Die Chronologieen zu den Weltkriegen I. + II.

 
 
Das Attentat von Sarajevo - Startschuss einer 30-jährigen Verschwörung
gegen den Frieden und gegen das deutsche Volk.
 
Die Chronologieen zu den Weltkriegen I. + II.
 
 
Die Aggressionen gingen im 20. Jahrhundert immer ganz klar von Russland aus, das schon aufgrund seiner geostrategischen Lage der Versuchung erliegen muss, den restliche westeuropäischen Zipfel der eurasischen Landmasse auch noch in die Hand zu bekommen. Mal war es der nationalrussische Panslawismus, mal der russische Bolschewismus welche imperialistische Impulse auslösten, die für die Menschheit verheerende Ausmaße annahmen. Am 28.06.1914 geschah in Sarajevo das tödliche Attentat auf den österreichischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie, Herzogin von Hohenberg, welches zum Ausbruch des Weltkrieg I. führte. Täter war Gavrilo Princip, ein Mitglied und Akteur der serbisch-nationalistischen Bewegungen „Mlada Bosna“ und „Crna ruka“, die ein Groß-Serbien anstrebten mit dem Ziel einer Einigung der Südslawen unter Führung Serbiens. Chef der Verschwörer war Oberst Dragutin Dimitrijevic, der gleichzeitig Chef des serbischen militärischen Geheimdienstes war. Der serbische Premierminister Nikola Pasic, der russische Militärattaché in Belgrad General Wiktor Artamonow und der russische Botschafter Nikolai Hartwig waren in die Attentatspläne eingeweiht. Die serbische Regierung ließ die Verschwörer uneingeschränkt handeln und machte sich damit ebenso uneingeschränkt schuldig am Krieg. Die panslawistischen Kreise Russlands förderten die nationalserbischen Putschpläne und nutzten die explosive Entwicklung, den lange gewünschten Krieg gegen die beiden deutschen Staaten beginnen zu können. Russland fühle sich aufgrund der „Französisch-Russische Allianz“ von 1894 und  dem „Vertrag von St. Petersburg“ 1907 mit England abgesichert genug, einen großen Krieg riskieren zu können. Zusätzlich hatte sich Frankreich schon 1904 mit Großbritannien in der „Entente cordiale“ verbündet. Zu einem neuen Dreierpakt zwischen England, Frankreich und Russland, der „Triple Entente“, führten die Vorgespräche, so dass Vertragsabschluss am 05.09.1914 vorgenommen wurde. Das Ziel war die „Einkreisung“ und Zerschlagung der deutsch-europäischen „Mittelmächte“. Die Schutzmacht Serbiens, das unverkennbar aggressiv zum Krieg drängte, war Russland. Dagegen hatte Österreich-Ungarn allein keine Chance, deshalb suchte Österreich die Rückendeckung durch das Deutsche Kaiserreich Kaiser unter Wilhelm II.. Er und Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg sagten Österreich-Ungarn Anfang Juli ihre Unterstützung zu. Der am 20.-23.07.1914 erfolgende französische Staatsbesuch in St. Petersburg garantierte den Russen Frankreichs Militärhilfe im Ernstfall. Am 23.07.1914 forderte Österreich-Ungarn von Serbien das Allernatürlichste, nämlich eine gerichtliche Untersuchung gegen die Mörder und ihre Hintermänner des Attentats in Sarajewo. Eine Untersuchung konnte Serbien nicht wünschen, war doch seine Regierung selbst involviert. Die serbische Regierung lehnte ab, bestärkt durch Russlands Zusage der militärischen Unterstützung im Konfliktfall. Das Ansehen der „Habsburg-Monarchie“ stand auf dem Spiel, am 28.07. erklärte Österreich-Ungarn Serbien den Krieg. Am 29.07. ordneten die russischen Generäle eine Teilmobilmachung ihrer Streitkräfte an. Am 31. Juli erreichte den Zaren ein Brief des deutschen Kaisers. Wilhelm II. forderte ihn auf, die Mobilmachung zurückzunehmen. Zar Nikolaj weigerte sich. Am 31.07. erfolgte die Österreichische Generalmobilmachung. Am gleichen Tag erging die Aufforderung Deutschlands an Russland, seine Mobilmachung einzustellen und an Frankreich, sich neutral zu erklären. Am 01.08. ordneten die Franzosen die Generalmobilmachung an, danach auch die Deutschen, die Engländer mobilisieren ihre Flotte. Am 03.08. erging die deutsche Kriegserklärung an Frankreich. Am 04.08. erfolgte die Kriegserklärung Englands an Deutschland. Am 06.08. erging die Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Russland und die Kriegserklärung Serbiens an das Deutsche Reich. Der deutsche Diplomat Graf Jacob Ludwig Friedrich Wilhelm Joachim von Pourtalès (1853-1928) wurde im Dezember 1907 Botschafter am Zarenhof in St. Petersburg. Er hat am 01.08.1914 „unter Tränen“ die deutsche Kriegserklärung an Russland überreicht, nachdem seine Frage nach der Rücknahme der Generalmobilmachung dreimal vom russischen Außenminister Sergei Dmitrijewitsch Sasonow (1860-1927) zurückgewiesen wurde. Einen Tag später standen bereits russische Truppen auf deutschem Territorium, was ohne vorherige Vorbereitungen bzw. Befehle nicht durchführbar gewesen wäre. Heute unterschlägt man gerne den Fakt, dass Russland und auch Frankreich zuerst die Mobilmachung ausriefen, sprich, zu den Waffen griffen und dadurch erst Deutschland nötigten ebenfalls mobil zu machen. Die nationalistischen panslawistischen Kräfte Russlands drängten ebenso zum Krieg wie die revanchistischen Kreise Frankreichs. Der Weltkrieg I. war aus deutscher Sicht ein reiner Verteidigungskrieg gegen die Nachbar-Mächte welche die Entwicklung Deutschlands zum Groß- und erfolgreichen Handelsstaat rückgängig zu machen beabsichtigten.  
 
