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Mein chinesischer Freund, der Gelehrte Han Yi, schrieb mir am 2. Oktober aus Shanhai eine Mail: Heute, der 2. Gilbhart 2017, begeht GFM. Hindenburg seinen 170. Geburtstag. Würdest Du dazu ein Gedicht verfaßen ?  Darüber würde ich mich sehr freuen. Viele Grüße und bis bald: Dein treuer Han Yi.
 
Ostfront-Sieger - Paul Hindenburg + Erich Ludendorff
 
 
HINDENBURG
 
Ein stählender Ritter aus preußischem Blut,
nahm einst die Heimat in herzige Hut,
keinen Augenblick ein Schelm und Schurk‘,
das war unser hürnerner Hindenburg.
 
Ein Recke, ein Deutscher und immer vorn,
von echtem altem „Schrot und Korn“,
ein Riese, ein Schrank, ein Eichenbaum,
seine Seele erreichte ein Schrecken kaum.
 
Die Russen drangen in Ostpreußen ein,
Hindenburg schlug mit den Fäusten drein.
Er jagte sie aus den Masurischen Sümpfen,
Samonow floh auf triefenden Strümpfen.
 
Sie hatten Ostpreußen schon in der Zange,
von Süd und Nordost war‘n sie zugange,
das deutsche Ostland zu zerquetschen,
um dann ganz Deutschland zu kartätschen.
 
Das gefährdete Reich war auf der Hut,
dazu war ein Mann ohne Nerven gut,
er wankte und wich keinen Augenblick,
dazu kam General Ludendorffs Geschick.
 
Wer hatte Soldaten-Charisma wie er ?!
Er führte erfolgreich das deutsche Heer,
doch sind viele Hunde des Hasen Tod,
durch Amerika kam unser Reich in Not.
 
Nach dem Verhängnis, im Frieden, später,
Hindenburg wurd‘ nie zum Volksverräter,
er stellte sich seines Volkes Plicht,
zum Reichspräsidenten ziert‘ er sich nicht.
 
Wie einst an der Front, so stand er fest,
im höchsten Amte zum Lebensrest.
So treu und so stark wie Felsengestein,
so sollte ein Hindenburg-Deutscher sein !
 
 
Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und von Hindenburg (1847-1934), Militär, Generalfeldmarschall und Politiker. Im Weltkrieg I. war er Chef der Obersten Heeresleitung. Hindenburg wurde 1925 zum zweiten Reichspräsidenten der „Weimarer Republik“ gewählt und 1932 wiedergewählt. Am 30. Januar 1933 ernannte er den Führer der stärksten Fraktion, Adolf Hitler, zum Reichskanzler. Paul von Hindenburg entstammte väterlicherseits einem alten ostpreußischen Rittergeschlecht, der Familie von Beneckendorff und von Hindenburg. Sein elf Jahre jüngerer Bruder Bernhard von Hindenburg verfasste 1915 die erste Biografie des großen Vaterlanderretters und Feldmarschalls. Als Sohn eines preußischen Offiziers beschritt Hindenburg ganz selbstverständlich eine militärische Laufbahn. Von 1859 bis 1863 besuchte er die Kadettenanstalt in Wahlstatt in Schlesien, später die Hauptkadettenastalt zu Berlin. Er nahm als Leutnant des „3. Garderegiments zu Fuß“ an der Schlacht bei Königgrätz teil. Er kämpfte 1870/71 im „Deutsch-Französischen Krieg“. Am 18. Januar 1871 repräsentierte er sein Garderegiment bei der Deutschen Kaiser-Proklamation im Spiegelsaal zu Versailles. Von 1873 bis 1876 besuchte er die Berliner Kriegsakademie, die er mit der Qualifikation für den Generalstab verließ. Im März 1888 zählte er zu den Offizieren, die am aufgebahrten Leichnam Kaiser Wilhelm I. die Totenwache hielten. 1896 wurde er Chef des Generalstabes des VIII. Armee-Korps in Koblenz. 1905 wurde er zum General der Infanterie  befördert. Im März 1911 wurde er unter Verleihung des „Schwarzen Adlerordens“  in den Ruhestand verabschiedet.
 
