Werner Maser, hassfreier Historiker

20.11.2021
Hitler-Büste aus geborgenem Trümmerschutt Berlins
 
Werner Maser (1922-2007) war ein deutscher Historiker und Hochschullehrer. Er erhielt 1951 Zugang zum Hauptarchiv der NSDAP in den USA und konnte dieses als erster westdeutscher Historiker auswerten. Er fand und erhielt weitere Dokumente zu Hitler, darunter die bis dahin als verloren geltenden Krankenberichte seiner Ärzte. Diese Funde nutzte er für seine Dissertation (1954), für seine „Frühgeschichte der NSDAP“ (1965) und seine kommentierte Ausgabe von Hitlers „Mein Kampf“ (1966). Einige Verwandte Hitlers setzten Maser zum Nachlassverwalter für dessen Erbe ein. Masers erfolgreichstes Buch wurde „Adolf Hitler: Legende - Mythos - Wirklichkeit“ (1971). Darin nahm er Stellung gegen die schändlich dummen, von blindem Hass inszenierten, US-Legendenbildungen über Hitler, dieser sei ein Psychopath gewesen. Masers Werk „Fälschung, Dichtung und Wahrheit über Hitler und Stalin“ (2004). Korrekt bezeichnete er die britischen Luftangriffe gegen die Zivilbevölkerung des Ruhrgebietes im Mai 1940 als Beginn eines geplanten Vernichtungsfeldzuges, der durch zahlreiche eindeutige Äußerungen von Winston Churchill belegt ist. Maser erkannte den mittlerweile durch sowjetrussische Dokumente nachgewiesenen Fakt, dass die dt. Wehrmachtsunternehmung „Barbarossa“ ein Präventivschlag in letzter Minute gewesen ist. Stalins geplanter Angriff sollte am 22.06.1941 erfolgen. Diese längst belegten Historien leugnet beispielsweise „Wikipedia“ bis heute anachronistisch-hartnäckig. Er beanspruchte, die NS-Geschichte gegen „Pseudohistoriker und Scharlatane“ unverfälscht darzustellen, wie sie eigentlich gewesen ist. Von den Zeitgeist-Populisten Joachim Fest und dessen Schüler Guido Knopp grenzte er sich ab und kritisierte sie wiederholt wegen mangelnder oder falscher Quellenangaben. Mit nur ihm zugänglichen Geheimquellen hatte er zeitweise einen Wissensvorsprung und konnte etwa Eberhard Jäckel die Übernahme gefälschter Quellen nachweisen. Wessen Geistes Kind Jäckel war erklärt allein der Umstand, dass er zusammen mit der hassbesessenen Publizistin Lea Rosh das Buch „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“ (1990) schrieb. Mit Rosh regte er 1988 den Bau einer „zentralen deutschen Holocaust-Gedenkstätte“ an, die 2005 in Berlin gebaut wurde. Masers Archivarbeit, Kenntnis der Quellen und Sekundärliteratur, Kontakte zu Zeitzeugen und Experten und Forschungsmethoden erfüllten in seinen Schriften geschichtswissenschaftliche Standards, so dass seine Dokumentenfunde mit bis dahin unbekannten Details zur NS-Geschichte als Forschungsanstöße anerkannt wurden. Martin Nissen, wissenschaftlicher Bibliothekar an der Universitätsbibliothek Heidelberg, bezeichnete Maser, im Aneinanderreihen von Fakten, vielen Fachhistorikern weit überlegen. Von den Leuten die durch wahrheitsgemäße Geschichtsbetrachtungen ihre Reputation einbüßen müssen, wurde Maser gern als „Geschichtsrevisionist“ verkleinert. Insbesondere seine aufklärenden Werke „Nürnberg: Tribunal der Sieger“ (1977), „Der Wortbruch“ (1994) und „Fälschung, Dichtung und Wahrheit über Hitler und Stalin“ (2004), sind für die von den Meinungsdiktatoren und gesponserten Medienherren der westliche Nachkriegswelt, hochgelobten Leitbild-Repräsentanten, äußerst schmerzhaft. Bis zu seinem Tod bemühte sich Prof. Dr. Maser darum, vom „Freistaat Bayern“ die widerrechtlich angeeigneten Urherrechte für Hitlers „Mein Kampf“ zu erhalten, um das Werk vollständig unter seiner Regie herauszugeben. Dazu berief Maser sich auf das Recht der überlebenden Familienangehörigen Hitlers und veranlasste diese, dafür juristisch zu streiten.
 
