WEGE ZUR WAHRHEIT

 
 
Jedes Überdenken und Besprechen von Geschehnissen wird vom menschlich subjektiven Standort aus unternommen und so ist es kaum möglich, ganz frei von persönlichen Erfahrungen und Emotionen zu urteilen. Man kann und sollte wohl versuchen, sich einer objektiven Wertung der vielfältigen und oft widersprüchlichen Facetten zu befleißigen, doch völlig losgelöst vom eigenen Menschsein gelingt es uns nur selten, die Welt zu betrachten. Was uns persönlich in den Tiefen erreicht, das nehmen wir subjektiv drängender, schwerwiegender wahr - und als wahr - gegenüber jenen die uns weniger berühren. Aus diesem Grunde ist es so wichtig, uns alternativ zu informieren. Ein einziger Betrachtungsstandort reicht in der Regel nicht, um ein abgerundetes Weltbild zu bekommen. Bei Bewertungen von zeitgeschichtlichen Ereignissen verhält es sich nicht anders. Nach einem verloren Krieg liegt es in der Natur der Sache, dass die Sichtweisen der neuen Machthaber und ihrer Nutznießerklientel dominieren. Die fast unangefochtene Nachkriegsdoktrin predigt im propagandistischen Schwerpunkt zwangsläufig die überwiegende Schuld des Kriegsverlierers. Bei allem Respekt vor dieser höchst verständlichen tendenziösen Sichtweise, wäre es aber aus der höhergelagerten idealistischen Sicht des Homo sapiens sapiens - des Vernunftbegabten - eine gegentendenziöse Betrachtung zu versuchen, um die objektive Wahrheit, die dazwischen zu finden sein muss, aufzuspüren.
 

Der Weltkrieg II. entstand ja nicht weil Adolf Hitler die aggressiven außer Rand und Band geratenen Polen zur Ordnung rufen wollte, die kaum als sie wieder einen eigenen Staat hatten, über sämtliche ihrer Nachbarn militärisch und mit Gebietsansprüchen herfielen, über Schlesier, Pommern, Danziger, Kaschuben, Ukrainer, Tschechoslowaken, Weißrussen, Litauer. Lediglich mit Rumänien und Lettland unterhielt Warschau normale Beziehungen. Der Weltkrieg wurde nicht von Hitler gewollt, sondern vom hassvollen England-Prämier Churchill, bestimmt von dessen strategischer Absicht, Deutschland endgültig zu vernichten. Das geht aus den Äußerungen und Taten dieses Mannes übereinstimmend hervor. Seine Haupthelfer zur traditionellen Weiterführung altbritannischen Strategie gegen die Konsolidierung Europas, in Gestalt eines Großkrieges gegen die europäische Zentralmacht, waren der machtlüsterne US-Präsident Roosevelt, die „City of London“, der Bolschewik Woschd Stalin und der polnisch-chauvinistische Außenminister Józef Beck. Der englische Casus belli gegen Deutschland im Jahr 1939 war nicht weniger verlogen wie jener des engl. Premierministers Tony Blair im Jahr 2003 gegen den Irak. England war in diesen Dingen, Kriegsgründe zu erfinden, nie zimperlich. Immer ging es nur um den nackten Willen zur Bereicherung und dem Ausschalten von Konkurrenten. Und die USA, die erfolgreiche Schülerin englischer Perfidie, verstand es nicht weniger gut, sich mit dem Schein der Unschuld zu schmücken, wenn es darum ging, zu einem neuen Raubzug auszurücken. Von W. Wilson, E. Roosevelt, H.S. Truman bis George W. Bush die im Prinzip gleichen Methoden. 