Dann kam der Krieg mit der großrussisch-panslawistischen Aggression auf dem Balkan und der Russischen Mobilmachung. Am 22. August 1914 wurde Hindenburg Oberbefehlshaber der 8. Armee ernannt, mit dem Auftrag, Ostpreußen vor den beiden eigedrungenen russischen Armeen zu schützen. Am nächsten Morgen reiste er nach Ostpreußen ab, wo er vier Tage später bei der „Schlacht von Tannenberg“ erste Erfolge verzeichnete und demzufolge befördert wurde. Der sehr befähigte General Erich Ludendorff war sein Generalstabschef. Unter seinem Kommando wurde im August die nach Ostpreußen eingedrungene russische Narew-Armee in einer Umfassungs- und Vernichtungsschlacht besiegt. Mit der Vernichtung der russischen 2. Russischen-Armee unter General Samsonow in der „Schlacht von Tannenberg“ war der russische Plan einer Eroberung Ostpreußens durch einen beiderseitigen Angriff aus dem Süden und Nordosten gescheitert. Damit war die Bedrohung der östlichsten deutschen Provinz aber noch nicht beseitigt. Das zähe Ringen ging weiter und nur dem heldenhaften bedingungslosen Einsatz des Heeres, auch des deutschen Landsturmes, sowie der Nervenkraft Hindenburgs - der sogar während einer Schacht zuweilen gut zu schlafen konnte - gelang der Erfolg über einen zahlenmäßig weit überlegenen Gegner. Im September schlug er die „Schlacht an den Masurischen Seen“. Hindenburgs gewann mit diesen Erfolgen ein ganz außerordentliches Prestige, das ihn im weiteren Verlauf des Krieges zum mächtigsten Mann in Deutschland machen sollte. Seine, mit des genialen E. Ludendorffs Hilfe, triumphalen Siege brachte ihm die Ernennung zum Generalfeldmarschall.  Von großer sicherheitspolitischen Bedeutung war seine und Ludendorffs Regie bei der ab 1915 erfolgenden Etablierung des Militärstaates „Land Ober Ost“. Hindenburgs Rolle im Ersten Weltkrieg beruhte vor allem auf dem Mythos als „Sieger von Tannenberg“, denn ohne ihn hätte die Russischen Dampfwalze bereits 1914 Deutschland überrollt. Im August 1916 übernahm Hindenburg mit Ludendorff die „Oberste Heeresleitung“. Das Charisma Hindenburgs begründet sich nicht zuletzt auf seinem äußeren Erscheinungsbild, als eines Mannes von überragender Statur, einer von ihm abstrahlenden inneren Sicherheit und absoluten Überlegenheit. Ein Verständigungsfrieden war mit den verbündeten Westmächten, mit ihren gigantischen Kolonial-Heloten-Reichen, die so gut wie die gesamte Welt gegen Deutschland mobilisiert hatten - nicht zu machen. Aber den kriegstreiberischen Russen konnte der Frieden aufgezwungen werden. Im „Frieden von Brest-Litowsk“ und Bukarest gelang es Hindenburg-Ludendorff die Russen kaltzustellen und zur Ostfront-Sicherheit das „Land Ober Ost“ als Pufferstaat zu installieren. Ohne den schurkischen, verlogenen Kriegseintritt der USA (RMS-Lusitania-Komplott) - als Zünglein an der Waage zugunsten der Westmächte - wäre ein Verständigungsfrieden möglich geworden, den Deutschen wäre das „Diktat von Versailles“ erspart geblieben und der Welt ein Revanchist namens Adolf Hitler, sowie der Weltkrieg II.. Nach der militärischen Niederlage 1918 riet Hindenburg dem Kaiser das unter den „Roten Tumulten“ ins Chaos abdriftende Land zu verlassen. Durch seine Zusammenarbeit mit der neuen antimonarchistischen Republik versuchte er, zum Segen der Heimat, den Unruhen innerhalb des Heeres entgegenzuwirken.
 
Vor dem Untersuchungsausschuss der „Weimarer Nationalversammlung“ verkündete er die beschämende Tatsache des sog. „Dolchstoßes“ seitens der sozialistischen Vaterlandsverräter, wonach das deutsche Heer „im Felde unbesiegt“ geblieben und von den linksbetörten „Novemberrevolutionären“ durch einen abgenötigten Waffenstillstand „von hinten erdolcht“ worden sei. Von linker Seite wird bis heute dieses ganz offen vorliegende historische Geschehen als „Dolchstoßlegende“ verunglimpft. Am 25. Juni 1919 trat Hindenburg von seinem Posten als Chef des Generalstabes des Heeres zurück und verließ seinen letzten Dienstort Kolberg und ließ sich in Hannover nieder. Nachdem beim ersten Wahlgang zur Reichspräsidentenwahl 1925 kein Kandidat eine absolute Mehrheit erreicht hatte, baten die Rechtsparteien bei dem parteilosen Hindenburg um seine Kandidatur. Der 77-Jährige äußerte sich zunächst zögerlich, stimmte jedoch schließlich zu. Sogar das englische Blatt „Times“ meinte damals, die Wähler hätten den alten Soldaten als typischen und besten Repräsentanten der Nation gewählt, und es sei das Beste für Deutschland und Europa, wenn an der Spitze des Staates ein Mann von Ehre und Tatkraft stünde.
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