12.07.2022

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DIE MENSCHWERDUNG

Alles was ist muss erst gedeihen,
aus der Knospe sprießt die Rose,
gerad‘so wurd‘ in Jahrmillionen
auch die Menschen-Metamorphose.

Erhobenen Kopfs, auf Hinterbeinen,
um den Weitblick zu gewinnen,
wanderten wohl Savannen-Affen,
auf Beutefang und Fraß zu sinnen.

In einer auserwählten Gruppe
begann ein Affen-Hirn zu blitzen,
als hätt‘ ein Lichtgott es geküsst,
um mehr Lichtquanten zu besitzen.

Die Sonnenkräfte aus dem Himmel,
schenken Mechanik der Photonen,
von denen sich Synapsen speisen,
damit im Hirn Gedanken wohnen.

So geschah der Weg zum Menschen,
erstes Schrittchen zur Besinnung,
dass der Mensch, mit Lichtes Hilfe,
zukünftig fänd‘ die All-Gewinnung.

Alles muss das Licht durchdringen,
kein Geheimnis bleibt verschlossen,
alles wird der Mensch erfahren,
denn er hat vom Licht genossen.

Diese Urknall-Menschenwerdung
geschah auf Alt-Europas Wiesen.
Hier gedieh‘n die ersten Menschen,
die Lichtwerdung sei gepriesen !

Viel später wanderten auch Sippen
fernhin nach Afrikas Savannen,
von wo sie Jahrmillionen später,
sich zum Nord-Gang neu besannen.

Hier erst, in der Ur-Heimat wieder,
nahe an den Gletscher-Wänden,
erfuhr der Nordmensch seine Proben,
wurde weiß, Weisheit zu spenden.

Die weißen Mütter, weißen Väter,
aus Europas Geist und Gauen,
müssen wir hoch in Ehren halten
und unserer alten Kraft vertrauen !

Die Wiege der Menschheit – Stammt der Mensch aus Afrika oder aus Europa? >>
https://www.youtube.com/watch?v=Vm6J7EAjNlY

15.10.2021 - Uni Tübingen/Senckenberg / CS - Forschung Funde & Befunde: Die ältesten bekannten Fußspuren von Vor- bzw. Frühmenschen stammen von der Mittelmeerinsel Kreta und sind mindestens sechs Millionen Jahre alt. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Team von Forschern aus Deutschland, Schweden, Griechenland, Ägypten und England, unter Leitung der Tübinger Wissenschaftler Uwe Kirscher und Madelaine Böhme vom Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoenvironment der Universität Tübingen.

Ältester Frühmensch lebte offenbar in Europa !