Auch Weltkrieg II. ist ursächlich durch Russland bzw. die Sowjetunion ausgelöst worden, denn ohne die Bolschewisierung Russland und dem Streben nach der proletarischen „Weltrevolution“ hätte es keine „KPD“, keine durch sie hervorgerufene Bedrohung der „Weimarer Republik“ und keine deutsche NS-Bewegung gegeben. Wer vom „Überfall auf die friedliche Sowjetunion“ redet, weiß nicht Bescheid oder lügt willentlich. In sei­ner Erklärung vor dem Politbüro vom 19.08.1939 (Moskauer Sonderarchiv, Dok. Nr. F.7/op.1/d.1223) argu­mentierte der rote Zar Josef Stalin für einen Angriffskrieg mit dem Zweck der Bolschewisierung Deutschlands und Westeuropas. Er wolle warten bis sich ein Ausbluten der westeuropäischen Streitparteien ergeben habe, dann wolle er eingreifen. Der Entschluss zum Überfall auf Deutschland wurde also bereits im Sommer 1939 in einer Geheimrede J. Stalins bekannt. „In seinem Buch „Der Tag M“, 1995, schreibt Viktor Suworow über die Folgewirkungen des 19. August: „Es war die heimliche Mobilmachung. Die sowjetische Führung bereitete die Rote Armee und das gesamte Land auf die Eroberung Deutschlands und ganz Westeuropas vor. Die Eroberung Westeuropas war das Hauptziel, weshalb die Sowjetunion den Zweiten Weltkrieg entfesselte. Der endgültige Entschluss, den Krieg zu beginnen, wurde von Stalin am 19. August 1939 gefasst.“ Am 23.08.1939 schloss die heuchlerische Sowjetunion mit dem Deutschen Reich einen Vertrag mit einem geheimen Zusatzprotokoll in dem die Mächte ihre gegenseitigen Interessensphären abgrenzten. Die Sowjetunion hat diese Interessengrenze durch die Besetzung der Nordbukowina im Juni 1940 bereits verletzt. Am 01.09.1939 ant­wor­tete die deutsche Regierung auf die brutalen Schikanen und laufenden Überfälle polnischer Insurgenten mit Be­ginn des Polenfeldzuges. Die Polen reagierten mit dem „Bromberger Blutsonntag“ am 3./4. September, während dem eine beträchtliche Zahl deutscher Bürger in der seit 1920 von Polen annektierten Stadt, auf viehische Weise gelyncht wurden. Die Opferzahl der ermordeten deutschen Zivilsten liegt in Gesamtpolen zwischen 4.000 bis 7.000, in Bromberg allein 1200-1500. Zeitgleich mit den Morden erfolgte am 03.09.1939 die Kriegserklärung Englands und Frankreichs an Deutschland mit dem Argument, die Freiheit Polens verteidigen zu wollen. Der sowjetische Angriff und die Besetzung Ostpolens begann am 17.09.1939. Eine englische Kriegserklärung an Russland wegen dessen Verletzung polnischen Territoriums blieb aus. Im Gegenteil, am 15.10.1939 unterzeichneten Churchill und Stalin ein Geheimabkommen mit konkreten Zeitabsprachen für einen Vierfrontenkrieg gegen Deutschland. Am 30.11.1939 überfiel die Sowjetunion Finnland bis zum 13.03.1940. Die konkreten Einsatzpläne gegen Deutschland unterzeichnete Stalin am 28.01.1940 und Churchill in der ersten Februarwoche. Am 05.03.1940 unterschrieben der Woschd („Führer“) Stalin, Woroschilow, Molotow, Mikojan, Kalinin und Kaganowitsch den Befehl 14.700 polnische Kriegsgefangene und 11.000 polni­sche Gefängnisinsassen einer Genickschussbehandlung in den Wäldern von Kosy Gori bei Katyn zu unterziehen. Die zu jeder Zeit gut unterrichteten Engländer und Franzosen schwiegen zu den Massenmorden ihres Verbündeten und schoben sie wider besseren Wissens der deutschen Wehrmacht in die Schuhe. Am 12.06.1940 erfolgte das Ultimatum der Sowjet­union an Litauen. Am 17.06.1940 besetzten die Sowjets Kowno und Wilna, zwei Tage später Estland und Lettland. Im Baltikum begannen die grauenhaften bolschewistischen Liquidierungen und Deportationen. Die UdSSR hatte im Sommer 1940 die Kriegswirtschaft eingeführt, indem sie u. a. durch die Verordnung vom 26.06.1940 den achtstündigen Arbeitstag und die siebentägige Arbeitswoche vorschrieb. Die Sowjetpresse, das Radio, die Lehrer, die Wanderredner und Gewerkschafts-, Jugendverbands- und Parteifunktionäre propagierten in unzähligen Versammlungen der Bevölkerung, dass die seit Jahren vorbereitete „kapitalistische Attacke“ gegen die Sowjetunion unmittelbar bevorstehe. Der amerikanische Ingenieur John Scott, der selbst bis 1942 in der Sowjetunion arbeitete, beschrieb die russische Aufrüstung vor dem Krieg wie folgt: „Das russische Verteidigungsbudget wurde fast in jedem Jahr verdoppelt. Unendliche Reserven an Kriegsmaterial, Maschinen, Brennstoffen, Lebensmitteln und Vorräten wurden aufgespeichert. Die Rote Armee wurde von rund zwei Millionen Mann im Jahre 1938 auf 6,5 Millionen bis zum Frühjahr 1941 verstärkt.“ Am 28.06.1940 besetzte die Sowjetunion das östliche Staatsgebiet Rumäniens mit Bessarabien. 
 
