EINSTEINs DUMMHEITS-ASPEKT

A. Einstein’s 1946 cover of Time magazine
 

EINSTEINs DUMMHEITS-ASPEKT
 

Albert Einstein war ein Gauch,
so klug und dumm wie andere auch !
Der Narr hielt sich für superschlau,
doch nur sein Rechnen war genau !

Wer Rechenkunst an sich entdeckt,
als seines Hirnstroms Teilaspekt,
ist nur deshalb noch lang' nicht klug,
gefeit vor jedem Menschen-Trug !

Der Einstein war ein tumber Tor,
nicht schlauer als Karl Marx zuvor.
Die Komintern lobt' er deshalb,
er tanzte mit, ums Rote Kalb.

Dem Bolschewismus frönte er,
wie all die Dummen rings umher -;
Millionen Morde im Gulag
verletzten nie Alberts Geschmack.

Was er gelobt und was er schalt,
zeigt seines Geistes krassen Spalt.
Er meint', dass Deutschtum schändlich ist,
doch stramm war er als Zionist.

Fairnes der Einstein nie besaß,
er maß mit sehr verbognem Maß.
Korrektheit schien ihm nur ein Muss,
beim Rechnen und als Physikus !

Ist nicht ein Kerl ein Dummijan,
der nichts als nur gut Rechnen kann ?!
Ein Edler, Großer war der nie,
mehr ein Genie der Perfidie.

Wie er mit Frau'n und Kind verfuhr,
von Menschengröße keine Spur.
Sein Werk war der A-Bomben-Knüppel:
Einstein war ein Seelen-Krüppel !


 

 

Der nicht an Minderwertigkeitskomplexen leidende Albert Einstein (1879-1955) sagte seiner Freundin Hanna Fantova kurz vor dem Tod: „Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind und ihre Stimmen zählen genau wie unsere.“ Eine maßlose Selbstüberschätzung spricht aus diesem Satz. Und ebenso gestand der „Biedermann“ kurz vor dem Tod einer Vertrauten: „Ja, ich habe auf den Knopf gedrückt“, womit er sein erfolgreiches Mitwirken zum Bau und Abwurf der ersten Atombomben meinte. Der „Einstein–Szilárd letter“ war ein Brief vom 02.08.1939 an US-Präsident Franklin D. Roosevelt, geschrieben von Leó Szilárd und Albert Einstein, mit dem der Bau von Nuklearwaffen angeregt wurde, um „Experimente im Großen anzustellen zur Untersuchung der Möglichkeit der Herstellung einer Atombombe.“ „Der Spiegel“, (18/1974) erklärte dazu unter dem Titel „Sündenfall des Physikers“: „Die ganze Wahrheit entdeckte Clark in mehreren tausend Briefen, Aufzeichnungen und offiziellen Dokumenten, die in 64 Archiven in 14 Ländern dreier Kontinente verstreut sind. Dabei förderte Clark auch bislang unbekannte Materialien zutage, besonders im umfangreichen Archiv des amerikanischen Physikers Leo Szilard in San Diego. Aus diesen Dokumenten geht hervor, daß Einstein nicht nur einen, sondern drei Briefe an Präsident Roosevelt unterzeichnet hat, nicht nur Anregungen gab, sondern auch eine Studie für die spätere Gasdiffusionsanlage zur Trennung des Uran 235 von seinen Isotopen anfertigte.“ - „Die auf seinen Brief hin gegründete Kommission arbeitete ihm nicht effektiv genug. Deswegen schrieb er ein halbes Jahr später ein zweites und wenige Wochen später ein drittes Mal an den Präsidenten." - „Denn im Dezember 1941 bat Vannevar Bush, Direktor des US Office of Scientific Research and Development, Einstein um Hilfe bei der Lösung eines Problems der Gasdiffusion." - „Er sei, so ließ er Bush darüber hinaus ausrichten, ,gern bereit, alles zu tun, was in meiner Macht steht'“, also den zügigen Fortschritt des Atombombenbaues, das sogenannte „Manhattan-Project“, zu unterstützen. Die wegweisenden Berechnungen sollen für die Entwicklung des Atombombenzünders von Wert gewesen sein. (Ronald W. Clark, „Albert Einstein- Leben und Werk“, 1976, 7. Auflage 1986, englisches Original: Einstein: The Life and Times. New York, World Pub., 1971). - Am 06. und 09.08.1945 fanden die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki / Japan statt, die hunderttausende zivile Opfer forderten.

