„REFORMPÄDAGOGIK“

 
 
„REFORMPÄDAGOGIK“

Ich schildere mit ein paar Worten,
illustre, linke Gutmensch-Sorten,
um Pädophile geht's und Schwule,
sowie die Gründung ihrer Schule:

Sie verlästern Volk und „Spießer“,
verstehen sich als Lust-Genießer;
ihre Sucht könnt’ bestens lindern
jedwede Ferkelei mit Kindern.

Im Oberstübchen krude Möbel,
gut akademisch schien der Pöbel -;
Gutmenschen dachten allzumal,
Schul-Bildung ersetzt die Moral.

Die geilen Triebe, die abnormen,
bedurften dringend der Reformen,
Reform-Belehrung dergestalt,
als Schul-Bordell im Odenwald.

Dorthin fand manche Lehrer-Niete,
pflegt’ ihren Ruf als Geist-Elite,
und nutzt das kindliche Vertrauen,
den Nachwuchs stilvoll zu versauen.

Punkrock dröhne durch die Gänge,
nichts war so verpönt wie Strenge,
kein Lehrer forderte Respekt -,
weil man kein Lustobjekt verschreckt !

Missbrauch war so gut wie üblich,
die Schüler waren meistens füglich,
wer wollte auch den Lehrer grämen,
lieber selbst sich nachher schämen.

Die Menschenfischer-Pädagogen,
korrumpieren auch durch Drogen -,
wahrhaft gar nichts war verboten,
nur für Verrat gab’s schlechte Noten.
 
