VOM VÖLKERMORD

Abb.1 - Februar 1945, Leichenbergung und -verbrennung ermordeter Zivilisten in Dresden -
Abb.2 - 29.06.2012 - Königin Elizabeth II. von England weiht das Ehrenmal für die Terror-Bomber in London

 

VOM VÖLKERMORD

Sie reden viel vom Völkermord,
erfanden sogar neu ein Wort,
um eindrucksvoll davon zu reden,
mit „Holocaust“ ihn zu befehden.

Der Krieg im Geiste endet nie,
zumindest von der einen Seite -;
Einseitigkeit ist Perfidie -,
es fehlt der Wahrheit volle Breite !

Es fehlt die Ausgewogenheit,
in dieser angeblich so freien Zeit;
„nun gut“, wir waren die Verlierer,
und unsere Sieger die Kassierer.

Sind daraus „Rechte“ abzuleiten,
die Deutschen ewig zu bestrafen -;
hält man nie echte Friedenszeiten,
soll Vergeltung niemals schlafen ?

Ehrlichkeit ist hoch vonnöten:
wer da spricht vom Völker-Töten,
sollte, wenn er nicht will lügen,
auch reden von den Gegenzügen !

Ich meine nicht das Massenmorden,
im Orient wie im Okzident -,
an vielen, auch am Templer-Orden,
wie es die Blutgeschichte kennt.

Ich rede nicht von alten Uhren,
von Englands Iren und von Buren,
von Frankreichs Hugenotten-Knäuel,
von der Türkei Armenier-Gräuel,

Beschau’ nicht das Indianer-Killen,
den Ketzer-Brand vom Vatikan -;
Milliarden Schreie hört’ ich schrillen,
fing’ ernsthaft ich zu lauschen an.

Ich richt’ allein mein Augenmerk,
auf dieses Massentötungswerk:
dem Völkermord der Russen-Rotten
und alliierter Bomber-Flotten.

Beim britischen Städte-Bombardieren,
dem Auslöschen bewohnter Flächen,
darf man, nach klarem Resümieren,
von einem Völkermordplan sprechen.

Sein Ziel war unverhehltes Morden,
aus Deutschenhass ist er geworden;
woran die Bomber-Planer dachten,
  war effektives Menschenschlachten.

Vor Kriegbeginn ward das geplant,
von Churchill und dem Bomber-Harris.
Auch daran sei gedacht -, gemahnt,
in Traurigkeit und Bitternis !



 

Erklärung: Der Aufbau der britischen strategischen Bomberflotte plante seit Mitte der 20er Jahre die Flächenbombardierungen deutscher Großstädte, in einer Zeit, als kein Mensch in Deutschland an einen möglichen Krieg mit England dachte, der ohne die englische Kriegs­erklärung auch nicht zustande gekommen wäre.
 

In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 erfolgte auf das rund 630.000 Einwohner zählende Dresden, angefüllt mit mehreren zehntausend Flüchtlingen aus Schlesien, der schwerste Terrorbombenschlag auf eine Stadt im Weltkrieg II. 773 britische Bomber warfen in zwei Angriffswellen zunächst gewaltige Mengen an Sprengbomben ab. Durch die Zerstörung der Dächer und Fenster konnten die anschließend abgeworfenen mehrere hunderttausend Brandbomben eine grausame Wirkung entfalten. Ihr Feuersturm zerstörte die gesamte Innenstadt. Dem britischen Nachtangriff auf die ungeschützte Stadt, die über keinerlei Luftabwehr verfügte, folgte am Tag die Flächenbombardierung durch 311 US-Bomber. Am 15. Februar musste das vollständig zerstörte Dresden einen weiteren Bombenmassenmord der US-Luftwaffe über sich ergehen lassen. Es handelte sich im Falle Dresdens, um keinen Kampfeinsatz, vielmehr um einen bewusst ausgeführten Plan, mittels eines Schlages möglichst viele deutsche Leben auszulöschen. Die Schätzungen der umgebrachten Zivilisten liegen seltsamerweise zwischen 25.000 und 250.000 Menschen. Die bis zur Unkenntlichkeit verkohlten Toten lagen noch Tage auf der Straße oder in den Trümmern, ehe sie zur Verhinderung von Seuchen in Gestalt gewaltiger Leichenberge verbrannt wurden.

Pin It