Nicht wenige auch studierte Historiker kommen zum gleichen Ergebnis wie ich. Der US-amerikanische Politiker Pat Buchanan, als Kandidat für das Amt des US-Präsidenten mehrfach angetreten, spricht den Kriegstreiber W. Churchill für fast alles Übel verantwortlich, was im 2. Weltkrieg und in seiner Folge geschehen ist („Churchill, Hitler, and the Unnecessary War“, Crown, New York 2008). „Churchill, Hitler und der unnötige Krieg“ heißt der Titel, in dem der Autor dazu aufruft, Lehren aus der Geschichte zu ziehen: Anstatt eine Churchill-Büste im Weißen Haus aufstellen zu lassen, schreibt er, wäre George W. Bush gut beraten gewesen, Churchills schwere Fehler zu erkennen und daraus zu lernen. Buchanan erkannte, Großbritannien hätte viel besser daran getan, sich nicht auf einen Krieg gegen Nazideutschland einzulassen. Churchills Konzentration auf den Zweiten Weltkrieg sei Schuld daran, dass Britannien sein Empire verloren habe. Ob er für Hitlers Ziele Sympathien hegt, sei dahingestellt. Jedenfalls hat Hitler lediglich die ungerechten Landverluste, die der Versailler Vertrag festlegte, revidieren wollen. Zu weiteren Eroberungen - eigentlich strategische Maßnahmen im aufgezwungenen Krieg - ist er von Churchill nachgerade gezwungen worden; dessen Beistandsgarantie für Polen hat die polnische Führung ermutigt. Diese sei zu Verhandlungen über den „polnischen Korridor“ nach Danzig nicht mehr bereit gewesen, so dass Deutschland geradezu in einen Krieg gegen Polen hineingetrieben worden ist. Auch den deutschen Präventivschlag auf die hochgerüstete Sowjetunion betrachtet Buchanan als Ergebnis des Eintritts der Briten in den Krieg: Erst wenn Stalin geschlagen wäre, habe Hitler hoffen können, Großbritannien in die Knie zu zwingen - ein Land, mit dem er gern in Frieden gelebt hätte. Hätte Churchill im März 1939 nicht zugesagt, Polen militärisch zu Hilfe zu kommen, wenn es von Deutschland angegriffen werde, dann hätte die Sowjetunion allein gegen Hitler kämpfen müssen. Und dann, so meint Buchanan, wäre der Kommunismus weltweit wohl erledigt gewesen: „Der Bolschewismus hätte vernichtet werden können. Mit dem Kommunismus hätte es 1940 zu Ende sein können.“ Und so wäre es nicht zur „Versklavung von hundert Millionen Christen“ gekommen. Anmerkung: Es wäre, ohne den „Englischen Krieg“ auch weder zu den Genozid-Unternehmungen gegen das deutsche und das jüdische Volk gekommen.
 
 
Die bolschewistisch-revolutionäre Sowjetregierung hatte sich, gemäß ihrer revolutionären Basisdoktrin, vom ersten Tage ihres Bestehens im Februar 1918 auf den großen Angriffskrieg gegen den Westen - sprich „Weltrevolution“ - vorbereitet und zu diesem Zweck eine rigorose Industrialisierung mit gleichzeitiger gigantischer Hochrüstung betrieben. Deutschland der „Weimarer Republik“ wurde dadurch massiv bedroht, indem der lange Arm der Sowjets, die DKP, als „Fünfte Kolonne“ Russlands agierte. Die deutsche Wehrwirtschaft durfte sich nicht auf die wachsende Gefahr aus dem Osten vorbereiten, denn die Bestimmungen des „Versailler-Diktat“ der „Entente-Siegermächte“ verboten es. Die Probleme die nach Weltkrieg I. durch die Westmächte-Politik einer weiteren Schwächung und Niederhaltung Deutschlands erwachsen sind, waren keine Erfindungen Adolf Hitlers, er fand sie vor und versuchte sie im positiven Sinne für sein deutsches Volk zu lösen. Er sah seine legitime Aufgabe darin, die gleichberechtigten Lebensrechte der Deutschen wieder herzustellen, die Grundvoraussetzung dazu war die Aufhebung der Knebelungen des Versailler-Abkommens, eines diktierten Vertragswerkes, das die Westmächte längt mehrfach verletzt hatten, schon wegen ihrer militärischen Hochrüstung. Sie waren ihren eigenen Zusagen nicht