Die gemeinsame Linie von Schimpansen und Menschen hat sich möglicherweise mehrere hunderttausend Jahre früher getrennt als bislang angenommen: Diese These veröffentlichte ein internationales Forschungsteam um Professorin Madelaine Böhme vom „Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment“ an der Universität Tübingen in zwei zeitgleich erschienen Publikationen im Fachjournal „PLOS One“. Heute ist der Schimpanse der nächste Verwandte des Menschen. Wann ihr letzter gemeinsamer Vorfahr lebte, ist ein zentrales Forschungsthema der Paläoanthropologie. Bislang nimmt die Forschung an, dass sich die Linien vor fünf bis sieben Millionen Jahren trennten und die erste Vormenschenart im heutigen Afrika entstand. Nach der Theorie des französischen Paläoanthropologen Ives Coppens von 1994 könnten dabei Klimaveränderungen in Ostafrika eine entscheidende Rolle gespielt haben. Mit der neuen Studie entwirft das Forscherteam aus Deutschland, Bulgarien, Griechenland, Kanada, Frankreich und Australien nun ein völlig anderes Szenario für die früheste Menschheitsgeschichte. Im Rahmen der Studie untersuchte das Team um Madelaine Böhme und Professor Nikolai Spassov von der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften die beiden einzigen bekannten Funde des Hominiden Graecopithecus freybergi: einen Unterkiefer aus Grabungen in Griechenland sowie einen Zahn aus Bulgarien. Per Computertomografie machten die Forscher die interne Struktur der Fossilien sichtbar und zeigten, dass die Wurzeln der Vorbackenzähne weitgehend verschmolzen waren. Während Menschenaffen üblicherweise zwei oder drei getrennte Zahnwurzeln besitzen, gilt die Verschmelzung der Wurzeln eines Zahns als charakteristisches Merkmal des Menschen, der Urmenschen (frühe Vertreter der Gattung Homo) und einiger Vormenschen (Ardipithecus und Australopithecus). Zudem wies der von den Wissenschaftlern 'El Graeco' getaufte Unterkiefer weitere Merkmale an Zahnwurzeln auf, die nach Einschätzung der Autoren darauf hindeuten, dass es sich bei Graecopithecus um einen Vertreter der Vormenschen (Tribus Hominini) handeln könnte. „Wir waren von unseren Ergebnissen selbst überrascht, denn bislang waren Vormenschen ausschließlich aus Afrika südlich der Sahara bekannt“, erklärt Jochen Fuss, Doktorand an der Universität Tübingen, der die Untersuchung durchführte. Zudem scheint Graecopithecus mehrere hunderttausend Jahre älter zu sein als der bisher früheste potenzielle Vormensch Afrikas, der sechs bis sieben Millionen Jahre alte Sahelanthropus aus dem Tschad: Das Forscherteam konnte die sedimentären Abfolgen der Fundstellen in Griechenland und Bulgarien mit physikalischen Methoden auf ein nahezu übereinstimmendes Alter beider Fossilien von 7,24 bzw. 7,175 Millionen Jahre vor heute datieren. „Dies war der Beginn des sogenannten Messinium, an dessen Ende es zur Austrocknung des Mittelmeeres kam“, erklärt Böhme. Ähnlich wie bei der Theorie, nach der die ersten Vormenschen in Ostafrika entstanden sind, geht auch das Team um Madelaine Böhme davon aus, dass eine dramatische Umweltveränderung zur Entstehung des Vormenschen geführt hat: Die Forscher erläutern in ihrer Studie, dass die Sahara in Nordafrika bereits vor mehr als sieben Millionen Jahren entstanden ist. Dies folgern sie aus geologischen Untersuchungen an Sedimenten, aus denen beide Vormenschen-Reste geborgen wurden: Obwohl weit voneinander entfernt gelegen, wiesen beide rote feinkörnige Schluffe auf, wie sie für Wüstenstaub typisch ist. Die physikalische Altersbestimmung anhand der Isotope von Uran, Thorium und Blei einzelner Staubkörner ergaben ein Alter zwischen 600 Millionen und drei Milliarden Jahren und lassen auf eine Herkunft aus Nordafrika schließen. Auch sei im staubigen Sediment ein hoher Gehalt an unterschiedlichen Salzen nachzuweisen. „Diese Daten könnten erstmalig eine Sahara belegen, die sich vor 7,2 Millionen Jahren ausbreitete und deren Wüstenstürme rote, salzhaltige Stäube bis an die Nordküste des damaligen Mittelmeeres bliesen“, erklärt die Tübinger Forscherin. Dieser Prozess lasse sich zwar noch heute beobachten. Allerdings berechneten die Forscher für die damalige Zeit Staubmengen von bis zu 250 Gramm pro Quadratmeter und Jahr. Dies entspricht der zehnfachen Menge der Staubbelastung im heutigen Südeuropa und ist vergleichbar mit der heutigen Situation in der Sahel-Zone. Die Forschergruppe vermag in der Studie zudem zeigen, dass sich - parallel zur Entstehung der Sahara in Nordafrika - eine Savannenlandschaft in Europa ausgebildet haben muss. Mit einer Kombination neuer Methoden untersuchten sie im Sediment enthaltene mikroskopisch kleine Holzkohle-Reste sowie Kieselsäure-Partikel von Pflanzen, sogenannte Phytolithe. Die Mehrzahl stammte von Süßgräsern, die den Stoffwechselweg der C4-Photosynthese nutzen und heute in tropischen Grasländern oder Savannen vorkommen. Die weltweite Ausbreitung dieser C4-Gräser begann vor circa acht Millionen Jahren auf dem indischen Subkontinent – doch ihre Präsenz in Europa war bisher unbekannt. „Die Phytolithe zeigten Spuren starker Trockenheit, die Holzkohle-Untersuchungen weisen auf wiederkehrende Brände hin“, sagt Böhme. „Zusammengenommen lässt sich das Bild einer Savanne zeichnen. Dazu passt, dass gemeinsam mit Graecopithecus Fossilien von Vorfahren der heutigen Giraffen, Gazellen, Antilopen und Nashörner gefunden wurden“, ergänzt Spassov. Die Entstehung einer ersten Wüste in Nordafrika vor mehr als sieben Millionen Jahren und die zeitgleiche Ausbreitung von Savannen in Südeuropa könnten eine zentrale Rolle für die Trennung der menschlichen Stammlinie von der Abstammungslinie der Schimpansen gespielt haben, sagt Böhme. Sie nennt ihre Hypothese eine „North Side Story“ - in Analogie zu Yves Coppens These, die als „East Side Story“ bekannt ist.

