NUR EIN LINKER DRECKSACK ? - Karl Eduard Schnitzler

 
 
Karl Eduard Schnitzler - der „Rote“ mit dem „Schwarzen Kanal“
 
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NUR EIN LINKER DRECKSACK ?
>> Karl Eduard Schnitzler <<
 
Millionen gute Deutsche taten ihre Pflicht,
einige tausend Schweinehunde taten‘s nicht.
Als unser Vaterland ums nackte Leben rang
erlagen Drückeberger ihrem linken Drang,
 
dem linken Drang von Feigheit und Verrat
und grauenhafter, mörderischer Tat !
Sie waren zwar zu fein den Feind zu töten,
nur eigene Männer brachten sie in Nöten.
 
Mannhaft zu kämpfen, waren sie zu feig,
mit ihren Herzen, weich wie Mürbeteig,
doch trotzdem haben sie‘s gekonnt,
sie lieferten die falsche Munition zur Front.
 
Sie sandten Kältemotoren nach Nordafrika,
an eiseskalter Ostfront fehlten sie fürwahr.
Vieltausende hat ein Solcher umgebracht,
schickte die Landser in die Todesnacht.
 
Mord-Skrupel kannten solche Typen nicht,
nie standen diese „Tugendbolde“ vor Gericht.
Im Gegenteil, man hat sie hoch geehrt,
der Nachkriegsjugend als Vorbild gelehrt.
 
Dazu gehörte auch Karl Eduard Schnitzler,
der gab sich gern als feinsinniger Witzler.
In Wahrheit ein Spezialist für linken Stuss,
lobte er die Russen-DDR bis hin zum Schluss.
 
Sicher erwies sich K.E. Schnitzler als Schuft,
zwischen Vision und Realität lag eine Kluft.
Doch wo kam solcherart Fanatismus her,
über Leichen hinweg, ohn‘ Gewissen und Ehr‘ ?
 
Schnitzer war kein Verbrecher von Natur,
wie viele andere war er ein Induzierter nur.
Er glaubte, wie Christen und Islamisten allhie,
einer wahnhaften Welterlösungs-Ideologie.
 
„Drecksack“ ? Normalerweise ist es geboten, auch mit dem weltanschaulichen Gegner höflich und gediegen in der Wortwahl umzugehen, doch ein Mann wie v. Schnitzler, der im Weltkrieg zumindest indirekt Mengenmorde begangen hat und die Morde der DDR gedeckt hat, gibt es keine andere Bezeichnung als die gebrauchte.
 
