VERTREIBUNG AUS DEM OSTEN

 
SELEKTIVE WAHRNEHMUNGEN
 
 
Bestens informiert sind Deutsche
über sehr bekannte Taten,
die seit über siebzig Jahren
die Gazetten uns verraten.
 
Was die Medien gern verschweigen,
ist das andere Blatt der Chose,
drum gelingt so wen‘gen Leuten
die korrekte Diagnose.
 
Die BRD-Geschichtsbetrachtung
ist nicht objektiv gediehen,
ganz allein in einer Richtung
wird ihr Weh und Ach geschrien,
 
Es ist als würde ein Reporter
am Box-Ring einen Schlagtausch sichten,
doch dem Mikrofon die Schläge
eines Kämpfers nur berichten.
 
So kann man Hörerkreise täuschen,
nur halbe Wahrheiten vermitteln,
und das Wahrheitsbruchstück später
„Ganze Wahrheit“ frech betiteln.
 
Schurken sind‘s die Fakten gängeln,
Rückblick sich zum Vorteil fälschen,
damit erst im tiefsten Wortsinn,
das Geschichtsbild uns entmenschen.

 

UNSERE VERTREIBUNG AUS DEM OSTEN

Von Klara Hannebauer [1]
(geschrieben für ihre Kinder)
 
 
Unser Hof in Morrn, Kreis Landsberg/Warthe, war der erste Hof an der Straße nach Alexandersdorf. Der Hof gehörte vom 01.10.1938 Eurem Vater, Friedrich Hannebauer, geboren am 09.07.1907 in Morrn. Unser Hof war 160 Morgen groß. Wir hatten gute, massive Gebäude. Das Haus und der Schweinestall waren 1912 erbaut. Der Viehstall 1933. Er war groß und hinten ein großer Maschinenschuppen dran, aber alles massiv, was später noch Rinderstall werden sollte, ähnlich wie in Wahrenholz, nur kein Schirm. Die Scheune war auch massiv, aber etwas älter und noch mit Fachwerk und hatte 3 Tore. Wir hatten nicht so schweren, aber guten Boden und beste Ernten. Haus und Ställe hat Euer Opa, Otto Hannebauer, erbaut.
 
Friedrich Hannebauer, geboren am 09.07.1907, und ich, Klara Hannebauer, geborene Dohrmann, geboren am 07.12.1912, haben geheiratet am 10. Dezember 1938 in Borkow, Kreis Landsberg/Warthe.
 
Am 26.08.1939 war die gewaltige Ernte gerade eingebracht. Es wurde damals noch alles mit der Hand gebunden, aufgestellt und eingefahren und im Winter gedroschen - eine gewaltige Arbeit.
 
Ja, nun am 26.08.1939[2] ging der große Krieg los. Euer Papa musste gleich weg. Nachts um drei Uhr - es war für uns alle sehr schwer. Seine Uniform hatte er schon im Schrank, solange ich ihn kannte, von den vorhergehenden Übungen. Der Polenkrieg dauerte ja nur einige Wochen - dann gab's schon den ersten Urlaub. Danach kam er gleich zur Tschechengrenze zum Zoll. Etwa bis Anfang 1941 - dann kam er nach Russland.
 
Am 30.07.1941 wurde Karin geboren. Papa war weit in Russland und konnte nicht kommen. Es gab keinen Urlaub - er kam dann erst im September 1942. Papa war nicht verwundet aber er war sehr schwer und lange an Fleckfieber erkrankt - eine furchtbare Krankheit, an der viele Kameraden von ihm gestorben sind. Es war Anfang 1943 im Mittelabschnitt, im Kessel von Demjansk. Wegen seiner Krankheit wurde er mit dem Flugzeug nach Riga zurückgebracht. Dort lag er wohl 3-4 Monate. Dann kam er auf eigenen Wunsch nach Landsberg/Warthe ins Krankenhaus und 8 Wochen ins Lazarett in Landsberg, wo wir ihn dann viel besuchen konnten.
 