 

A. Einstein gilt für die in Deutschland installierten Nachkriegsmedien als „genialster Kopf der Neuzeit“. Doch ein Mann der sich bewusst und willentlich schuldig gemacht hat am Tod von Hunderttausenden unschuldiger Menschen kann und darf nicht als genial bezeichnet werden, war er doch so wenig genial, sein unheilvolles Tun folgerichtig abzuschätzen. Auch dass er sich von der damaligen Massenpsychose des in Russland, der Ukraine, Ungarn und anderswo mörderisch auftretenden Kommunismus - wie alle „Dummen“ - anstecken ließ, beweist nicht eben hohe Intelligenz. Dass er die Massenmorde der Bolschewiken nie gerügt hat, wirft ein Licht auf seine selektiven Moralvorstellungen. Die Unvereinbarkeit der marxistischen Gesellschaftsutopie mit den menschlichen Lebensgesetzen bzw. den Gesetzen der Okonomie und der Psychologie, durchschaute A. Einstein nicht. Der Mann konnte, aufgrund der Vorarbeiten seiner Lehrer und seines Studiums, physikalische Zusammenhänge erfassen und berechnen, doch jenseits dieses engen Talents endeten offensichtlich seine geistig-seelischen Befähigungen. Dass er aber nicht einmal auf seinem Gebiet der Mathematik unangreifbar genial bzw. korrekt gearbeitet hat, weist Christoph v. Mettenheim in „Albert Einstein oder: Der Irrtum eines Jahrhunderts“, 2012 nach, wo er auf „Einsteins Rechenfehler“ und falsche Gleichungen eingeht und schreibt: „Es wird gezeigt, daß die Quantentheorie in der ursprünglichen Form, die Max Planck ihr gegeben hatte, ganz anders zu verstehen war, als Einstein sie bei der Begründung seiner Lichtquantenhypothese aufgefaßt hat, daß die Verschiebung der begrifflichen Inhalte aber unbemerkt blieb, weil die Quantentheorie aufgrund ihres theoretischen Ansatzes an empirischer Nachprüfbarkeit nicht interessiert war. Eine der Folgen dieses logischen Fehlers ist, daß die Unteilbarkeit der Planckschen Konstante h bis zum heutigen Tage nie begründet wurde, trotzdem aber von der gesamten theoretischen Physik als selbstverständlich vorausgesetzt wird.“

 

