MÄDCHEN, DEIN RÜCKEN !

 

MÄDCHEN, DEIN RÜCKEN !

Mädchen, mein Mädchen, dein Rücken,
ich frage mich, kann es mir glücken,
die Schönheit in Worte zu zwingen,
einen Lobeskranz für ihn zu ringen ?

Auf göttlicher Spur,
wirkt Mutter Natur,
Schönheit zu bilden,
in tausend Gefilden.

Der Morgenglanz über den Meeren,
das Blinken rot leuchtender Beeren,
der Schneegipfel steiles Gemäuer,
manch’ Vögeleins Fieder-Gefeuer.

Feinheiten der Form,
weit über der Norm,
wetteifern im Willen,
Sehnsucht zu stillen.

Sehnsucht nach Schönheit der Schöpfung,
im Aufschwung hinan zur Beköpfung,
war ein Ziel des natürlichen Waltens,
vielfältigen Formens, Gestaltens.

Deren Krönung ist,
aus Urzeitens Frist,
dein schimmernder Leib,
goldhaariges Weib.

Du göttliches Mädchen, du Blonde,
drehst du dich für mich in der Ronde,
jauchzet mein Blick im Entzücken,
märchenhaft schön ist dein Rücken.

Dein Hälschen so zart,
von züchtiger Art -;
Hüftknöchleins Stände,
die biegsame Lende.

So bist du der Schöpfung Vollendung,
der Schönheit geglückte Verschwendung,
dein Anblick erregt mich so feierlich,
Mädchen, mein Mädchen, wie lieb' ich dich !

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