Danach gab es Genesungsurlaub und dann noch ein paar Wochen Ernteurlaub, weil es gerade in der Ernte war. Am 07.08.1943 starb mein Vater[3] - da wurden noch ein paar Tage Urlaub eingereicht. Als seine einzige Schwester dann im September starb, war er schon längst wieder in Russland. Im Frühjahr 1944 wurde Papa nach Norwegen versetzt, einstweilen in Ruhe bis zur Invasion im Westen. Dort wurde dann sein ganzes Bataillon bis auf 12 Mann aufgerieben - da war er dabei.
 
Es war im September 1944, da gab's einige Tage Urlaub. Dann wurde neu aufgestellt und es ging wieder gen Westen. Beim ersten Angriff am 07. Oktober 1944 an der holländischen Grenze kam Papa in Gefangenschaft. Wir zu Hause wussten es nicht - es gab auch keine Nachricht mehr. Zu Weihnachten kam meine Post alle zurück.
 
Papa war ½ Jahr in Belgien und 3 Jahre in England in Gefangenschaft und zwar bis April 1948.
 
Am 29. Januar 1945 nachmittags um 4 Uhr mussten wir denn auch vor den Russen flüchten. Wir hatten schon 8 Tage vorher über Nacht Flüchtlinge aus dem Osten - jeden Abend wieder neue. Wir haben nicht geahnt, dass wir da auch schon hätten mitziehen müssen. Am 29. Januar vormittags hat Vater, Otto Hannebauer, unsere Pferde beschlagen lassen - es war sehr schwierig.
 
Unsere Pferde waren jung und hatten längere Zeit im Stall gestanden. Unser Wagen war schon vollgepackt einige Tage fertig, weil es immer wieder hieß, dass wir wegmüssen. So ging es dann um 4 Uhr los bei grimmiger Kälte. Karin (3½ Jahre alt), Oma (Alma Hannebauer) und ich, wir saßen auf dem Wagen. Zum Schutz gegen die Kälte hatten wir meinen großen Teppich über den Wagen gespannt.
 
Die Fahrt ging sehr langsam voran, weil so viel Schnee lag. Wir fuhren auch nur Feldwege durch die Dörfer. Die Hauptstraßen mussten frei bleiben, denn der Russe war schon näher als wir glaubten. Wir fuhren über Polychen, Zantoch nach Jahnsfelde etwa 4-5 Stunden - es wurde oft gehalten. Jedes mal, wenn der Vater „Halt“ schrie, fing Karin an zu weinen. Wir wurden damals an diesem Abend in insgesamt 4 Gemeinden notdürftig auf Stroh, einer neben dem anderen untergebracht. Wir selbst waren in Jahnsfelde.
 
Diese Nacht bleibt mir unvergessen, es war schrecklich, man hörte schon das Schießen der Russen und an mehreren Stellen brannte es schon. An Schlafen war gar nicht zu denken. Abends um 11 Uhr waren die Russen schon in unserem Dorf in Morrn und die noch zurückgebliebenen Bewohner lernten die Russen gleich kennen. Mit Rauben und Plündern ging es gleich los. In Jahnsfelde, wo wir waren, kamen die Russen am nächsten Tag vormittags.
 
Es war ein furchtbares Durcheinander. Angst und Schrecken gingen über uns. Anfangs glaubte ich, sie würden uns alle erschießen. Aber dann ließen sie uns gehen. Es gab kein Licht und kein Wasser mehr - eine Pumpe gab's nur noch im ganzen Dorf. Wir waren auf dem Gutshof untergebracht. Dort blieben wir 3 Tage, dann mussten wir wieder nach Hause.
Wir fuhren über die Warthe direkt übers Eis zurück. Die Brücke war schon kaputt - ich glaube von unserem Volkssturm gesprengt. Die Russen nahmen uns die Pferde weg vom Wagen. Dann suchten wir uns wieder alte Russenpferde, die rumliefen - die zogen so schlecht - es war schrecklich.
 