Am 12./13.11.1940 verhandelte, aus bewusster Position militärischer Überlegenheit, Stalins Emissär der sowjetische Außenminister Wjatscheslaw Molotow, zwei Tage lang mit A. Hitler und Außenministier J. Ribbentrop in Berlin. W.M. Molotow eröffnet in erpresserischer Weise, die deutsche Abhängigkeit von russischen Getreide- und Öllieferungen ausnutzend, sein Forderungspaket gegen Deutschland. Er beansprucht für Russland den Zugriff auf Südosteuropa (Rumänien, Bulgarien) ebenso wie in Nordeuropa (Finnland, Schweden und die dänischen Ostseeausgänge Belt, Kattegatt). Die Spitze der Zumutungen bildete die Forderung nach sowjetischen Militärstützpunkten an den türkischen Meerengen (Türkei war mit Deutschland verbündet) zum Mittelmeer zu errichten. Molotows hielt seine offensiven Forderungen nach gewaltigen Erweiterungen russischer Einflusssphären in Osteuropa, so unannehmbar, dass es zu keinem Interessenausgleich kommen sollte. Hitler musste spätestes jetzt erkennen, dass Stalin sich zum Konfrontationskurs entschlossen hatte, dass ein friedlicher Ausgleich mit Russland und seiner bolschewistischen „Weltrevolutions“-Doktrin unmöglich war. 48 Stunden später verließ die sowjetische Delegation Berlin wieder, mit dem Ergebnis: Molotow hatte versucht, Hitler über die aktuelle Kriegsbereitschaft Russlands zu täuschen, während Hitler anhand des Forderungskataloges spürte, dass sie doch bestand und dass nur ein Krieg die unterschiedlichen Standpunkte klären könne. Hitler hatte versucht, Molotow zu einem Bündnis gegen das friedensunwillige England zu bewegen, er wusste nicht, dass sich Stalin schon am 15.10.1939 mit Churchill geeinigt hatte, Deutschland gemeinsam niederzuwerfen. Der Krieg gegen Deutschland war längst beschlossene Sache. Hitler quittierte dies nach der Abreise des Gastes mit der ernüchterten Bemerkung, nun wisse man ja, „wohin die Pläne der Russen gingen. Molotow habe die Katze aus dem Sack gelassen.“ Andererseits jedoch waren die Würfel zu diesem Zeitpunkt keineswegs schon gefallen, denn noch fehlte die sowjetische Antwort auf den Entwurf einer förmlichen Vereinbarung zwischen Moskau und den Staaten des Dreimächtepaktes, die von Ribbentrop Molotow am Abend des 13. November übergeben hatte. Die Antwort traf erst zwei Wochen später in Berlin ein und stellte eine Wiederholung von Molotows hochprovokanten territorialen Forderungen dar. Damit hatte sich der Traum von einem wirkungsvollen antibritischen „Kontinentalblock“ erledigt. Die Folge hiervon waren Hitlers Weisungen Nr. 20 und 21 vom 13. und 18.12.1940, in denen die Vorbereitungen für mögliche Feldzüge auf dem Balkan („Unternehmen Marita“) als auch gegen die Sowjetunion („Unternehmen Barbarossa“) angeordnet wurden.
 
