ANNO MAI FÜNFUNDVIERZIG

23.11.2021
Symbolbild - Protest der „Gruppe 269 Life“ in Paris (28.09.2015), sie beschreibt das Schlachten von Tieren für die Fleischproduktion als «Holocaust» und behauptet, dass «Veganismus ein entscheidender Schritt» zur Vernunft sei. - Im privaten Lustmord-Lager in Maria-Ratschitz (Marianské Radčice) des Tschechen Smrčina, kann es, nach den Berichten, nicht viel anders ausgesehen haben.
 
ANNO MAI FÜNFUNDVIERZIG
 
Deutsche Soldaten, die treuen, straffen,
streckten am achten Mai ihre Waffen.
Anno Fünfundvierzig, als das geschah,
wurden Feindes-Furien der Fesseln bar.
 
Der Untermensch erhob seinen Rüssel,
erschnupperte gleich die gefüllte Schüssel
und schlabbere sich an Blutsuppen satt,
die er vom Fleischern auf Butbänken hat'.
 
Auf Schlachttischen lag des Volkes Wehre,
unter Lügen-Foltern die deutsche Ehre.
In den Sieger-Camps, im Todes-Grauen,
starben zerschlagene Männer und Frauen.
 
Vom Baltikum bis Böhmen und Mähren,
sollten Bluthunde Deutsche verzehren.
Danach ging Churchills und Stalins Genuss:
„Macht mit elenden Deutschen Schluss !“
 
Einen Siegergerichtshof ließen sie tagen,
verboten waren dort peinliche Fragen.
Die Angriffskrieger hockten in Roben,
während draußen ihre Mordbuben toben,
 
Frauen abschlachten, Greise und Kinder,
geschächtet so wie Schafe und Rinder.
Blutdämpfe schwelten um Todesfabriken,
dort hingen Mädchenleiber in Stücken.
 
Mordlagern Lamsdorf und Maria-Ratschitz,
in Polen und Tschechien des Grauens Sitz.
Dort genossen die „Genossen“ Sadisten,
das Frauen-Foltern mit teuflischen Listen.
 
Sechs Millionen haben sie umgebracht,
Aufklärung verbot die Kontrollrats-Macht.
Und die Tausende Mörder blieben frei,
weil Strafe reserviert für die „Nazis“ sei !
 
Der unkundige Dummkopf oder korrupte Volksverräter, der die Massenermordung der Deutschen am 8. Mai 1945, ihre „Befreiung“ vom Heimatland und Leben, ohne Relativierung, einen „Tag der Befreiung“ nannte, war der christlich eingestimmte CDU-Bundespräsident Richard v. Weizsäcker. Seine diesbezügliche Skandalrede vom 8.05.1985, vor dem „Deutschen Bundestag“, gilt als ein Meilenstein, des tendenziös-moralischen Niedergangs des BRD-Regimes, in der einseitigen von Volksfeinden diktierten „öffentlichen Aufarbeitung der NS-Zeit“ in Deutschland.
 
Den Massentötungen von Deutschen, die sich nach dem Waffenstillstand im Mai 1945 an den entwaffneten Deutschen nahtlos fortsetzten, den Charakter des Genozid absprechen zu wollen, wäre albern. Zu viele Fakten und eindeutige Aussagen lassen eine andere Einschätzung nicht zu. In West und Ost begann das große Verhungernlassen, Erhängen, Erschießen und Erschlagen, nicht allein im Schlamm der schutzlosen Rheinwiesenlager, anderen Camps und Speziallagern von Engländern, Amerikanern, Franzosen und Russen, ganz zu schweigen vom Abschlachten ganzer Ortschaften in Tschechien und Jugoslawien. Die Aussagen W. Churchills während der Jalta-Konferenz (4.-11.02.1945), man habe bisher 6 bis 7 Millionen Deutsche getötet und gedenke, bis Kriegsende ca. eine weitere Million umbringen zu können, spricht für sich. Er zählte nicht etwa die gewonnenen Schlachten auf, als Triumphe, sondern die Anzahl vernichteter deutscher Menschenleben, was sich ihm als der eigentliche Erfolg des Krieges assoziierte. Auf der Potsdam-Konferenz (17.07.-02.08.1945) überließ es Churchill ausdrücklich dem Vertrags- und Gesprächspartner Stalin, wie dieser mit den 6. bis 7. Millionen deutschen Menschen in den von Sowjetrussland besetzten Ostgebieten verfahren wolle. „Stalin werde schon wissen, wie er damit umzugehen habe“, so etwa die Worte Churchills, der für eine Ausweisung votierte, um „zukünftigen Ärger zu vermeiden“. Wie diese Ausweisung von um 14 Millionen Deutschen aus ihren uralten Heimatgebieten in der Nachkriegsrealität aussah, davon gab Konrad Adenauer einen anschaulichen Eindruck, im Verlauf seiner Rede vom  23.03.1949, vor der „Interparlamentarischen Union“ in Bern, wo er u.a. ausführte: „Ich muss in diesem Zusammenhang zunächst von dem Problem der Vertriebenen sprechen. Es sind aus den östlichen Teilen Deutschlands, aus Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn usw. nach den von amerikanischer Seite getroffenen Feststellungen insgesamt 13,3 Millionen Deutsche vertrieben worden. 7,3 Millionen sind in der Ostzone und in der Hauptsache in den drei Westzonen angekommen. 6 Millionen Deutsche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind gestorben, verdorben. Von den 7,3 Millionen, die am Leben geblieben sind, ist der größte Teil Frauen, Kinder und alte Leute. Ein großer Teil der arbeitsfähigen Männer und Frauen sind nach Sowjetrussland in Zwangsarbeit verschleppt worden. Die Austreibung dieser 13 bis 14 Millionen aus ihrer Heimat, die ihre Vorfahren zum Teil schon seit Hunderten von Jahren bewohnt haben, hat unendliches Elend mit sich gebracht. Es sind Untaten verübt worden, die sich den von den deutschen Nationalsozialisten verübten Untaten würdig an die Seite stellen. Die Austreibung beruht auf dem Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945. Ich bin überzeugt, dass die Weltgeschichte über dieses Dokument ein sehr hartes Urteil dereinst fällen wird.“ Von der propagierten moralischen Überlegenheit der West- und Ost-Alliierten bleibt bei exakter und ehrlicher Geschichtsbetrachtung nichts übrig. Was an unfasslichen Grausamkeiten nach dem Mai 1945 an Deutschen geschah übertrifft alle Vorstellungsmöglichkeiten normaler Menschen.
 