Zu Hause sah es verheerend aus. Zurückgebliebene Nachbarn erzählten uns gleich, wie es ihnen ergangen ist. Da gingen wir, unser Berlinermädchen, Karin und ich nach Alexandersdorf zurück - es lag ganz abseits und da war noch Ruhe.
Nach 14 Tagen gingen wir wieder nach Morrn zurück. Inzwischen war Opa Ortskommandant geworden und es war schon etwas Ruhe im Dorf und bei uns auf dem Hof noch mehr. Der letzte Bürgermeister war schon erschossen und der Kopf wurde ihm auch noch abgefahren. Es wurden im Anfang noch mehrere Männer erschossen.
 
Unsere verpackten Sachen, die wir vom Wagen abgeladen hatten, wurden gleich so aufgeladen und weggebracht. Wir hatten nichts anzuziehen - es war schrecklich. Hühner und Gänse waren schon geschlachtet - Vieh wurde abgetrieben - die Schweine waren auch alle weg.
 
Einmal hatten wir noch geschlachtet, mussten aber alles gut verstecken, denn bei uns auf dem großen Hof wurde viel gesucht. Aber zu Essen hatten wir immer. Im Frühjahr mussten die Frauen und Mädchen alle zur Arbeit - wurden missbraucht und geschändet. Fünf junge Mädchen aus unserem Dorf sind gestorben. Ich bin durch die Kinder immer verschont geblieben, wie ein Wunder; ich war auch immer ganz dick, obwohl Doris erst im Juni geboren ist. Ich habe mich mit Karin auch immer versteckt, wenn Russen kamen - wir beide rannten immer.
 
Opa wurde auch 3 Wochen verschleppt. Er wurde verhört, geschlagen und gepeinigt. Nach 3 Wochen kam er wieder zurück. Inzwischen war auch bei uns was los - auf den großen Höfen war es besonders schlimm. Ich habe während dieser Zeit mit Karin bei Schlabitz geschlafen.
 
Als unser Vieh weg war, holten wir auch Milch von Schlabitz für Karin. Zweimal mussten wir ganz von unserem Gehöft herunter, weil die Russen dort Quartier machten. Das erste Mal über Ostern ein paar Wochen. Dann waren wir wieder drin. Doris war geboren (10 Tage alt), ich war noch nicht aus dem Bett - da kamen die Russen wieder und wir mussten wieder raus. Wir wohnten dann immer in der Nachbarschaft in einem kleinen Strohhaus. Dorthin kam kein Russe, aber auf unserem Hof, da kamen sie immer in Scharen, alle Tage, und suchten alles durch. Zu essen hatten wir bis dahin immer noch.
 
Nach weiteren 10 Tagen mussten wir unsere Heimat verlassen, am 26. Juni 1945. Innerhalb von 10 Minuten mussten wir die Häuser räumen - da waren die Polen schon drin. Ich hatte an dem Morgen noch 4 Brote gebacken in einem kleinen Ofen, der dort war, wo wir wohnten. So hatten wir noch wenigstens Brot mitzunehmen. Vater schob die Karre mit ein paar Säcken voll Habseligkeiten. Ich hatte mein Federbett, 2 Kopfkissen und das Kinderbett eingepackt. Ich, mit Doris im Kinderwagen (20 Tage alt) und Karin an der Seite - sie wurde in 4 Wochen 4 Jahre alt. So stand das ganze Dorf versammelt 2-3 Stunden auf der Dorfaue. Wir glaubten schon die Polen und die Russen wollten nur unsere Wohnungen richtig ausplündern, aber dann ging es gegen 1400 oder 1500 Uhr doch los.
 