gefolgt, der erzwungenen deutschen Abrüstung, die eigene folgen zu lassen. Der Versuch A. Hitlers die Fesseln abzustreifen und wieder frei zu werden, war nicht weniger moralisch als der Versuch, der englischen und französischen Politik, die deutsche Befreiung zu verhindern und möglichst zu zementieren. Wer mit zweierlei Maßen misst, ist nicht ernst zu nehmen ! Das Streben A. Hitlers ein gesichertes und größeres Deutschland zu bauen kann nicht mehr verurteilt werden als das Streben der Juden nach einem eigenen Landbesitz, der zunächst einem fremden Volk abgenommen werden musste. Und das Streben des „Englischen Empires“ nach weltweiter Dominanz ist nicht anders zu bewerten als Hitlers Streben, zumindest die Deutschen in Europa in einem schützenden Mutterland heimzuführen. Die absolute Berechtigung des Theodor Herzl, dem Begründer des Zionismus, vom „letzten völkischen Problem“, eben jenem des Judentums zu reden, stand nach Weltkrieg I. auch A. Hitler zu, denn die Deutschen fanden sich auf 14 verschiedene Nationen verteilt. Zumindest die Theorie der Hitler‘schen Bestrebungen waren nicht verwerflicher als die Welteroberungspolitik der westlichen Kolonialstaaten. Und bei Betrachtung der zielführenden angewandten Methoden findet man auf allen Seiten der meisterlichen britischen und der nur gewollten deutschen Imperialisten die gleichen dunklen Flecken. Eine moralische Überlegenheit der 1. und 2. Weltkriegssieger ist nicht zu konstatieren. Die englischen Weltkontroller haben eine solche Menge von singulären Völkerverbrechen auf ihrer Schadensbilanz addiert, dass es schwerfällt, das alles als Kollateralschäden auf dem Weg zur Weltmacht zu bezeichnen: das Verbrechen an den Iren, der Opiumkrieg gegen China, der Raub Indiens, der Burenkrieg mit den Frauen-KZs. Davon kann man dicke Bücher füllen. Und solch eine Nation gibt sich den Glorienschein der moralischen Attitüde gegenüber dem Vorkriegsstreben der Deutschen die nichts als frei werden wollten !
 
Der von Marschall Timoschenkow und General Schukow ausgearbeitete Angriffsplan gegen das Deutsche Reich und Europa wurde „Woschd“ Josef Stalin am 15.05.1941 vorgelegt. Die wichtigsten Vorschläge hatte Stalin „vollends“ gebilligt, was Schukow im Interview von 1967 mit Marschall Wasilewskij bestätigte. Funde des russischen Historikers Alexander Nekritch in hinterlassenen Papieren von Politbüro-Mitgliedern wie Kalinin, Schdanow und Berija belegen die diesbezüglichen Erwartungen der Umgebung Stalins auf den nahe bevorstehenden Kampf. Siehe dazu auch Ausführungen des Oberst Valerij Danilow u. Universitätsdozent Heinz Magenheimer in „Österreichische Militärische Zeitschrift“ (Heft 1 des Jg. 1993). Stalin fasste den endgültigen Entschluss zum Krieg gegen den Westen am 19.08.1939, vier Tage vor Abschluss des „Hitler-Stalin-Paktes“ in Moskau. So erklärte es der Sowjetgeheimdienstler Wladimir Resun (Pseudonym Viktor Suworow). Angriffstermin sollte der 06.07.1941 sein; Hitler kam am 22.06.1941 der Roten Dampfwalze um zwei Wochen zuvor. Doch konnte er den 25.000 Sowjetpanzern lediglich 3.400 Panzer entgegensetzen. (Viktor Suworow, „Der Tag M“) Joachim Hoffmann, wissenschaftlicher Direktor am „Militärgeschichtlichen Forschungsamt“ verfasste „Stalins Vernichtungskrieg 1941-1945“, in dessen „Geleitwort“ derleitende Archivdirektor des Bundesarchiv-Militärarchivs Manfred Kehrig, informiert, dass Stalin „den Krieg gegen das Deutsche Reich als Vernichtungs- und Eroberungskrieg konzipiert und dann auch durchgeführt hat …“ Der deutsche Angriff war ein Notwehr- und Rettungsakt in letzter Minute, denn der sowjetische Aufmarsch war fast abgeschlossen, weshalb die russischen Verbände nicht in ihren rückwärtigen Garnisonen