Hitler als Visionär und Romantiker kommt zum Ausdruck in seinem Aquarell von Schloss Neuschwanstein. Das überwältigend Neue von Adolf Hitler (1889-1945) war unbestreitbar, dass es ihm gelungen ist, das heillos zerstrittene und tief gespaltene Volk hinter einer Idee zu vereinen, wie das in über 1.000 Jahren vorher nicht geschah und zwar erstmalig mit einer rein deutschen Idee, die dem Volk einen Lebenssinn vermittelte, aus dem die bekannte ungeheure Begeisterung und Krafentfaltung gelang. Sämtliche vorangegangenen Ideenimpulse waren volksfremde Gedanken, wie die Evangelisierung, die Kreuzzüge, dynastische Interessen, Kommunismus usw., bei denen die Deutschen für unvölkische Aktivitäten animiert und geopfert worden sind. So wie Theodor Herzl (1860-1904) seinem Judenvolk mit dem Zionismus einen nationalsozialistischen Halt und ein Ziel setzte, so war Hitler exakt um ein Gleiches bemüht. Mit dem Unterschied, dass dem deutschen Menschen der Nationalgedanke erst nahe gebracht werden musste, während der Jude, besonders der strenggläubige, ihn von kleinauf durch seine exklusive Volksreligion vermittelt bekommt. Wie solche volksbezogenen politischen Formen - unter dem seelischen Kriegsdruck ins Abnorme und Mörderische deformieren können, sah man im Verlauf des Weltkrieg II. und während der israelischen Eroberung Palästinas.      
 
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HINTER DEN MASKEN
 
Immer aufs Neue, Täuschen-Trügen,
mit ausgeklügelten englischen Lügen.
Engländer haben Deutschland zerstört,
mit Lügen-Listen die Welt betört.
 
England sah sich nie als ein Europäer,
es war schon immer der Abseitssteher,
der jede europäische Macht angriff,
die nicht nach englischer Pfeife pfiff.
 
Engländer in hämischen Heldenposen
über Iren, Niederländer und Franzosen,
über Spanier, Dänen, Deutsche und
immer im Recht und im sicheren Bund.
 
Sie rafften das Empire sich zusammen,
setzten zweimal die Welt in Flammen,
hetzten Polen, Russen und Amis auf,
das Reich zu zerreißen im Kriegsverlauf.
 
Deutsche Menschen zu massakrieren,
schien wichtiger als das Marschieren,
Genozid war geplant von Anbeginn,
A-Bomben tragen Volksmord im Sinn.
 
Mit Bomberflotten, Städte zu morden,
damit sind sie Herr der Lage geworden.
Sie hatten Milzbrand-Bomben gebaut
schon Senfgas-Bomben in Bari gestaut.
 
Um deutsche Stadtkerne zu vergasen,
wenn die Winde das Senfgas verblasen,
wären ca. sechs Millionen Deutsche tot,
rechnete Roosevelt in „Angst und Not“.
 
Adolf Hitler bettelte England um Frieden,
auch von USA hätte nichts geschieden,
da war nur dieser pathologische Hass
und der Wille zum deutschen Aderlass.
 
Das waren die Kriegsziele der Alliierten,
die auf Kleinteilung Deutschlands gierten
und dem: Es gab im Gedankenspiel,
um zwanzig Millionen Deutsche zuviel.
 