In Siebenbürgen, im Banat, in Ostpreußen, Westpreußen, Pommern, Schlesien usw. raste ein Raub- und Mord-Mob, denn staatliche Regularien gab es lange nicht und die alliierten Regierungen im Westen wie im Osten schauten den Exzessen ruhig zu, aus ihrer Sicht war es so gut und gewollt. Wer bisher darüber ein Wort verlor, wurde von der Systempresse als „Nazi“ abgetan und seine Berichte in Frage gestellt. Nun bemühte sich ein tschechischer Historiker selbst um eine Aufarbeitung. Jiri Padevět, „Blutiger Sommer 1945: Nachkriegsgewalt in den böhmischen Ländern“ (2021); einige Details von Padevět im Interview mit Kilian Kirchgeßner, „G/Geschichte“: „Im tschechischen Binnenland war die Situation deutlich besser als in den gemischten Gebieten, wo neben Tschechen oder Slowaken auch noch Deutsche, Ungarn oder Kroaten lebten. Ein Großteil der blutigen Massaker an Deutschen wie etwa in Postoloprty [eigentlich: Postelberg] oder Lanškroun [eigentlich: Landskron] wurde von Militäreinheiten begangen, die zu dieser Zeit schon unter das militärische Oberkommando fielen.“ Die Deutsche, die mit ihrer Tochter aus dem Fenster in den Tod gesprungen ist, bevor Soldaten der Roten Armee sie vergewaltigen konnten. „Das Problem ist, dass es bei diesem Fall - und sehr vielen ähnlichen Fällen - keine Namen gibt. … Viele Verbrecher aus dieser Zeit standen 1946 und 1947 vor Gericht und wurden in einigen wenigen Fällen sogar tatsächlich zu hohen Strafen verurteilt. Darunter war Karol Pazúr, der mit seiner Militäreinheit in einer einzigen Nacht 230 Karpatendeutsche ermordet hatte, darunter Babys, Kinder und Alte. Die meisten dieser verbrecherischen Mehrfachmörder wurden nie erfasst, geschweige denn, verurteilt. Und die wenigen die verurteilt wurden, hat nach 1948 das kommunistische Regime begnadigt.“ Sie sind bei der Recherche „knietief im Blut gewatet“, wie Sie einmal geschrieben haben. „Ja, und das ist die Geschichte vom ,Leutnant Smrčina‘. Viele Männer haben sich damals militärische Dienstgrade angeeignet, ohne sie jemals erworben zu haben. Und dieser selbst ernannte Leutnant hat im Ort Marianské Radčice [eigentlich: Maria-Ratschitz] mit ein paar Männern zusammen ein kleines privates Konzentrationslager eingerichtet, das nur für deutsche Frauen bestimmt war. Wenn man die Protokolle in der Hand hält, in denen verzeichnet ist, was er mit diesen Frauen angestellt hat, dann schafft man es fast nicht, sie bis zum Ende durchzulesen. Das war selbst für damalige Verhältnisse so schlimm, dass eine andere Abteilung der sogenannten Revolutionsgarden ihm Einhalt geboten hat [Dass Einhalt geboten wurde, ist von anderer Seite bezweifelt worden !]. Padevět: Wie so oft in dieser Zeit: Der selbst ernannte Leutnant wurde erst verurteilt. Aber später haben ihn die Kommunisten entlassen und zum Agenten ihres Militärgeheimdienstes gemacht.“
 
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SIPPENHAFT FÜR SÄMTLICHE NACHKRIEGSDEUTSCHEN
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