Über Schwerin nach Waldowstränk, etwa 32 Km sind wir gelaufen. Dort wurde Quartier gemacht unter freiem Himmel auf einer Wiese. Gegen Morgen kam ein Gewitter auf und wir mussten flüchten, dass wir unter ein Dach kamen. Ich kam mit den Kindern in eine alte Waschküche - da waren so viele Leute drin, dass ich Doris kaum aus dem Wagen nehmen konnte zum Stillen.
 
Am nächsten Morgen ging es dann weiter - es war ein jammervoller Anblick. Soweit das Auge reichte vor und hinter uns alles Menschen. Menschen, die ihr Hab und Gut verloren hatten. Jeder mit dem wenigsten Gepäck auf kleinen Wagen oder Karren, denn Pferdewagen gab es nicht mehr. Dennoch in Angst und Schrecken des wenigen beraubt zu werden, denn wir wurden von den Polen getrieben wie Viehherden. Wer zurückblieb wurde erschlagen oder musste elend umkommen.
 
Bei jeder Rast musste ich Doris[4] stillen am Straßenrand und Oma sorgte für Essen. Manchmal kochte sie Suppe mit Wasser und Mehl. Etwas Mehl hatten wir noch mit, aber kein Salz und kein Zucker - alles weg. Aber selbstgeernteten Pfefferminztee hatten wir mit und das war sehr gut auf der Flucht, so hatten wir wenigstens etwas zu trinken unterwegs.
 
Viele Tote lagen auf den Straßen aber es ging unaufhaltsam weiter, niemand kümmerte sich darum, es war grausam.
So ging es denn über Sonnenburg und Küstrin nach Berlin. In Küstrin war kein Stein mehr auf dem anderen. Alles war dem Erdboden gleichgemacht, denn dort waren schwere Kämpfe. Nach 8 oder 10 Tagen hatten wir Berlin erreicht. Da gingen wir zu Handrichs (Tante Mietze), ein Cousine von Opa. Karin wird sie noch kennen. Dort waren wir wohl 8 Tage, da gab es nichts zu essen - sie hatten selber nichts.
 
Dann wurde Doris so krank im Lager in Spandau. Sie hat dort eine ganze Nacht hindurch geschrien. Es gab kein Licht und alle Fenster waren kaputt. Ich wurde zur Kinderärztin geschickt, aber es gab doch keine Medikamente. Trotz allem konnte ich stillen. Ich legte sie sehr oft an, aber sie trank immer nur ein paar Schluck und somit habe ich sie erhalten.
 
Durch Doris Krankheit blieben wir 14 Tage in Spandau. Es gab so schlechtes Essen: Rübenschnitzel, gekocht mit ein bisschen Pferdefleisch. Aber es war kaum etwas darin zu sehen. Es war ein fürchterlicher Fraß - ich konnte es nicht essen. Ich bekam als Wöchnerin noch etwas Hirsebrei mit Milch gekocht, welchen ich mit Karin teilte. Dann gingen wir und klopften an die Türen der Berliner um eine Scheibe Brot und sie gaben uns alle was.
 
Von Berlin wurden wir nach Dame bei Jüterbog geschickt, ja ehe wir dorthin kamen war alles besetzt. Vater und Mutter konnten auch nicht mehr. Dann ging es wieder nach Berlin zurück, wo wir dann nach Dolle bei Magdeburg geschickt wurden. Da konnten wir ein Stück mit dem Zug fahren und der Rest dann wieder zu Fuß bis Dolle. Wenn es nicht Sommer gewesen wäre, so hätten wir es wohl alle nicht überstanden.
 
Wir bekamen in Dolle eine kleine Dachwohnung. Darin nahmen wir noch Tante Herta und Tante Hilde mit den Kindern auf.
Zum Herbst bekamen wir dann eine 2-Zimmer-Wohnung bei Vinzelsbergs - da kam dann meine Mutter auch noch dazu. Sie hatte so lange in Berlin in einem Krankenhaus gelegen.
 