Karl-Eduard Richard Arthur von Schnitzler (1918-2001) war eine widerliche Erscheinung. Erst kurz vor Beginn Weltkrieg I. ist v. Schnitzlers Vater, der Legationsrat und Vizekonsul in Shanghai, in den preußischen Adelsstand erhoben worden. Früh ist der Sohn von seinem älteren Bruder zum politischen Linksdrall verführt worden. Schon als Vierzehnjähriger ist er in die linksradikale „SAJ“ eingetreten. Er absolvierte eine kaufmännische Lehre und wurde 1939 Inhaber einer Speditionsfirma. Der umtriebige Kommunist und spätere kommunistische Propagandist, wurde im Weltkrieg II. zu einer Nachrichtenabteilung der Wehrmacht abkommandiert, wo er sich, ebenso wie als Zivilist, gegen Volk und Staat aussprach. Wegen seiner wehrkraftzersetzenden und antinazistischen Propaganda hat man v. Schnitzler von der Front in eine Berliner Beschaffungsbehörde versetzt, von der aus er seinen schädigenden Verrat weiter betreiben konnte. So gab er an: „Wir haben kältetaugliche Motoren, die für die Ostfront vorgesehen waren, nach Nordafrika geschickt und ebenso die falschen nach Russland bringen lassen.“ Schließlich kam er in das „Bewährungs-Bataillon 999“ in Afrika und auf der Insel Rhodos, wo er zu den Engländern überlief und von da ab für die britische Feindseite propagandistisch tätig war. Er wurde Mitarbeiter der Deutschlandabteilung der „BBC“. In der britischen Kriegsgefangenschaft erfolgte seine Schulung für seine antideutsche Arbeit beim Nachkriegsrundfunk. Er wurde bei der BBC-Sendung „Hier sprechen deutsche Kriegsgefangene zur Heimat“ beschäftigt, und später beim Rundfunk in der britischen Besatzungszone aus dem der „NWDR“ bzw. „Nordwestdeutsche Rundfunk“ in Hamburg hervorging. Ende 1947 zog er in die Russen-Zone und wurde Kommentator beim „Berliner Rundfunk“ und beim „Deutschlandsender“. 1952 wurde er Leiter der Kommentatorengruppe des staatlichen Rundfunkkomitees und später Chefkommentator des DDR-Fernsehens. Als verdrehungskünstlerischer Moderator des DDR-Fernsehens machte er sich einen üblen Namen was politisch-agitatorische Plumpheit anbelangt. Die von ihm gemalte linke Lügenwelt gaukelte einerseits den betörten KPD-Genossen die gewünschte Sichtweise aus roten Brillengläsern vor, während die objektiv gebliebenen und oppositionellen Schichten der Bevölkerung Schnitzlers „Schwarzen Kanal“ gar nicht erst anschalteten (Einschaltquoten maximal 7%). Den deutschen Volksaufstand vom 17. Juni 1953 gegen die Russen-Besatzer und ihre SED-Kollaborateure kommentierte der rote Lügenbaron v. Schnitzler folgendermaßen: „Nach anderthalb Tagen wurde ein Abenteuer beendet, das den demokratischen Sektor Berlins zu einem Brandherd machen sollte, der zu einem Weltbrand hätte entfacht werden können. […] Es ging nicht um Normen, nicht um freie Wahlen, nicht um die Verbesserung des Lebensstandards, nicht um eine - wie immer geartete - Freiheit; sondern unter Missbrauch des guten Glaubens eines Teils der Berliner Arbeiter und Angestellten, gegen grobe Fehler bei der Normerhöhung mit Arbeitsniederlegung und Demonstrationen antworten zu müssen, wurde von bezahlten Provokateuren, vom gekauften Abschaum der Westberliner Unterwelt ein Anschlag auf die Freiheit, ein Anschlag auf die Existenz, auf die Arbeitsplätze, auf die Familien unserer Werktätigen versucht. Nicht weil Unzufriedenheit herrschte, haben Provokateure die Unruhen entfesselt, sondern weil von unserer Regierung und vom Politbüro der SED alle Maßnahmen und Schritte eingeleitet worden sind, um die Anlässe der Unzufriedenheit zu beseitigen, die Lebenshaltung unserer Werktätigen umgehend zu verbessern und Hindernisse für die Einheit Deutschlands wegzuräumen.“
 