 
 
Der angloamerikanische Atombombenbau (geplant war die Vernichtung von Berlin und Wien oder Mannheim) begann Mitte Oktober 1939, als in Deutschland noch kein Mensch an einen Krieg gegen die USA im Traum nur dachte. Am 11.10.1939 setzte US-Präsident Roosevelt das „Beratende Uran-Komitee“ ein, womit der Startschuss für das „Manhattan-Projekt“ gegeben wurde. Die Engländer - Churchill als kriegstreibende Kraft - erklärten am 3. September 1939 Deutschland den Krieg und sprachen sich bereits ab dem 15.10.1939 mit Stalin zu einem Vierfrontenkrieg gegen Deutschland ab. Die vier Monate später beginnenden Städtebombardierungen und die Flächenbombardements auf Stadtkerne, hatten in keiner Weise strategische Bedeutungen, es ging allein, um die Großvernichtung deutscher ziviler Menschenleben. England baute aus gleichen Motivationen Milzbrandbomben, welche riesige Landstriche unbewohnbar gemacht hätten. Um die eigenen Bestände zu erhöhen, bestellten sie zusätzlich in den USA weitere Zulieferungen. Amerikaner bauten Senfgas-Bomben, die - fertig für den Einsatz in Deutschland startklar waren - man wollte damit das Rheinland verwüsten. Sie sind bereits zum süditalienischen Hafen Barie verbracht worden. Der deutsche Geheimdienst erfuhr davon und es kam zum erfolgreichen Luftwaffeneinsatz gegen den Bari-Hafen (2.12.1943), so dass das Senfgas-Transportschiff, der mit Schwefellost-Granaten beladene US-Frachter „John Harvey“, versenkt werden konnte. Ein Teil der Ladung lief ins Wasser, ein anderer Teil wurde durch die Explosionen und die Brände in der Luft verteilt. Da aufgrund der Geheimhaltung nur wenige Personen in Bari von der Existenz dieser Ladung wussten und diese allesamt umkamen, konnten die Verwundeten zunächst nicht richtig behandelt werden. Genaue Zahlen über die Opfer existieren nicht. Es wird geschätzt, dass über 600 Soldaten und Angehörige der Handelsmarine verätzt wurden, von denen etwa 100 starben. Die Zahl der getöteten Zivilisten dürfte um die 1.000 betragen. Dieser Vorfall hätte beinahe eine weitere Eskalation des Krieges ausgelöst, da die Alliierten zunächst davon ausgingen, dass der Kampfstoff von den Deutschen abgeworfen worden war. Eine im Hafenbecken gefundene Gasbombe wurde aber als amerikanisches Modell identifiziert, so dass die Alliierten keinen unmittelbaren „Gegenschlag“ durchführten. - Der Satz, den viele feindliche Politiker und Wirtschaftsbosse auch dachten, lautet: „Das Problem mit den Deutschen ist, dass es 20 Millionen von ihnen zu viel gibt“, stammt von dem Deutschenhasser Georges Benjamin Clemenceau, dem Ministerpräsident (1917-1920) der 3. Republik Frankreichs.
 