A. Einsteins Denken erfuhr seine spezifischen Anregungen und Ausprägungen aus dem deutschen und deutschsprachigen Hochschulsystem, an dessen Entwicklung die „Königsberger Schule“ prägend beteiligt war und als dessen Profiteure eine große Zahl hervorragender Wissenschafter - zum Teil Weggefährten Einsteins - zu nennen wären: Franz Ernst Neumann (1798-1895), Gründer der „Königsberger Schule“, Wilhelm Eduard Weber (1804-1891), Ludwig Otto Hesse (1811-1874), Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz (1821-1894), Wilhelm von Beetz (1822-1886), Rudolf Julius Emanuel Clausius (1822-1888), Gustav Robert Kirchhoff (1824-1887), Franz Emil Melde (1832-1901), Rudolf Friedrich Alfred Clebsch (1833-1872), Ludwig Eduard Boltzmann (1844-1906), Carl Louis Ferdinand von Lindemann (1852-1939), Hendrik Antoon Lorentz (1853-1928), Walther Franz Anton von Dyck (1856-1934), Carl David Tolmé Runge (1856-1927), Paul Volkmann (1856-1938), Heinrich Rudolf Hertz (1857-1894), Max Karl Ernst Ludwig Planck (1858-1947), Begründer der Quantenphysik, Emil Wiechert (1861-1928), David Hilbert (1862-1943), Hermann Minkowski (1864-1909), Walther Hermann Nernst (1864-1941), Heinrich Rubens (1865-1922), Fritz Haber (1868-1934), Arnold Johannes Wilhelm Sommerfeld (1868-1951), Lise Meitner (1878-1968), „physikalisch-theoretische Erklärung der Kernspaltung“, Otto Emil Hahn (1879-1968), „Vater der Kernchemie“, Max von Laue (1879-1960), Jakob/James Franck (1882-1964), Max Born (1882-1970), Hermann Klaus Hugo Weyl (1885-1955), Niels Henrik David Bohr (1885-1962), Erwin Rudolf Josef Alexander Schrödinger (1887-1961), „Begründer der Quantenmechanik“, Walther Gerlach (1889-1979), „Nachweis der Richtungsquantelung“, Hans/Hendrik Anthony Kramers (1894-1952), Josef Mattauch (1895-1976), „Unterzeichner der ,Göttinger Erklärung'“, Friedrich Hermann Hund (1896-1997), „Hundschen Regeln“, Leó Spitz/Szilárd (1898-1964), Gregor Wentzel (1898-1978, Wolfgang Ernst Pauli (1900-1958), Enrico Fermi (1901-1954), Werner Karl Heisenberg (1901-1976), „erste mathematische Formulierung der Quantenmechanik“, Friedrich (Fritz) Wilhelm Straßmann (1902-1980), „Entdecker der Kernspaltung“, Ernst Pascual Jordan (1902-1980), John von Neumann (1903-1957), Otto Robert Frisch (1904-1979), Kurt Diebner (1905-1964), Felix Bloch (1905-1983), Max Delbrück (1906-1981), „Delbrück-Streuung in der Quantenelektrodynamik“, Rudolph Ernst Peierls (1907-1995), Edward Teller (1908-2003), „Vater der Wasserstoffbombe“, Hans Heinrich Euler (1909-1941), Karl Eugen Julius Wirtz (1910-1994), Klaus Emil Julius Fuchs (1911-1988), „sowjetischer Atom-Spion“, Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker (1912-2007), „Deutung von Kernisomeren“, Erich Rudolf Bagge (1912-1996), Horst Korsching (1912-1998).

 

Während sich die Hauptakteure wie Albert Einstein (1879-1955), Julius Robert Oppenheimer (1904-1967), „Vater der Atombombe“, Edward Teller (1908-2003), „Vater der Wasserstoffbombe“ für den experimentellen Kriegseinsatz der von ihnen entwickelten Atom-Bomben aussprachen, gab es ehrenwerte Männer die das unmenschliche Unternehmen des wahllosen Zivilistenmordes zu stoppen versuchten. Es waren Jakob/James Franck (1882-1964), ein deutsch-amerikanischer Experimental-Physiker, nach dem der sog. „Franck-Report“ vom Juni 1945 benannt ist. Er sah, außer dem heraufbeschworenen menschlichen Leid, voraus, dass der Abwurf ein weltweites „Wettrüsten heraufbeschwören“ würde. Die am Bombenbau beteiligten Wissenschaftler, welche die Eingabe an den US-Kriegsminister unterzeichneten, waren: Donald J. Hughes, James Joseph Nickson, Eugene Rabinowitch, Glenn Theodore Seaborg, J. C. Stearns, Leó Spitz/Szilárd. Und Lise Meitner weigerte sich konsequent am US-Bombenbau mitzuarbeiten.