langen, sondern dicht vor der Demarkationslinie. Nur darum wurden die großen erfolgreichen Kesselschlachten der Wehrmacht ermöglicht. Die deutsche Aufklärung war besser informiert als Stalin gedacht hatte, er war überrascht, denn mit einem Krieg im eigenen Land hatte er als Angriffskrieger nicht gerechnet. Er entschied sich für die alte russische Taktik, die schon Napoleon I. in die Knie gezwungen hatte, nämlich die Strategie der „Verbrannten Erde“. Das „Institut für Zeitgeschichte“, mit den Autoren Christian Hartmann und Jürgen Zarusky („Vierteljahreshefte“, Okt. 2000), bestätige, dass die sowjetische Führung, ohne jede Rücksicht auf die Zivilbevölkerung, die Politik der „verbrannten Erde“ vom nahezu ersten Tag der Feindseligkeiten an betrieben hat. Dadurch ist es zu überflüssigen Zerstörungen gekommen, aber Stalin verband damit auch die erfolgreiche Absicht, die obdachlos gewordene Bevölkerung für den Partisanenkampf im bereits deutsch besetzten Hinterland zu mobilisieren. In einem Aufruf gab das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Weißrusslands am 01.07.1941 der Partisanenbewegung die Weisung, alle Verbindungen im Hinterland des deutschen Gegners zu vernichten, Brücken und Straßen zu sprengen, Treibstoff und Lebensmittellager, Kraftfahrzeuge, Eisenbahnanlagen zu zerstören, „um den Feind zu vernichten“. Stalin selbst rief am 03.07.1941 dazu auf, den Deutschen „kein Kilogramm Getreide, keinen Liter Benzin“ zu hinterlassen und „alles wertvolle Gut, das nicht abtransportiert werden kann … unbedingt zu vernichten”, wie auch das gesamte rollende Material, alle Rohstoffe, jedes Stück Vieh. Der Oberbefehlshaber der russischen Westfront, Marschall Semjon Timoschenko, bekräftigte am 06.08.1941 den Aufruf an alle Einwohner der Sowjetunion, sie sollten in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten alle Brücken zerstören, Häuser und Wälder anzünden, kurzum, alles tun, die Deutschen zu schlagen. Die mindeste Rücksicht auf die eigene Bevölkerung wurde nicht genommen. Dadurch entfachte sich der Krieg im Osten zu einem schauerlichen Ereignis. Welchen Grad die sowjetischen Selbstzerstörungen erreichten, geht aus dem Buch von W. P. und Zelda K. Coates hervor („Vom Interventen zum Alliierten 1917-1942 - Die Geschichte der englisch-sowjetischen Beziehungen“). Es wird von einer Londoner Frühstücks-Begegnung des Sowjet-Botschafters Iwan Michailowitsch Maiski mit dem britischen Außenminister Eden am 21.11.1941 berichtet. Man beschwor die britisch-sowjetische Waffenbrüderschaft. Maiski klagte: „Wir mussten Millionen und aber Millionen unserer Zivilbevölkerung evakuieren, wodurch unvermeidliche Unannehmlichkeiten, Härten und Leiden für unser Volk verursacht wurden. Infolge der konsequenten Durchführung der Politik der ,verbrannten Erde‘ mussten wir mit eigenen Händen … alle jene großen Industrieanlagen, Kraftwerke, prächtigen Gebäude und so weiter zerstören, die überall in der Sowjetunion mit Hilfe der heldenhaften Anstrengungen und großen Opfer des gesamten Volkes entstanden waren.“ Die Befehle Stalins, der einen Angriffskrieg zwecks Vernichtung vorgesehen hatte, führten zu bestialischen Eskalationen. Welche Art Krieg und zu welchem Zweck Stalin betrieb erwies sich schon im April/Mai 1940 als zehntausende polnische Gegangene u.a. bei Katyn erschossen wurden und 1944/48 als deutschen wehrlos Gemachten ähnliches widerfuhr. Die Exzesse an der Ostfront legte eine private sog. „Wehrmachtsausstellung“ der deutschen Seite allein zur Last, doch sie beinhaltete zahlreiche Fälschungen, wie der Pole Bogdan Musiał, der ungarische Historiker Krisztián Ungváry, Walter Post und andere nachgewiesen haben. Hans-Joachim von Leesen schreibt in „In