Den Massentötungen von Deutschen, die sich nach dem Waffenstillstand im Mai 1945 an den entwaffneten Deutschen nahtlos fortsetzten, den Charakter des Genozid absprechen zu wollen, wäre albern. Zu viele Fakten und eindeutige Aussagen lassen eine andere Einschätzung nicht zu. In West und Ost begann das große Verhungernlassen, Erhängen, Erschießen und Erschlagen, nicht allein im Schlamm der schutzlosen Rheinwiesenlager, anderen Camps und Speziallagern von Engländern, Amerikanern, Franzosen und Russen, ganz zu schweigen vom Abschlachten ganzer Ortschaften in Tschechien und Jugoslawien. Die Aussagen W. Churchills während der Jalta-Konferenz (4.-11.02.1945), man habe bisher 6 bis 7 Millionen Deutsche getötet und gedenke, bis Kriegsende ca. eine weitere Million umbringen zu können, spricht für sich. Er zählte nicht etwa die gewonnenen Schlachten auf, als Triumphe, sondern die Anzahl vernichteter deutscher Menschenleben, was sich ihm als der eigentliche Erfolg des Krieges assoziierte. Auf der Potsdam-Konferenz (17.07.-02.08.1945) überließ es Churchill ausdrücklich dem Vertrags- und Gesprächspartner Stalin, wie dieser mit den 6. bis 7. Millionen deutschen Menschen in den von Sowjetrussland besetzten Ostgebieten verfahren wolle. „Stalin werde schon wissen, wie er damit umzugehen habe“, so etwa die Worte Churchills, der für eine Ausweisung votierte, um „zukünftigen Ärger zu vermeiden“. Wie diese Ausweisung von um 14 Millionen Deutschen aus ihren uralten Heimatgebieten in der Nachkriegsrealität aussah, davon gab Konrad Adenauer einen anschaulichen Eindruck, im Verlauf seiner Rede vom  23.03.1949, vor der „Interparlamentarischen Union“ in Bern, wo er u.a. ausführte: „Ich muss in diesem Zusammenhang zunächst von dem Problem der Vertriebenen sprechen. Es sind aus den östlichen Teilen Deutschlands, aus Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn usw. nach den von amerikanischer Seite getroffenen Feststellungen insgesamt 13,3 Millionen Deutsche vertrieben worden. 7,3 Millionen sind in der Ostzone und in der Hauptsache in den drei Westzonen angekommen. 6 Millionen Deutsche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind gestorben, verdorben. Von den 7,3 Millionen, die am Leben geblieben sind, ist der größte Teil Frauen, Kinder und alte Leute. Ein großer Teil der arbeitsfähigen Männer und Frauen sind nach Sowjetrussland in Zwangsarbeit verschleppt worden. Die Austreibung dieser 13 bis 14 Millionen aus ihrer Heimat, die ihre Vorfahren zum Teil schon seit Hunderten von Jahren bewohnt haben, hat unendliches Elend mit sich gebracht. Es sind Untaten verübt worden, die sich den von den deutschen Nationalsozialisten verübten Untaten würdig an die Seite stellen. Die Austreibung beruht auf dem Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945. Ich bin überzeugt, dass die Weltgeschichte über dieses Dokument ein sehr hartes Urteil dereinst fällen wird.“ Von der propagierten moralischen Überlegenheit der West- und Ost-Alliierten bleibt bei exakter und ehrlicher Geschichtsbetrachtung nichts übrig. Was an unfasslichen Grausamkeiten nach dem Mai 1945 an Deutschen geschah übertrifft alle Vorstellungsmöglichkeiten normaler Menschen. In Serbien, Polen, Tschechien raste ein Raub- und Mord-Mob, denn staatliche Regularien gab es lange nicht und die alliierten Regierungen im Westen wie im Osten schauten den Exzessen ruhig zu, aus ihrer Sicht war es so gut und gewollt. Wer bisher darüber ein Wort verlor, wurde von der Systempresse als „Nazi“ abgetan und seine Berichte in Frage gestellt. Nun bemühte sich ein Tscheche selbst um eine Aufarbeitung. Jiri Padevět, „Blutiger Sommer 1945: Nachkriegsgewalt in den böhmischen Ländern“ (2021); einige Details von Padevět im Interview: „Im tschechischen Binnenland war die Situation deutlich besser als in den gemischten Gebieten, wo neben Tschechen oder Slowaken auch noch Deutsche, Ungarn oder Kroaten lebten. Ein Großteil der blutigen Massaker an Deutschen wie etwa in Postoloprty [eigentlich: Postelberg] oder Lanškroun [eigentlich: Landskron] wurde von Militäreinheiten begangen, die zu dieser Zeit schon unter das militärische Oberkommando fielen.“ Die Deutsche, die mit ihrer Tochter aus dem Fenster in den Tod gesprungen ist, bevor Soldaten der Roten Armee sie vergewaltigen konnten. „Das Problem ist, dass es bei diesem Fall – und sehr vielen ähnlichen Fällen – keine Namen gibt. … Viele Verbrecher aus dieser Zeit standen 1946 und 1947 vor Gericht und wurden in einigen wenigen Fällen sogar tatsächlich zu hohen Strafen verurteilt. Darunter war Karol Pazúr, der mit seiner Militäreinheit in einer einzigen Nacht 230 Karpatendeutsche ermordet hatte, darunter Babys, Kinder und Alte. Die meisten dieser verurteilten Verbrecher hat nach 1948 das kommunistische Regime begnadigt.“ Sie sind bei der Recherche „knietief im Blut gewatet“, wie Sie einmal geschrieben haben. „Ja, und das ist die Geschichte vom ,Leutnant Smrčina‘. Viele Männer haben sich damals militärische Dienstgrade angeeignet, ohne sie jemals erworben zu haben. Und dieser selbst ernannte Leutnant hat im Ort Marianské Radčice [eigentlich: Maria Ratschitz] mit ein paar Männern zusammen ein kleines privates Konzentrationslager eingerichtet, das nur für deutsche Frauen bestimmt war. Wenn man die Protokolle in der Hand hält, in denen verzeichnet ist, was er mit diesen Frauen angestellt hat, dann schafft man es fast nicht, sie bis zum Ende durchzulesen. Das war selbst für damalige Verhältnisse so schlimm, dass eine andere Abteilung der sogenannten Revolutionsgarden ihm Einhalt geboten hat [Dass Einhalt geboten wurde, ist von anderer Seite bezweifelt worden !]. Padevět: Wie so oft in dieser Zeit: Der selbst ernannte Leutnant wurde erst verurteilt. Aber später haben ihn die Kommunisten entlassen und zum Agenten ihres Militärgeheimdienstes gemacht.“
 