Tante Hilde hatte dann ihre Wohnung schon. Tante Hertas Kinder waren ja gestorben und sie schlief nur noch bei uns mit Oma zusammen, denn sie fand gleich Arbeit bei einer alleinstehenden Bauersfrau. Es dauerte wohl nur ein knappes Jahr, da ging sie schon über die Grenze, denn Onkel Richard war schon in Glüsingen bei Borchards.
 
Von Papa bekamen wir die erste Nachricht als Doris 1 Jahr alt war. Da bekam ich Post von einer Sammelstelle aus Berlin, wo ich hingeschrieben hatte. Diese Post war aber schon 1 Jahr alt. Ich schrieb an diese Adresse nach England und richtig: Papa schrieb wieder und wir hatten somit die Verbindung wieder aufgenommen.
 
Ich arbeitete in Dolle zuerst bei einem kleinen Bauern, wo wir wohnten. Später arbeitete ich in der Besenbude - dort banden wir Besen aus Birkenreisig. Es war auch sehr schwer. Ich arbeitete mit einer weiteren Frau zusammen und banden täglich 90 Besen.
 
Umziehen mussten wir auch noch einmal, weil die Verwandten von der Mühle kamen von außerhalb; sie mussten auch vor den Russen räumen.
 
Papa war noch 2 Jahre in England in Gefangenschaft. Er konnte nicht früher kommen. Er ließ sich dann nach Glüsingen zu Tante Herta entlassen, wo er dann bei Hans Glupe ein kleines Zimmer bekam. Am 5. Juni 1948 sind wir dann mit unseren paar Habseligkeiten und arm wie eine Kirchenmaus schwarz über die Grenze gegangen mit meiner Mutter, Oma Dohrmann und Opa Hannebauer.
 
Er wollte ja nur Papa sprechen und ist nach ein paar Tagen wieder zurückgegangen nach Dolle. Er wollte lieber nach Hause gen Osten (Morrn).
 
Es waren dann noch 3 schwere Jahre, denn es gab keine Arbeit. Papa war 3 Jahre arbeitslos.
 
Am 1. April 1951 konnten wir dann den kleinen Hof in Glüsingen pachten. Zu gleicher Zeit bekam Papa dann auch noch für ein paar Wochen Arbeit in der Kartoffelfabrik in Glüsingen. So ging es uns dann besser. Wir mussten uns natürlich erst alles anschaffen. Wir hatten keinen Schrank, kein Bett, keinen Tisch und keinen Stuhl.
Es war sehr schwer wieder zu etwas zu kommen.
 
Möge unser Herr Gott
Euch, Eure Kinder und Kindeskinder
vor so etwas bewahren.

Dies schrieb zum Andenken
Eure Mutter Klara Hannebauer, geb. Dohrmann
Wesendorf, im Februar 1971
 

[1] Der Originalbericht liegt mir - der Tochter - in handschriftlicher Fassung vor.
[2] Anmerkung der Tochter: Ob es ein Flüchtigkeitsfehler meiner Mutter ist, oder ob für sie die Einberufung meines Vaters identisch war für den Kriegsbeginn, der ja in Wirklichkeit am 01.09.1939 war, steht dahin.
Allerdings ist bekannt geworden, dass der erste Angriffsbefehl Hitlers auf den 26.08.1939 lautete. Nachdem aber am 25.08. England einen Beistandspakt mit Polen abgeschlossen und Mussolini erklärt hatte, Italien sei noch nicht kriegsbereit, widerrief Hitler seinen Befehl, um ihn nach kurzem Zögern erneut für den 01.09.1939 zu erteilen.
[3] Anmerkung der Tochter: In Borkow, einem in der Nähe, aber jenseits der Warthe gelegenen Dorf.
[4] Anmerkung der Tochter: Meine Schwester Doris war am Vertreibungstag 20 Tage alt.
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