 

A. Einstein hatte die Größe nicht, mitzuunterzeichnen. Im Gegenteil, der hassdurchtränkte A. Einstein schrieb auf die Einladung zur Beteiligung: „Lieber Franck, lass doch die Hände weg von dieser stinkenden Sache !“ Zusammen mit Eleanor Roosevelt, Henry Morgenthau, Jr., und anderen nahm Einstein im März 1947 an einer „Nationalkonferenz über das Deutsche Problem“ zur Erarbeitung von Vorschlägen für die Moskauer Konferenz der Außenminister teil. Die Abschlussdeklaration verlautbarte, dass „jeder Plan zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen und politischen Macht Deutschlands [...] für die Sicherheit der Welt gefährlich ist.“ Einsteins extreme Meinung ging darüber weit hinaus, nicht nur Entindustrialisierung, sondern auch Reduzierung der deutschen Bevölkerungszahl, wäre eine gerechte Strafe, so fand er, was in Gestalt der Nachkriegsmassenmorde an Deutschen durch Verhungern und Erfrieren in den Gefangenenlagern auf den Rheinwiesen, Mainz Hechtsheim und anderswo schauerlich realisiert worden ist, ganz zu schweigen von der Ausmordung deutscher Bevölkerungen in den Ostgebieten. Auch die Enteignung der Großgrundbesitzer der Junker wurde von Seiten Einsteins gefordert. Den Amerikanern warf er schließlich in seinem maßlosen Deutschenhass vor, dass sie unter den scheinbaren Erfordernissen des „Kalten Krieges“ Deutschland, „die Bestie wieder flott machen“ würden. (Hubert Goenner, „Albert Einstein“, 2015) Wie grundlegend sich der nur scheinbar „schlaue Kopf“ auch hierin irrte, erweist sich seit Jahrzehnten, was wäre Europa ohne den deutschen Wirtschaftsmotor und Zahlmeister ?!


Albert Einstein wurde in Ulm geboren, über Aufenthalte in München, Mailand, Arau, erlangte er am Zürcher „Polytechnikum“ ein Diplom als „Fachlehrer für Mathematik und Physik“ und erhielt ab Dezember 1901 nur eine Festanstellung als „Experte 3. Klasse“ beim Schweizer Patentamt in Bern. 1905 veröffentlichte er im Fachmagazin „Annalen der Physik“ einen Artikel zur Quantentheorie und zur Relativitätstheorie in dem er die Quantentheorie von Max Planck um die Hypothese der Lichtquanten erweiterte. Kurz darauf lieferte er mit der Formel E=mc² einen Nachtrag zur Relativitätstheorie. Der französische Experte Jean-Paul Auffray legte chronologisch schlüssig dar, dass der Lothringer Jules Henri Poincaré (1854-1912) der eigentliche Erfinder jener bekannten Formel E=mc 2 und der speziellen Re­la­ti­vitäts­theorie sei. Einstein lernte zwangsläufig am Berner Patentamt vor 1905 Poincarés einschlägige Arbeiten kennen, denn die deutsche Ausgabe enthielt Auszüge von „La mesure du temps“ („Das Maß der Zeit“, 1898). Am 24.09.1904 sprach Henri Poincaré über den Zustand der mathematischen Physik beim Internationalen Kongress der Wissenschaft in Saint-Louis / USA. Zwischen 1898 und Anfang Juni 1905 hat Poincaré alle Hypothesen und die Grundgleichun­gen publiziert, die die Basis der speziellen Relativitätstheorie bilden. In den „Rendiconti des Circulo matematico di Palermo“ erschien Ende Juli 1905 die „Theorie Relativität“, die er in Saint-Louis kurz erwähnt hatte, vollständig. Einsteins Artikel über die spezielle Relativität war nur eine Zusammenfassung der Prinzi­pien und Ergebnisse von Poincaré, ohne dass er die Arbeiten des Loth­rin­gers darin erwähnte. Am 30. Juni 1905 bekamen die „Annalen der Phy­sik“ sein Manuskript, d. h. 25 Tage nach dem Erschei­nen des Artikels von Poincaré. (J.-P. Auffray, „Comment je suis devenu Einstein. La véritable histoire de E = mc 2“, Paris, 2005 - „Einstein et Poincaré. Sur les traces de la relativité“) - Zweifellos gedieh A. Einstein zu einem exelenten Mathematiker, der seine Fähigkeiten bei der Hilfe zur Entwicklung des Kreiselkompass (1908) von Hermann Anschütz-Kaempfe ebenso bewies wie bei der Berechung des Atombombenzünders (1941). Bei Betrachtung der übrigen Lebensäußerungen Einsteins, ist zu konstatieren, dass das Wort von Friedrich Nietzsche von den „Geistigen Krüppeln“ auf ihn zutrifft, mit dem er die überdimensionierten einseitigen geistigen Auswucherungen markierte.