Die Absichten der Alliierten, US-Amerikaner, Engländer, Franzosen, Polen und Russen, die sich zu einem antideutschen Zweckbündnis vereint hatten, als solche in ihren Absichten zu durchschauen, nämlich nicht allein natürlich den von ihnen selbst ins Werk gesetzten Weltkrieg zu gewinnen, um Deutschland in mehrere Stücke zu zerschneiden und über seine Sachwerte verfügen zu dürfen, sondern, darüber hinaus, den „deutschen Unruheherd“, in einer endgültigen Lösung, also einer Endlösung, durch eine weitgehende Bevölkerungsdezimierung zu bereinigen, wurde der deutschen Regierung klar, als die Bombardierungen ziviler Stadtbezirke der Engländer im Mai 1940 gegen Ziele des Ruhrpotts und Schleswig-Holsteins begannen; aber dem deutschen Geheimdienst in Schweden und den USA ist mit Sicherheit nicht entgangen, dass die bekannten, vornehmlich jüdischen, Atom-Physiker Britanniens und Amerikas an einem streng geheimgehaltenen Objekt arbeiteten, wobei es sich nur, so der logische Schluss, um die Konstruktion von Atom-Bomben gegen Deutschland handeln konnte. Dass genozitäre Absichten von Churchill sowieso, aber ebenso im Umfeld von US-Präsident Roosevelt erwogen wurden, beweist der von seinem Finanzberater entwickelte „Morgenthauplan“, welcher den Tod von ca. 30 Millionen Deutschen durch Deindustrialisierung Deutschlands vorsah, was dem ausgesprochenen Wunsch Churchills entsprach, der noch zur Potsdam-Konferenz auf Demontage deutscher Industriezweige bestand und den Wirtschaftsstrategen der USA ebenso ins Gewinnmaximierungs-Konzept passte. Dass diese damals akute Gefahrenlage für das Überleben des deutschen Volkes, die NS-Volksführung eher zu rigiden Vergeltungsmaßnahmen herausforderte, als sie zu beschwichtigen, muss eigentlich nicht sonderlich betont werden, insbesondere auch für jeden Front- und Heimatsoldaten wegen der von alliierter Seite angedrohten Kastration der deutschen Männer. Welche Stimmung in demokratischen wie kommunistischen Feindkreisen herrschte, zeigt beispielweise das Machwerk des Kommunisten Herbert Frahm, der sich nach seiner Flucht nach Norwegen Willy Brandt nannte: „Verbrecher und andere Deutsche“ (norwegisch: „Forbrytere og andre tyskere“, 1946), in dem er die Erschießung von 150.000 dt. Offizieren ohne Gerichtsverhandlung verlangte. 
 
