Neuschwabenland_letzt.JPG

Die Antarktis-Expeditions-Mannschaft

Neuschwabenland ist eine küstennahe Region in Ostantarktika, die sich von etwa 12° West bis 18° Ost und von 70° bis 75° Süd über eine Fläche von 600.000 km² erstreckt. Der Name leitet sich von dem deutschern Forschungsschiff Schwabenland ab, dem Expeditionsschiff der Deutschen Antarktischen Expedition im Jahre 1938/39. Neuschwabenland bildet den westlichen Teil des von Norwegen beanspruchten Königin-Maud-Landes. Das Interesse des Deutschen Reiches an der Antarktis war in den 1930er Jahren ebenfalls vorwiegend wirtschaftlicher Natur. Vor allem die geplante Schließung der „Fettlücke“, d. h. die Absicht die Abhängigkeit des Deutschen Reiches vom Import technischer Fette und Nahrungsfette zu verringern, war der Grund für einen Ausbau einer Walfangflotte. Im Frühjahr 1938 wurde Kapitän Alfred Ritscher (1879-1963) mit der Leitung einer Expedition in die Antarktis betraut. Innerhalb eines halben Jahres gelang es ihm, eine Expedition zusammenzustellen und auszurüsten, welche die topographischen Kenntnisse für die deutsche Walfangflotte schaffen, gleichzeitig ein wissenschaftliches Programm entlang der Küste unter Berücksichtigung von Biologie, Meteorologie, Ozeanographie und Erdmagnetik durchführen und das bis dahin unbekannte Hinterland durch Vermessungsflüge erkunden sollte. Es bestand aber auch die Absicht, eine Grundlage für eine spätere deutsche Besitzergreifung dieses Sektors zu schaffen, daher wurden die Vorbereitungen für diese Expedition unter strengster Geheimhaltung getroffen. Das Zielgebiet dieser Expedition war die Region zwischen 20° West und 20° Ost. Die Deutsche Antarktische Expedition erreichte Anfang Januar 1939 das Arbeitsgebiet an der Prinzessin-Martha-Küste und entdeckte bisher völlig unbekannte Gebirgsregionen in deren Hinterland. In sieben Vermessungsflügen zwischen dem 19. Januar und 5. Februar 1939 konnte eine Fläche von ca. 350.000 km² photogrammetrisch aufgenommen werden. Diese Region wurde von der Expeditionsleitung „Neuschwabenland“ getauft. Zwischenzeitlich hatte die norwegische Regierung Informationen über die deutschen Aktivitäten erhalten und den gesamten Sektor zwischen 20° W und 45° O am 14. Januar 1939 als Königin-Maud-Land zu norwegischem Territorium erklärt (ohne dessen südliche Erstreckung zu definieren). Die Auswertung der deutschen Forschungsaktivitäten in der Antarktis wurde durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen, und ein großer Teil der 11.600 Schrägluftbilder ging im Weltkrieg durch die englisch-amerikanischen Terrorbomber verloren. Neben den von Ritscher veröffentlichten Bildern und Karten überstanden nur ca. 600 Luftbilder den Krieg, die jedoch erst 1982 wiederentdeckt und ausgewertet wurden.

Neuschwabenland-Expedition.JPG

NEUSCHWABENLAND

Es liegt am Erdenrand ein Land
„Neuschwabenland“ wird es genannt,
da forschten unsere deutschen Väter
als Kolonialraum, wenn auch später.

Im Dritten Reich war man so weise,
man schickte Männer auf die Reise,
den Walfang wieder zu forcieren
und auch die Antarktis zu erspüren.

Forscher vermaßen dort Regionen,
wo nicht einmal Pinguine wohnen.
Sie flogen Strecken im Flugzeug ab,
gaben neue Gebirge ins Kartenblatt.

Es nahm das menschenleere Land
Kapitän A. Ritscher in deutsche Hand.
Der Weltkrieg kam und ließ es ruh’n,
Rechtsansprüche bleiben ohne Vertun.

Es ist deutsches Gebiet wie Austria,
wie Elsass-Lothringen und Bavaria,
wie Ostpreußen, Böhmen und Mähren,
Südtirol und Memel-Lands Sphären.

Und wenn es im Geiste zu uns gehört,
die fremde Gewalt uns den Zutritt stört,
dann sollten wir nimmer verzagen,
die Erd‘ rollt noch viele von Tagen.

Die Franzosen stahlen das Elsass uns,
es kam zurück, trotz welschem Gegrunz.
Doch sie sagten: „Immer dran denken,
unser Elsass niemals verschenken !“

Und Juden sind noch zäher geblieben,
2.000 Jahre, so steht es geschrieben,
blieben sie störrisch und unbequem,
mit ihrem: „Bis morgen in Jerusalem !“

Sie wollten ihr altes Land nie vergessen,
wo sie eine längere Weile gesessen,
was sie jedoch den Philistern geraubt,
haben trotzdem an ihre Rechte geglaubt.

Darin seien die Juden uns vorbildhaft,
nur wer da glaubt an Recht und Kraft,
bekommt die geraubten Güter zurück,
wer je verzichtet verspielt sein Glück.

Deutsche_Antarktis.JPG

https://onkelmichael.blog/2021/12/17/mythos-neuschwabenland-teil-1-wie-alles-begann/