 

A. Einstein konnte nur Rechnen, auf allen anderen Gebieten menschlicher bzw. emotioneller Intelligenz war er ein ziemlicher bis völliger Versager. Die kroatische Physikerin Mileva Maric schenkte ihm drei Kinder. Für die wegen eines angeborenen Hüftleidens hinkende Mileva hatte A. Einstein später nur schnöde Verachtung und bösartige Äußerungen übrig, die er auch vor anderen Leuten bekundete. Einsteins Frau musste merkwürdige Regeln penibel befolgen. Eine der Regeln besagte, dass sie ihm drei Mahlzeiten pro Tag zubereiten musste. Sie sollte außerdem aufhören zu sprechen, wenn er es verlangte und durfte keine Intimität von ihm verlangen. So lange er die intelligente Kommilitonin, die im Gegensatz zu Einstein eine sehr gute mathematische Ausbildung besaß, während des Studium und danach benutzen konnte, tat er schön, dann ließ er die Mutter seiner Kinder erbarmungslos fallen. Doch aus Briefstellen Alberts an die Studiengefährtin Mileva geht hervor wie groß deren Anteil an den Arbeiten Einsteins war, wovon er später nichts mehr wissen wollte. Er schrieb z.B. : „Wie stolz und glücklich werde ich sein, wenn wir beide zusammen unsere Arbeit über die Relativbewegung siegreich zu Ende geführt haben. Wenn ich so andre Leute sehe, da kommt mirs so recht, was an Dir ist !“ (Einstein an Mari 27.03.1901) und: „Mein Herzensschatzerl ! ... Bis Du mein liebes Weiberl bist, wollen wir recht eifrig zusammen wissenschaftlich arbeiten, daß wir keine alten Philistersleut werden, gellst.“ (28.12.1901). Als er die Gefährtin nicht mehr brauchte, bezeichnet er sie in Briefen als Frau „ungewöhnlicher Hässlichkeit“ und missdeutet ihre Depressionen gefühllos: „Wenn es, wie ziemlich wahrscheinlich, Gehirntuberkulose ist, so wäre ein baldiges Ende besser als lange Qual“. Seinen geisteskranken Sohn behandelte er wie einen Aussätzigen, gab ihn in ein Heim und kümmerte sich nicht weiter um ihn. An seiner zweiten Frau Elsa schätzte er die derben Vorzüge: „Wenn du mir das schönste Gedicht noch so göttlich vortrügst, die Freude die ich dabei hätte, würde an diejenige nicht heranreichen, welche ich beim Empfang der von dir gekochten Schwammerl und Gansgrieben empfand“. „Ich bin ein richtiger Einspänner, der dem Staat, der Heimat, dem Freundeskreis, ja selbst der Familie nie mit ganzem Herzen angehört hat“, bekannte er 1930. Gern schwadronierte er im Ton des starken Mannes: „die Weiber im ganzen genommen, die gründlichsten und unheilvollsten Philister sind und bleiben“. Seine verlodderte und schmuddelige Erscheinung machte nur auf jene Zeitgenossen einen sympathischen Eindruck denen er nützlich war oder deren weltanschaulichen Gesinnungen er entsprach. Von Alberts Leben in der Wohnung im Berliner „Bayrischen Viertel“ und dem Blockhaus in der Nähe von Potsdam sammelte Friedrich Herneck Eindrücke über das was Einstein den „unvermeidlichen Krieg mit der Gattin“ bezeichnete, über die ständigen Affären eines Mannes der „schönen Frauen sehr zugetan war“, in einem Maße das „Frau Professor“ nicht tolerieren mochte. Die Kinder nannten ihn „Penner“ und redeten ihn wegen seines Haarschopfes als „Tante Albert“ an. („Einstein privat“, 1991)