Stalin fand Alexander I. seinen Meister“ („Preußische Allgemeine Zeitung“, 25.08.2007, 34-07): „So fanden die vorrückenden deutschen Truppen eine Wüste vor, zumal auch nach der Einnahme durch die Wehrmacht in ihrem Rücken Partisanen das Vernichtungswerk fortsetzten. …Deutschland musste daran gehen, ein umfangreiches Wiederaufbauprogramm einzuleiten. Das war zwingend notwendig, weil sonst weder die weißrussische, ukrainische und russische Bevölkerung noch die Wehrmacht im Lande hätte ernährt und versorgt werden können. Notgedrungen unverwirklicht blieb der Plan, aus den jetzt verwüsteten ehemaligen landwirtschaftlichen Überschussgebieten Nahrungsmittel nach Deutschland zu transportieren. Der Münchener Historiker Walter Post hat darüber in dem 1999 erschienenen, überaus aufschlussreichen Band „Die verleumdete Armee“ ausführlich unter Quellenangaben berichtet. So wurde das riesige Dnjepr-Kraftwerk bei Saporoschje, das die ganze Südukraine mit Strom versorgte und völlig zerstört in deutsche Hand fiel, durch die ,Organisation Todt‘ wieder aufgebaut. Im Januar 1943 konnten die Stromlieferungen wieder aufgenommen werden, wenn auch nur mit 23 Prozent der Vorkriegskapazität. Um die landwirtschaftliche Erzeugung wieder anzuheben, stellte Deutschland erhebliche Hilfsmittel zur Verfügung. Im Rahmen des ,Ostackerprogramms‘ wurden während der deutschen Besatzung bis Ende 1943 aus dem Reich 15.000 Eisenbahnwaggons mit landwirtschaftlichen Geräten und Maschinen geliefert; darunter befanden sich mehr als 70.000 Traktoren, 16.000 Holzgasgeneratoren, 5.000 Schlepperanhanggeräte, 306.000 Gespannpflüge. Außerdem gingen mehrere tausend Kühe, Ochsen, Schweine und Zuchthengste zur Auffüllung des Viehbestandes nach Osten. Die deutsche Landwirtschaftshilfe belief sich bis Ende 1943 auf 510 Millionen Reichsmark. Post listet auf, dass zwischen Juli 1941 und Dezember 1943 Deutschland rund eine Milliarde Reichsmark allein in die Bereiche Bergbau, Energieerzeugung und gewerbliche Wirtschaft steckte, ferner eine weitere Milliarde in die Wiederherstellung des Eisenbahnsystems und den Straßenbau. Walter Post weiter: ,Zusammen mit der Landwirtschaftshilfe von 510.000.000 Reichsmark betrug die deutsche Wirtschaftshilfe für die besetzten sowjetischen Gebiete rund drei Milliarden Reichsmark.“ Nach den übereinstimmenden Berichten der Wehrmacht, trugen nicht wenige Partisanen erbeutete deutsche Uniformen, schonten nicht die russischen Zivilisten, zerstörten deren Dörfer, waren grausam und fügten der Wehrmacht im Rücken der Front große Opfer zu. Beim deutschen Rückzug erst wurden dann von der Wehrmacht Brücken, Verkehrsverbindungen zerstört um der Roten-Armee das Nachsetzen ins Reich zu erschweren. Als Joseph Goebbels am 18.02.1943 seine Rede im Berliner Sportpalast hielt, mit der rhetorischen Frage: „Wollt Ihr den totalen Krieg“), tobte englischerseits ein solcher mindestens seit über einem Jahr und im Osten bereits seit 21 Monaten. Hitler warnten um 4 Monate lang die Briten vergeblich, bevor die Luftwaffe englische Ziele auf der Insel angriff. James M. Spaight, Völkerrechtsexperte und Staatssekretär im britischen Luftfahrtministerium, zum britischen Bombenkrieg ab Mai/Juni 1940: „Wir haben angefangen, Ziele auf dem deutschen Festland zu bombardieren, bevor die Deutschen begannen, Ziele auf dem britischen Festland zu bombardieren. Das ist eine historische Tatsache !