Gehirnprozesse zum Höheren Menschen

Wenn der Mensch etwas betrachtet, wird das Muster der beschauten Strukturen auf der Augen-Netzhaut abgebildet. Dort werden Lichtquanten in schwache elektrische Impulse umgewandelt und an das Gehirn weitergeleitet. Obwohl die physikalischen Eigenschaften der verschiedenen Sinnesreize völlig unterschiedlich sein können, werden sie in gleicher Weise von kleinen elektrischen Impulsen übersetzt. Das Gehirn hat gewissermaßen eine einheitliche Sprache für die Verarbeitung der Sinneseindrücke. Die ca. 86.000.000.000 Nervenzellen im Gehirn verständigen sich durch den Austausch elektrischer Impulse sogenannter Biophotonen. Jede der Nervenzellen ist mit zahllosen anderer Nervenzellen verbunden. An den Verbindungsstellen, Synapsen genannt, geschieht die Verarbeitung der Sinneseindrücke. Erreichen genügend erregende elektrische Impulse eine Zelle, wird sie aktiv und trägt zur Aktivierung von weiteren Nervenzellen bei. Durch eine komplexe Verschaltung entstehen so Zellen, die auf die Ansicht von bestimmten Betrachtungsmodellen reagieren. Die Aktivierung von Nervenzellen hinterlässt bleibende Spuren: Die Übertragung an den Synapsen wird mehr oder weniger effektiv. Insbesondere wenn eine Nervenzelle erfolgreich zur Aktivierung einer anderen Zelle beigetragen hat, wird die verbindende Synapse verstärkt und die Übertragungspotenz gesteigert. Somit fällt es der erstgenannten Nervenzelle immer leichter die andere in ihrer Reaktionsbeschleunigung zu steigern. Wenn man ein Objekt betrachtet, wird sofort ein riesiges Netzwerk von Nervenzellen des Gehirns mobilisiert. Die Synapsen zwischen den einzelnen Nervenzellen werden aktiviert. Dieser Effekt hält unterschiedlich lange an, mitunter für ein ganzes Leben, so dass sich der Mensch bis ins höchste Alter daran erinnern kann. Je stärker die menschliche Fähigkeit der Lichtquantenaufnahme bzw. Biophotonenaktivierung und Synapsentätigkeit ausgebildet ist, umso besser funktionieren Denk- und Erinnerungsvermögen. Bei einer europäischen Savannenaffen, besser gesagt Laufaffen-Population, vor um sieben Millionen Jahren, geschah eine glückliche Mutation die diese Befähigung hervorrief. Das war der genetische Sprung, könnte man sagen, vom äffischen Tier zum äffischen Frühmenschen. Die Lichtquanten, mittels derer sämtliche Gehirnprozesse veranlasst und gesteuert werden, also Himmels- und Sonnensignale, wurden die Veranlassung zur geistigen Entwicklung, als Grundlage für die sittliche und moralische Ausrichtung des lichten Höheren Menschen, wie wir ihn als ein sich vervollkommnendes Entwicklungsideal vor uns sehen. In diesem Sinne durchläuft der Mensch eine Metamorphose vom bewusstseinslosen Erdenkeim zur himmlischen Lichtinkarnation (Lichtstoffwerdung).