Im Jahr 1919 schien sich der experimentelle Beweis für „seine“ Relativitätstheorie zu bestätigen, ab da war A. Einstein ein umjubelter Mann. Die Massenmedien unterstützten ihn nach Kräften. A. Einstein erhielt 1922 „für seine Verdienste um die theoretische Physik, besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts“ den Nobelpreis. Die Wegweisung in seine angeblich so revolutiäre neue Weltschau hatten - meiner Meinung nach - einige schlaue Köpfe wie beispielsweise der Nobelpreiträger Max Planck (1858-1947) auch Jules Henri Poincaré (1824-1912) vorgezeichnet und zahlreiche weitere Denker mitgestaltet. - Einsteins nachweisbare moralische Defizite und Widersprüche sind erstaunlich. Den damals aus gegebenen Anlässen sehr verständlichen aufkeimenden deutschvölkischen Idealismus und Patriotismus karrikierte er mit ätzenden und verletzenden Worten, andererseits gebärdete er sich selbst als engagierter Nationalist, indem er sich für zionistische Aktionen erwärmte und anheuern ließ. Abfällig und scheinbar hoch erhaben über Nationalgesinnung sprach Einstein über „Teutomanie“, im Gegenzug hat ihm aber nie ein Kritiker seine Judomanie vorgehalten. Der Zionismus sei auch nicht gerügt, wenn andererseits weiteren patriotischen Ideologien - z.B. dem deutschen Nationalismus - ihre Lebensberechtigungen zugestanden werden. Im März 1931 trat er beispielsweise bei der „American Palestine Campaign“ in New York auf, die Geld für die jüdische Kolonialisation in Palästina sammelte. Trotz seiner jüdisch-nationalistischen Begeisterungen, neigte er dem Kommunismus zu, der doch das „Judenproblem“ auf seine Art zu lösen begonnen hatte, indem - nach Ratschlag von Karl Marx („Zur Judenfrage“, 1843/44, Rezension zu Veröffentlichungen von Bruno Bauer in „Deutsch-Französische Jahrbücher“) - der Bolschewismus in der Sowjetunion den Schacher unmöglich gemacht hatte. Wie ein Mensch zionistischer Nationalist und gleichzeitig ein „Salonbolschewik“ zu sein vermochte, bleibt das Geheimnis der außer Kraft gesetzten Logik des A. Einstein. Sein antideutschnationales Faible ließen ihn im Wahlkampf zur „antifaschistischen Einheitsfront“ aufrufen. Auf einem Papier mit der Überschrift „Dringender Appell“ wurde das „Zusammengehen der SPD und KPD für diesen Wahlkampf“ beschworen. Solche politischen Aktivitäten führte in der turbulenten Stimmung der Weimarer Republik dazu, dass Einstein ins Visier staatlicher Überwachungen geriet. Von 1919 bis zu seinem Tod in den USA wurden alle Aktionen, Reisen, Veranstaltungen und Schriften des A. Einstein von Polizei und Geheimdiensten verfolgt, ausgewertet sowie zeitweise seine Wohnungen überwacht. Die Akten im „Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung“ und anderen Behörden enthalten Zeugnisse seiner Überwachung (Siegfried Grundmann: „Einsteins Akte“, 2004). Seine Wohnung in der Berliner Haberlandstraße galt als Treffpunkt linker Kreise. Einsteins Hausangestellte Herta Schiefelbein gab u.a. an: „....Viele Pazifisten und Zionisten verkehrten ebenfalls dort“. Nach Einsteins Auswanderung in die USA 1931/32 hielt seine Überwachung unvermindert an. Als bekennender Kommunist stand er insbesondere in der McCarthy-Ära unter Generalverdacht. Er wurde in den FBI-Akten als „extremistischer Radikaler“ beschrieben, dessen Haus ein bekanntes „Kommunisten-Zentrum“ gewesen sei. Einsteins Schwiegersohn, der Mann seiner Stieftochter Margot, war der Russe Dimitri Marianoff, der von der Berliner Polizei, so ist Akten des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz zu entnehmen, als sowjetischer Spion entlarvt worden ist. Wie S. Grundmann in „Einsteins Akte“ ermittelte, heißt es in einem Bericht des Berliner Polizeipräsidenten vom 18.08.1932, dass er zu den „nächsten Gehilfen“ gehöre und die rechte Hand von Arthur Normann sei, dem Chef der sowjetischen Spione in Deutschland. Buchautor S. Grundmann ist sicher: „Nach allem was wir wissen, ist anzunehmen, dass Einsteins Wohnung Spionagezwecken diente“. Einstein selbst lehrte bis zu seiner US-Emigration - auf Anregung von Anna Seghers - an der Marxistischen Arbeiterschule (MASCH), wobei er zwangsläufig permanenten Umgang mit links orientierten Personen wie John Heartfield, Egon Erwin Kisch, Jürgen Kuczynski, Willi Münzenberg, Erwin Piscator, Annie Reich und Karl August Wittfogel hatte. Einsteins Sekretärin Helene Dukas und ihre Schwester hatten einen Teil ihrer Berliner Wohnung untervermietet an Luise Kraushaar, KPD-Sekretärin für besondere Aufgaben, die darin u.a. Nachrichten dechiffrierte, und Leo Roth nutzte Kraushaars Büro ebenfalls. Zur angeheirateten Verwandtschaft von Helene Dukas gehörten die Mitglieder der KPD Sigmund Wollenberger und Albert Wollenberger. Unvernünftig wäre es, zu unterstellen, der Kommunistenfreud A. Einstein hätte hinsichtlich der konspirativen Funktionen von Kraushaar und Roth in der Wohnung seiner Sekretärin nichts gewusst und nicht zustimmend wahrgenommen. Die KGB-Agentin Margarita Konenkova war um zehn Jahre lang intim mit A. Einstein befreundet (bis 1945) und ebenso mit dessen Freundeskreis, dem der Leiter des „Manhattan-Projekts“ zum Bau einer Atombombe, Robert Oppenheimer, angehörte. Insgesamt sammelte das FBI 1427 Seiten Material über Einstein und empfahl der Regierung zwischenzeitlich, ihm die Staatsbürgerschaft abzuerkennen und ihn als unerwünschte Person auszuweisen. (FOCUS 52/2004, dhm.de, „Einsteins Akte“, „The Einstein File“, St. Martins Press) 