“ Seit dem 14.02.1942, mit der Ernennungvon RAF-Chef Arthur Harris (Bomber-Harris) und seinen Flächenbombardements deutscher Innenstädte, begann der totale, großflächige Völkermord an Deutschen aus der Luft. (Lothar Fritze, „Die Moral des Bombenterrors: Alliierte Flächenbombardements im Zweiten Weltkrieg“, S. 56) A. Harris Directive an seine Offiziere und Bomberbesatzungen lautete: „You are accordingly authorised to use your forces without restriction […] It has been decided that the primary objective of your operations should be focused on the morale of the enemy civil population and in particular the industrial workers.“ („Sie erhalten die Erlaubnis, Ihre Kräfte ohne Einschränkung zu nutzen [...] Es wurde entschieden, dass das Hauptziel Ihrer Operationen auf die Moral der feindlichen Zivilbevölkerung, und besonders die der Industriearbeiter ausgerichtet sein sollte.“) Der Stabschef der RAF Charles Portal erläuterte die Directive einen Tag später noch einmal genauer: „Ich nehme an, dass klar ist, dass die Ziele bebaute Gebiete und nicht z. B. Schiffswerften oder Flugzeugwerke […] sein werden. Dies muss jedem klargemacht werden, falls es noch nicht so verstanden worden ist.“ Nicht die Industrie sollte Ziel der Angriffe sei, sondern die Wohnviertel der Zivilisten. Der Massenmord war für W. Churchill kein neues Terrain, er hatte schon als Verteidigungsminister die Bombardierung irischer Ortschaften gefordert hatte. Er verantwortete als Kolonialminister die Ausradierung ganzer Städte in Mesopotamien. Er betrieb in Afghanistan eine Politik der verbrannten Erde, bei der nicht nur Dörfer, sondern gezielt die Ernten zerstört wurden. Er ließ Konzentrationslager in Kenia errichten. Er forderte vergeblich den Giftgas-Einsatz gegen Aufständische in Indien und verschuldete 1943 die Hungersnot in Bengalen bei der mehrere Millionen Menschen starben. Diesbezüglich äußerte er sich der Rassist in einer Kabinettssitzung, die Inder müssten sich ja auch nicht vermehren wie die Hasen. (Shashi Tharoor, „Washington Post“, März 2018, „In Winston Churchill, Hollywood rewards a mass murderer“) Bereits 1928 entwickelte der britische Luftmarschall Hugh Trenchard den konzeptionellen Vorläufer der späteren „Area Bombing Directive“ (dt.: Flächenbombardierungsdoktrin), die sogenannte „Trenchard-Doktrin“. Aufgrund dieser Planung  wurde in Großbritannien bereits seit Anfang der dreißiger Jahre an Entwicklung und Aufbau einer Flotte schwerer Bomber mit großer Reichweite sowie an der Hauptwaffe des Bombenkrieges, dem „Elektron-Thermitstab“, gearbeitet. Im Oktober des Jahres 1936 erging ein Produktionsauftrag des britischen Verteidigungsministeriums über die Produktion von 4,5 Millionen Brandbomben dieses Typs, bei Kriegsbeginn waren bereits mehr als 5 Millionen Stück verfügbar. Die Opferzahlangaben gehen, wie gewöhnlich je nach politischem Standort, weit auseinander. Während die anglophilen Redakteure des „Spiegel“ und der „Welt“ von 600.000 Toten reden, meint der Seitenbetreiber „Thomas Unschuld“: „Der Bombenterror der Alliierten war der systematische, fabrikmäßige Massenmord in Europa, vor allem am deutschen Volk, als direkte Folge des feindlichen Luftkrieges im Luftraum des Deutschen Reiches während des Zweiten Weltkrieges. 3 Millionen Tote (ggf. deutlich mehr), darunter bis zu 500.000 Kinder, bis zu 10 Millionen Verletzte und 25 Millionen Heimat- und/oder Obdachlose waren das Ergebnis dieses singulären Kriegsverbrechens der Alliierten im Zweiten Weltkrieg.“ Da aus W. Churchills eigenem Munde die Angabe lautete, man habe 6 Millionen Deutsche umgebracht und würde bis Kriegsende wohl eine weitere Million umbringen, sind die Angaben der alliiertenfreundlichen Schönredner kritisch unter die Lupe zu nehmen, denn auf welchem westlichen Kriegsschauplatz hätten Millionen Landser, Flieger und Matrosen fallen können, wenn nicht Zivilisten durch den Bombenkrieg waren ?! Die 6 Millionen Vertreibungsopfer kann Churchill nicht gemeint haben, die lebten zu dieser Zeit größtenteils noch.
