Ost-Ukraine soll von ihrem russischen Peiniger angedroht worden sein, erschossen zu werden – wenn sie sich nicht für ihn auszöge. Gegenüber „Bild“ schildert sie das Verhalten der Besatzer: „Zuerst waren sie ganz normal. Dann haben sie angefangen zu trinken. Sie haben bei den Menschen im Dorf Wodka gefunden und haben getrunken. Dann haben sie angefangen, junge Frauen zu suchen. Manche auch Großmütter.“ Als Dascha mit ihrer Familie aus dem Keller in die Küche gekommen sei, um Essen zu besorgen, seien zwei russische Soldaten eingetreten. Einer nüchtern, der andere sichtlich betrunken: „Er hat uns gefragt, wie alt wir sind. Dann hat er meine Mutter gerufen und war mit ihr alleine. Nicht lange. Dann hat er sie gehen lassen. Dann hat er mich mitgenommen.“ Der nüchterne Kamerad habe ihn noch abhalten wollen, jedoch ohne Erfolg. In einem Zimmer direkt neben der Küche, in der sich nach wie vor Daschas Mutter, ihre Brüder sowie Schwestern befanden, habe der Russe angefangen, Anna „anzugrabschen“. Als sie sich wehren wollte, habe er sie „mit der Hand gewürgt“. Er soll selbst dann nicht gestoppt haben, als sie ihm eröffnete, dass sie im sechsten Monat schwanger sei. Der Leiter der Militärverwaltung von Krywyj Rih, Olexander Wilkul, bestätigte jüngst den Missbrauch einer 16 Jahre alten Schwangeren im Gebiet Cherson, ebenso wie den einer 78-jährigen Frau. „CBS“ berichtet von einer 83-Jährigen, die einem russischen Soldaten zum Opfer fiel. Sie soll dem US-Medium nach der Vergewaltigung gesagt haben: „Ich wünschte, er hätte mich getötet, statt mir das anzutun.“ Militärpsychologe Hubert Annen versucht gegenüber „RND“, die schrecklichen Taten der Soldaten einzuordnen: „Krieg ist ein Ausnahmezustand und die russische Kriegsrhetorik degradiert den Feind und Gegner zu einem Menschen zweiter Klasse. Das senkt die Hemmungen für solche Taten.“ Zudem sende ein Soldat mit der Vergewaltigung seinem Gegner das Signal, er könne seine eigene Frau nicht schützen. „Dadurch erniedrigt man nicht nur die Frauen des Gegners, sondern kann auch die Moral der gegnerischen Gesellschaft zerstören.“ Annen sagt aber auch: „Auch wenn es angesichts von Krieg und Gewalt nur schwer vorstellbar ist, geht es bei Vergewaltigungen im Krieg auch um Lust.“