 

Im seltsamen, schier unauflösbaren Kontrast stehen einerseits A. Einsteins Neigungen zum platten kommunistischen Vereinheitlichungs-Terror, und andererseits zur Musik von Bach und Mozart und seinen Gefühlswallungen bei Klavier- und Geigenspiel. Kritiker seiner Musizierkunst meinten allerdings, „er hatte einen Strich wie ein Holzfäller“ und „da hat er abscheulich auf der Geige herumgekratzt“. (Frank Steiner, „Albert Einstein, Genie, Visionär und Legende“, 2005, S. 179) - Er und viele seiner Gesinnungsgenossen nahmen wie selbstverständlich die Segnungen einer Einbettung in den deutschen Wissenschaftsbetrieb für sich in Anspruch, sie genossen - fast könnte man sagen vampiristisch - die deutsche Zivilisation, deren Gedanken-, Sprach- und Musikkultur, und standen doch innerlich fern, ohne tieferes Bedürfnis und Verständnis und waren aktiv dabei, all das an das sowjetisch-bolschewistische Barbarentum zu verraten, das sein wahres Gesicht mit dem Geschrei von einer „Weltrevolution“, einem blutigen „Letzten Gefecht“ für die „Diktatur des Proletariats“ längst mit seinen Kulaken-Massakern, seinen provozierten Hungersnöten in der Ukraine, seiner prophezeiten Eliminierung der Bourgeoisie, den Sibirien-Deportationen in die Todesmühlen des Gulag und der viehischen Ermordung der Zarenfamilie demaskiert hatte. Wie naiv, wie blindgläubig oder wie dumm musste einer sein, der - wie A. Einstein - die bolschewistischen Zustände einer absoluten Menschen-Verachtung und -Vermassung auch in Mitteleuropa und der ganzen Welt zu installieren hoffte ?!

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