VERGLÜHT

 

VERGLÜHT

Es flog ein Stern durch tiefe Nacht,
erschrocken bin ich aufgewacht -
der Feurball rast‘ in mein Herz,
es bricht, es birst, es stirbt im Schmerz.

Verbrannt, verglüht, verraucht - vergangen,
wie könnt‘ ein Herz Kometen fangen ?!
Für Augenblicke leuchten sie wie Sonnen,
dann ist ihr Licht im Nichts verronnen.

Der Stern läuft weiter seine Bahn,
kein Tod, kein Leben hält ihn an;
die Feuerball-Gedanken zieh‘n
bis sie ermattet selbst verglüh‘n.

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