K.E. Schnitzler hatte den Spitznamen „Sudel-Ede“. Diesen Namen verpasste ihm der „SFB“-Kommentator Günther Lincke Anfang Februar 1961 in der Sendung „Mitteldeutsches Tagebuch“ als Replik auf die Verbalattacke Schnitzlers gegen das „Mitteldeutsche Tagebuch“, in dem vorher berichtet wurde, dass der Chefkommentator des DDR-Fernsehens regelmäßig zur Deckung seines Luxus-Konsumbedarfs in West-Berlin mit D-Mark Einkäufe tätigte und dortige Nachtlokale besuchte, um Frauenbekanntschaften zu machen. Er selbst lebte  - nach bekannter Genossen-Manier - flott und pikant während er den SBZ-DDR-Gefangenen Verzicht für den Aufbau des Sozialismus schmackhaft zu machen versuchte. In Wikipedia heißt es: „In der DDR gehörte von Schnitzler bei der Bevölkerung zu den meistgehassten Systemvertretern. Insbesondere die fortdauernde Diskrepanz zwischen laut verkündetem gesellschaftlichem Anspruch und individueller Wirklichkeit in der privaten Lebensgestaltung stießen beim Volk bitter auf. So wurde bei den Demonstrationen unmittelbar vor dem 9. November 1989 unter anderem lautstark skandiert: ,Schnitzler lass das Lügen sein, kauf nicht mehr im Westen ein !‘ Auf Transparenten forderten Demonstranten in Leipzig am 23. Oktober 1989: ,Schnitzler weg von Bild und Ton, der besudelt die Nation.“ Am 30. Oktober 1989 stellte das Fernsehen der DDR nach 1519 Folgen den „Schwarzen Kanal“ ein, nachdem seine Absetzung bei den „Montagsdemonstrationen gefordert worden war und die Zeitung „Neues Deutschland“ ihn als „Nessie-ähnliches Fossil“ bezeichnet hatte. Herr v. Schnitzler war nach dem Untergang der DDR 1991 einige Monate lang Kolumnist der linksextremen Zeitung „Titanic“ und wurde Mitglied der DKP. Gegenüber dem Fernsehmagazin „Spiegel-TV“ äußerte von Schnitzler im August 1997: „Na Gott sei Dank […] haben wir die Mauer gebaut. Das war völlig richtig.“ (Mauer-Morde: um 300 Tote, einschließlich Tod durch Herzinfarkte/Angsterregung.)
 
Die Frage die sich bei Betrachtung solcher Personen und Persönlichkeiten, wie der des ideologisch verblendeten Fanatikers und Täters Karl Eduard Schnitzler erhebt, lautet: wie kommt eine zunächst unauffällige, gesund erscheinende Menschenseele zu derartigen Krankheitszuständen linkslastiger Fehldeutungen ? Die Frage ist allein damit zu beantworten, dass durch frühkindliche oder jugendzeitliche Beeinflussungen ein induziertes Irresein erfolgen kann, so dass selektiv eine Art Blinder-Fleck im Hirn entsteht in dessen Bereich das selbstkritische Denken ausgeschaltet wird und gewissermaßen eine rote Nebelwolke darüberzieht. In dieser Nebelwolke steht der Satz geschrieben: „Alles was im Sinne der Ideologie (Partei) getan wird ist recht getan !“ K.E. Schnitzler hing dem typisch deutschen Wahn einer Idee vom Internationalismus an, der in jeder deutschen Generation in jeweils unterschiedlichsten Formen aufzutreten pflegt. Der Internationalismus bietet vermeintlich die angestrebten Weltlösungen an, also die große Endlösung die sämtliche weltpolitischen Problemstellungen aufhebt. Solcherart Bestrebungen sind uralt und immer aufs neue gescheitert. Der Historiker erlebt sie in den Formen des Imperialismus, Christianismus, Katholizismus, Vatikanismus, Lateinismus, Islamismus, Protestantismus, Panbabylonismus, Sozialismus, Esperantoismus, Völkerbund-ismus, EU-ismus, Euro-ismus, Globalismus, UN-Migationspakt. Die Deutschen, für großartiges Denken immer bereit, rennen stets voran wenn es um solche Ismen geht. Sie fallen in gleicher Regelmäßigkeit dabei auf die Nase, weil sämtliche anderen Nationen weniger enthusiastisch, weniger romantisch sind und mehr Bedacht legen auf den eigenen nationalen Vorteil. So sind auch die Verbrechen des Herrn v. Schnitzer nichts anderes als Verbrechen aus naivem „Gutmenschentum“ im Sinne von „der [geglaubte] gute Zweck heiligt die Mittel“.
 
Karl-Eduard von Schnitzler in der DDR-Sendung:
„Porträt per Telefon“ - Er wiederholt hier seine ideologischen Lebenslügen
u. biographischen Lügen und seine blutkostenden Wehrkraftzersetzungen im Weltkrieg >>
 
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