In den Tagen während Stalin am 13.04.1941 auf dem Moskauer Fernbahnhof den stellvertretenden Militärattaché des deutschen Botschafters F.-W. Graf v. der Schulenburg und Oberst Hans Krebs, mit den Worten „Wir bleiben ewig Freunde“, umarmte, brachte der rote Zar die Verhandlungen mit Churchills Botschafter in Russland, Mr. Richard Stafford Cripps, zu Ende, in denen man sich konkret über den gemeinsamen Krieg gegen Deutschland verabredete. Stalins Kriegswille ist durch die Aufrüstung und Inmarschsetzung der Armee, aber auch durch weitere konkrete Äußerungen belegt. In seiner Rede vor den Absolventen der Kriegsakademien am 05.05.1941 sagte Stalin: „Die Ära der Ausweitung der Grenzen der Sowjetunion mit Waffengewalt hat begonnen. Der Plan des Krieges ist bei uns fertig […] Es ist Zeit einzusehen, dass nur eine entscheidende Offensive, nicht aber eine Defensive zum Sieg führen kann. Es lebe die aktive Kriegspolitik des Sowjetstaates. […] Der Plan des Krieges ist bei uns fertig. Flugplätze sind gebaut. Landeplätze und Flugzeuge der 1. Linie befinden sich schon dort. Alles zur Bereinigung des rückwärtigen Gebietes ist getan, alle fremden Elemente sind entfernt. Folgerung: Im Laufe der nächsten zwei Monate können wir den Kampf mit Deutschland beginnen.“ Ab Frühjahr 1941 waren die sowjetischen Kriegsvorbereitungen so gut wie abgeschlossen, der Aufmarsch war vollzogen, der große Angriffs- und Eroberungskrieg gegen den Westen stand unmittelbar bevor. Am 10.05.1941 flog selbst der englischerseits getäuschte „Führer-Stellvertreter“ Rudolf Heß - mit größten Vollmachten versehen - von Augsburg aus nach Großbritannien, um dort mit anscheinend gesprächsbereiten Führungskreisen möglichst einen Friedensvertrag auszuhandeln. Laut deutscher Luftaufklärung hatte Stalin an der deutsch-russischen Grenze im Juni bereits erheblich stärkere militärische Kräfte als Deutschland massiert. Ausgemacht wurden 246 sowjetische Divisionen mit 4,7 Millionen Soldaten, 6.000 Flugzeugen, mindestens 6.000 Panzern und ungefähr 12.000 Geschützen. Man hatte die Stärke der russischen Angriffsarmeen deutlich unterschätzt. Am 13.06.1941 traten die Vorbereitungen der Roten Armee für die Operation „Gewitter“ in ihre letzte Phase ein. Annähernd 4,7 Mio. Soldaten, zu­sammengefasst in 13 Heeresgruppen mit ca. 21.000 Panzern (andere Angaben: 30.000 Panzer), setzten zum Sprung an, ihr Marschziel sollte der Atlantik sein; Angriffstermin war der 06.07.1941. Auch Viktor Suworow kommt in seinem Buch „Der Eisbrecher“, 1992, zum gleichen Ergebnis, dass exakt dieser Tag vorgesehen worden sei an dem Stalins Invasion Europas beginnen sollte. Der Deckname der Invasion Europas lautete „гроза“ („Gewitter/Grausen“). Der Historiker Musial spricht von der „größten Invasionsarmee aller Zeiten“, welche entlang der russisch-deutschen Grenze aufgebaut worden war. (Bogdan Musiał, „Kampfplatz Deutschland - Stalins Kriegspläne gegen den Westen“, 2008) Im Vergleich dazu war die deutsche Wehrmacht, die in einem Zeitraum von nur etwa 5 Jahren hatte unbeschränkt aufgebaut werden können, ein Zwerg, der für einen größeren Krieg in keinster Weise vorbereitet war. Sie hieb ab dem 22.06.1941 ihren Präventivschlag gegen diesen roten Koloss, welcher sich