GEMEINSAM

 

GEMEINSAM

Der Weg ist weit, der Sturmwind brüllt,
wir gehen Hand in Hand;
in Nacht und Frost sind wir gehüllt -‚
wir suchen unsrer Sehnsucht Land.

Es zwingt uns weder Last noch Leid,
die Liebe macht uns stark,
    wir spotten jeder Dunkelheit,
sind tapfer bis ins tiefste Mark.

    Wir fühlen wie die Erde bebt,
es rauscht die Himmelsflut;
was uns die schwarze Norne spinnt,
ist Feindschaft, Lüge, Neid und Wut.

Wir schreiten durch, im gleichen Schritt,
die Herzen eng vereint,
kein Dämon bringt uns aus dem Tritt,
bis über uns die Sonne scheint.

Die Zeit wird lang, das Ziel liegt fern,
nie werden wir uns lassen
und finden wir den Heimatstern,
dann wollen wir in fassen.

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