Die deutsch-jüdische Diskrepanz begann immer schärfere Ausmaße anzunehmen, seit dem deutscherseits verlorenen Weltkrieg I. und den folgenden europaweiten KP-Unruhen, an denen Juden - aus deutscher Sichtweise - maßgeblich beteiligt waren. Da das organisierte Weltjudentum, aus dem Mund einiger seiner zionistischen Führer, dem NS-Staat Krieg (aus deutschnationaler Sicht: Befreiungsbewegung vom Versailler-Diktat) bis zum Untergang, in Form des Handelsbykotts, angekündigt hatte („Juda erklärt Deutschland den Krieg“), was von der britischen Zeitung „Daily Express“, am 24.03.1933 veröffentlicht wurde, sowie das auffällige gemeinsame Abtauchen der führenden jüdischen Nuklear-Physiker nach US-Amerika, musste zumindest dem deutschen Geheimdienst verdächtig erscheinen, so dass auch oberste NS-Stellen Verdacht geschöpft haben werden. Der als Kommunist und Deutschenhasser ausgewiesene Albert Einstein entfaltete in den USA bekanntermaßen seine publizistischen Wirkungskreise und war auch über den Informationsbrief (Dezember 1938), bezüglich der geglückten Uranspaltung Otto Hahns, den Lise Meitner (jüd. Mitarbeiterin von O. Hahn) in die USA schickte, informiert. Im Februar 1939 schrieb L. Meitner, mit ihrem Neffen Otto Robert Frisch, einem Kernphysiker, den Aufsatz „Disintegration of Uranium by Neutrons: a New Type of Nuclear Reaction“, der sich mit der Kernspaltung („nuclear fission“) beschäftigte. Einstein riet, gemeinsam mit Freunden, Präsident Roosevelt zum Atombombenbau gegen Deutschland, was dieser im November 1939, als gigantisches Geheimprojekt in Gang setzte. So trieben die gegenseitigen Maßnahmen von Juden und Deutschen der bekannten Eskalation zu, beide Nationen wurden zu Tätern und Opfern zugleich.
 
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Der Ostpreuße Werner Maser (12.06.1922-05.04.2007) war ein deutscher geschichsrealistischer Historiker, Publizist und Hochschullehrer. Nach dem Abitur an der Oberrealschule Königsberg diente der Sohn eines ostpreußischen Pferdezüchters als Infanterie-Offizier in Weltkrieg II. Nach dem Krieg wurde er im sowjetischen „Speziallager Sachsenhausen“, in dem tausende Gefangene durch Schläge, Erschießungen und Hunger umkamen. Dort begegnete er dem genialen Schauspieler Heinrich George, vor dessen indirekter Ermordung durch Essensentzug (Blinddarmentzündung, Lungenentzündung, Herzschwäche). Maser überlebte und studierte in Berlin, München und Erlangen Theologie, Philosophie, Politikwissenschaften, Pädagogik und Germanistik. 1951 legte er in Berlin das Staatsexamen ab. Ab 1950 arbeitete Maser als wissenschaftlicher Assistent bei Ernst Niekisch an der „Humboldt-Universität“ in Ost-Berlin, dort promovierte er 1954 zum Dr. phil. Er hatte drei Kinder.
 
 
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