Aus der sogenannten „reformpädagogischen Bewegung“ ging die „Odenwaldschule“ -  in idyllischer Landschaft gelegen - hervor, deren Gründer waren am 14.04.1910 Edith und Paul Geheeb, die Finanzierung erfolgte durch Max Cassirer. Die Idee war geprägt durch die Grundsätze der „Arbeitsschule“ mit einem Kurssystem in Form des Verzichts auf Jahrgangsklassen. Die Schüler sollten so weit als möglich den Unterricht selbst gestalten. In der Schulordnung heißt es: „Die Odenwaldschule ist eine freie Gemeinschaft, in der die verschiedenen Generationen unbefangen miteinander umgehen und voneinander lernen können“. Die verlockenden Möglichkeiten für übergriffige Pädagogen legten schon die Geheeb’s fest, durch ihre Position des „institutionalisierten Überschreitens der Schamgrenzen“. Das Ehepaar hat das Ausmaß der sexuellen Übergriffe ignoriert, Paul Gheeb wurde selbst übergriffig, es kam zu Missbrauchsfällen an Mädchen und an Jungen, ohne dass Anzeigen erstattet worden sind. Schon die Gründer waren also pädosexuell. Erklärtes Ziel der Schule war es bis zum Schluss gegen die „verklemmte Moral der Spießer“ Akzente durch die Tat (bzw. pädophile „Taten“) zu setzen. Die Lehrer und Schüler duzten einander, man rauchte und trank gemeinsam. Gesunderhaltung hatte also keinerlei Stellenwert ! Gesetze gab es ebenso wenig wie Noten. Die Kinder lebten mit ihren Betreuern in „Familien“, es herrschte eine Art bündische Solidarität gegen die „verkehrte Welt“ da draußen. In einem der zumeist verharmlosenden Untersuchungsberichte heißt es, dass mindestens 132 Schüler an der Odenwaldschule missbraucht worden sind. Die Leitsätze der Odenwaldschule klingen nach der Aufdeckung der Taten durch einen früheren Schüler umso verlogener: „Werde, der du bist !“ Nur das „Wohl des Kindes“ habe man im Blick. Kinder, die „in reiner Luft, unbekümmert und unverbogen sich zu wahrem Menschentum entwickeln sollen, bewahrt vor den Übeln der Zivilisation“. Der Erziehungswissenschafter und studierte Theologe Gerold Ummo Becker (1936-2010) - Spitzname der „große Gummo“ - wurde als einer der Haupttäter bezeichnet (86 männliche Opfer). Er müsse sich, nach Aussagen einer Sachverständigen, als „Pädophiler in einem permanenten sexuellen Erregungszustand“ befunden haben. Er weckte seine Lieblingsschüler mit einem Griff unter deren Bettdecke. Becker-Zitat: „Hier an der Odenwaldschule ist alles erlaubt.“ Lebensgefährte des Kinderschänders Becker war Professor Hartmut von Hentig, gefeierter Nestor der deutschen Reformpädagogik, einflussreicher Erziehungswissenschaftler und Publizist. Von 1969 bis 1985 war er Mitarbeiter der Odenwaldschule, die er seit 1972 leitete. Anschließend war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am „Hessischen Institut für Bildungsplanung und Schulentwicklung“ (HIBS) in Wiesbaden. Es ist schwer vorstellbar, dass dieser honorige Mann von den pädophilen Vorkommnissen an der Odenwaldschule nichts gewusst haben -, also in trauter Stunde auf dem Kopfkissen mit seinem schwulen Freund Becker keine einschlägigen erregenden, pikanten Details aus dem Schulalltag gehört haben sollte. Für den sexuellen Missbrauch an der Odenwaldschule sind nach Aussage des Vorsitzenden des Opfervereins „Glasbrechen“, Adrian Koerfer, nicht nur Schulleiter Gerold Becker und einige andere Pädophile verantwortlich: „Das waren mindestens 20 Lehrer“. Täter seien nicht nur Männer gewesen, sondern auch Lehrerinnen. Der Opferschutz-Verein geht von etwa 500 Betroffenen und Opfern des Kindesmissbrauchs aus. Für viele Schüler war es eine „Reform“-Hölle, sie wurden von Pädagogen zum Sex gezwungen und als sexuelle Dienstleister eingeteilt. Mancher Lehrer hat sogar Gästen Schüler zum sexuellen Missbrauch überlassen. Jeder Lehrer durfte seine eigenen pädagogischen Vorstellungen umsetzen, ohne jegliche Kontrolle. „Es gab viele Entgleisungen und die Schule war ein ganz verheerender Ort, der schlimmste Ort war das Schlafzimmer von Gerold Becker“, sagt Sebastian Kopp, der mit elf Jahren von Gerold Becker missbraucht wurde: „Ich bin zu ihm gegangen, auch abends, und habe an seine Tür geklopft, meistens, um nach Hause zu telefonieren. Um zu telefonieren musste man sich bei ihm auf das Bett legen, weil sein Telefon auf dem Nachtschrank stand. Ich weiß noch, dass ich während und nach dem Telefonat oft geweint habe, weil ich mein Elternhaus sehr vermisst habe und nicht nach Hause konnte. Gerold hat mich getröstet, aber dann hat man sein Genital in seinem Mund wieder gefunden." Schüler wurden durch Freiheiten allerart korrumpiert und mit Geschenken bestochen. Schon kleine Kinder bekamen unkontrollierten Zugang zu Alkohol und Drogen. Damit betäubten sie ihre seelischen Schmerzen und wurden gefügige Opfer. Kritische Geister galten in der OSO als Nestbeschmutzer und Spießer, gar als Faschisten. Alle, auch die Eltern, scheuten die offene Konfrontation, denn sie dachten, sie nähmen an einer pädagogischen Weltrevolution teil. Dabei dienten die  Pseudoideale der „antiautoritären“ Reformpädagogik und die Abgeschiedenheit im Odenwald den Tätern als ein idealer Deckmantel ihre pädokriminellen Neigungen auszuleben. Noch im April 2014 wurden bei einem der angestellten Lehrer von der Ermittlungsbehörde Kinderpornos gefunden. Der massenhafte Kinderschänder-Fall im Vorzeige-Internat verweist auf die verwahrloste Moral nicht weniger „68er“, die sich auch in der „Gut-Besser-Am-Besten-Menschen-Partei“, den „Grünen“, lange ausbreiten konnte.

 

Foto: Die Odenwaldschule im Gründungsjahr 1910: Besorgte Eltern schrieben schon in den zwanziger Jahren besorgte Briefe an Schulleiter Paul Geheeb und dessen Frau. Ein Vater nahm seine Tochter von der Schule; sie sei „sehr beunruhigt“ über „nächtliche Besuche Erwachsener“. (SPIEGEL 22.08.2014)

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