anschickte, Europa unter sich zu zermalmen. Der deutsche Gegenzug kam der roten Dampfwalze nur um 10 Tage zuvor. Stalins Sohn Jakob Dschugaschwili geriet am 16.07.1941 bei Witebsk in deutsche Kriegsgefangenschaft und kam in das Prominentenlager Sachsenhausen. Bei ihm fand sich der Brief von einem seiner Freunde in dem es wörtlich heißt, dass er „vor dem Spaziergang nach Berlin“, noch einmal seine Freundin Anuschka sehen wolle. Erwähnt sei die leider zu späte Einsicht ei­nes Sir Hartly Shawcross, britischer Ge­neral­staats­anwalt und Ankläger vor dem Nürnberger Siegertribunal, also eines Mannes der es aufgrund seiner Dokumentenkenntnis nun ganz genau wissen muss. Er hielt laut ap-Mel­dung vom 16.3.1984 in Stourbridge fol­gende Rede: „Ich klagte die Nationalsozialisten in Nürnberg an... Hitler und das deutsche Volk ha­ben den Krieg nicht gewollt ! Nach dem Prin­zipien unseren [englische] Politik der Balance of power haben wir, angespornt durch die Amerikaner um Roosevelt, Deutschland den Krieg er­klärt, um es zu vernichten. Wir haben auf die verschie­de­nen Beschwörungen Hitlers um Frie­den nicht geantwortet. Nun müssen wir fest­stellen, dass Hitler Recht hatte. Anstelle eines ko­ope­rativen Deutschland, das er uns an­ge­boten hatte, steht die riesige im­perialistische Macht der Sowjets. Ich fühle mich be­schämt und gedemütigt, jetzt sehen zu müssen, dass dieselben Ziele, die wir Hitler unterstellt haben, unter einem anderen Namen verfolgt werden.“ Der deutsche Führer war ein seine Nation enthusiastisch liebender, emotionaler Mensch, der im entscheidenden Moment viel zu leichtfertig einen größeren Krieg in Kauf nahm, ohne ihn zu wollen, ohne ihn wollen zu können, denn darauf waren die schwachen, erst im Aufbau befindlichen deutschen Streitkräfte nicht vorbereitet. Der potentielle Gegner war von Anbeginn, um ein Vielfaches überlegen. Professor Dr. David Leslie Hoggan (1923-1988), US-Historiker - ich hörte selbst einen Vortrag von ihm in München - schrieb in seinem Buch „Der erzwungene Krieg“: „Ausgelöst aber wurde der 2. Weltkrieg ausschließlich durch die drei nach Macht stre­benden Welteroberer Roosevelt, Stalin und Churchill. Keine der Achsenmächten war auch nur im Entferntesten an einer Welteroberung interessiert.“ Keine der Achsenmächte verfügte über die militärischen und logistischen Mittel einen Kontinent zu dominieren, geschweige denn die Welt, zu erobern. Der „SPIEGEL“ schrieb über den sechs Sprachen beherrschenden US-Professor, dass er das aus­führlichste Quellenmaterial vorgewiesen habe, das je ein wissenschaftliches Werk über den Kriegsausbruch von 1939 stützen würde. Allein das Literaturverzeichnis polnischer Werke zählt 134 Quellen auf. Die konkreteste Erklärung für den Überfall der Alliierten auf Deutschland steuerte der US-Generalmajor Fuller bei, nachzulesen in seinem Buch „Der 2.Weltkrieg“,1948: „Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt. Anlass war der Erfolg seines Ver­suches, eine neue [Tauschhandels-] Wirtschaft [ohne Zins und ohne Goldwährung] aufzu­bau­en. Die Wurzel des Krieges waren Neid, Gier und Angst !“ Gemeint sind die US-Geld­macht­leute Morgan, Baruch, usw., siehe das Buch „Amerikas Kriegspolitik“ von Curtis Dall, dem Schwiegersohn Roosevelts.
 
