DER NEUNTE NOVEMBER

Desertierte Matrosen und linke Zivilisten demonstrieren am 8.11.1918 in Berlin
 
DER NEUNTE NOVEMBER
 
Es geifern die Wichte der ganzen Welt,
das deutsche Kriegsheer steht im Feld.
Des Kaisers Wehrmacht hält die Front,
keine Tücke hat sie zu fällen gekonnt.
 
Der Mammon schickt seine Knechte vor,
seine Losung lautet: „Zerbrecht das Tor,
bringt diesen  blonden Hünen zu Fall,
dann richten wir auf dem Erdenball !“
 
Viele farbigen Völker branden heran,
was Mammons Knute erzwingen kann.
Doch deutscher Fäuste stählender Griff
ist ein die Wogen zerbrechendes Riff.
 
Dem feindlichen Dämon ward bewusst,
kein Schwert zerstößt diese Riesenbrust.
Es glimmt der Plan, wie könnte glücken,
wer stößt den Dolch in seinen Rücken ?
 
Es reift die Idee zum Intrigenspiel:
„Wir machen das linke Gesindel mobil“.
Während der Landser im Graben wacht,
wurd‘ hinter ihm die Revolte entfacht.
 
Das war des Neunten Novembers Not,
graue Nebel verhüllten das Abendrot.
Besiegelt war der Germanen Geschick,
Triumph zwinkert mancher Asiatenblick.
 
Das war des Neunten Novembers Tat,
geheiligt wurde seitdem der Verrat.
Und die Lüge feiert ihr Leichenfest
über dem kläglichen deutschen Rest.
 
Am 9. November 1918 erfolgte die „Novemberrevolte“ des linken Mobs der dem unbesiegten Deutschen Heer in den Rücken fiel und damit den Untergang der deutschen Freiheit einläutete.
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