 
Über die Anzahl der in Weltkrieg II. vertriebenen, umgekommenen und umgebrachten Deutschen liegen mehrere Aussagen der gegnerischen Seite vor. Dass die diesbezüglichen Aussagen des W. Churchill in Abrede gestellt worden sind, ist mir bisher nicht bekannt geworden. Authentische Bestätigungen von amtlicher berufener Seite wären allerdings wünschenswert. Sollten sie in Abrede gestellt werden bitte ich um Information. W. Churchill erklärte, bezüglich der geplanten Deutschenvertreibung aus ihren Heimatländern, Dezember 1944 im britischen Unterhaus: „Vertreibung ist, soweit wir in der Lage sind, es zu überschauen, das befriedigendste und dauerhafteste Mittel. Es wird keine Mischung der Bevölkerung geben, wodurch endlose Unannehmlichkeiten entstehen, wie zum Beispiel im Fall von Elsaß-Lothringen. Reiner Tisch wird gemacht werden.“ Auf der Jalta-Konferenz vom 04.-11. Februar 1945 soll der engl. Premierminister: „Wir haben bisher sechs bis sieben Millionen Deutsche umgebracht, und wahrscheinlich werden noch ein oder zwei Millionen bis zum Kriegsende getötet werden können.“ Eine weitere Zitation Churchills in Jalta, vom 07.02.1945, lautet: „Wir haben bisher 5 oder 6 Millionen Deutsche getötet und werden vor Beendigung des Krieges wahrscheinlich noch eine weitere Million töten. Dadurch müsste in Deutschland für die transferierten Menschen Raum genug vorhanden sein. Sie werden gebraucht werden, um Lücken zu füllen; daher fürchte ich das Problem einer Transferierung nicht, solange es im richtigen Verhältnis steht.“ (Die Jalta-Dokumente S. 164ff., zitiert in Udo Walendy: „Wahrheit für Deutschland“, S. 60, 61) Churchill beruhigte ebenso den exilpolnischen Ministerpräsidenten Mikolajcyk in London: „Machen Sie sich keine Sorge über die fünf oder mehr Millionen Deutschen ... Stalin wird sich kümmern. Sie werden mit ihnen keine Schwierigkeiten haben. Sie werden zu existieren aufhören.“ („Review on World Affairs“ vom 05.10.1945, zitiert in Udo Walendy: „Wahrheit für Deutschland“, S.61) Der sich allezeit als großer Humanist präsentierende US-Präsident Roosevelt tröstete den tschechischen Exilpräsidenten Benesch 1943 ebenso. Es wird beabsichtigt, „bei dieser Umsiedlung die Zahl der Deutschen wesentlich zu reduzieren.“ (E. J. Reichenberger: „Fahrt durch ein besiegtes Land“, S. 8, zitiert in Udo Walendy: „Wahrheit für Deutschland“, S. 61) Das Magazin „Spiegel“ recherchierte dazu in seiner bekannten tendenziös-saloppen Manier („Spiegel“, 08.04.2002): „Denn nach dem Ersten Weltkrieg waren die Grenzen in Europa quer durch die Volksstämme gezogen worden. Überall entstanden neue Staaten, überall gab es neue Mehrheiten und Minderheiten“ - „Über vier Millionen Deutsche lebten auf einmal in Polen und in der CSR.“ Sie lebten natürlich nicht plötzlich in Polen, vielmehr lebten sie in deutschbesiedelten Gebieten, die die Weltkrieg I.-Sieger fremden Nachbarvölkern - zum Teil ohne Volksbefragungen - zugeschlagen hatten. Von den Deutschen welche die Polen zunächst in Lager sperrten, um sie hassvollen Wächter und Kommandanten zu überlassen, die an ihnen ihre niedersten Triebe auslebten, „kamen nach Schätzungen von Experten des Koblenzer Bundesarchivs während der ersten Phase in Polen 60.000 bis 100.000 Insassen ums Leben. Der ehemalige Lagerarzt und spätere Braunschweiger SPD-Stadtrat Heinz Esser schrieb über die ,Hölle von Lamsdorf‘: ,Sie wurden geschlagen und getötet, nur weil sie Deutsche waren.“, heißt es in „Spiegel“, 15/2002. Man höre und staune, auch dieses linke Magazin vermag sich mitunter zur historischen Wahrheit verirren. Es berichtete sogar vom Vorkriegsterror der Polen gegen Volksdeutsche: „Etwa im nun polnischen Posen oder Westpreußen verloren deutsche Landwirte durch eine Bodenreform ihr Land; Schulen wurden geschlossen, und wer seine deutsche Staatsangehörigkeit nicht aufgeben wollte, wurde kurzerhand aus dem Land gedrängt. Auch in Böhmen und Mähren, wo 3,5 Millionen Sudetendeutsche …“ lebten. Die Deutschen sollten eine kurze Frist bekommen, „um sich das Nötigste zu nehmen und zu gehen“, argumentierte Churchill deshalb schon lange vor der Potsdamer Konferenz, „das hat sich vor Jahren in der Türkei bewährt und wird sich auch jetzt wieder bewähren … Die Potsdamer Konferenz entschied am 2. August 1945 über das Schicksal von Millionen Menschen mit ein paar beschwichtigenden Formeln.“
   
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