SCHAFSZUCHT
 
Die Weltgeschichte will sich fügen
aus Verschwörungen und Lügen.
Und die dicksten Lügen-Spinnen
umspinnen jedes Kriegsbeginnen.
 
Seit ewigen Zeiten ist‘s geblieben,
all‘ jene Mächte die befrieden
tun das allein mit Blut und Eisen,
schlagen ihre blut‘gen Schneisen.
 
Dann sind sie Sieger und diktieren,
tun Kollaborateure schmieren,
verfolgen letzte Widerständler
und geben sich als biedere Händler.
 
Verlierer werden ausgeplündert,
die Wahrheitssuche wird verhindert,
freie Rede stellt man unter Strafe,
so macht man aus Verlierern Schafe.
 
Die Medien hat man in Kontrolle,
sie spielen die Verdummungs-Rolle,
sie senden der Kriegssieger Sprüche,
die Presse wird zur Sudelküche.
 
Freiheitssinn ist bald geschwunden,
jetzt folgt die Planung unumwunden,
das alte Staatsvolk auszutauschen,
die „Paneuropa-Phrasen“ rauschen.
 
Linkische Volks-Verräter jubeln,
die stets des Feinds Parolen dudeln.
„Flüchtlinge“ nennt man Invasoren,
Volks-Killer haben sich verschworen.
 
Zum Absturz treiben sie die Herde,
Schafe blöken, dass es besser werde.
So können Sieger Schafe züchten,
zum seligen Selbstvernichten.
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